Ich möchte kündigen und finde mich mit der Resturlaubregelung nicht zurecht ?

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5 Antworten

Wie viele Tage arbeitest Du pro Woche? Was steht denn sonst zum Urlaub im Arbeitsvertrag? Gibt es eine "Zwölftelregelung" im Arbeits-/oder anwendbaren Tarifvertrag?

Auf alle Fälle steht Dir der komplette gesetzliche Mindesturlaub von vier Wochen zu, wenn Du dieses Jahr schon länger als sechs Monate gearbeitet hast und noch bei keinem anderen AG Urlaub hattest.

Bei einer Fünf-Tage-Woche hast Du einen Urlaubsanspruch von 20 Urlaubstagen, abzüglich der sieben genommenen Tage ergibt das einen Resturlaubsanspruch von 13 Urlaubstagen.

Ohne Zwölftelregelung hättest Du Anspruch auf den kompletten Urlaub von 26 Tagen, blieben 19 Urlaubstage.

In die Kündigung kannst Du schreiben, dass Du den Resturlaub als Freizeitausgleich beantragst. Kann man Dir den Urlaub aus dringenden betrieblichen Gründen nicht mehr als Freizeit geben, muss er nach § 7 Abs. 4 Bundesurlaubsgesetz ausgezahlt werden.

Du solltest in der Kündigung auch gleich ein qualifiziertes Zeugnis verlangen. Tust Du das nicht und der AG stellt Dir nur ein einfaches Zeugnis aus, hat er seine Pflicht getan.

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Hallo.

Ich würde mich nicht mit einem AG zu sehr anlegen bei Krankheit und Resturlaub.
Ja er mag dir zustehen, aber es sollte friedlich und freundlich abgehen.
Das ist meine Meinung.  Kommt auch immer auf den Chef an.

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zum 30.9. ist nicht ende august, sondern ende september. damit hast du für 9/12 deines jahresurlaubs anspruch, bei 26 tagen wären das 19 tage (leider abgerundet) 7 erhalten, also bleiben 12 tage.

falls du bis ende sept. nicht wieder gesund wirst und diese 12 tage vor dem 30.9. nehmen kannst, muss dir die firma das als urlaubsabgeltung auszahlen.

die kündigung muss schriftlich erfolgen (beachte die fristen) und muss nur das wort "kündigung" enthalten, ansonsten kannst du das frei formulieren.

am besten persönlich gegen quittung abgeben oder mit einwurf-einschreiben verschicken, wenn du nicht ins büro gehen willst.

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Kommentar von Familiengerd
10.08.2017, 23:05

Die Aussage zum Urlaubsanspruch ist schlicht und einfach falsch - siehe die richtige Antwort von "Hexle2"! 

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Du hast Anrecht auf 19 Tage Urlaub, denn Du arbeitest mehr als 6 Monate im Jahr der Kündigung. 

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Kommentar von Hexle2
10.08.2017, 19:44

Du hast Anrecht auf 19 Tage Urlaub, denn Du arbeitest mehr als 6 Monate im Jahr der Kündigung. 

Wie kommst Du dann auf 19 Tage? Hast Du Dich jeweils um eine Stelle vertippt (20)?

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Meines Wissens ist die Kündigungsfrist 3 Monate? Schau einfach mal in deinen Arbeitsvertrag, da stehts ja drin.

Auch die Urlaubsregelung sollte daraus hervor gehen. Falls nicht schenk ihnen den Urlaub im Zweifelsfall und lass dich bis zum Ende krankschreiben.

Nicht die feine englische Art, aber wenn sie fair wären, wärst du ja nicht krank.

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Kommentar von Hexle2
10.08.2017, 19:43

Meines Wissens ist die Kündigungsfrist 3 Monate? 

Woher nimmst Du Dein "Wissen"?

 Schau einfach mal in deinen Arbeitsvertrag, da stehts ja drin.

Braucht der FS nicht, es gibt keine Frage zur Kündigungsfrist.

Auch die Urlaubsregelung sollte daraus hervor gehen. Falls nicht schenk ihnen den Urlaub im Zweifelsfall und lass dich bis zum Ende krankschreiben.

Wie kommst Du zu so einer Aussage? Wenn man sich arbeitsunfähig schreiben lässt "schenkt" man dem AG keinen Urlaub, er muss dann nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausgezahlt werden. Außerdem forderst Du hier zum Betrug am AG und der Allgemeinheit auf.

aber wenn sie fair wären, wärst du ja nicht krank.

Es steht doch nirgends, dass jemand unfair ist. Es wurde nur nach der Anzahl der Resturlaubstage gefragt.

Sorry, Du hast die ganze Frage nicht verstanden und Dinge beantwortet, die niemand wissen wollte (und das auch noch falsch)

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