Ich möchte ins Grundbuch eingetragen werden!

5 Antworten

Du erst die Hälfte die Tocher die andere Hälfte. Dann wirst du die Tochter auszahlen müssen.

Stehst du im Grundbuch, gehört die bereits eine Hälfte, Die Tochter bekommt also ein 1/4 des Hauses, auch das musst du auszahlen.

Das Erbe der Tochter kann auch den Pflichtiel reuziert werden - ist dann die Hälfte. Wenn man also das "Haus alls Alleinerbe" vererbt.

Du wirst also auf jeden Fall Geld brauchen wenn du das Haus allein halten willst. Je nachdem wie ihr es macht.

Geh einen anderen Weg: Tragt euch beide eine Wohnrecht/nutzungrecht auf Lebenszeit an. Dann kann es egal sein wer erbt. Vor allen ist dann solange einer lebt das Haus viel weniger Wert

Das ursprünliche Testament, in dem du als Alleinerbe eingesetzt bist, ist unverändert gültig.

Falls dort nicht explizit nur das inzwischen verkaufte Haus benannt ist, sondern allgemein sein gesamter Nachlass auf dich übergeht, wäre nichts zu ändern.

Ein Miteigentumsanteil an dem Haus (Grundbucheintrag) hat den Vorteil, dass sich die Pflichtteilsergänzungsansprüche seiner Tochter nur auf den nunmehr hälftigen Immobilienwert deines Mannes beziehen würden. Keine Sorge, du musst zur Begleichung der Ansprüche das Haus nicht verkaufen, sondern kannst diese Forderung stunden lassen oder in Raten bezahlen.

Erbschafssteuer fällt bei deinem Freibetrag von 500.000,- EUR eher nicht an, das wäre kein Argument.

Der Nachteil wäre, dass du alle Lasten, wie Steuern, Versicherungen usw. mittragen musst bzw. dafür haftest.

Hier gilt es abzuwägen. Da das derzeitge Haus ererbt wurde und vmtl. aus dem Verkauf des alten Hauses noch Barmittel zur Bezahlung der Pflichtteilsansprüche der Tochter vorhanden sein sollten, würde ich mir die Belastung eines Miteigentumsrechts überlegen. Die Tochter kann 25% des Nachlasses deines Mannes (!) in Geld verlangen.

HTH

G imager761

 

 

Wenn du im Grundbuch stehst, bist du Miteigentümer, aber auch ohne Grundbucheintrag kannst du das Haus natürlich erben, solange du im Testament stehst. 

Am besten solltet ihr zum Notar gehen, euch beraten lassen und - sofern sinnvoll - Testament und Grundbucheintrag ändern. Dazu ist der Notar auch da. 

Ein Grundbucheintrag hat ggf. nach dem Tod steuerrechtliche Vorteile, da du das Haus nicht erst erben musst. Aber das kann ein Notar genauer sagen.

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