Ich möchte im reitsport so gerne weiter kommen-gibt aber keine Unterstützung

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9 Antworten

Hmm, mal sehen, ob ich dir eine vernünftige Antwort geben kann.

Du klagst, dass dich deine Mutter nicht in deinem Reiten unterstützt. Das ist schade, aber nicht zu ändern. Meinen Eltern war es auch völlig egal, wo und wie ich reite. Sie haben nur nach ein paar Jahren gefragt, warum ich denn immer noch Reitstunden nehmen würde, irgendwann müsste ich es doch gelernt haben?!?

Heute habe ich einen eigenen kleinen Stall mit Reithalle, Reitplatz usw. und gebe Unterricht auf meinen Privatpferden...

Es gibt Eltern, die erlauben ihren Kindern gar nicht erst das Reiten... Also insofern bist du noch gut dran.

Du schreibst, du willst mal Turniere reiten. Es ist gut, Ziele zu haben, aber darauf würde ich mich im Moment nicht konzentrieren.

Du willst guten Reitunterricht haben, bist mit deiner RB zurzeit nicht zurfrieden. Dann rate ich dir, dir eine andere zu suchen. 30 Euro für die RB 1 x pro Woche ist nicht zu teuer, aber beileibe auch nicht preiswert. Zu diesen Konditionen findest du auch woanders etwas.

Ob es sich "lohnt" einmal in der Woche Reitstunden zu nehmen? Ist auch so eine Sache. Kommt sehr auf den Stall und den Unterricht an. Aber in einer Gruppe von sechs oder mehr Leuten, die auf ihren Pferden hintereinander herzockeln, lernst du auch nichts.

Es muss Einzelunterricht, oder Unterricht in Gruppen zu höchsten zwei oder drei sein - und das auf guten Pferden, die mindestens L-Niveau haben und ohne Hilfszügel geritten werden.

Das ist hier bei uns in und um Hamburg schwer zu finden. Ich glaube nicht, dass es bei dir anders ist.

Wenn ich dir einen Rat aus Erwachsenensicht geben sollte, würde ich dir folgendes raten:

Du bist jetzt 16 und bald mit der Schule fertig. An deiner Stelle würde ich mich voll darauf konzentrieren. In den zwei Jahren suchst du dir einen Nebenjob. Jeden Penny, den du verdienst, legst du beiseite. Hast du die Schule beendet, buchst du einen Reitlehrgang in einer guten Reitschule, die auf Dressur spezialisiert ist. Du kannst dort auch dein Reitabzeichen ablegen. Die Lehrgänge dauern ein oder zwei Wochen mit zwei Reitstunden täglich inklusive Unterkunft und Verpflegung. Dort lernst zu sehr intensiv.

Du könntest das auch schon in den Schulferien haben.

Manche Ställe suchen für die Kurse auch noch Aushilfen, die im täglichen Betrieb helfen. Du könntest auch versuchen, in den Ferien ein Praktikum zu bekommen. Dann bekommst du kein Geld und musst arbeiten, darfst dafür aber auch mit Unterricht reiten.

Bedenke: Wenn du gut reiten kannst, findest du überall eine gute RB. Und mit ein wenig Glück musst du noch nicht einmal dafür bezahlen, wenn du deutlich besser als der Besi reitest und dem Pferd noch etwas beibringen kannst.

Darin, eine RB zu reiten, die du nicht magst, den Stall und die Leute auch nicht so, sehe ich keinen Sinn. Ganz im Gegenteil.

Plane nicht für den Moment, sondern für die nahe Zukunft. Damit bist du besser beraten. Fange an, nach geeigneten Ställen oder Gestüten zu suchen. Es gibt übrigens eine Menge Privatleute, die einen Stall haben, die Aushilfen einstellen. Eine Adresse, die du mal besuchen könntest: www.gut-hanum.de. Das ist nur ein Beispiel.

Fazit: RB aufgeben, Ausbildungszentrum suchen und dafür sparen, Kurse besuchen und eine gute RB finden. Mit der kannst du dann nicht nur lernen, sondern auch Unterricht nehmen. Bis es nämlich soweit ist, verdienst du vielleicht schon eigenes Geld oder hast einen gut bezahlten Nebenjob!

Danke für diese tolle Antwort :)

Einen guten Stall hätte ich in Aussicht.Ich würde auf jeden Fall Einzelunterricht nehmen und die Pferde sind sehr gut ausgebildet,also auch bis in die S-Dressur und Springen.

Das mit dem Geld sparen für Lehrgänge ist ein super Rat.Sicherlich finde ich dann auch in dem Stall eine gute RB :)

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Hi, ich habe großes Verständnis für dich, weil ich auch sehr gerne reite und Pferde mir alles bedeuten. Ich weiß nicht, was für eine Schule zu besuchst, aber du könntest doch dein Hobby als Beruf nutzen und dich als Pferdwirtin ausbilden lassen. Dann hast du alle Möglichkeiten und kannst dort auch gefördert werden. Da ich nicht weiß, in welchem Bundesland zu lebst, gebe ich dir einen Link von Nordrhein-Westfalen - eine Ausbildung gibt es natürlich auch in anderen Bundesländern:

http://www.landwirtschaftskammer.de/bildung/pferdewirt/

Hallo :) Danke,aber meine Berufswahl habe ich bereits getroffen.Die liegt in der Landwirtschaft ;)

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Hmmmm... also ich will dir jetzt nicht deine Träume nehmen aber ohne eigenes Pferd und mit begrenzten finanziellen Mitteln ist es nicht so wirklich realistisch, mal aktiv Turnierreiten zu können. Es gibt wirklich praktisch keine "netten Leute", die irgendwem ihr Turnierpferd zur Verfügung stellen würden. Das ist auch nur logisch, ich selbst habe und hatte auch nie Fremdreiter bzw Reiter, die schlechter sind als ich auf meinen Pferden. Was du machen willst musst du selbst entscheiden, ich kann dir nur aus Erfahrung sagen, dass wirklich guter Unterricht verdammt selten ist, und dass dafür ein gutes Schulpferd zur Verfügung steht ist praktisch nicht zu finden und selbst wenn, kostet es nunmal was.

Einen passenden Stall hätte ich gefunden.Müsste abert dafür noch ein bisschen hinlaufen.Es ist auch der einzige im Umkreis der wirklich was wäre!

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>    Es gibt wirklich praktisch keine "netten Leute", die irgendwem ihr Turnierpferd zur Verfügung stellen würden

Klar gibt es das.

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Ist besser, die RB sausen zu lassen und mit Reitstunden anzufangen. Dabei lernst Du Leute kennen und wenn Du nicht mit Scheuklappen herumläufst, dann findest Du auch jemand, der Dich fördert, also einen Mentor. Es gibt immer Leute, die Spass daran haben anderen zu helfen die Ehrgeiz haben, besonders jene, die mal selbst in einer solchen Situation waren. Verloren hast Du erst, wenn Du nichts mehr machst.

Warum das Geldverschwendung sein soll, verstehe ich allerdings nicht.

Also: okay das hat mich gerade geschockt. Ich reite 7. jahre meine mum hat mir ein pflegepferd besorgt das jetzt mir zur hälfte gehört. anderes Thema, aufjeden fall finde ich es echt total "dumm" 30EURO FÜR NICHTS ZU BEZAHLEN!!! hör auf damit ich weiß und kann verstehen das du das Pferd bestimmt liebst ABER das kann einfach nicht sein dass ist auch einfach unfair!!!!!! überdenke das mal! hoffe das es dir bisschen hilft. LG

Um weiter zu kommen, hilft dir eine RB ohne Unterricht überhaupt nix.

Lieber alle 2 Wochen 1x guten Reitunterricht (oder auch nur 1x im Monat), als 1x die Woche irgendwie rumjuckeln.

Allerdings würde ich mir einen wirklich guten Reitstall suchen. Das heißt: wie sehen die Pferde aus (eingefallene, hängende Rücken, schwach bemuskelte Hinterhand etc. sind keine guten Zeichen), werden die Pferde gut gehalten (Koppelgang etc.), wie geht der Reitlehrer mit den Schülern um (anschreien, währenddessen telefonieren, genau an etwas bestimmten arbeiten oder nur beiläufige Kommentare, immer nur Abteilungsreiten ..). Der Preis sollte da erstmal Nebensache sein - wie gesagt, in nem guten Stall wirds dir mehr Spaß machen und du wirst schneller lernen, auch wenn du evt. seltener zum Reiten kommst..

Dann würde ich erstmal mit Sitzlongenstunden anfangen. Auch wenn man sich wie ein Komplettanfänger vorkommt, helfen die wirklich viel. Ohne richtigen Sitz, keine richtige Einwirkung. Auch wenns n halbes Jahr dauert - später wird dir dann einiges viiieeel leichter fallen, als wenn du dich immer drauf konzentrieren musst, nicht schief zu sitzen, die Hacken nicht hochzuziehen bzw. du dich immer im Becken fest machst. Da solltest du wirklich nichts überstürzen - ich hätte auch am liebsten so angefangen... ;) Nebenbei kannst du dann ja noch einige interessante Bücher zum Thema anatomisch korrektes Reiten etc. lesen, damit du theoretisch schonmal weißt wo du praktisch hin willst.

Evt. kannst du auch gegen Stallarbeit ein paar Extrastunden nehmen.

Und wie gesagt: QUALITÄT ist wichtiger als QUANTITÄT!!

Danke für die Antwort,.Einen guten Stall habe ich schon in Aussicht.Longenstunden hatte schonma l über ein halbes Jahr lang,denke nicht dass das nochmal anfällt.Ich schaue mir oft Lehrvideos an und habe ein Buch von der FN.Das ist eher ein Lehrbuch,dass ich fürs Reitabzeichen damals brauchte.Denkst du das kann auch schon viel helfen,wenn ich es mir nochmal durchlese?

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@Arizonaa

Schaden kann es nie. Auch zwischendurch nicht!!

Sonst frag einfach den Reitlehrer.

Ich denke nicht, dass das das richtige Buch ist - über anatomisch richtiges Reiten wird da nicht viel drinstehen. Es geht ja auch nicht ums Auswendiglernen,sondern ums Verstehen, wie sich etwas anfühlen soll, wie es ausschauen soll, salopp: was der richtige und was der falsche Weg ist.

Ich gehöre nicht zu den Bücherexperten hier, aber unter "anatomisch richtig reiten" solltest du schon was finden. Die DVDs von Uta Gräf oder Ingrid Klimke wären sicher auch was. Guck mal auf youtube unter dem Kanal von pferdiatv.

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Reitstunden ! haufenweise reitstunden ! Gibt auch leute die anderen leuten ihr pferd zur verfügung stellen für turniere oder sonstiges.

Gieb die Rb auf..... Und nimm ordentliche Reitstunden ;)

Hast du da nicht freunde die vllt weiter sein als du und dir beim reiten tipps geben koennten?

Nein ich habe keine Freunde die reiten.Nur welche die behaupten,es sei eh kein Sport ;)

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