Ich möchte Ihr gerne Helfen fühle mich aber dazu nicht im Stande?

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4 Antworten

Das klingt so als wenn sie dich zum Zentrum ihres Glückes macht. Auch wenn das jetzt gemein klingt, aber du solltest mit ihr reden und sagen das du nicht der Mittelpunkt ihres Lebens bist. Sie muss lernen bzw wieder anfangen sich selbst glücklich zu machen. Wenn sie sich selbst nicht glücklich machen kann, wird das auch kein anderer schaffen. Der Mensch muss immer eine gewisse Selbstständigkeit behalten, sollst verliert er sich und sich da abhänging von jemand anderes zu machen wird nicht helfen. 

Es ist schön, wenn du sie glücklich machen kannst, noch schöner ist, wenn sie selbst glücklich ist und dieses "selbst entstandene Glück" mit dir teilt. Nur geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Und jeder kennt das Gefühl, dass es noch viel schöner ist, wenn man sein eigenes Glück mit jemanden teilt, anstatt sich nach Glück beim anderen zu sehnen. 

Ich weiß nicht was für Probleme sie hat, aber es wäre besser, wenn sie diese aus der Welt schafft. Und ich denke nicht die Probleme im eigentlichen Sinne sind die Probleme, sondern viel mehr einfach ihr unglücklich sein, dass sie mit ihren Problemen nicht klar kommt oder das die Probleme so überhaupt entstehen. Denn wie du siehst belastet ihr "unglücklich sein" auch dich und das führt wiederum dazu, dass es auch sie unglücklich macht usw. Also sollte sie am besten bei ihrer Einstellung anfangen. Die beruflichen, schulischen und sonst auch welche Probleme werden sich wie von selbst lösen, wenn sie die richtige Einstellung zu sich erstmal wieder gefunden hat. Ohne die richtige Einstellung kann man ja sonst gar kein Problem angehen bzw es häufen sich nur immer wieder welche.

Das Dilemma ist, dass Frauen solche Sätze "Ich bin nicht der Mittelpunkt deines Lebens/Glücks" in den falschen Hals bekommen. Was sie verstehen wird ist "Ich brauch mehr Freiheit" "Du bist zu anhänglich" "Kümmere dich doch bitte selbst um deine Probleme, ich bin nicht für alles verantwortlich" oder anderes... Was DU damit aber eigentlich meinst ist "Ich kann nicht alle deine Bürden auf mich nehmen, dich und mich versorgen, du musst auch selbst was für dich tun, DENN es ist DEIN Leben, ich nehme nur daran teil. Ich liebe es dich Glücklich zu machen, aber du kannst dein Glück IN DEINEM LEBEN, nicht von anderen Abhängig machen, du musst dich selbst glücklich machen, wenn ich einmal nicht da bin, denn es ist dein Leben und das Glück hast DU in der Hand, nicht ich":

Korrigiere mich, wenn ich mich täusche..

Vielleicht wird sie es auch nicht in den falschen Hals kriegen, sofern du ihr das richtig erklärst was du meinst. Aber wie gesagt, sie sollte wieder lernen in IHREM LEBEN sich SELBST glücklich machen zu können. Das bedeutet ja nicht, dass du sie jetzt gar nicht mehr glücklich machen möchtest, oder an der Beziehung arbeitest. Sie soll lediglich auch für sich selbst und ihr Glück verantwortung übernehmen. SO wie es sich auch GEHÖRT. Denn jeder ist für sein eigenes Wohlergehen verantwortlich, es ist nicht abhängig von anderen! Die anderen geben nur etwas zusätzlich Glück ab :)

Mit anderen Worten um auf deine Frage einzugehen: Es gibt nicht wirklich einen Weg WIE du ihr helfen kannst, sie muss sich hierbei selbst helfen. Du unterstützt sie schon genug. Und auch du hast nicht grenzenlos Kraft. Das muss sie auch verstehen und mal anfangen die Hufen für sich selbst zu schwingen. Auch wenn das immer bisschen gemein klingt: Die person soll sich selbst helfen. Es kann nun mal keiner sich in ihr Leben einmischen und es für sie führen, das ist eine ganz logische Sache und das muss sie verstehen!

Eine tolle Antwort vielen Dank. Vieles davon denke ich auch.
Trotzdem, ist mir bewusst, dass ich nur mein Verhalten ändern kann. Deshalb nützen Ratschläge bezüglich Ihr weniger.

Ich möchte mein Verhalten zu Ihr verändern. Zwei Fehler habe ich

gemacht die mit mir zu tun haben. Wahrscheinlich wie jeder Mensch noch einige mehr.

Ich kann es schwer Aushalten Personen die mir sehr nahe stehen
leiden zu sehen. Deshalb habe ich wahrscheinlich den Fehler gemacht in Ihrem Studium und bei sonstigen Problemen ihre Stimmung bisher immer aufzubessern mit immer neuen Ideen zum Beispiel Überraschung am Schloss, spontaner Kurzausflug nach Frankfurt usw. usw. Ich konnte mir zufälligerweise immer frei nehmen, wenn eine Abschlussprüfung oder andere wichtige Sachen in Ihrem Leben waren. Oder mein Leben drum rum organisieren.

Des Weiteren war ich nie Konsequent genug. Ich kann Ihr einfach

nicht nachtragend sein.

Ich bin der Meinung Sie nützt diese NICHT aus. Trotzdem merke ich wie meine Anstrengungen wenig nützen und auch kontraproduktiv sind. Ich habe also auch Fehler gemacht indem ich Ihre Probleme die in meinen Augen nicht mal große Probleme sind lange Zeit aufgefangen habe. Sie ist sehr intelligent sehr
gutes Abi extrem guter Studienabschluss. Nur das mit dem glücklich sein stellt sich nicht immer als einfach für Sie da.

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@Mallewalle

nicht wirklich ;) Ich bin ein sehr einfühlsamer Mensch. Soll ich Sie denn einfach ignorieren wenn Sie Bedürfnisse hat. Das ist nicht meine Natur. Und wenn ich meinen Freunde besuche sagt Sie: Ist schon ok für mich. Mit einer Stimmung bzw. mit der Tonlage das vollkommen klar ist, dass sie sich zurückgewiesen fühlt.

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@BeziehungenWie

1. Du sollst mit ihr reden z.b. so wie ich es oben beschrieben hab. Es geht nicht darum einfühlsam zu sein, sondern das sie es versteht. So hilfst du ihr am meisten.

2. Wie du schon gesagt hast du bist selbst mit dran schuld, weil du nie wirklich konsequent genug warst und euch beide tiefer in diese Verhaltensschleife reingebracht hast. Jetzt geht es darum diesen Fehler einfach nicht zu wiederholen. Dass heißt nicht das du sie ignorieren sollst.

Eigentlich weißt du doch wo deine und ihre Fehler liegen und wir haben dir noch einbisschen mehr Information gegeben mit der du was anfangen kannst. Eigentlich weißt du was zutun ist. A. Fehler nicht wiederholen und B. Mit ihr reden! Wie genau musst du wissen...

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Hallo,

die Hintergründe dieser "Fixierung" sind meiner Meinung nach irrelevant. Die Ursache zu erkennen hilft Dir nicht, Deine persönliche Freiheit zu erhalten.

Es liest sich so, als würdest Du für Deine Freundin zum einzigen  sozialen Bezugspunkt werden...

Egal wie viel Energie Du da noch reinbutterst, es wird so nicht besser. Ohne es zu wollen, hast Du sie möglicherweise zu sehr auf Dich fixiert. Der Eine hat Probleme und der Andere weiß Rat...

Es gibt meiner Meinung nach, einen ganz natürlichen Egoismus, der irgendwo bei der Selbsterhaltung zu finden ist. Du solltest nicht immer sofort aufspringen und losrennen, wenn sie ruft. Übe Dich in Zurückhaltung und gib ihr die Gelegenheit, sich bei ihren vernachlässigten Freunden Rat zu suchen. Wird hart, aber Du hast ja auch andere Verpflichtungen und Deine Ratschläge werden mit der Zeit nur monoton. (Ein Ohr rein, andere wieder raus).

Also, halt Dich zurück und löse Dich von der Fixierung. Dadurch wirst Du sie nicht verlieren. 

Du hast sicherlich Recht! Es fällt mir aber verdammt schwer andere
Menschen leiden zu sehen und ich finde es toll, dass du einen Ratschlag für
mich hast. Weil ich eigentlich nur mein Verhalten ändern kann und nicht Ihr
verhalten (zumindest nicht direkt).

Ich bin ein recht hilfsbereiter Mensch nicht übertrieben aber ich
helfe gerne solang es im Rahmen ist.

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Oha! Ich glaube (ganz einfach gesagt) deine Freundin " missbraucht" dich als Therapeuten! Diese übernatürliche Bedürftigkeit gehört nicht in eine Beziehung sondern in eine stationäre Psychotherapie. Sie sollte dringend eine Reha diesbezüglich beantragen. So wird es nichts. Auch wenn du sie noch so liebst: so kann man auf keinen Fall eine Beziehung führen! Das soll sie wissen! Deine Grenzen, die du wirklich liebevoll setzt, reichen bei so dermaßen psychisch angeschlagenen Menschen nicht aus. Da braucht es Profis. Ich war schon beim Durchlesen Deines Beitrages total erschöpft und kann gut verstehen, wie es dir geht!

Ich will nicht trotzig klingen aber Sie gibt doch auch viel zurück und wenn es nur ziemlich bedingungslose Liebe ist. Ich bin aber auch der Meinung, dass sie eventuell sich in Therapie zu einem Psychologen begeben sollte. Ich habe es aber inzwischen akzeptiert, dass sie dies ziemlich kategorisch ablehnt.

Weiterhin sagt sie sie hat unglaubliche Angst zu versagen oder den Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

ABER: Scheitern kann auch zum Leben dazu gehören und wichtig ist nur langfristig wieder aufzustehen bzw. halbwegs zufrieden und glücklich durchs Leben zu gehen.

Partner sind meiner Meinung nach immer die schlechtesten Therapeuten. Können diese Rolle nie übernehmen da sie zu nahe dran sind.

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Aber du verwechselst Bedingungslose Liebe nicht mit Besitzdenken?

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