Ich möchte gegen Tinitus Querus e glandibus Urtinktur einnehmen. Wie ist die richtige Dosis?

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3 Antworten

Ich möchte gegen Tinitus Querus e glandibus Urtinktur einnehmen.

Warum möchtest Du das? Ist es Dir verordnet worden? Wenn ja: nimm es so, wie verordnet (falls von einem Arzt verordnet); wenn nein, solltest Du nicht selbst an Dir "herumdoktern".

Tinnitus: Wenn er neu ist (wenige Tage): So schnell wie möglich zum HNO Arzt! Oder wenigstens zum Hausarzt. Der wird Dir Cortison geben, das in den meisten Fällen den Tinnitus wegbringt; die Behandlung muss jedoch erfolgen, bevor die Entzündung irreparable Schäden im Innenohr verursacht hat. Jeder Tag zählt. Wenn Du Zeit mit esoterischen Placebos vergeudest, bleibt der Tinnitus wenn Du Pech hast für den Rest Deines Lebens.

Ist der Tinnitus bereits chronisch, hilft Dir die richtige psychische Einstellung mehr als irgendwelche Präparate. Du musst dann üben, den Tinnitus nicht zu hören.

Auf dieser Homepage gibt ein hervorragender HNO-Arzt dazu Tipps, wie man am besten mit dem Tinnitus zurechtkommen kann:

http://www.hno-vahle.de/tag/tinnitus/

Grüße

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Dabei handelt es sich dann per definitionem nicht um ein Homöopathikum sondern um eine phytotherapeutische Anwendung. Da sollte man Nutzen der Pharmakologie und Gefahren der Toxikologie im Auge behalten. Hast Du Dich über Pharmakologie und Toxikologie informiert? Bei einem Homöopathikum wäre es ganz anders, weil es sich bei diesen um wirkstofffreie Placebos handelt.

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Kommentar von charmpagner
12.07.2013, 23:01

Hat die Fragestellerin von Homöopathie gesprochen? Oder ist das eine irregeleitete Antwort ohne Antwort auf die Frage?

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tinnitus - das sind ohrgeräusche. quercus e glandibus - das sind eicheln. die sind mir als mittel gegen tinnitus unbekannt, aber auch sonst kenne ich keine therapeutische verwendung von eicheln. woher hast du diese angaben?

für tinnitus kennt die homöopathie einige mittel - carboneum sulfuratum, chininum sulfuricum, kalium jodatum, lachesis, phosporus, und noch etwa 20 weitere. für sinnvollen fachlichen rat such eine praxis mit gutem ruf, frag apotheker danach. außer homöopathie kommen noch andere methoden in frage, zb akupunktur, aber auch sogar blutegel hinterm ohr auf dem punkt des warzenfortsatzes. und nicht zu vergessen psychotherapie - die versucht meist, mit training die ohrgeräusche unwichtig werden zu lassen. manchmal gibt es aber auch blitz-psychotherapeutische wirkungen, zb wenn der patient den satz als erklärngsmodell hört, er wolle wohl nicht auf die eigene innere stimme hören...

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Kommentar von WoIfgangBaumann
11.07.2013, 19:51

tinnitus - das sind ohrgeräusche. quercus e glandibus - das sind eicheln.

und ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ sind Großbuchstaben - ihre Verwendung ist kostenfrei aber nicht umsonst.

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Kommentar von wilbot
12.07.2013, 12:29

Hallo patron, Quercus ist in den Repertoriumsrubriken auch mit Ohrgeräuschen und Taubheit angegeben. Aber wie du schon schreibst, eher ein unwahrscheinliches Mittel gegen Tinnitus. Interessant ist, das es zum Malariamiasma gehört. Ich warne auch vor der oralen Einnahme der Urtinktur, die enthaltenen Gerbstoffe können die Leber schädigen.

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