Ich möchte gegen die Krankenkasse wegen Verweigerung der Krankengeldzahlungen vor das Sozialgericht gehen, macht das Sinn?

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2 Antworten

die Chancen stehen schlecht.

du solltest es vorher mit einem Widerspruch bei der Kasse versuchen. aber auch hier stehen die Chancen schlecht, da laut Gesetz die Arbeitsunfähigkeit lückenlos nachgewiesen sein muss. und damit ist das Ausstellungsdatum gemeint.

wenn Ärzte nicht da sind oder man keinen Termin bekommt, dann muss man das im Vorfeld klären und kann nicht darauf hoffen, dass die Kasse das so hinnimmt. jeder Arzt weiß das auch.

du als Krankengeldbezieher hast nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. so z.B. auch dich zeitnah und rechtzeitig um die neue Krankmeldung zu kümmern. kommst du dem nicht nach, verweigert die Krankenkasse das Krankengeld.

falls ein Fehler des Arztes nachweisbar ist, dann musst du diesen schwarzen Peter an deinen Arzt abdrücken. wenn er es versemmelt, dann muss er versuchen es auszubaden.

insgesamt aber wie schon gesagt, sehe ich wenig Chancen auf Erfolg. egal welchen Weg du einschlägst.

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Wende dich einfach an einen Anwalt, die Sache muss nicht vor Gericht enden. Und am besten kein Schreiben selbst verfassen...

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