Ich möchte eine Immobile kaufen, die sich selbst abbezahlt

8 Antworten

Die Antwort von cashcow65 ist schon sehr gut. Aber eigentlich ist Deine Frage ganz kurz zu beantworten. ==> OHNE Geld bekommst Du garnichts! Ich selbst habe Immobilien inklusive der Nebenkosten und sogar mit EBK gekauft und finanziert bekommen. Ohne jegliche Anzahlung. Aber ich konnte eben Geld auf Konten und Depots nachweisen. Solltest Du der Bank nicht nachweisen können, dass Du irgendwelche liquide Mittel hast wird es ein Traum bleiben.

Hi ProPhil, grundsätzlich ist Deine Idee nicht schlecht und es gibt auch Immobilien, die sich selbst finanzieren, d.h. Mieteinnahmen + Steuervergünstigungen decken die Zinszahlung an die Bank. Der Steuervorteil ist je höher, desto höher Dein Einkommen ist. Auch hierfür ausschlaggebend ist die Steuerklasse von Dir, sprich ob Du z.B. ledig oder verheiratet bist. Die durchschnittlichen Mieteinnahmen, bezogen auf den Kaufpreis betragen ca. 3% bei Wohnimmobilien. Selbst bei derzeit 3,5% Darlehenszins wird das mit der Steuerersparnis schon etwas eng. Anders sieht es aus, wenn Du eine Immobilie aus einre Zwangsversteiguerung oder anderen Sonderverwertung kaufen kannst. Da ist die Mietrendite schon höher (ca. 5-8%). Grundsätzlich solltest Du bei der Berechnung die Steuer aber immer außenvor lassen, denn die ist ein Polster. Da Du aber schreibst dass Du kein Geld hast, würde ich die Finger von einer Immobilie lassen. Wenn Dir z.B. mal für 2-3 Monate die Mieteinnahmen fehlen (z.B. wegen eines Mieterwechsels, von Mietnomaden möchte ich noch gar nicht schreiben) fährst Du gnadenlos gegen die Wand weil die Bank die Zahlungen trotzdem will. Normalerweise will die Bank auch eine Tilgung, denn die Immobilie sollte ja irgendwann auch bezahlt sein. Sollte man die Tilgung nur bei 1% ansetzen ist zwar die mtl. Belastung bei aktuellen Zins ziemlich niedrig, das Darlehen läuft dann ca. 40 Jahre. Kurzum: Die Idee von Dir hatten sicherlich auch schon viele andere, aber ohne ausreichende Boniät und Liquidität ist die Immobile die falscha Anlageform. Meistens findet man die Immobilien dieser Leute in den Zwangsvollstreckungsregistern der Amtsgerichte wieder. Genau diese Leute behaupten dann, dass Immobilien nicht funktionieren. Nichts für ungut, aber lass de Finger davon, wenn Du wirklich kein Geld hast.

Hallo ProPhil, Es gibt sicherlich Bücher, die dir einen Überblick über alle wichtigen Aspekte beim Immobilienkauf geben. Die Materie ist jedoch derart komplex, dass ich mich nie und nimmer auf ein Buch verlassen würde. Wer schreibt denn auch solche Ratgeberbücher? Die absolut erfolgreichen Immobilienhändler vermutlich eher nicht. (kann mich aber auch irren). Ich habe selbst einige Immobilien ge- und wieder verkauft. Und bei jeder Immobilie bin ich schlauer geworden :) Letztes Jahr war ich sehr froh, dass ich eine Eigentumswohnung, die ich 7 Jahre lang vermietet hatte, wieder zu einem recht guten Preis (14 % mehr als beim Kauf vor 17 Jahren) wieder losgeworden bin. Ohne Makler... Der Makler hätte sich nie getraut, diesen Preis anzusetzen, da die Preise so runtergegangen sind in den letzten Jahren. Man bedenke, 14 % Rendite nach 17 Jahren. Das macht 0,82 % Rendite pro Jahr. Wirtschaftlich gesehen ist es schlechter als ein Sparbuch. Natürlich waren da am Anfang noch einige Abschreibungsmodelle. Aber dagegen stand auch Renovierungskosten und Rücklagen, die diesen Vorteil schnell wieder wettmachen. Die Frage ist, wozu du eine Immobilie willst. Zur Geldanlage eignen sich nur noch die wenigsten Immobilien möchte ich behaupten. Natürlich ist es nett, regelmäßige Mieten aus einer gut vermieteten Wohnung zu beziehen, die man schon abbezahlt hat. Aber bis es soweit ist, bist du ja vielleicht schon Rentner und wer weiss, wie hoch die Renovierungskosten dann sind, bzw. ob du Mietausfälle hast (Bevölkerungsschwund) oder ob das Viertel, in dem das Haus steht, vielleicht nicht mehr angesagt ist. O.K., jetzt hast du nicht die Infos bekommen die du wolltest. Aber diese Erfahrungen werden unter erfahrenen Immobilienbesitzern immer wieder diskutiert und so manch einer ist es leid, auch das Rumärgern mit Mietern, verkauft alles und investiert das Geld lieber in Wertpapieren. Ich persönlich halte auch mehr davon. Und die Tatsache, dass dabei viele Leute ihr Geld verloren haben, liegt ja auch wieder daran, dass sie Beratern glauben, die - egal in welcher Börsenlage - immer an ihnen verdienen. Und die sie glauben lassen, sie könnten es nicht selbst in die Hand nehmen.

Aber warte, ich habe vielleicht doch noch einen Tipp für dich. Das Kaufen von Runtergekommenen Wohnungen, diese dann günstig renovieren, und dann zu einem deutlich besseren Preis wieder verkaufen, wurde von einem meiner Lieblingsautoren als ein guter Weg, reich zu werden, beschrieben. Dafür muss man sich aber auch mit Immobilien, Renovieren und mit Immobilienverkauf auskennen. Das Buch heisst "Rich Dad - poor Dad" und ist in jedem Fall lesenswert. Viel Erfolg, Paulinchen

Hallo Paulinchen, danke für deine ausführliche Antwort. Ich plane den kauf nicht um mein Geld gut anzulegen.. ich habe nämlich kein Geld. Vielmehr find ich die Vorstellung toll, eine Immobilie zu haben, für die ich nichts zahlen muss - das macht der Mieter - und nach 30 Jahren ist sie abbezahlt und gehört mir (also die 100.000€). Meine Investitionen beschränken sich auf Renovierung und Inserierung.. vielleicht 10.000€ in 30 Jahren. heraus kommen aber 100.000€.. macht einen Zinssatz von 16,5% pro Jahr.

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@ProPhiL

Hi, Nach 30 Jahren - und schon vorher - ist eine Immobilie absolut renovierungsbedürftig, dann hat sie nicht mehr denselben Wert. Wie du es auch nimmst, als Vermieter muss du regelmäßig investieren oder das Haus ist irgendwann nur noch wenig Wert. Aber dass fremdgenutzte Immobilien eher eine Anlage sind, als selbstgenutzte, stimmt auf jeden Fall.

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Macht eine Erwerbsminderungsrente Sinn und was beinhaltet diese (Rechte, Pflichten)?

Hallo,

mir wurde wegen einer Erkrankung eine eventuelle Erwerbsminderungsrente vorgeschlagen. Allerdings will ich eigentlich nicht abhängig vom Staat sein, zum Beispiel will ich kleinere Tätigkeiten machen dürfen, zum Beispiel in einem Verein aushelfen oder Catsitting, um mein Geld aufzubessern. Also mehr Geld kriegen, durch den Minijob ohne das es verrechnet wird. Das geht nämlich mit Hartz 4 nicht (mir wurde es gekürzt, als ich genau das versuchte- Verdienst in dem Fall gerade mal 70-90 Euro). Zudem möchte ich nicht an einem Ort festsitzen, sondern auch Verwandte und Freunde besuchen können. Beim Hartz 4 ist man ja an einen Ort gebunden, wegen Terminen und Bewerbungen.

Wie hoch wäre meine Erwerbsminderungsrente (ich bin in meiner Ausbildung erkrankt, konnte diese gerade noch abschliessen; keinerlei Berufstätigkeit danach)?

Wie viel darf ich bei Erwerbminderungsrente dazuverdienen- ohne dass es verrechnet wird (450 € Minijob)? Und was? Zählen zum Beispiel Einnahmen durch Immobilien (sollte ich jemals überhaupt in den Besitz einer Immobilie kommen, denn dann würde ich wahrscheinlich weitervermieten, zumindest einen Teil davon)?

Kann ich studieren? Ich weiß leider nicht ob meine Erkrankung das zulässt.

Was ist, wenn ich glaube, ich könnte doch auf eigenen Beinen stehen? Kann ich die Rente schnell wieder- und in angemessener Höhe - bekommen, wenn sich herausstellt, dass ich mich überschätzt habe - Mietzalungen müssen geleistet werden und ich muss ja essen.

Was sind überhaupt meine Rechte und Pflichten?

Macht der Antrag überhaupt Sinn, oder sollte ich das gleich vergessen, weil es sowieso nicht reichen würde?

Vielen Dank für das Anklicken meiner Frage.

Mit freundlichen Grüßen Can

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Hallo

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Aufgrund anderer Mängel haben wir zuvor mit Unterstützung des Mieterschutzbundes eine Mietminderung durchgesetzt und der Vermieter verlangt nun von meinen Mitbewohnern, mein WG Zimmer mitzuzahlen wenn ich ausziehe. Anbei sei folgendes angemerkt: Ich habe keine Bestätigung des Vermieters auf meine Kündigung erhalten, aber er hat im EMail verlauf mitgeteilt, dass ich das Zimmer Schimmelfrei zu verlassen habe. Gilt das schon als Zustimmung?

Wir haben alle Nachmieterverträge mit unseren Vor WG-Zimmer Bewohnern abgeschlossen, in dem pauschal die Miete, Konto und ein Vermerk auf den Original MIetvertrag festgehalten sind ("Rechte und Pflichten aus dem Mietvertrag vom....")

SO nun zu meinem eigentlichen Problem:

Sollte sich kein Nachmieter für mein WG Zimmer finden, haben mir meine Mitbewohner "freundlich" angedroht, mich darauf zu verklagen, die Miete weiterhin zu übernehmen. SIe wollen es eig nicht, da sie wissen dass es mein finanzieller Ruin wäre, aber mir war es a) nicht bewusst und b) hat mir das NIEMAND vor meiner Kündigung und Suche und Mitteilung, dass ich ne neue Wohnung gefunden habe, gesagt. Das kam erst, weil wir uns nen Anwalt zu Rate gezogen haben und dieser das nun sagte, was schlimmstenfalls passieren kann.

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