ich möchte ein Hund mein Vater aber nicht?

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6 Antworten

Ich beziehe mich mal jetzt auf die einzelnen Punkte. Das sind einfach Dinge die mir spontan dazu einfallen. Sieh sie nicht als Angriff, sieh sie als Denkanstoß.

1. Dein Vater wohnt mit euch zusammen? Dann hat er ebenso Mitspracherecht bei solchen Entscheidungen wie ihr. Wenn es um die Anschaffung eines aufwändigen langlebigen Haustieres geht müsen alle Haushaltsmitglieder gleichermaßen einverstanden sein.

2. Was ist, wenn deine Mutter mal krank wäre? So krank das sie eben nicht nach dem Hund schauen kann, Gassi gehen kann - während du grade in der Ausbildung bist/ bei der Arbeit bist? Ein solches Tier kann sich nicht "mal eben" die Blase zuknoten. Ihr hättet im Notfall also eine Versorgungslücke. Schaut gemeinsam wen ihr im Notfall (mit 100 Prozent Sicherheit) mit ins Boot holen könnt.

2.1. Kostenfaktor: Hundesteuer, Hundeschule, Zubehör, gescheites Hundefutter, Impfungen, allgemeine Tierarztbesuche, monatiliche Rücklagen ansparen falls das Tier Medikamente benötigt/ operiert werden muss, Rücklagen ansparen für den Fall das der Hund mal etwas zerstört daheim/ woanders, Versicherung.

2.2. Zeitfaktor: für Gassi, allgemeine Beschäftigung des Tieres, Erziehung, Reinigung aller Zimmer zu denen der Hund Zutritt hat. Dies alles täglich.

3. Angenommen du musst für die Ausbildung/ für eine Arbeitsstelle umziehen. Nimmst du dann deinen Hund mit? Das geht dann aber nur, wenn in deiner neuen Bleibe eine Hundehaltung a) tiergerecht  und b) vom Vermieter erlaubt ist. Außerdem bliebe dann die Versorgung des Tieres zu 100 Prozent an dir hängen. Bei deinen Eltern lassen könntest du den Hund ja dann nicht, schließlich wurde da dann im Vorfeld ausgemacht das die Hauptaufgabe bei dir liegt. 

3.1. Alter des Tieres: Durchschnittliche Lebensdauer ist 10 bis 13 Jahre. Hast du Lust für bis zu 13 Jahre dein Leben rund um ein aufwändiges und herausforderndes Haustier zu planen?

4. Katze: Je nach Charakter der Katze und je nach Ausweichmöglichkeiten für die Katze (falls sie Freigänger ist wirds evtl etwas entspannter) könnte es vielleicht problematisch werden. Katzen und Hunde sind in ihrem Verhalten, ihrer Körpersprache sehr verschieden. Das kann zu enormen Missverständnissen führen zwischen ihnen. Auch wird sich die Katze sehr wahrscheinlich in ihrem Revier bedroht/ bedrängt fühlen. Der Hund ist dann der Eindringling. Im einfachsten Fall wird die Katze dem Hund zeigen wer der Chef ist. Im ärgsten Fall wird sie mit Unsauberkeit reagieren.

4.1. Seid euch absolut sicher das ihr das alles stemmen könnt, bzw. das du es (mit ein bisschen Hilfe deiner Mutter) stemmen kannst. Ein Hund bedeutet so viel Verantwortung, egal wie es dem Besitzer grade geht, egal ob dieser grade viel oder wenig Zeit hat, egal ob dieser grade knapp bei Kasse ist oder ausreichend Geld hat. Das Tier wird voll auf seine Besitzer angewiesen sein.

Bedenke, es gibt so viele Tiere die nur für eine gewisse Zeit von ihren Besitzern gewollt werden - bevor sie einfach ins Tierheim abgeschoben werden.

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Gar nicht, ich finde dir Bedenken deines Vaters okay.
Wenn du einen Hund möchtest mach deine Ausbildung arbeite und verdiene dein eigenes Geld.
Ein Hund ist nicht nur mal eben morgens mittags abends rausgehen sondern auch Erziehung und ordentliche Auslastung

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Respektiere die Entscheidung deiner Eltern und suche dir Alternativen. Frag zum Beispiel im Tierheim nach, ob sie Hilfe brauchen und beschäftige dich dort mit den Hunden.

Dann wenn du älter bist, in einer eigenen Wohnung / Haus wohnst, dann kannst du ganz alleine für dich entscheiden, ob du dir einen Hund zulegen möchtest.

Liebe Grüße

AnnaTeresa

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Ich schätze du gehst noch zur Schule also hast du schonmal nicht genug Zeit.
Wenn dein Vater keinen Hund will hast du leider das Pech das das nicht funktioniert denn jeder muss einverstanden sein !

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Es müssen wirklich alle dahinter stehen denn sonst gibt es nur Streit und Stress. In so einem Familienklima fühlen sich nicht nur Menschen unwohl sondern auch Hunde die nochmal deutlich feinere Antennen haben leiden unter den Spannungen.

Rede mal in aller Ruhe mit deinem Vater, ein Hund kann eine tolle Bereicherung sein aber es ist wirklich nicht für jeden was. Bei meinem ersten (eigenen) Hund vor 15 Jahren war meine Oma die mit im Haus wohnt auch nicht begeistert. Sie hat trotzdem ihr Ok gegeben hat sich aber von der Charmeoffensive einer 3 Monate jungen Labradordame einwickeln lassen ;)

ich habe auch einen Kater (früher 2) und dazu meinen Welpen bekommen. Die Kater haben ihr nachdrücklich klar gemacht das sie nich beschnuppert, abgeschleckt und bedrängt werden wollen. Der Welpe sah einige Zeit lang immerwieder aus als hätte sie die Beulenpest auf der Nase aber (wie fast immer) haben die Katzen gewonnen und selbst heute noch wo sie grob das 6-fache des Katers ist bekommt der Hund immer mal wieder eine gelangt - nur zur Erinnerung^^ dafür bekommt der Kater auch schonmal ein Ohr ausgeschleckt oder eine kleine "Beschleunigungshilfe" Richtung Kratzbaum. Wie ein altes Ehepaar XD

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Damit musst du Leben.

Respektiere die Entscheidung deines Vaters.

Warte bis du ausgezogen bist, arbeitest, ne eigene Wohnung hast und garantieren kannst das der Hund nur gut 5 stunden täglich alleine ist.

Dann kann du dir einen kaufen.

Zudem ist dir bewusst das, falls du einen Welpen/Junghund willst über Monate hinweg 24/7 zuhause sein muss?

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