Ich möchte ein Buch schreiben - wohin soll ich es schicken?

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

ich stand vor 2 Jahren vor dem demselben Problem... es gibt viele Verlagshäuser, die mehrere Tausend Euro verlangen, damit das Buch gedruckt wird, aber ich bin immer noch der Meinung, dass gute Bücher für den Autor kein Geld kosten sollten, was wäre das dann auch für eine Herachie?

Sicherlich gibt es "Anfängerverläge", die sind aber meiner Meinung nach sehr umstritten... Dort wird das Buch jedoch nicht groß rauskommen (es ist mir klar, dass es nicht immer um den Ruhm geht, doch wenn man ein Buch schreibt möchte man natürlich auch ein wenig Anerkennung dafür bekommen).

Bei großen Verlagshäusern würde ich es auch nicht versuchen, die sind meistens mit so vielen Büchern überfüllt, dass sie richtig viel Geld dafür haben wollen.

Ich konnte dir vielleicht keien genaue Auskunft auf deine Frage geben, aber vielleicht nimmt du dir ja meinen Rat zu Herzen!

P.s. Lass dich nicht unterkriegen, J.K. Rowling hatte 7 Anläufe gebraucht, damit ihr Buch verlegt wurde, also gibt nicht gleich nach dem 1. Mal auf!

P.P.s: Hast du schon ein Exposé oder einen Titel für dein Buch? Welches Genre ist es denn? (Aus Neugierde)

Viel Glück

Danke dir! freu Titel hab ich noch net, aber es geht um einen Wolf und ein Indianermädchen (das klingt nach Kinderbuch, sollte aber ein Jugendroman sein)

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Gehe wie folgt vor: Besuche ein paar gut sortierte Buchhandlungen und schaue nach, welche Verlage Bücher zu einem ähnlichen Thema, wie das deines Manuskriptes, machen. An die Verlage wende dich und biete deinen Text an. Das kostet Geduld und eine Absage muss nichts bedeuten. Manchmal werden die Manuskripte auch ungelesen zurückgeschickt, es hängt immer auch ein bißchen vom Zufall und Glück ab. Ich habe einmal ein Buch erlebt, dass wurde bei uns zum Bestseller: 12 Monate auf Platz 1, und es wurde vorher von 8(!) Verlagen abgelehnt. Also Mut und wenn du Angst hast es könnte "geklaut" werden, dann schicke ein aussagefähiges Expose und ein paar Seiten des Manuskripts, damit der Lektor, die Lektorin prüfen kann wie dein Schreibstil ist. Vorsicht ist immer geboten, wenn Freunde und Bekannte oder die Familie zur Veröffentlichung raten, das heißt noch lange nicht, dass es für den (sowieso übersättigten) Buch-Markt reicht. Und wenn es kein Verlag nimmt, bleibt immer noch es selbst zu verlegen mit BOD.de zum Beispiel. Für ganz überzeugte Schriftsteller kann auch ein Literarischer Agent hilfreich sein. Er kennt die verlag und die Personen die dort entscheiden und kann auch im Vorhinein abschätzen, ob dein Werk Chancen hat. Er macht es aber nicht umsonst. Im Falle eines Vertragsabschlusses ist er am Honorar beteiligt.

boah, lange antwort. dankeschön

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Genau für solche Fälle gibt es den Conabru - Verlag. Die ISBN und alles weitere (Pflichtbelieferung, Aufnahme in das VLB) wird dort erledigt für 38 Euro. Der Druck eines Buches kostet auch nicht gleich ein paar Tausender, sondern für ein paar Hunderter - je nach Auflagenhöhe und Umfang des Buches und Ausstattung des Buches - läßt sich das auch realisieren.

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