Ich möchte den Vater meines Kindes nicht eintragen lassen. Kann er das einklagen,begehe ich eine Straftat,wieviel kostet eine nachträgliche Änderung?

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3 Antworten

Butz1510 hat zutreffend auf die Antworten auf eine ähnliche Frage hingewiesen. Hierzu kann ich nur folgendes ergänzen: Eine Straftat begehst du nicht, wenn du den Vater deines Kindes nicht angeben willst; für eine nachträgliche Eintragung des Vaters (Anerkennung und Eintrag im Geburtsregister) kostet für dich nichts! Allerdings gebe ich folgendes zu bedenken: Solange der Vater nicht eingetragen ist, kann auch dein Kind gegenüber seinem Vater keine Ansprüche stellen, also kein Unterhalt, hat aber auch kein Erbrecht. Umgekehrt kann der Vater bei Hilfsbedürftigkeit nichts von seinem Kind verlangen. Diese beiden Punkte musst du berücksichtigen und abwägen, was für kein Kind besser ist.

doch sie macht sich strafbar: personenstandsfälschung und weiter erschleichung von sozialleistungen wenn sie welche bezieht.

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@laurastern7015

Wie verhält es sich, wenn sie bei Behörden angibt, den Vater ihres Kindes überhaupt nicht zu kennen? Dies war bei einer mir bekannten Person der Fall! Das Kind wollte seinen Vater ausfindig machen - vergebens! Die Mutter wurde nicht dafür bestraft, dass sie den Vater nicht nannte, sondern weil sie einen anderen als Vater angab, der es nachweislich nicht war! Kennst du den Witz von jener Mutter, als sie vom Richter nach dem Vater ihres nichtehelichen Kindes befragt wurde: "Setzten Sie sich auf eine Kreissäge und ich frage sie hinterher, welcher Zahn Sie geritzt hat . . . !"

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@laurastern7015

Das ist Blödsinn. Sie macht sich nicht strafbar. Sie hat lediglich Nachteile, wenn Sie den Vater nicht angibt, da sie keinen Unterhaltsvorschuß beantragen kann, sofern der Vater seinen Unterhalt nicht zahlt. Wo soll hier eine Personenstandsfälschung vorliegen. Der Personenstand wird vom Standesbeamten ermittelt anhand dere der Nachweise, die die Eltern vorlegen. Ohne Vaterschaftsanerkennung des Vaters ist der Personenstand des Kindes " Vater unbekannt". Wo ist die Fälschung. Die käme erst in betracht, wenn der Standesbeamte einen Mann einträgt, der keine Vaterschaftsanerkennung abgegeben hat.

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@Amtsschimmel25

Das ist kein Blödsinn! Du hast nur meinen Kommentar nicht richtig verstanden! Die Mutter hat sich deshalb strafbar gemacht, weil sie in einer eidesstattlichen Versicherung bewusst einen Mann als Vater ihre Kindes angegeben hat, der es nicht war, wie der Vaterschaftstest hinterher ergab. Dem Jugendamt waren dafür erhebliche Kosten entstanden. In besagtem Fall wurde nie eine Vaterschaft festgestellt.

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@aetnastuermer

Entschuldigung, ich wollte den Kommentar von laurastern7015 kommentieren. Habe falsch geklickt. Du hast mit deinem Kommentar selbstverständlich recht. Sorry

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wenn du wissentlich den vater nicht einträgst, dann begehst du personenstandsfälschung und machst dich strafbar. das kind hat ein recht auf wissen über seine abstammung, dieses recht brichst du.

der vater hat die möglichkeit die vaterschaft einzuklagen zusätzlich das sorgerecht. er hat ein recht auf umgang mit seinem kind, das kind hat recht auf unterhalt. die frage ist also ob du dein sorgerecht aufs spiel setzen willst durch dein kindisches verhalten oder gleich alles richtig machst.

Na so ein Blödsinn. Welcher Personenstand wurde den in welcher Form gefälscht? Ohne VA hat das Kind keinen rechtlichen Vater, der einzutragen wäre. Wo ist dann die Fälschung?

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