Ich möchte ausziehen, aber meine Mutter lässt mich nicht?

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14 Antworten

Wenn du die Hälfte der Zeit, die du gebraucht hast, um dich hier auszukotzen, bei Google investiert hättest, wüsstest du, dass du ab deinem 18. Geburtstag jederzeit in eine eigene Wohnung ziehen darfst, solange du sie selber bezahlen kannst. BG hin oder her - deine Mutter muss dann eben alleine zurechtkommen und möglicherweise umziehen.

Und keiner zwingt dich, ihr Handy über dein Konto aufzuladen, ihre Kippen zu zahlen oder ihre Raten, ihren Schnickschnack usw. DU bist derjenige, der es nicht schafft, sich mal auf die Hinterbeine zu stelllen und Nein zu sagen...

Mit deinen 1100€ kannst du jedenfalls gut zurechtkommen, wenn du keine übertriebenen Ansprüche hast!

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Kommentar von KryptonitMan90
16.11.2015, 18:57

Vielen Dank für dein Kommentar. Das öffnet einen echt die Augen. Ich habe mich auch schon erkundigt und hätte eine 2-Raum-Wohnung für fast 400,00 EUR warm im Auge (49 qm). Sie hat auch schon sozusagen eine Küche (Elektroherd mit 4 Herdplatten). Wie viel sollte ich denn so mindestens sparen an Geld oder bereit haben, wenn ich ausziehen möchte? Meine Ansprüche sind auch nicht hoch. Ersteinmal ein paar Möbel und Vorhänge natürlich, als Grundausstattung, gerne auch gebrauchte. Und keine Sorge an Strom, Werkzeug, Kaution denke ich auch.

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Du bist mit 18 Jahren volljährig und kannst somit jederzeit ausziehen.

Suche Dir eine kleine Wohnung so um die 40 qm, wenn es geht mit 2 Zimmern. ( Hatte selber mal so eine kleine W. und wohne aber nun mit meinem Partner in einer größeren W.)

Ich denke, wenn Du 500-600€ warm bezahlst, kannst Du Dir selber noch Möbel anschaffen und auch gut von leben. Nur es dauert halt, bis man so alles beieinander hat. Erst nur das Nötigste kaufen und danach so Schritt für Schritt kommt immer mehr dazu. Du wirst sehen, es klappt ganz wunderbar, alleine Dein eigenes Geld selber einzuteilen ist einfach toll.

Dann kannst Du auch mal nen Euro für Deine Vorlieben ausgeben und sei es nur um mal ins Kino zu gehen.

Von Herzen wünsche ich Dir, daß Du es schaffst, Dich von Deiner Mutter zu lösen, die Dich im Endeffekt ja nur ausnutzt.

Viel Erfolg dabei, ich jedenfalls wünsche Dir alles Gute und es macht mehr Spass wenn man sein eigenes Geld verwalten kann, auch wenn man rechnen muß, sheltie

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Kommentar von KryptonitMan90
16.11.2015, 19:03

Vielen vielen Dank für dein Kommentar, du bist echt Klasse! Ich werde auch die Nächsten Feierabenden, den Mieter meiner Wahl aufsuchen und das Thema Wohnungssuche besprechen und so schnell wie möglich dort einziehen. Ich bin nicht ihre zweite Bank. Nichts spricht darüber, dass man mal mit Geld aushelfen kann. Aber ein Mensch muss auch wissen, ob er lieber jetzt seine Rate zahlen sollte oder sich Zigaretten kauft. Am besten mit dem Rauchen aufhören oder wenn es schon sein muss, dann auf Drehtabak oder sowas umsteigen ^^. Und sollte meine Mutter mich daran hindern, dann hilft nur noch unser Gesetzbuch.

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Deine Mutter zieht dich hier ganz schön ab !

Du bist 18 Jahre alt,verdienst genug um deinen Lebensunterhalt selber zu bestreiten,also gehörst du gar nicht mehr zur BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) deiner Mutter.

Sie bekommt zwar für dich keine Leistungen mehr gezahlt,aber ihren Regelsatz und die halbe Warmmiete wird ihr weiter gezahlt.

Also du musst ihr von deinem Einkommen nur die andere Hälfte der Warmmiete geben,dazu dann deinen Anteil für Strom / Telefon / Internet usw, und ggf.Kostgeld für deine Verpflegung,wenn du das nicht selber machst.

Der Rest gehört dann normalerweise dir,also lass dich nicht weiter über den Nuckel ziehen,such dir eine eigene angemessene Wohnung die du dir leisten kannst und dann zieht um.

Deine Mutter soll sich ihren Luxus selber finanzieren wenn sie ihn haben möchte.

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Du kannst natürlich mit 21 Jahren jederzeit ausziehen, das geht auch mit Deinem Einkommen. Du solltest Dir entweder eine kleine Wohnung suchen oder eine WG. Sparsam musst Du schon sein und vielleicht auch billige oder gebrauchte Möbel nehmen.

Du kannst es aber schaffen.

Lass Dir von Deiner Mutter nichts einreden und stell Dich auf Deine eigenen Füße. Deine Mutter kann sich nicht immer auf Dich verlassen, denn wie soll das denn gehen, wenn Du einen Partner hast?

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Mit einem Einkommen von 1100,00 Euro bist Du kein Mitgleid der Bedarfsgemeinschaft mehr .... kannast also tun und lassen was Du willst ... die U25 gilt nur für junge Menschen die auch vom jobcenter leben .. die brauchen einen wichtigen Grund für den Auszug ...

such Dir eine preisgünstige kleine Wohung - nortfalls erstmal 1 Zimmer und zieh aus ...

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Hör einfach auf, ihr Geld zu überweisen. Getrennte Konten ab sofort. Du zahlst einen Teil der Miete und an Strom etc., sonst nichts. Und nein, Du musst nicht bei ihr bleiben. Du hast Deine Lehre beendet und kannst auch ausziehen.

Und eine Bedarfsgemeinschaft seid Ihr nur, solange Ihr noch zusammenwohnt.

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Wenn du volljährig bist, brauchst du NIEMANDEN um Erlaubnis fragen, wenn du ausziehen willst.

Du musst nur einen Vermieter finden, der dir ein Zimmer oder eine kleine Wohnung vermietet

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klar kannst du ausziehen...deine mutter macht sich wohl eher sorgen darum, dass sie finanziell schlechter dasteht, wenn du nicht mehr als brötchenverdiener zur verfügung stehst... solange du deine wohnung allein finanzieren kannst,kann es niemand untersagen...viel erfolg

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du bist volljährig, seitdem du wirtschaftlich selbständig bist, kannst du tun und lassen was du willst. wenn du für dich entscheidest das 1100 euro genügend sind um auszuziehen in eine kleine wohnung für 2-300 euro, dann mach los und such dir was. deine mutter lebt von deinem geld. abgaben für deine hälfte der miete, deine stromhälfte, deine lebensmittel - das ist völlig in ordnung. aber mehr solltest du ihr nicht mehr geben. rechne aus, was du denkst sie bekommen sollte und den rest behältst du für dich. wenn sie also sparen, rauchen, telefonieren etc will, dann soll sie gefälligst arbeiten gehen.

du bist kein mitglied ihrer bg mehr. keinen cent gib ihr mehr, also du musst. du wirst sehen, dass sie entweder dich fallen lässt oder recht zügig arbeit suchen wird.

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Ruck Zuck ausziehen. Die 25 Jahre Grenze gilt nur für ALG 2 Bezieher in einer BG. Ab 18 kannst du machen was du willst wenn du es dir persönlich leisten kannst. Von 1.100,- Euro Netto kann man  als Einzelperson schon ganz gut leben.

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Zieh ruhig aus, in dem Alter sollte man auch langsam auziehen, mit 25 bis 30 ist schon sehr sehr spät. Un wenn sie so einen verschwenderischen und egoistischen Lebensstil pflegt hat sie es auch nicht anders verdient. Bau dir dein eigenes Leben auf, davon hast du deutlich mehr. Miete dir einfach eine Wohnung, keiner kann es dir verbieten.

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Zieh aus lebe dein eigenes Leben, denk auch an dich! Deine Mutter muss auch selber klar kommen, mal selber auf den eignen Füßen steht und ihr Geld sich selber verdienen damit Sie mal weißt wie hart und schwer es mal sein kann Geld nachhause zu bringen, und nicht für so ein schnick Schnack und Zigaretten Geld von eigenem Kind erwarten, das geht nicht!

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Solange Ihr zusammenwohnt, seid Ihr eine Bedarfsgemeinschaft. Sobald du ausziehst bricht diese Bedarfsgemeinschaft auseinander und dein Einkommen wird nicht mehr auf ihr ALG2 angerechnet. Es könnte slso mehr für sie herauskommen.

Die Sache mit 25. Lebensjahr: Das Amt unterstützt dich und eine eigene Wohnung erst, wenn du 26 bist. Da du aber ohnehin nicht auf Stütze angewiesen bist, kann dir das schnuppe sein.

Du kannst ausziehen wann du willst. Ich hab das gleiche mit 23 gemacht.

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Kommentar von blumenkanne
14.11.2015, 21:35

falsch, sie hat ihr eigenes einkommen, somit fällt sie aus der bedarfsgemeinschaft raus. die mutter steht allein da. zahlen muss kind nur noch seinen mietanteil, nebenkostenanteil und stromanteil.  mehr nicht.

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Kommentar von EstherNele
14.11.2015, 23:47

@Nebuk

Sobald du ausziehst bricht diese Bedarfsgemeinschaft auseinander und dein Einkommen wird nicht mehr auf ihr ALG2 angerechnet.

Das ist ein Irrtum - Kinder müssen ohnehin NIE für ihre Eltern aufkommen. (Höchstens wird, wenn noch Kindergeld während der Ausbildung gezahlt wird, der nicht zur Bedarfsdeckung des Kindes benötigte KG- Anteil als Einkommen auf die Eltern übertragen. Aber das gilt eben ausschließlich für KG.

Ja - es ändert sich etwas für die Mutter. Sie bekommt dann die ganze Miete vom Amt - vorher kam eine Hälfte vom Amt und die andere anteilig vom FS.

Mehr Geld hat sie damit natürlich nicht.
Sie muss dann wohl erstmals versuchen, mit ihrem ALG II auszukommen. Aber der FS/ die FS kann erstmals in ihrem Leben über ihr Geld selbst verfügen, statt Mutters Nicht-sparen-können und ihren Zigarettenkonsum davon zu finanzieren.

Der FS könnte sich eine eigene Wohnung suchen, wichtig wäre zu wissen, ob er im Mietvertrag als Mieter oder als Angehöriger steht.

Ist er "Mitmieter", dann muss Mama zum Auszug zustimmen, denn dann wäre das eine Vertragsänderung, wenn ein Vertragspartner aus dem Vertrag aussteigt. Und solch einer Änderung muss immer auch vom verbleibenden Vertragspartner zugestimmt werden, sonst darf der Vermieter ihn nicht aus dem Mietvertrag entlassen.

Ist er nur "Angehöriger", dann ist er fein raus, dann muss er sich die Zustimmung von Mama oder dem Vermieter holen. 

Dann muss Mama aber dem Jobcenter zeitnah den Auszug mitteilen, damit das neu berechnet werden kann und sie dann den kompletten KdU-Betrag erhält und nicht Mietschulden auflaufen.

Wenn sich der FS im Jobcenter "abmeldet", dürfte das nicht ausreichen, da er keine Leistungen bezieht und sie Kunde des JC ist.

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wenn du über 18 bist kann es dir deine Mutter nicht verbieten. 

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