Ich mache in einem Verein eine Mitgliederumfrage und hab alle Mitglieder per Mail angeschrieben. Ist das eine Vollerhebung und ab wann repräsentativ?

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3 Antworten

Natürlich ist eine vollerhebung (ganze Grundgesamtheit = alle vereinsmitglieder) repräsentativ für alle vereinsmitglieder! Nur wenn nicht alle antworten, ist es keine Vollerhebung.

Die Größe, die eine Stichprobe haben muss, hängt von der Grundgesamtheit ab. Bei 1 Mio Menschen reicht ggf 1%, bei 100 Mitgliedern wäre einer zu wenig. Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, wenn du mehr als zwei Drittel zu Antworten bewegst, ist es repräsentativ.

Aber nur wenn die auch die gg abbilden. Also wenn du die jüngsten 70 von 100 fragst, wieder nicht. Da kann spss aber gewichten, wenn du die Verteilung der Merkmale (Alter, Geschlecht, was noch relevant ist) zb aus der Mitgliederliste kennst.

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Wenn das für eine Bachelorarbeit ist, solltest diese Frage aus dem Effeff beantworten können. Ansonsten geh in deine Unibibliothek und lies dich in die entsprechende Literatur ein.

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eine Vollerhebung kann und muss nicht repräsentativ sein. Guck mal, was repräsentativ bedeutet!

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Kommentar von Alexa75
01.12.2016, 10:05

Wann wäre denn eine Vollerhebung nicht repräsentativ? Dann hab ich doch alle gefragt,  über die ich was wissen will. Eine Stichprobe kann, aber muss nicht repräsentativ sein.

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