Ich mache einen Vortrag über recht auf leben. Habt ihr ein paar Tipps für meine Gliederung?

3 Antworten

  • Die ewig aktuellen kontroversen Aspekte sind doch auf jeden Fall Todesstrafe, Abtreibung, Tötung im Krieg, Sterbehilfe, Tötung in Notwehr und Nothilfe ("finaler Rettungsschuss").
  • Eng verbunden mit Rechten sind auch immer Pflichten. Daher stellt sich doch gerade hier die Frage, inwiefern es neben einem Recht auf Leben auch eine Pflicht zu leben oder ein "Recht auf Sterben" gibt. Auch hier spielem Sterbehilfe und Todeswunsch von unheilbar Erkrankten eine Rolle, aber auch Themen wie Suizid und Organspende, die ja mitten im Sterbeprozess stattfindet.
  • Wer kann überhaupt das "Recht auf Leben" innehaben? Ist es schon auf Embryonen oder Stammzellen anwendbar?
  • Wer gibt dieses Recht? Kann man das Recht verwirken?
  • Ursprung des "Rechts auf Leben" (woher kommen die Menschenrechte?), Allgemeine Erkärung der Menschenrechte, Europäische Menschenrechtskonvention.
  • Zur Abtreibung: haben Embryonen ein "Recht auf Leben"? - Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte verneint ein absolutes Recht auf Leben für vorgeburtliches Leben. www.svss-uspda.ch/de/ethik/rechtaufleben.htm
  • Zur Sterbehilfe und Suizidhilfe: gibt es eine "Pflicht zu leben"? Absolute Verbindlichkeit von Patientenverfügungen.
  • Todesstrafe!!! Vereinbar mit "Recht auf Leben"???
  • Selbstverteidigung, Kriegsfall. Recht zu töten?
  • Pflicht des Staates zum Lebensschutz (Polizei, Lebensrettung, Gesundheitsschutz, Schutz vor gefährlichen Umwelteinflüssen, Wohnungsbau, Verkehrsvorschriften etc.)

Mir fallen noch Komapatienten ein. Es gibt die Frage, ob jemand wen er das Koma zwar überleben würde, aber danach schwerstbehindert wäre.

Bis zu welchem Punkt gibt es das Recht auf leben, wann sollten die Ärzte ihn lieber sterben lassen?

Man kann zwar ab 16 festlegen, ab wann man sterben möchte, nur können die Ärzte unter dem Argument man würde in der aktuellen Situation anders entscheiden nicht berücksichtigen.

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