Ich mache eine kleine Umfrage für die Schule?

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7 Antworten

Ich finde es hat Vor- und Nachteile.

Vorteile sind z.B. Kosteneinsparungen, indem man gucken kann ob bei Reisen die Heizung wirklich runter gestellt ist und man sie täglich so programmieren kann, dass sie passend zur Rückkehr abends angeht. Meine Heizung kann das zwar auch, aber ich stelle das nicht jeden Tag passend ein, viel zu aufwändig...  Treffe ich mich spontan mit Freunden? Einfach der Heizung sagen, dass sie erst 3 Stunden später warm sein muss... 

Ich muss jetzt gerade an die Toiletten in Japan denken, die am Gewicht erkennen welches Familienmitglied es ist und dann wärme der Klobrille, Luftzug der Belüftung, die Reinigung (die haben ja so abspühl-Drüsen und Föhne zum Trocknen im Klo) usw. so einstellen, wie es die Person mag. Ebenso kennen da manche Badewannen die Vorlieben der Besitzer und machen einem alles wie man es mag fertig, Änderungen kann man natürlich auch immer einstellen, ob einmalig oder als neue Standard-Einstellung. An sich lustig, aber auch teuer.

Ein großer Nachteil sind die vieles Sicherheitslücken. Ich möchte auch bei Stromausfall an alles ran kommen. Am Ende komme ich nicht mal ins Haus, weil der Zutritt nur elektronisch geht oder viel schlimmer: bei einem Feuer und daher Stromausfall komme ich evtl. nicht mehr raus... Zudem kann man sich einfach viel zu leicht rein hacken, ebenso kann man ausspioniert werden. Für mich als normalen Mensch vermutlich im ersten Moment nur nervig, sieht man es aus terroristischer Sicht aber evtl. auch gefährlich und für bekannte Leute oder Leute an denen sich z.B. der Ex-Partner rächen will auch gefährlich, wer weiß was die alles machen und ausspionieren... Zudem können Probleme dazu kommen, wenn die Steuereinheit z.B. das Handy ausfällt. Glaubt mir, ich konnte ewig kein Onlinebanking nutzen weil mein Handy gesponnen hat und meine blöden TANs dahin gehen... Total anstrengend! Zudem könnte man noch fauler werden, wenn man nicht mehr aufstehen muss und alles so geht. 

Da muss ich ein wenig an den Film "the Purge" denken. Die Reichen können sich bessere Sicherheitssysteme leisten, die ärmeren Menschen haben einfach Pech... Muss ja nicht wie da um Mord, sondern auch andere Straftaten gehen... 

An sich finde ich es ganz interessant, wobei ich auch einfach mal gerne meine Ruhe habe und mich freue mit einem guten Buch vor dem manuell angezündeten Kachelofen zu sitzen, das licht kann ich zur Not auch durch ein geworfenes Kissen ausschalten, wenn ich nicht aufstehen will. An den Problemen muss also noch viel gearbeitet werden und mann muss stetig weiter forschen... Zudem kann man ja mittlerweile vieles schon programmieren, es ist zwar nicht verknüpft, wäre aber möglich. 

22, duales Studium/Bankkauffrau

Danke für die Antwort.

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Manchmal gruselig und meistens einfach teuer und unnötig.

Wenn bei mir was kaputt geht, dann möchte ich es reparieren können und keinen Fehlermeldung an meinen Admin schicken.

Mary, 30, Einkäuferin

Danke für die Antwort.

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Danke für die Umfrage.      
Die meisten Aspekte meiner Meinung sind bereits von anderen Antwortgebern erwähnt.

  1. Einige Aspekte sind nützlich; die meisten unnötig (Der Kühlschrank, der den Milchvorrat über das Internet mitteilt? Ein Blick mit eigenen Augen genügt.)
  2. Es führt zu noch mehr Abhängigkeit von Software-Lösungen; inklusive Nachteilen wie Bevormundung; Unzuverlässigkeit, Empfindlichkeit gegen verbrecherische Übergriffe, und so weiter.
  3. Über-Automatisierung führt nicht nur zu materieller, sondern auch zu mentaler Abhängigkeit. Wir verlernen die Handhabung von einfacher Technik, weil sich die Software überall zwischen Mensch und Anwendung hineinschiebt.
  4. Die Bevormundung durch angeblich smarte, aber immer noch ,,dumme" Technik führt zu Aerger und Frustration. Beispiel aus der Gebäudetechnik: Die Sonnenjalousien, welche automatisch gesteuert werden und oft genau entgegen den Erwartungen der Raumbenützer auf-- und abfahren.
  5. Ich bin der Meinung, das die ganze Forschung auf Sicherheit und Zuverlässigkeit gerichtet sein sollte und nicht auf immer wieder neue ,,Gadgets" ohne wesentlichen Mehrwert.

ulrich1919, Automatisierungs-Ingemieur.

Danke für die Antwort.

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Modern, in vielerlei Hinsicht praktisch, aber man macht sich abhängig von Maschinen und Geräten. Fehlprogrammierung lassen sich kaum beheben und man wird gläsern, also überwachbar.
Wer weiß schon, wer alles Zugriff auf die Daten hat.

Wenn jetzt der Vermieter auslesen könnte, wie warm das Badewasser ist, oder wie oft ich die Heizung einschalte und mir deswegen zB die Miete erhöht wäre das ärgerlich.

Andererseits ist es sehr angenehm, wenn das Haus selber "mitdenkt" und zB die Rollos runter lässt, oder per App die Heizung aktiviert.

24, Informatiker

Danke für die Antwort.

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Smart Home Technologie ist sehr weit gefasst und leider wie immer von den "blinden" Marketing Leuten falsch propagiert. Smart home ist eine neue und tolle Sache, die richtig angewendet sehr positive Einflüsse auf das Alltagsleben haben kann. Wie gesagt, leider hat Marketing hier viel Blödsinn in die Welt gesetzt. 

Positive Aspekte sind z.B. Bein öffnen der Fenster fahren in dem Raum automatisch die Heizung runter, erhöte Sicherheit durch Sensoren, bzw. durch Aufnahme via Video Beweise für Versicherung und Polizei. Für alte Leute kann Spracherkennung durch Hilferufe Leben retten. Wassersensoren können Wassereinbrüche erkenne und melden. Blödsinn ist eine Smarthome Kaffeemaschine. Auch das der Kühlschrank erkennt was noch vorhanden ist bzw. wo das Haltbarkeitsdatum abläuft, Blödsinn. Dazu benötigt man passive oder aktive Sender an jedem Produkt, der aktuell Barcode gibt das nicht her. 

Zum angesprochenen Punkt man wird gläsern. Hallooo???? Gläsern ist man durch Nutzung von Smartphone oder nicht vernünftig konfigurierte Browser, ein "vernünftiges Smart Home" sind geschützt, die Fehler entstehen durch Fehlkonfiguration. Smart Home ist kein Produkt wie ein Auto was man selber repariert, es ist eine Technologie. Da ruft man keinen Admin. Komponenten die eine Technologie nutzen und dann falsch implementieren, das mag ein Problem sein. Dies haben wir bei den Routern oder Windows OS gesehen, wenn keine Aktualisierung angeboten werden. 

Zusammengefasst: Smart Home ist eine "noch nicht in allen Aspekten genormte Technologie", die sich weiter entwicklen wird. Die Probleme liegen i.d.R. nicht in den Smarthome Produkten, sondern bei den gekoppelten Endgeräten mit Fehlern Android Mobiltelefone, "offene" Windows Rechner. Es gibt viele nützliche Aspekte, leider aber auch immer wenn Blinde von Farbe reden (Verkäufer und Marketing) blödsinnige Bereiche. BTW: Ich verwende Smart Home.

52 Jahre, IT Senior Programm Manager   

Danke für die Antwort.

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Sie benutzen Smart Home?! Interessant. Aber zum Thema "gläsern werden": Ich habe in meinem Beitrag kritisiert, dass viele der Smart Home-Geräte, die so verkauft werden, über den Herstellerserver gesteuert werden und somit natürlich Daten zum Hersteller übertragen.

Ist das bei Ihrem Smart Home System anders? Läuft Ihr Smart Home bei ihnen nur im lokalen Netzwerk? Wenn ja, welches System benutzen Sie?

Viele Dank im Vorhinein!

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@tmattm

Ja, bei den meisten wird es über einen zentralen Server gesteuert. Das Telekom System lässt sich u.a. auch lokal steuern. Dahinter steckt Qivicon, das auch von der RWE verwendet wird. Bei RWE kann ich es nicht sagen, aber bei der Telekom Variante kann ich mich lokal auf die Basis schalten und konfigurieren. Einzig wenn man abwesend ist hilft einem eine lokale (nicht ans Internet) gekoppelte Home Base nichts, wenn Wassereinbruch, ein Sicherheitsproblem oder Feuer erkannt wird. 

Zum Thema gläsern, versuche auch (soweit es möglich ist) zu verhindern, dass Daten abgegriffen werden (z.B. Browser). Dazu bedarf es sicherheitsbewusst Einstellungen oder bestimmte Komponenten. Ich  z.B. betreibe u.a. (als ein Baustein) einen lokal DNS Server (Pi) mit einer speziellen Software (NoTrack, PiHole), welche die Werbeanfragen auf einer Webseite nicht weiterleitet. Zum Thema Telekom, es mag merkwürdig klingen, aber zur Telekom und deren Cloud und Server Systeme habe ich großes Vertrauen. Diese stehen in Deutschland (bei Magdeburg), unterliegen den deutschen Datenschutz und die Zentren sind wie ein Hochsicherheitsbau geschützt.

Um aber noch einmal auf das Thema Smart Home zu kommen. Das Apple System kann lokal ohne Zugriff auf ein Zentralsystem gesteuert werden. Leider stehen weitaus weniger Apple SH Komponenten zur Verfügung als für die in D-Land verbreiteten.

Auch muss ich nochmals auf die Unsicherheit des Android OS hinweisen, dort liegt ein größeres Problem. 

Hoffe mit der Antwort die Frage beantwortet zu haben.    

Interessante Links:

https://www.zendas.de/service/browserdaten.html

http://www.perlmania.de/browsercheck/

https://www.ip-secrets.info   <== Die ist gut

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@xxHALxx

Danke für Ihre ausführliche Antwort, da ist viel lehrreiches für mich dabei!

Was die Sicherheit der Telekom-Coud etc angeht, da finde ich Ihre Haltung etwas gutgläubig (ohne Sie beleidigen zu wollen): Es ist bekannt, dass auch in Deutschland spioniert wird und unsere eigenen Geheimdienste haben da auch keine weiße Weste. Dass die Datenzentren wie ein Hochsicherheitsbau geschützt sind beruhigt mich persönlich nicht, denn ein physischer Einbruch ist ja  nicht das Bedrohungsszenario bei Servern. Ich denke nur eine starke Verschlüsselung der Daten bevor sie in die Cloud hochgeladen werden ist ein zuverlässiger Schutz.

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@tmattm

Mit ist das Problem der Verschlüsselten Übertragung schon bekannt. Hier mal ein Link der speziell zuThema Verschlüsselung  TelekomCloud Stellung nimmt:

https://trusted.de/telekom-magentacloud-test

Speziell zu den Geheimdiensten, wenn ein Geheimdienst sich nicht an Gesetze hält (richterliche Verfügung) ist es egal welche Lösung oder Technologie ich verwende, die bekommen in diesem gesetzwiedrigen Fall die Daten die sie wollen. 

 Ich denke man muss den Sicherheitsaspekt (auch bezogen auf die Cloud) immer im Kontext sehen. Z.B. Wenn ich Mails versende mit Kontoinformationen oder Bilder ohne diese z.B. mit PGP zu verschlüsseln ist das fahrlässig. Wenn man nicht ständig alle Sicherheitsupdates einspielt ist das fahrlässig, Mobiltelefone zu verwende, wo Applikationen keine eigenen Adressraum haben ist das fahrlässig, ein WLAN zu betreiben, das sich aktiv zu erkennen gibt ist das fahrlässig. Dazu es gibt Programme mit denen sich Informationen beziehen lassen, von denen sich "normale Menschen" keine Vorstellung machen. Einfaches Beispiel; Festplatten löschen reicht nicht, es gibt Programme, die über den Restmagnetismus die Daten zum Teil wieder herstellen können, und und und. 

Ich ganz persönlich habe ein Pro und Contra durchgeführt. Der Vorteil keine Daten zu verlieren wog höher als der Punkt das jemand mein Kündigungsschreiben an meinem Stromanbieter lesen könnte. Dazu, alle mir wichtigen Informationen verschlüssele ich zusätzlich mit TrueCrypt bzw. dessen Nachfolger. 

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Smarthome ist schon eine praktische Luxussache, aber sie scheitert für mich an:

1) Fehlende Standartisierung: Kaum ein Hersteller benutzt standartisierte Protokolle, sondern bastelt lieber sein eigenes System. Folglich lassen sich die Geräte verschiedener Hersteller schlecht verknüpfen.

2) Die Geräte hängen übers Internet am Server des Herstellers. Das ist ein Problem für den Datenschutz, für die Gerätesicherheit (vor Hackern&Viren) und für die langfristige Nutzbarkeit (was passiert, wenn das smarthome-device-Startup pleite geht? wenn der Hersteller die Serververfügbarkeit einstellt? wenn der Hersteller die Nutzzungsbedingungen ändert?). Ich will ein Smarthome, das bei mir zuhause auf meinem Server läuft!

Somit lasse ich die Finger vom Smarthome (noch)

26, Physiker

danke für deine antwort

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Smart home ist Ansich eine gute Sache aber leider auch sehr leicht zu hacken.

Beruf: Aktionär   

Danke für die Antwort.

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