Ich lese immer von Punkte die für die berechnung der Rente zugrunde gelegt werden,aber wiso bekommen die aus der DDR so viel Rente ?

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4 Antworten

die aus der DDR

"Einheit" lässt grüßen!

Antwort: weil "die" ihr Leben lang gearbeitet haben; weil die gesamten Restwerte aus der Wirtschaft der DDR in bundesdeutsches Vermögen übergingen (und dann zu Pfennigpreisen verschleudert wurden); weil ich z. B. und viele andere ihr Leben lang neben den Sozialbeiträgen eine sog. FZR gezahlt haben (musst Du mal googeln), die sich dann der Fiskus hier unter den Nagel gerissen hat; weil die meisten ehemaligen DDR-Bürger hier im Land der "Brüder" und "Schwestern" seit der sog. "Wende" eine ehrliche Arbeit leisteten und leisten und jeder von ihnen in dieser Zeit vermutlich mehr in die hiesige Rentenkasse eingezahlt hat als Du es in Deinem ganzen Leben tun wirst; ...

Und nur am Rande: "die" bekommen auch 26 Jahre nach der großen Einverleibung im Durchschnitt immer noch ca. 15% weniger als ihre Landsleute aus dem Westen!

Es sind ja laut GG auch alle "gleich" in diesem Lande 

"Art 3

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

....

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden."

___

Kennst Du überhaupt Dein Grundgesetz??

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Meine Antwort auf deine Frage und zu RheumaBaer:

Die Antwort von RheumaBaer ist, mit Verlaub, der seit längerem größte Unsinn, den ich über die DDR hier gelesen habe.

Es gab weder Produktionsstillstand noch solchen Mangel, dass die Verkäuferinnen nichts zu verkaufen hatten.
Das, was hier versucht wird zu kolportieren, ist der Unwissenheit und der
Indoktination geschuldet, die man in diesem Land Bundesrepublik
Deutschland erleiden musste.

Die Unterstellung, dass der Staat die Kinder den Eltern entfremden wollte, um sie gefügig zu machen, ist so falsch wie dumm.

Als in der DDR sozialisierter Mensch haben ich und meine Altersgenossen eine unbeschwerte Kindheit gehabt, wo wir nicht dazu verdammt waren, auf den Straßen herumzuhängen und aus Geldmangel die vielfachen Angebote an Freizeitbeschäftigung nicht wahrnehmen zu können, ganz zu schweigen vom Angewiesensein auf Tafeln und Suppenküchen.

Allein das letztere bringt mich jedes Mal auf die Palme, wenn man sich hierzulande mit solchen Wohltätigkeiten brüstet und und dabei nicht merkt, dass ein System, das so etwas als normal ansieht und damit noch hausieren geht, krank ist.

Auch das Dritte Reich hier ins Spiel zu bringen, ist wohl eher als Ablenkung von der eigenen Vergangenheit zu werten, als der eigenen Erfahrung.

So, nun zur eigentlichen Frage:

Die Menschen in der DDR, einchließlich die Frauen, hatten ihre Arbeit, und das nicht nur auf dem Papier, sondern in der Realität.
Ein Grund, weswegen es keine Arbeitslosigkeit gab, war, dass nur so viele
Ausbildungs- und Studienplätze zur Verfügung standen, wie man in der
Volkswirtschaft auch brauchte.

Drauflos zu studieren, wie heute, und dann arbeitslos zu sein, weil es so viele freie Stellen wie Absolventen nicht gab, kam nicht vor.


Jeder hatte nach der Ausbildung seinen  Arbeitsplatz, an dem er nicht
gegammelt hat, sondern sich allenfalls noch zusätzlich zu immer
anfallender Arbeit auch mit unliebsamen Erscheinungen wie Materialmangel
auseinandersetzen musste. Diese Lücken wurden nicht mit Däumchendrehen
ausgefüllt, sondern damit, sich um die Beseitigung dieser Mängel zu kümmern.

Warum das so war, ist ein anderes Thema, das hier unangebracht ist zu erläutern.
Fakt ist, dass jemand der ein Leben lang, wie z. B. meine Mutter, Tag für
Tag 8 Stunden gearbeitet und sich ihre verhältnismäßig gute Rente auch redlich
verdient hat.

Dabei hatte sie noch einen anderen Vorteil: Den Stempel des Hausmütterchens seit Beendigung des Krieges endgültig los zu sein, was sich in allen Bereichen des Lebens bemerkbar machte. Nicht wie in der BRD, wo eine Frau noch lange darüber hinaus den Status KKK (Kinder, Küche, Kirche) genießen durfte.



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Die DDR hatte nahezu Vollbeschäftigung,allerdings war das mehr politisches Modell als Wirtschaftlicher Fakt,Produktionsstillstand durch Mangel,Verkäuferinnen,die nichts zu verkaufen hatten und und.. Nach der Wiedervereinigung konnte man ja aber den Einzelpersonen diesen Ökonomischen Unsinn nicht anlasten,sie hatten eben ihre 30-40 Jahre Erwerbstätigkeit geleistet,nur eben für ein System,das uns erobern wollte und die eigenen Bürger am Zaun über den Haufen geschossen  hat. Die Beschäftigung der Eltern und die,wie man heute noch manchmal hört,"gute Versorgung der Kinder im Hort" usw.,diente nur einem Zweck,wenn man die Bindung Eltern/Kinder einschränkt,kann man den Kleinen stattdessen eine Staatsideologie einpflanzen,den Anführer als "Vaterfigur" verankern. Hat Funktioniert und tut es auch weiter. Drittes Reich,die Securitate Ceaucescus,die er aus Heimkindern in Rumänien Rekrutierte..

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Kommentar von Huckebein3
22.09.2016, 16:16

Unsinn!


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Kommentar von 666Phoenix
22.09.2016, 16:40

Rheumabaer, Dein "Rheuma" hat nun auch Deinen Kopf ergriffen!?

"das uns erobern wollte"

So einen Quark habe ich schon lange nicht mehr gelesen! Und wenn! Es blieb beim Wollen! 

Ihr habt es 1990 getan!

4
Kommentar von PeVau
22.09.2016, 16:43

Ich will nicht auf jeden einzelnen Punkt dieses gequirlten Unsinns eingehen, zumal er die Frage oben nicht im Ansatz beantwortet.

Ich verweise nur auf eine Antwort, vom User Homunculus:
https://www.gutefrage.net/frage/wie-kam-es-dass-es-in-der-ddr-keine-arbeitslosen-gab-u-stimmt-es-dass-man-eine-arbeit-dort-zugewiesen-bekam-und-sich-man-diese-nicht-selber-aussuchen-konnte

Es ist richtig, dass es in der DDR keine Arbeitslosigkeit als gesellschaftliches Phänomen gab.

Das lag aber nicht primär an der geringeren Arbeitsproduktivität in der DDR, die in der Tat deutlich hinter den entwickeltsten kapitalistischen Ländern  lag, sondern an einem grundsätzlich anderen Wirtschaftsziel.

Das Prinzip kann man ganz einfach so darstellen, wobei ich nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erhebe:

Im kapitalistischen Wirtschaftssystem, einige sagen euphemistisch auch Marktwirtschaft oder noch euphemistischer soziale Marktwirtschaft, ist das Ziel der Wirtschaft ein möglichst hoher Profit. Dieser Profit kommt aber nicht der Allgemeinheit zugute, indem nichtprofitorientierte Sektoren finanziert werden, sonden den Privateigentümern der Produktionsmittel. Dem haben sich auch die Menschen unterzuordnen und wer in diesem System überflüssig ist, hat auch keine Arbeit.

In der DDR wurden die Profite der volkseigenen Betriebe abgeschöpft und dann wieder verteilt, wodurch auch nichtprofitorientierte Sektoren finanziert wurden. Das war im Bereich Bildung, Gesundheit, Kultur, Verkehr, Infrastruktur usw. üblich. Damit war es dann auch möglich, Arbeitsplätze zu schaffen, die gebraucht wurden, die aber unter kapitalistischen Bedingungen mangels Profitaussicht niemals entstanden wären.

Ein weiterer Aspekt ist volkswirtschaftlicher (nicht betriebswirtschftlicher) Natur. Arbeitslosigkeit nützt im Kapitalismus betriebswirtschaftlich zwar den Unternehmen, weil die Lohnkosten gedrückt werden und Arbeitnehmerrechte abgebaut werden können, volkswirtschaftlich ist das aber eine Belastung, weil Sozialleistungen gezahlt werden müssen, die Kaufkraft schwindet und damit gerät auch die Binnenkonjunktur unter Druck. Außerdem ist Arbeitslosigkeit ein potenzielles Risiko für den sozialen Frieden und damit auch für den jeweiligen Wirtschaftsstandort.

Unter diesem Aspekt ist es volkswirtschaftlich (nicht betriebswirtschaftlich) und natürlich auch sozialpolitisch mehr als sinnvoll, echte Vollbeschäftigung zu haben und auch den einen oder anderen Arbeitsplatz zu subventionieren.

Ansonsten verweise ich auf meine Antwort hier:
https://www.gutefrage.net/frage/warum-sind-die-ossis-so?foundIn=list-answers-by-user#answer-220820431

"Weshalb durften Menschen aus Ostdeutschland an die West Rentenkasse ran obwohl die Nie einbezahlt haben."

Du solltest dich mal mit der Finanzierung der Renten befassen. Renten werden nicht aus einem zuvor angesparten Vermögen bezahlt. Renten werden im Umlageverfahren finanziert, was bedeutet, dass sie im Wesentlichen aus den laufenden Einnahmen der Rentenkassen bezahlt werden, in die auch die Beiträge der im Osten Beschäftigten einflossen, als die ersten Renten an Ost-Rentner flossen.

Außerdem haben die Bürger der DDR mit ihrem Volkseigentum bezahlt, das für'n Appel und'n Ei an "Wessis" gegangen ist. Weiterhin waren es Westfirmen, die von der Übernahme der DDR profitiert haben. Die Einverleibung der DDR war kein altruistischer  Gnadenakt der alten Bundesrepublik. Das war ein gigantischer Raubzug. Die Anerkennung und Umrechnung von DDR-Rentenanwartschaften war eine der politischen Notwendigkeiten dafür.

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Kommentar von RheumaBaer
22.09.2016, 19:10

Ach Gottchen,der Osten leuchtet., Meine Mutter musste 2x aus der DDR fliehen,war in einem Umerziehungslager,Wir hatten alle Stasi-Akten,private Fotos wurden aus Paketen in die DDR gestohlen. Ihr könnt eure Ostalgie zusammen mit Nudossi auf Euer Jammerbrot schmieren. Oder gebt Euch die Halloren-Kugel. Ich hab das so satt! Lest mal was über die Pläne der Eroberungspläne der DDR gegen WestBerlin in den 80ern,die Truppen waren schon zusammengezogen. Könnt ja Margot Honecker ausgraben,ich schenk Euch ne Schaufel. 

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"die aus der DDR" bekommen so viel Rente ? wieviel bekommen sie denn so deiner Meinung nach ? ........... wieviele Rentenbescheide konntest du schon persönlich einsehen um diese Meinung zu haben ?

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