Ich leide unter Depressionen, und meine frage ist zahlt eine Krankenkasse ein Tattoo wenn man psychisch so stark unter den narben leidet?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nein, das wird die Krankenkasse nicht zahlen (allein keine Krankenkassenleistung).

Aber Du kannst das Geld sparen. Zum Beispiel immer einen Euro in eine Spardose packen, wenn der Druck vorhanden ist, aber Du Dich nicht verletzt. (oder 20-50 cent, wenn es häufig vorkommt). Beim 10 Mal Einzahlung musst Du aber ca. 2,50 Euro wegnehmen (wenn Du mit 50 cent oder einem Euro arbeitst, damit Du nicht auf die Idee kommst, so Dir 'schneller' das Tattoo leisten zu können. Und wenn Du 20 Mal einzahlst, dann sind es bereits 5 Euro und so weiter.) Natürlich ist es unfair, wenn Du sehr schnell in "Impulshandlungen" kommst. Also für Dich dann an dieser Stelle anpassen.


Wenn Du Dir das Tattoo Deiner Wahl leisten kannst (es sollte schon 1-3 Jahre etwa dauern,) dann wirst Du noch mehr Stolz auf Dich empfinden, weil Du weißt, wie oft Du für einen Traum Deine Impulse hast anders ausagieren können. Und es wird weniger zum "Rückfall" kommen.


Ein Rückfall kann aber ca. 5 Euro kosten (als Beispiel). Davon Dir Verbandsmaterial kaufen oder etwas, womit Du Deine Wunden versorgen kannst. Du bist Deinem Traum zwar wieder weiter weg - aber bei jedem neuen Schnitt wirst Du auch noch andere Möglichkeiten finden müssen (oder alte Wege festigen), damit Du "clean" bleiben kannst. Und solange Du unter Depressionen leidest - bzw. nun auf eine Magersucht zusteuerst, so wirst Du eventuell auch noch Impulse zur Selbstverletzung haben.

Wenn Du meinst, dass Dir aber nur ein Tattoo hilft, dann gibt es Klebetattoos. Nicht nur für Kinder. Oder in der "Halloween-Zeit" auch Tattoo-Armstulpen und ähnliches.

Vielleicht ist das "Butterfly Projekt" auch eine Option für Dich (im Internet gibt es viele Möglichkeiten).

Im übrigen gilt das Prinzip auch für "das Magersucht-Vorhaben". Also auch das zählt zum selbstverletzenden Verhalten....


alles Gute auf Deinem Lebensweg.

Hallo jassie989,

wichtiger als die Frage, ob die Krankenkasirdir ein solches Tattoo bezahlen würde, sehe ich die Frage, ob dir ein solches Tattoo helfen würde?

Du sprichst von Narben, die du wahrscheinlch mit desem Tatoo  verdecken möchtest?

Falls diese Narben vom Ritzen kommen sollten (?), dann wäre doch erst mal wichtig, ob du das Ritzen in den Griff bekommen konntest? Sonst drohen vielleicht weitere Narben und das Tattoo kann das eigentliche Problem nicht lösen?

Ich setze da alles Fragezeichen hinter, weil ich das nicht beurteilen und  nur fragen kann und weil du das vermutlich am besten beurteilen kannst. Vermutlich kannst deswegen auch du da die beste Antwortmöglichkeit auf die eingangs von dir gestellte Frage finden.

Wichtig wäre, das in deiner Therapie erst einmal deiner Seele geholfen werden kann, das sehe ich als vordringlich wichtig. Da könnte doch auch versucht werden zu klären, ob du dieses Tattoo brauchst und es dir wirklich helfen könnte?

Liebe Grüße, Thomas

Hallo Thomas Ich war in Therapie und mit dem schneiden habe ich hinter mir, das Problem ist das ich diese narben leid sehe, ich schäme mich dafür und möchte damit abschließen..mit dem Thema!

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Warum sollte sie? Sie hätte dir eine Therapie gezahlt, damit es gar nicht erst zu den Narben kommt.

Bin in Therapie ✌

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Also schon ein paar Jahre?

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