Ich leide an einer Essstörung. Jetzt mischt sich mein Betrieb ein. Wie weit darf er gehen?

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11 Antworten

Wie sehr beeinträchtigt deine Essstörung deine Arbeit? wo berühren sich diese und das, was du tun musst oder nicht mehr dadurch kannst? Ist deine Leistung beenträchtigt, du hast häufige Fehlzeiten, du bist schwer angeschlagen?

Sprich mit deinem Arzt, dem Betriebs- oder Personalrat darüber.

In dem Fall, wo deine Gesundheit die Arbeit beeinflusst, ist es im Interesse des Betriebes, nachzuforschen, zu intervenieren, denn dein Arbeitgeber hat auch eine Verantwortung dir als Mitarbeiter gegenüber.

Deine Störung zieht Kreise. Was tust du dagegen? was kannst du antworten, wenn du damit konfrontiert wirst und kannst du die anstehende Problematik auflösen, Bedenken zerstreuen? siehst du eine mögliche hilfe, einen anderen Platz, einen Klinikaufenthalt?

du musst dir auch Gedanken machen, das kann dein Arbeitgeber zu Recht verlangen.

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Da könnte man jetzt schreiben und schreiben. Besser wäre du würdest sagen was er macht dann könnte man sagen ob das ok ist.

Jedenfalls darf sich der Betrieb in so weit einmischen das er Vorkehrung tirfft das weder du dich bei der Arbeit gefährdest noch andere noch den Bereibsablauf störst.

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Kommt drauf an, welche Verantwortung du da hast. Wenn du nen Kran führen musst, dann ist es zum Beispiel lebensgefährlich für Dich und andere. Du kannst die Instrumente aufgrund der Kraft und des mangelnden Gewichts nicht bewegen. Zudem drohst Du runtergeweht zu werden....nur als Beispiel. Der Betrieb hat einfach kein Bock auf solche Präzedenzfälle.

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vikodin 20.05.2016, 07:26

runtergeweht xD hört sich lustiger an als es ist... ^^

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Flimmervielfalt 20.05.2016, 07:29

Ja, es ist jetzt nicht cartoonhaft gemeint, sondern als Berufsrisiko, das ohnehin besteht.

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Hut ab vor deinem Arbeitgeber !

 Der Betrieb hätte das ohne weiteres ignorieren können. Tut er aber nicht. Du bist Azubi und der AG hat da eine  ganz besondere Fürsorgepflicht.

Der Termin beim Betriebsarzt ist sinnvoll. Hier wird nicht nur deine Arbeitsfähigkeit überprüft sondern auch dein Arbeitsumfeld, Tätigkeiten u.s.w. durchleuchtet um zusätzliche Belastungen die sich negativ auf deine Krankheit auswirken könnten auszuschließen.

Auch wenn es nur noch 20 Tage sind......

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Für die Beantwortung fehlen paar viele Infos...
Wie lange du da arbeitest was das für ein Job ist welche Esstörung du hast inwiefern mischt der Arbeitgeber sich da ein? Bist du wegen der Esstörung oft krank?

Wenn du zb oft krank bist ist es glaube ich so das der AG verpflichtet ist dir Hilfestellung zu geben. Wenn du diese Hilfestellung ablehnst macht das nen schlechtes Bild. Aber vielleicht ist es sinnvoll wenn er sich einmischt und dir hilft

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Miri1094 20.05.2016, 07:30

Meine Frage wurde leider nicht übernommen. Habs schon bearbeitet, aber das muss ja erst wieder freigeschalten werden ;)

Ich war nur einmal krank deswegen und für den Tag habe ich ein Attest. Das können die mir eigentlich nicht ankreiden.

Mein Arbeitsverhältnis endet in 20 Tagen, dann bin ich mit der Ausbildung durch.

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maggylein 20.05.2016, 07:38

wenn die dir keinen neuen Vertrag anbieten wirst eh nix machen können.

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Wenn du an einer Essstörung leidest, dann ist dein Problem nicht dein Betrieb. Dein Betrieb hat das Interesse daran, dass du deine Arbeit ohne Probleme ausführen kannst und keine gesundheitlichen Probleme hast, die dich oder Andere beim Betrieb behindern - und es ist sein gutes Recht, das durchzusetzen. 

Um das weiter beurteilen zu können, müsste man wissen, wie er in deinem Fall vorgegangen ist. Aber in erster Linie solltest du dich wegen deiner Essstörung um (professionelle) Hilfe bemühen. Deine Gesundheit ist deutlich wichtiger, als sich um die Rechte derer Gedanken zu machen, die dir im Endeffekt nur helfen wollen.

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Ich bin mir nicht sicher, aber solange keine Probleme deshalb auftreten, kann er doch bestimmt nichts groß dagegen sagen. Aber was haben sie denn bisher gesagt?

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Unter Umständen bis zur Kündigung.

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wenn du wegen deiner essstörung öfters krank bist dann wird er nachfragen was man machen kann damit du nicht so oft krank bist... evtl wird es auch eine freistellung geben für eine therapie... 

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Der Ausbildungsbetrieb hat auch eine gewisse solziale Sorgfaltspflicht, so dass ihn das schon berühren kann.

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Ich denke das wird aehnlich wie bei einer Alkoholsucht gehandhabt. Entweder einer Reha zustimmen, oder Kuendigung.

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