Ich lebe getrennt und er zahlt auch Unterhalt. Jetzt verlangt er Geld dafür das er ein paar Tage im Krankheitsfall auf die Kinder aufgepasst hat. Darf er das?

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5 Antworten

Er könnte allerhöchstens denjenigen Betrag fordern, der bei Dir eingespart wurde, weil die die Kinder ein paar Tage lang nicht hattest und nicht verköstigen musstest. Wenn überhaupt, dann sind diese Ersparnisse ja allenfalls geringfügig. Und es stellt sich die Frage, ob der Vater überhaupt irgendwelche Mehrkosten hatte.

Du kannst ihm ja pro Kind eine Reduzierung des Unterhaltsbetrags für den betreffenden Monat um 3% anbieten, das dürfte es ungefähr treffen. 

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Verlangen kann man alles aber ein recht auf Kürzung des Unterhaltes hat er nicht. Er könnte eine Aufwandsentschädigung ein fordern, das kann aber jeder der dir nicht unentgeltlich helfen möchte. Es sei den die Kinder waren über einen längeren Zeitraum in seiner alleinigen Obhut.

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Wie lange sind "ein paar Tage"?

Hatte er deswegen Verdienstausfall?

(bis zu 10 Tage zahlt ja die KK bei nachgewiesener Krankheit des Kindes Krankengeld bzw. bei nachgewiesener Krankheit der Betreuungsperson die Kosten für eine Haushaltshilfe - kann auch der Ex sein) - muss halt nur vorher geklärt werden mit der Krankenkasse.

Waren die Kinder bei ihm untergebracht?

Er darf den Barunterhalt nicht kürzen, aber er kann natürlich eine Beteiligung an seinen Kosten verlangen, wenn die Kinder eine Woche bei ihm gegessen haben und du dafür nicht eingekauft hast.

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Kommentar von mrschanning
15.03.2016, 13:00

Der Große war  4 Tage bei ihm und der Kleine nur 2 Tage...er ist arbeiten gegangen und gekocht wurde auch nicht..

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Normalerweise zahlt die Krankenkasse in so einem Fall, wenn er denn nicht arbeiten konnte. Doch muss man sich wohl vorher darum kümmern und krank ist ja nicht gleich krank. Es ist schon ziemlich schäbig von Deinem Ex und er hat wohl im Vorfeld es nicht zur Bedingung gemacht, dass er eine Entschädigung haben möchte. Wenn Du z.B. einen Nachbarn fragst, ob er auf Deine Kinder aufpassen kann und der zustimmt, dann war da niemals die Rede von Geld. Wurde aber vorher eine Entlohnung vereinbart, dann sieht es anders aus. Es ist aber schon gut, dass er Unterhalt bezahlt und in den Tagen hat er ja die Kinder versorgt und dann braucht er wohl sicherlich für die Tage nicht den vollen Unterhalt zu zahlen, doch sind beim Unterhalt sicherlich auch Unterbringungskosten mit eingerechnet, die dann weiterlaufen, selbst wenn ein Kind sich nicht in den Räumen aufhält. Rede mit ihm vernünftig und vielleicht geht es ihm auch finanziell nicht so gut, so dass ihm die zusätzlichen Kosten richtig auf den Magen schlagen.

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Wie genau die Rechtlage ist, weiß ich zwar nicht, aber er kann Geld verlangen, ganz besonders, wenn er dadurch Verdienstausfall oder Fahrtkosten hatte.

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Kommentar von Feuerhexe2015
15.03.2016, 11:45

und wo steht das geschrieben? Er kann kein Geld verlangen, den sonst dürfte er ja auch Geld verlangen wenn die Kinder am WE oder in den Ferien bei ihm sind.

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