Ich komme mit meiner Mutter nicht mehr klar, was kann ich tun?

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7 Antworten

Ich würde auf jeden Fall dran bleiben mit dem Ausziehen. Vielleicht wird dann das Verhältnis zur Mutter wieder besser. Dass sie in deinem Tagebuch geschnüffelt hat finde ich schlimm, aber das hättet ihr eventuell klären können. Weitaus schlimmer finde ich dass sie familiäre Probleme nach draußen trägt, dazu noch in einem Dorf. Ich weiß wie ekelhaft sowas ist, ich wohne selber in einem Dorf. Hast du keine Vertrauensperson wo du mit der zusammen den Auszug organisieren kannst? Gibt es dort wo du wohnst keine soziale Einrichtung wo du mal reden kannst, einfach um nicht das Gefühl zu haben keiner versteht mich, oder ich bin allein. Wäre eventuell eine Möglichkeit die Zeit zu überbrücken bis du zum Psychiater kannst. Ich wünsche dir alles Gute.

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Das mit dem Ausziehen klingt nach einer guten Idee, bleib da mal dran. Deine Mutter sorgt  sich, klar, aber sie hat auch Grenzen überschritten. Man schnüffelt nicht in den Sachen der volljährigen Tochter. Sprich darüber mit ihr bzw. sage es ihr. Auch dass sie mit anderen über dich redet kannst du dir verbitten.

Wenn du den Eindruck hast, dass der Psychiater-Termin zu lange weg ist, ruf doch mal die Telefonseelsorge an. Die haben gute Leute und vielleicht bekommst du neuen Mut. Ein persönliches Gespräch kann Wunder wirken, man kann sich das vorher nicht vorstellen. Mach dir auch klar, dass es eine Phase in deinem Leben ist, die du selbst aktiv mitgestalten kannst - und dass es bald anders für dich aussehen wird. Geh die Sache pro-aktiv an sozusagen, die Selbstwirksamkeit wird dich stärken. Und fange an, das mit dem Ausziehen langsam in trockene Tücher zu wickeln. Alles Liebe!

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Wahrscheinlich beging deine Mutter diesen Tabubruch, weil du dich ihr nicht anvertraut hast. Sie hat geahnt, was mit dir los ist und hat sich nun selbst davon überzeugt.

Deine Mutter ist sicher nicht dein Feind. Der bist du selbst. Oder kannst du Gründe für dein Verhalten benennen?

Wenn du akut gefährdet bist, und das bist du, solltest du dich in eine Klinik begeben. Dein Hausarzt sollte um diese Möglichkeit wissen.

Und in einer Therapie ist Ehrlichkeit und Offenheit, besonders auch sich selbst gegenüber, das A und O!

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1. Schnellstmöglichst ausziehen

2. Man darf trotz Krankschreibung arbeiten gehen

3. Egal ob aus Angst oder nicht, das Verhalten Deiner Mutter ist falsch und erreicht genau das Gegenteil.

4. Alkohol ist auch falsch.

5. Im Zusammenhang mit dem Suizidversuch hätte gleich eine psychiatrische Konsultation stattfinden müssen. Nach einem Suizidversuch wird kein Patient entlassen, bevor ein Psychiater eine weitere Suizidgefährdung ausgeschlossen hat.

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Kommentar von Sarah1488
25.08.2015, 23:26

Mir sagt jeder, dass man nicht arbeiten gehen darf. Was stimmt nun?

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Mit 18 kannst Du leben wo Du willst, wenn Du freiwillig bei Deinen Eltern bleibst brauchst Du Dich nicht über die zu beschweren. Denn Du willst ja weiterhin kontrolliert werden, deren Fürsorge genießen ohne für Dich selber verantwortlich zu sein.. also arbeiten, ggf. einen Zusatz-job annehmen um gut über die Runden zu kommen.

Bedenke wer sich wie ein kl. hilfloses Kind verhält wird auch so behandelt! Zeig Eigenverantwortlichkeit und Du wirst respektiert .. alles Gute 

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Sie hat Angst um dich - kannst du das nicht verstehen?

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    Habe ich keinen vertrauen mehr zu meiner Mutter, weil sie in meinen Sachen schnüffelt und

Wie hättest du reagiert, wenn deine Tochter essgestört und suizidgefährdet ist?

    Schreit sie mich nur noch an, wegen jeder Kleinigkeit, wenn ich mal kein Hunger habe oder selbst wenn ich spazieren gehen möchte!! Sie kontrolliert mich einfach nur extrem. Einerseits macht sie sich Sorgen und ist überfordert, aber es ist kein Grund meine Sachen zu durchwühlen und mich dauernd zu kontrollieren.

Begreifst du die Angst deiner Mutter, um das Leben, welches sie schon 18 Jahre versorgt hat und dich nachts ins Krankenhaus brachte, wenn du mal Fieber hattest?

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