Ich komme mit meinem leben nicht mehr klar, ohne medikamente. Was soll ich tun?

4 Antworten

Als ich mal 1 tag keins genommem hatte, war es die hölle für mich.

Keine Angst, das waren "nur" Entzugserscheinungen. Die Symptome bleiben natürlich nicht bestehen. Schleichst du das Medikament langsam aus, wirst du davon nichts merken. Man neigt aber leider dazu seine Dosis zu behalten - warum auch absetzen, Valium ist ja auch ziemlich angenehm.

Jaa meine eltern sagten mal, ich sei wie ein Zombie geworden.

Das stimmt leider. Und das ist DER Grund, warum du das Medikament auf lange Sicht absetzen solltest - du wirst Emotions- und Motivationslos. Du schläfst lange, verträumst den Tag, und kümmerst dich nur selten um etwas. Das ist zwar angenehm, aber kein Leben.

Darf mein Psychiater frei über meine medikamentation bestimmmen?

Nicht ganz. In der Theorie fällt er zwar die Entscheidung über die Medikation, er darf dir aber nicht einfach ein Medikament streichen auf welches du angewiesen bist. Er darf aber unter gewissen Voraussetzungen deine Dosis reduzieren.

Mich einfach in eine Entzugsklinik einweisen??

Das ist der schwere Weg. Ausschleichen ist einfacher, aber für die letzten Tage sollte man trotzdem kurz in eine Entzugsklinik gehen.

Und was kann schlimmstens passieren wen ich es absetzen werde?

Wenn du es abrupt absetzte, kann es je nach Dosis von leichten Entzugserscheinungen bis zu einem schweren Delirium führen. Schleichst du das Medikament aus, passiert nichts davon.

Gruß Chillersun

Bedenke eines: Du bist von einer Sucht in die nächste geraten. Deine Magersucht und nun die Medikamentensucht.https://www.gutefrage.net/frage/darf-mir-mein-psychiater-kein-valium-mehr-verschreiben?foundIn=user-profile-question-listing

Dein Psychiater tut schon das Richtige, in dem er dir kein Valium mehr verschreibt, dafür bekommst du andere Medikamente.

Entzugserscheinungen sind unvermeidlich. In einer Entzugsklinik wärst du wohl besser aufgehoben.

Auch wenn du nicht damit aufhören möchtest, Valium einzunehmen - es ist und bleibt ein verschreibungspflichtiges Medikament und wenn dir der Arzt genau wegen den Suchtproblemen keine mehr verschreibt, dann solltest du schon darüber nachdenken und versuchen, gegen diese Abhängigkeit zu kämpfen.

Schick mir einfach mal ne Freundschaftsanfrage, ich kann dir da schon irgendwie helfen.

LG.

Raider

Sind das Suizidgedanken und wenn ja ist das gleich wieder ein Grund für die Klinik?

Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

Kann es sein, dass mir wieder nahegelegt wird, dass ich mich aufgrund dieser Gedanken einweisen lassen sollte?

bestünde sogar die Möglichkeit, dass ich eingewiesen werde und zwangsmäßig auf die geschlossene komme?

DANKE :)

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