Ich komme mit kleinen Kindern nicht zurecht! (Kindergrippe)

...komplette Frage anzeigen

12 Antworten

Möchtest du denn mit Kindern arbeiten? Wenn du keinen Draht zu Kindern hast und auch keinen Beruf mit Kindern lernen willst, finde ich es ehrlich gesagt nicht gut, dass du dich da durchquälst. Oder liegt es nur daran weil du noch schüchtern bist? Frag doch mal deine Mutter, was du so gespielt hast. Das hilft dir vielleicht auf die Sprünge.

Möglicherweise solltest du in ein Praktikum wechseln, das dir besser liegt. Auch wenn man gelernt hat was einem nicht liegt, hat man viel gewonnen.

Beobachte die Kinder, schau was sie gerne machen, wobei sie Spaß haben! Wenn du dann weißt was sie gerne machen mach einfach mit! Spiel mit ihnen im Sandkasten, kletter mit am Gerüst, lache viel, mach dich einfach mal "zum Deppen"!! Alber rum, sei selbst wieder ein Kleinkind und versuche dich einfach in die Kleinen einzufühlen! Das wichtigste ist: du musst dich wohl und gut dabei fühlen und darfst keine Angst haben das du vllt. blöd aussiehst wenn du auf dem Boden rumtollst, oder auf einem viel zu kleinen Klettergerüst rumkletterst! Sei kreativ!! Es reicht schon manchmal wenn du nur dabei sitzt und lachst und den Kinder das Gefühl gibst das sie mit dir richtig Spaß haben können! Schau einfach was sie gerne machen und denke dir dazu vllt was neues aus, mache einfach mit und sei selbst wieder klein und ohne Sorgen vor Morgen! Und wer wünscht sich nicht, nochmal klein zu sein, seine Klamotten einsauen zu können wie man will, zu lachen und den ganzen Tag ohne Sorgen zu toben?!

Nimms einfach locker!

lg A

Ja mit den Kindern beschäftigen ist immer ein guter Vorsatz, denn alle Kinder bzw. alle Menschen wollen anerkannt werden und wenn Du auf sie zugehst und etwas mit ihnen spielst, redest, einfach nur sich für sie interessierst dann wirst Du sehen, dass auch ein entsprechendes Interesse zurückkommt. Du kannst ja auch mal die Kinder beobachten, was sie tun und dann da mitmachen, ich bin sicher,wenn Du ihnen Aufmerksamkeit bringst, dann werden sie auch zugänglicher werden. Nur Mut.

Da du ein 6 Wochenpraktikum machst gehe ich mal davon aus das du in der Ausbildung Erzieher, Kinderpflege bist. Wenn ich richtig liege, überlege ob es der richtige Beruf für dich ist. Eines der wichtigsten Schlüsselqualifikationen ist die Empathie. Rede in den Anleitergesprächen über deine Schwierigkeiten. Gehe offen mit deinen Schwächen um. Wenn du deine Schwierigkeiten gut reflektieren kannst, ist das schon ,,die halbe Miete."Sicher, wenn du mit der Ausb. fertig bist, musst du nicht unbedingt in einer Krippe arbeiten aber es gibt immer mehr Einrichtungen mit alterserweiterten Gruppen, in denen du mit Kindern U3 zu tun bekommst. Beobachte die Erzieher, schau was und wie die mit den Kindern arbeiten. Lass die Kinder auf dich zu kommen. Sie signalisieren dir schon was sie von dir wollen. Bilderbuch anschauen, Bällebad, Kuscheln. Sing mit ihnen, erzähl ihnen von Tieren, mach dich mal zum Affen damit sie etwas zu Lachen haben.

Einfach alles kommentieren. z.Bsp. " Guck mal ich hab hier einen Ball. Einen roten Ball. Wollen wir spielen ? Komm wir rollen ihn hin und her. " usw. Keine Babyspache aber einfache Sätze. Bei den größeren dann ein paar Fragen stellen. Wie z. Bsp. "welche Farbe hat denn das Auto ? Magst du das Auto. " usw

Ich kann das aber nachvollziehen. Ich war früher auch so :-) Ganz normal sein. Lächeln. Genier dich nicht.

Klar - geh doch auf die Kleinen zu und frag ob ihr ein Buch angucken wollt oder mir dem Auto spielen oder so... Ansonsten frag doch mal die Erzieherin, die hat doch bestimmt auch n paar Tipps.

Ein Praktikum ist dazu da, Neues zu lernen. Dafür sind die Erzieherinnen da, die dich in deinem Praktikum begleiten und betreuen. Gibt es in eurem Team Intervisionen bzw. Teamtreffen? Dann könntest du dort mal deine Probleme ansprechen und um Feedback und Hilfe bitten. Ansonsten wende dich doch an eine der Erzieherinnen, zu der du einen guten Draht hast, und bitte sie um Tipps, Unterstützung und Feedback.

Einiges Wesentliche steht hier ja schon, an manchen Stellen - ganz offen (!) anzusprechen, was dir schwerfällt, wär´ ein erster Schritt. Das macht sich auch auf jeden Fall besser, als womöglich irgendwann komplett zu "verstummen" - sowas sieht der (ab)"geneigte Erzieher" schlimmstenfalls dann auch noch als "Miesepetrigkeit" (und nicht als Unsicherheit, die es im Kern ja ist).

Und du möchtest ja offensichtlich wirklich gern, dass ihr (du und die Kinder) ein paar gute gemeinsame Wochen habt; das is´ ja schon mal was. Und so ganz gegen deinen Willen oder rein zufällig bist du ja gewiss auch nicht da gelandet, wo du nun bist. Sprich: das mit dem "fehlenden Draht" zu den Kindern würd´ ich mir da mal nicht zu sehr einreden lassen!

(kommt vielleicht nun auch eher daher, dass die Damen Erzieherinnen dich grad noch nicht richtig einzuschätzen wissen; wenn ihr im Austauch miteiannder seid, wird das sicherlich bald anders...)

Und: Du "sollst" zunächst mal gar nichts.

Damit meine ich, dass du möglichst nur das tun solltest, was mit dir, deiner Person, deinem Charakter auch irgendwie einhergeht. Das heißt, es bringt zum Beispiel wenig, wenn du mit ihnen singst, dir das aber (noch) ganz unangenehm ist. Kinder spüren sehr genau, wie "authentisch" man ist bei dem, was man (mit ihnen) unternimmt.

Grad in der ersten Zeit also: Mach´ lieber das, woran auch du wirklich Freude hast. Meist ändert sich das ohnehin noch, und dein "Spektrum" erweitert sich von ganz allein...

Hab´mal viel Freude mit den Lütten (und wenn die noch auch auf sich warten lässt: die kommt schon noch... ;-))

ja geh auf sie zu und spiel einfach mit denen, mit puppen/stofftieren und dann die tiere sprechen lassen oder einfach selbst mit denen reden was du heute so machst und so. wie alt bist du? ich denke, dass wird sich mit der zeit bessern, dann gewöhnst du dich auch an die neue situation und lernst, mit den kindern umzugehen. frag doch die erzieher mal, was du besser machen kannst

Hasdt Du das Praktikum schon begonnen? Falls nicht, warte doch erstmal ab, was dort auf Dich zukommt und bitte die Menschen, die Dich dort betreuen, um Hilfe, Rat udn Anleitung. Du musst ja nicht gleich alles können. Nur Mut, das wird schon.

bestkeks 18.10.2012, 18:28

les doch mal die ganze frage durch!

0
superfuxi 18.10.2012, 18:31
@bestkeks

sorry, hatte ich überlesen, dass das Praktikum schon begonnen hat. Frag doch mal Deinen Lehrer/Lehrerin, wie es weitergehen könnte, wenn man Dir dort jedes Talent für diesen Job abspricht. Oder bitte, wie gesagt, nochmal die Leitung in der Kita um Hilfe. Erzwingen kann man nichts.

0

Fingerspiele, Kneten, Fingerfarben malen, Singen, Und wenn du das kannst ehrlich sein und mit deiner Praxisanleitung drüber reden. Übrigens: SCH.... Schule wenn die euch das nicht vorher beigebracht hat.

Eigentlich müßte die Leiterin der Kita dir sagen was du machen sollst.Von alleine kannst du das auch nicht wissen.

ich empfehle dir mal filme von emmi pikler anzusehen. und bücher über anna tardos 'reinziehen. die haben einmaliges gerade im bereich der krippenkinder geleistet.

Was möchtest Du wissen?