Ich komme einfach zu keinem Entschluss: WAS sollte ich denn jetzt machen?

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24 Antworten

Es sollte völlig ausreichen, nach dem eigenen Gewissen zu leben.

Speziell die christliche Religion lt. der Evangelien verlangt ungeschrieben eine Menge Empathie als Voraussetzung dafür, überhaupt so sein zu können, daß es möglich wird, weitere Eigenschaften zu erfüllen.

Das ist sicher ein positiver Ansatz. Gleichzeitig geht aber auch vieles an der Wirklichkeit vorbei, wenn man das Ganze lediglich nach den einzelnen Aussagen berücksichtigt.

Niemand ist z. B. in der Lage, einen anderen Menschen auf Kommando zu lieben. Ein Gott dürfte das wohl wissen und es schon deshalb nicht zur Vorschrift machen.

Es sollte deshalb genügen, seinen Vorteil nicht daraus zu suchen, indem man anderen bewußt schadet.

Auch insgesamt sind Religionen bestens zur Verwirrung geeignet, daneben auch zur Schaffung von Glauben aller Art einschließlich Irrglauben. Aber zur Schaffung von Vernunft und vernünftiger Entscheidung sind sie eher ungeeignet.

Betrachtet man religiöse Schriften als das, was sie wirklich sind, nämlich als reines Menschenwerk mit mehr oder weniger gut gemeinte Richtlinen, dann gibt es keinen Grund mehr, eine Religion zur alleinseligmachenden Instanz zu erheben.

Stattdessen genügt es, sich zu entscheiden, ob es wohl eine Ursache dafür gibt, daß es überhaupt etwas gibt, oder nicht.

Entscheidet man sich, daß es eine Ursache gibt, dann gehört es dazu, auch anzuerkennen, daß man auch selbst nach den Maßgaben und den zwangsläufigen Folgen dieser Ursache existiert und dementsprechend beschaffen ist. Und man hat die Möglichkeit, diese Ursache als Gott zu bezeichnen.

Geht man darüber hinaus, dann wird es problematisch, denn wer unbedingt anders sein will, als er es ist, der macht sich zum Wolf im Schafspelz.

Etwas vortäuschen, was man nicht ist und vielleicht auch nie sein kann, mag zwar nützlich sein, um andere Menschen zu verblenden, aber es ist ungeeignet, den Hersteller (einen Gott, sofern man an in glaubt) zu täuschen. Auch einem Wolf würde es nichts nützen, das Schaf zu mimen, denn Fleisch fressen würde er weiterhin.

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Ich kann dir ja einfach mal von dem erzählen, was ich glaube. Vielleicht kannst du dich ja mit Teilen davon identifizieren.

Ich bin katholisch. Ich glaube, dass es einen Himmel gibt, in den wir alle mit einer kleinen Ausnahme kommen. Gott zwingt niemanden dazu, sich ihm anzuschließen. Deshalb glaube ich, dass er einem die Wahl lässt, nach dem Tod ein Leben bei ihm (wie genau das aussieht weiß ich nicht) für immer und ewig bei ihm zu sein, oder eben nicht. Wenn nicht, dann glaube ich auf keinen Fall, dass man in die Hölle kommt. Ich glaube, dass man dann an einen anderen Ort kommt, der vielleicht "neutral" ist. Kein unschöner Ort, aber eben auch nicht so vollkommen wie der Himmel, wie auch immer man vollkommen definieren möchte.

Ich glaube, dass man auch dann eine Chance hat in den Himmel zu kommen, wenn man einen oder mehrere Morde begangen hat, solange man im Laufe seines Lebens zu begreifen beginnt, was der Wille Gottes, was der Unterschied ziwschen Gut und Böse ist, was Richtig und was Falsch ist.

Aber ich glaube auch, dass man bevor man in den Himmel kommt in irgendeiner Weise mit seinen Fehlern, die man begangen hat, konfrontiert wird. Aber nicht mittels Fegefeuer oder ähnlichem. Vielleicht spürt man den Schmerz, den man anderen zugefügt hat, aber danach herscht Friede. Also ich finde da würden sich die Schmerzen lohnen.

Was den Teufel angeht: Ich glaube, dass er derjenige ist, der uns manchmal dazu bringt, mehr oder weniger böses zu tun.

Ich glaube nicht, dass Gott will, dass wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen. Dass das in der Bibel so rüberkommt an manchen Stellen, liegt an der Übersetzung und dem erstmaligen Aufschreiben der Texte. Jahrhunderte lang wurden sich diese Texte mündlich übertragen, da kann schon einiges durcheinander kommen. Und die Übersetzungen können ja auch sinnveränderlichend wirken. Man muss immer bedenken, dass die Übersetzer sich an den Gegebenheiten ihrer Zeit orientiert haben.

Die Bibel darf man nicht zu wörtlich nehmen. So auch die Schöpfungsgeschichte. Dort geht es weniger um das WIE, sondern um das DASS Gott die Welt erschaffen hat. Und wenn dann da steht, dass Gott dir Frau als HELFER für den Mann erschaffen hat, dann bedeutet das doch, dass der Mann sich helfen lassen MUSS, dass also beide Geschlechter wieder auf der selben Ebene stehen usw.

Bei Gott kann man sein, wie man ist. Ich höre Hard-Rock, Emo, Punk, Metal, ich bin in vielen Punkten sehr gesellschaftskritisch. Aber sobald ich in meiner Gemeinde aktiv bin, fühle ich mich frei und niemand kritisiert und bewertet mich.

Ich hatte schon Phasen, in denen es mir ziemlich sche*ße ging in meinem Leben, ich hab gebetet und ich hatte immer das Gefühl, dass Gott mich hört, und dass er mich nicht im Stich lässt, egal wie viel Mist ich vorher gebaut habe, oder wie oft ich seine "Botschaft" (Nächstenliebe) ignoriert habe.


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Also du scheinst ja echt entschlossen zu sein und dennoch nicht bereit zu sein zu opfern (deine lebensweise)... 

Du fragst praktisch danach ob du dir selbst deinen gott zusammenreimen kannst wie es dir gefällt... 

Du willst praktisch den Himmel, ohne etwas dafür zu tun 

Du willst praktisch so ein bisschen glauben weil es nur ein bisschen bekannt aber nicht bewiesen ist, dass es gott gibt....

Das alles was du willst ergibt für mich keinerlei Logik -  Was willst du denn? Himmel statt Hölle, aber auf den Weg wie es dir passt?

Wenn du etwas erwartest im Jenseits, dann gibt es nur einen der es dir geben kann. egal was für eine Religion du am ende verfolgst und was du dir selbst zusammenreimst ändert nichts daran wenn du an das jenseits glaubst und an eine Höhere Macht/Wesen (Gott). 

Also am Ende drehst du dich nur im Kreis. oder wo liegt der sinn darin an etwas zu glauben, dass du selbst erfunden hast, wenn damit ja logischerweise für dich klar ist, dass es falsch sein muss da DU es dir ausgedacht hast. Häää???? 

 (meine Sichtweise ist aus monotheistischer, egal welcher religion)

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Falls es dir ernst ist damit, dass du "natürlich" an Gott glaubst, wie du schreibst, und nur die Religionen kritisch siehst, dann würde ich dir in erster Linie raten: Bete doch, sprich mit Gott drüber, was du denn jetzt damit machen sollst. Natürlich ertönt dann keine Stimme vom Himmel, die dir die Welt erklärt und es landet auch eher keine E-Mail die mit "Gott" unterschrieben ist, in deinem Postfach, aber es ist durchaus möglich, dass Gott Mittel und Wege findet, dir damit zu helfen.

Und falls dich einzelne Religionen, obwohl du dich an ihnen stößt und vieles kritisch siehst, interessieren, kannst du ja mal mit (nicht-fundamentalistischen) Anhängern dieser Religionen drüber sprechen, wie sie das sehen und warum sie dieser Religion (trotzdem) angehören.

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Nun ich verstehe dein Problem nicht wirklich, dir steht es frei an jeden Gott zu glauben bzw. nicht zu glauben den du willst.

Das heisst im Klartext du brauchst dich nicht für die Bibel oder den Koran zu interessieren und kannst auch an deine ganz eigene Vorstellung eines Gottes glauben, und brauchst dich nicht von irgendwelchen Regeln einschränken zu lassen, wenn es dich glücklich macht hast du doch dein Ziel erreicht.

Meiner Meinung nach ist ein solcher Glaube auch nicht irrationaler als sich irgendeinem religiösen Dogma zu unterwerfen. 

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Hallo needhelp1212,

Du musst dich absolut nicht einschränken lassen, weder von einer Weltreligion noch von irgendeinem kleinen Zweig einer solchen. Wenn du an einen Gott glauben möchtest, darfst du dir auch sehr gern einen eigenen schaffen.

Ich persönlich bin Atheist und sollte jemals ein Beweis für einen Gott geben, dann wäre ich der erste der diesen bekämpft, denn wenn tatsächlich ein allmächtiges etwas alles zulässt was hier auf diesem Planeten passiert, obwohl er/sie/es darauf Einfluss hätte, dann wäre er/sie/es das größte A****loch das ich mir vorstellen kann.

Ich halte mich lieber an Menschen, denn diese können hier wesentliche Entscheidungen treffen. 

Liebe Grüße 

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Wenn du ohne einen Gott nicht auskommen kannst, dann bastel dir halt einen passenden, der in deine Gedankenwelt passt.

Das ist hochmodern und bei Christen inzwischen völlig üblich. Da glaubt fast keiner mehr an den Gott, wie er in der Bibel geschildert wird. Da bastelt sich inzwischen auch jeder seinen eigenen passenden Gott zurecht.

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Götter sind nur eine Erklärungsform für Dinge, die Menschen sich nicht erklären konnten. Dafür hat man irgendwann die Götter geschaffen. Es ist wohl einfacher zu sagen, der ist verantwortlich, als zu sagen, ich weiß es nicht. D.h. Götter wurden von Menschen erschaffen und nicht umgekehrt.

Religionen sind Verhaltenskodexe um Götter herum. Sie haben 2 Hauptfunktionen:  1. Festzulegen, was der Gott nun sagt, gesagt hat, seine Verhaltensweisen, Wertevermittlung usw. , 2. dienen sie dazu Menschen vorzuschreiben, wie sie sich verhalten sollen und sie zu sanktionieren, wenn sie es nicht tun. D.h. man will damit Macht auf Menschen ausüben.

Funktioniert besonders gut, je ungebildeter die Menschen sind.

Nach meiner Auffassung sollten wir aufhören, uns dass als Regelwerke hinzustellen, was sich irgendwelche Hirtenvölker vor > 3000 Jahren ausgedacht haben. Mittlerweile haben wir 2016 und die Menschheit ist viel weiter entwickelt.

Wenn man sich mit Religionen auseinandersetzt, stellt man immer wieder fest, dass die Religionsgemeinschaften krampfhaft an Dingen festhalten, die die Wissenschaft längst aufgeklärt hat. Dazu wird alles Mögliche interpretiert, was in Bibel oder Koran gar nicht drinsteht.

Ich bin für meinen Teil damit durch, sollen sie glauben was sie wollen, ich tue es nicht.


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Wie kommst Du auf die törichte Idee, dass Du Dich Gott unterwerfen musst?

Dies würde ja der göttlichen Beigabe des Freien Willens und der Freien Entscheidungs-Wahl zuwider laufen.

Die einzige Bedingung: Übernahme und Behebung der sich daraus ergebenden Konsequenzen...

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Wie kommst Du des Weiteren auf die Annahme, dass Gott etwas mit den vielen im Kern ähnlichen und im Detail unterschiedlichen Religionen zu tun hat?

Wieso hatte Gott nicht eine einheitliche Religion uns Menschen überbracht, welche in allen Sprachen und Kulturen identisch ist, wenn Gott die Religionen kreiert und erdacht haben soll?

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Gruß Fantho

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Hallo du! :) Ich bin Gläubige und praktizierende junge Christin. Ich verstehe dein Leiden und war auch lange auf einer (meiner) Religion. Ob es ihn gibt ist dahin gestellt. Der Glaube zählt! Heng dich nicht an einer bestimmten Relligion oder Regeln fest. Wenn du sowieso an keinem Bestimmten Gott glaubst dann mach dir deine eigenen Regeln. Sprich mit Gott einfach wie du es willst! Sollte es wirklich einen Gott geben wird er deine Gebete erhören und stolz sein! :) Das einzige was dann vielleicht blöd ist das du keinen Ort oder Gemeinde hast... (Aber ich denke das sollte nicht das größte Problem sein) Vielleicht liest du ja trotzdem mal den Quran oder die Bibel(falls du es noch nicht getan hast) und übernimmst Dinge (z.B. Wie und wann man betet)! Du musst keiner "Gruppe" angehören um Gott nahe zu sein!:) L.g.

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Erhebe Zufall zum Gott und erkläre alles wo die Wissenschaft nicht weiter kommt damit.

Weil es gibt aus meiner Sicht nur einen Punkt wo man einen Gott braucht wenn man denn einen haben will. Beim Urknall was hat ihn ausgelöst bzw. was war davor. 

Alles andere ist aus meiner Sicht Zufall. Und nur weil es eben ein solcher Zufall war können wir heute diese Frage stellen. Denn es gibt ja so unendliche viele kleine Puzzelstücke ohne die es uns garnicht gäbe.

Unendliche Vielfalt in unendlichen Kombinationen.

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Ich bin durch und durch Atheist. Aber selbst ich kann nur sagen: glaub, was dein Herz dir sagt.

In meinen Augen ist jegliche Art von Religion oder generell ein Glauben an eine Transzendenz völliger Stuss. Ich bin da gerne ein "Logiker".

Aber wenn du dennoch daran glaubst, dann bleib dabei. Wenn dir das Hoffnung, Mut oder sonst was macht: perfekt, warum nicht?!
Ich lasse jedem seine Meinung und/oder Glauben.

Aber mal eine Logikfrage an dich: Gott wird immer als gütige Macht beschrieben, welche im Grunde jedes Geschöpf auf dem Planeten liebt.
Aber warum hungern Menschen in Afrika? Wieso sterben unschuldige Kinder an Krebs? Wieso überlebt vielleicht ein Mörder einen schweren Unfall, nicht aber eine 3 Köpfige Familie?
Man hat im Laufe der Zeit immer wieder festgestellt: Was damals Magie war, ist heute Wissenschaft! Gott gab den Menschen einfach Kraft und Hoffnung, und versuchten sich anhand dessen ihre Existenz zu erklären.

Ich versuche damit nicht, dir deinen Glauben zu rauben. Aber man sollte sich die Missstände dieser Welt mal vor Augen führen und die Sache auch von einer anderen Perspektive aus betrachten.

Sprich: Gäbe es einen Gott, weiß ich nicht, was er will. Es ergäbe für mich keinen Sinn..

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Für oder gegen Gott gibt es keine Beweise. Daher heißt es ja auch "Glauben" und nicht "Fakten" oder "Wissen".

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 16:12

Hilft mir jetzt nicht wirklich weiter.. Aber danke.

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Kommentar von RFahren
26.10.2016, 07:41

Für oder gegen die Zahnfee, den Osterhasen, den Weihnachtsmann, Harry Potter, Voldemort, Supermann, Batman usw. gibt es auch keine Beweise - aber jede Menge Bücher. Vielleicht sollte man sicherheitshalber an Alle glauben - oder an GAR KEINEN!

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Religionen müssen nicht zwangsläufig zu Terrorismus, Anit-Emanzipation usw. führen... es kommt drauf an, was die Menschen drauß machen ;) obwohl Religionen, je nach Ausrichtung mehr oder weniger strikte Vorgaben zu vielen Themen machen. Dabei darf man aber nicht vergessen, aus welcher Zeit diese Religionen stammen, man muss sie also im historischen, damals üblichen Kontext betrachten.

Die Geschichte von Adam und Eva ist eine Metapher, wie das meiste aus der Bibel oder ähnlichen Schriftstücken. Aber es ist auch nicht ganz unrichtig, denn wenn du deinen Stammbaun weit genug zurückrechnest, hättest du ca. zur Zeit der Römer mehr Vorfahren, als damals Menschen lebten. Ergo muss jeder mit jedem indirekt verwandt sein ;)

Wenn du dich nicht "unterordnen" möchtest, verfehlst du ja schon eine Möglichkeit, die Religionen die beibirngen können: Demut.

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 16:27

Demut gegenüber Männern ist aber falsch.

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 16:40

Aber das gilt ja im Großen und Ganzen anscheinend nur für die Frauen, obwohl Männer nicht besser oder klüger sind.

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Wenn du nicht so viele und so harte Bedingungen als Vorgabe machen würdest, dann könntest du einer Lösung deines Problems eher nahe kommen. Natürlich könnten andere dir helfen; aber auch dabei unterhältst du den Vorbehalt, nach Belieben zu verwerfen. Darum denke ich: du wirst dein Ziel vermutlich nicht erreichen.

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um es mal höflich auszudrücken: religionen sind die märchen der erwachsenen.................:)

du musst an KEINE märchenfiguren glauben, um ein schönes leben haben zu können und um ein guter mensch zu sein............... wenn du unbedingt an etwas glauben willst, dann glaube an DICH selbst, an deine stärken UND schwächen, die JEDER hat, und die zum leben dazu gehören.........

lebe dein leben, erfülle dir deine wünsche und träume, OHNE dabei anderen zu schaden, dann bist du ein viel besserer mensch als viele gläubige, die nur heuchler und sklaven ihres glaubens sind............:)

ach ja, die geschichte der religionen beweist, dass nicht gott den menschen, sondern der mensch sich seine märchenfiguren selbst erschaffen hat.........:)

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Das einzigste, was die Wissenschaft noch nicht weiß, ist wie aus komplexen Molekülen das erste wirkliche Leben entstand und warum der Urknall stattfand. Deshalb könnte es ja so sein, dass ein Wesen wie Gott (unsterblich, allmächtig) die Naturgesetze festgelegt hat (z.B. wäre die Gravitationskonstante nur um eine Stelle nach dem Komma anders, könnte es kein Leben geben, das spricht für einen intelligenten Schöpfer) und den Urknall erzeugt, um danach auf einem Planeten daß erste einfache Leben auszusetzen. Durch Evolution und Panspermie (Verteilung per ins All geschleuderten und woanders gelandeten Backterien, z. B. durch Meteoriteneinschläge oder Vulkanausbrüche) wird es dann immer weiter verteilt und an einigen Orten immer komplexer. Natürlich, sowas dauert sehr lange, aber dieses Wesen hat unendlich viel Zeit.

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 16:26

Und wie ist dieses Wesen entstanden?

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 16:29

Aber irgendwie muss Gott ja entstanden sein.. Von nix kommt nix.

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Kommentar von needhelp1212
25.10.2016, 14:34

Logikfehler:
Wir haben einen Anfang. Also ist das eine seltsame Behauptung. Und irgendwann muss Gott ja entstanden sein. Gottes Mutter - muss ja auch irgendwie entstanden sein.

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Kommentar von Parazonium
31.10.2016, 19:00

Entschuldigung, ich habe hier einen Satz vergessen: Unter der Anname das es ein allmächtiged, unsterbliches Wesen in dieser Form gibt. Bin selbst Atheist

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Vielleicht kann Dir Phillip Möller bei Deiner Entscheidung helfen:

Denn so "natürlich" es ist an einen Gott aus den "heiligen Schriften" zu glauben - so unvernünftig (und oft unmenschlich) ist es auch... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

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Kommentar von wolfruprecht
26.10.2016, 01:47

Ist das Satire von Philip Möller oder ist das tatsächlich ernst gemeint?

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In diesem Zusammenhang könnte die Wette des Pascal sehr interessant sein. Er argumentiert, dass eine Analyse der Optionen hinsichtlich des Glaubens an Gott zu folgenden Resultaten führt:

  • Man glaubt an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man belohnt (Himmel – Man hat gewonnen).
  • Man glaubt an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man nichts (verliert aber auch nichts).
  • Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert nicht – in diesem Fall gewinnt man ebenfalls nichts (verliert aber auch nichts).
  • Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert – in diesem Fall wird man bestraft (Hölle – Man hat verloren).

Aus dieser Analyse der Möglichkeiten folgerte Blaise Pascal, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben.

Im Endeffekt geht es um die Wahrheit, die hinter den Fragen steht, die sich die meisten Menschen in ihrem Leben stellen: Wo kommen wir her? Welchen Sinn und welche Bedeutung hat unsere Existenz? Wo werden wir nach unserem Tod sein? Usw.

Ich habe die Antworten auf diese Fragen nach der Wahrheit in der Bibel gefunden. Wenn die Bibel recht hat:
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und
eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle
ewige Existenz reicht
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

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Kommentar von Zicke52
26.10.2016, 00:30

@chrisbyrd: Die pascalsche Wette ist Blödsinn. Der Mann hatte es wohl nicht so mit der Logik.

* Man glaubt an Gott und er existiert - man hat gewonnen: Nein! Nur wenn man an den "richtigen" Gott geglaubt hat! Und den muss man erst mal erraten.

* Man glaubt an Gott und er existiert nicht - in diesem Fall hat man nichts gewonnen, aber auch nichts verloren: Falsch! Man hat ein freies, selbstbestimmtes Leben verloren, hat sich - je nach Religion - mehr oder weniger sinnlose Einschränkungen und unnötige Pflichten auferlegt. Man hat vielleicht Konflikte in der Familie ausgelöst. Im schlimmsten Fall hat man sich sogar zu Verbrechen hinreissen lassen, da man ein eingebildetes göttliches Gebot über sein eigenes Gewissen stellte.

* Man glaubt nicht an Gott und er existiert nicht - in diesem Fall hat man nichts gewonnen, aber auch nichts verloren: das kommt der Wahrheit noch am nächsten. Aber immerhin hat man ein Leben in Freiheit und nach bestem Ermessen geführt, und nicht als Gottesknecht. Das ist doch auch was.

* Man glaubt nicht an Gott, und Gott existiert - in diesem Fall hat man verloren: Ja. Aber nicht nur in diesem Fall. Auch wenn man an den "falschen" Gott glaubt, hat man verloren.

Und zu guter letzt: Glaube ist eine von unserem Willen unabhängige Überzeugung. Man kann nicht beschließen, etwas, was man für falsch hält, aus Kalkül für wahr zu halten. Es wird nicht klappen.

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Warum gibt es für dich keine Beweise seiner Existens?

Die Schöpfung umgibt uns tagtäglich!

Wenn du wirklich an Gott glaubst, schlage ich vor zu ihm zu beten, dass er dir helfen soll, ihn zu finden! So absurd das vielleicht klingen mag, aber wenn es Gott wirklich gibt, wird er dir bestimmt helfen ihn zu finden.

Aber man muss natürlich auch für alles offen sein. Und nicht im vornherein Dinge abblocken, die einem nicht schmecken...

Echter Glaube zeichnet sich nicht damit aus, was einem selbst gefällt!

Wenn ein Arbeiter seinem Chef gefallen möchte, kann er auch nicht einfach immer das machen was er will. Er muss die Anweisungen seines Chefs berücksichtigen.

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 16:35

Aber da keine Beweise vorliegen das es einen Gott gibt lasse ich mir doch nicht verbieten was mich zu dem was ich bin und sein will macht.

Gott hat mir nie geantwortet.

Und mir auch nicht geholfen mit Mj zu reden. Ich würde sogar sterben um ihm einmal sagen zu können wie wichtig er mir ist.

Stattdessen hat Gott ein kleines Kind (ich) was jahrelang zu ihm gehalten hat mit einer Krankheit & Mobbing ausgestattet.

Zu meiner Frage: Kann ich mir meine eigene Religion aufbauen?

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Kommentar von needhelp1212
24.10.2016, 20:00

Als ob Islam und so wahr wären.. Ich weiß was Gott will.. Besser als die Muslime..

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Kommentar von needhelp1212
25.10.2016, 14:33

Das Problem: Angst.

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Kommentar von needhelp1212
25.10.2016, 14:33

Und Ehrfrucht. Hat nix mit Liebe zu tun!

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