Ich komm mit dem Gedanke nicht klar!:/

...komplette Frage anzeigen

8 Antworten

Ich kann dich sehr gute verstehen, bin selber lange einen alten Wallach geritten und hätte mir nichts ohne im vorstellen können. Ich bin ihn bis er 28 war immer noch geritten, er war also noch ein gutes Stückchen älter, hab dann aber langsam aufgehört ihn zu reiten weil er einfach nicht mehr die Kondition hatte und hab gleichzeitig angefangen eine Stute zu reiten. Den Wallach hab ich immer noch lange geputzt und viel mit ihm gemacht, konnte mich aber gleichzeitig schon an ein neues Pferd gewöhnen in die ich mich hals über Kopf verliebt habe. Als er dann gestorben ist war es natürlich sehr hart für mich, aber ich hatte jemand neuen der mir halt gegeben hat. 19 ist also noch nicht wirklich tragisch solange er noch fit ist, und das kann wirklich ins hohe alter gehen, würd ich mir darüber keine Gedanken machen!

Ich sehe die Sache so: Auch ein Fohlen könnte sich schwer verletzen und eingeschläfert werden! Das heißt, dass jedes Pferd irgendwann stirbt, ob es nun jung oder eher alt ist. Wenn du die ganze Zeit nur daran denkst, dass deine RB sterben könnte, ist das nicht gut! Genieß lieber die Zeit mit dem Pferd und denke mal positiv!! Wenn das Pferd stirbt ist es natürlich ein großer Schock für dich! Es ist bestimmt sehr schwer zu verkraften,das glaub ich ja, aber du wirst bestimmt in der Zukunft noch so viele unterschiedliche Pferde kennenlernen und sie sehr mögen! Denk einfach positiv!:) Viel Glück weiterhin mit dem Pferd!

Du bist am Ende und weinst ständig nur wegen dem Gedanken ,dass das Pferd demnächst sterben könnte? Sterben gehört nun mal zum Leben dazu. Mein Pferd ist 9, könnte sich jeden Tag auf der Koppel das Bein brech, oder eine Kolik oder eine Vergifung ... egal wie alt das Pferd ist, es kann immer jeden tag sterben. Das gleiche kann dir passieren, deinen Eltern oder Großeltern. Wenn dich der Gedanke so extrem quält solltest du dir vllt mal professionelle Hilfe holen.

Übrigens ist 19 eigentlich noch nicht wirklich alt. Bei uns im Stall stehen zwei Pferde, je 26 und 28 Jahre alt . Werden ab und zu noch geritten und sind top fit.

Mein Pferd musste letztes Jahr auch von mir gehen.. Aber ich konnte mich immer damit trösten, dass ich ihm einen schönen Lebensabend gegeben habe.

Er war sehr krank und der Tierarzt hat ihm nur noch drei Monate gegeben. Er hatte Husten, stand 24 Stunden in der Box, seine Hufe waren total kaputt, sodass er auf durchblutetem Gewebe laufen musste, sein Rücken wurde auch total kaputt geritten, was man äußerlich richtig erkennen konnte..

Nachdem ich ihn zu mir geholt hatte, wurde er langsam wieder gesund, habe ihn in einen Offenstall gestellt. Der Husten war weg, die Hufe hab ich in Hufschuhe gesteckt, dass es nicht ganz so schlimm ist, und habe ihm einen passenden Sattel gekauft.

Er wurde richtig munter und fröhlich bei mir, bis er wegen einem Weideunfall eingeschläfert werden musste. Ich habe auch bitterlich geweint, aber ich konnte mich immer damit trösten, dass es ihm gut gegangen ist und er sein Leben noch in vollen Zügen genießen konnte...

Lebe nicht in der Zukunft, sondern im Hier und Jetzt und konzentriere dich auf die schönen Momente, die du doch mit ihm teilen kannst.

Es tut mir leid, dir das jetzt sagen zu müssen - aber indem du dich für eine RB und die tollen Momente mit ihm entschieden hast, hast du dich auch für die Trauer entschieden, die zwangsweise irgendwann kommen wird, denn Pferde leben ja nun einmal nicht so lang wie wir. Nutze die Zeit, die du mit ihm verbringen darfst, genieße jeden Augenblick und schaffe Momente, an die du dich immer erinnern wirst. Denn wirklich tot ist nur, wer vergessen wird.

Mein Kleiner ist vor zwei Monaten total unerwartet gegangen, mit gerade mal 11 Jahren. Naürlich war es am Anfang furchtbar, klar habe ich zuhause gesessen und lange geweint geweint, es tut auch immer noch weh. Aber man muss nunmal nach vorn sehen, denn leider hält die Welt für dich nicht an, sondern dreht sich weiter. Mich tröstet der Gedanke, dass wir eine wunderbare Zeit hatten und wir uns gegenseitig sehr viel geben konnten. Die Erinnerungen bleiben. Wenn du jetzt schon trauerst, verlierst du Zeit für schöne Momente, also nutze sie lieber, um deine RB zu betüddeln und zusammen glücklich zu sein.

sterben gehört nun mal leider zum leben dazu... auch wenn dieses pferd mal nicht mehr sein wird, so öffne dein herz für ein anderes pferd, dass eine genau so gute RB wie dich verdient hat und ebenfalls zu dir passen könnte ;)

wenn etwas geht, entsteht platz für neues...

Hallo,

was wichtig ist, dass es dir wieder besser geht:

Dein Pferd gibt dir halt und ist für dich auch wenn es ein Pferd ist eine Art Bezugsperson.

Natürlich ist es immer schmerzhaft wenn man so eine "Bezugsperson" verliert. Da es dir aber jetzt schon so viel ausmacht, geh ich jetzt mal davon aus, dass dir andere Personen fehlen, die dir diesen Halt und die Sicherheit geben.

Versuche andere Menschen zu finden zu denen du immer kommen kannst wenn es dir nicht gut geht. Und versuche in anderen Menschen eine Bezugsperson zu finden.

In der Regel findet man den meisten Halt in der Familie oder in einer Partnerschaft.

Wie alt bist du denn ? Und wie gut ist dein Verhältnis zu deinen Eltern ?

ich kenn sowas. aber der tod ist nunmal etwas natürliches und wenn du dir vorstellst dass es ihm im himmel auch gut geht, dann ging es mir auch besser

Was möchtest Du wissen?