Ich komm mir belogen vor. Gab es Gott und Jesus also doch nicht?

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69 Antworten

Sehr gut finde ich, dass du beschlossen hast, nich blind das zu glauben, was andere dir erzählen, sondern dass du Eigeninitiative zeigst und die Quellen der Religion selber untersuchst.

Am Ende bleibt es eine Gefühlssache, wem du mehr vertraust, der Wissenschaft oder der Religion (oder beidem nicht). Du solltest nicht danach schauen, was besser für dich wäre, zu glauben, sondern danach, was du für am plausibelsten hälst. Es reicht sogar ein Gefühl, das dich etwas als wahr empfinden lässt. Auf jeden Fall nicht ergebnisorientiert "glauben"!

Stelle dieses Gefühl immer wieder auf die Probe, sobald du neue Informationen von der Gegenseite als Input bekommst.

Hallo, ich würde es nicht Lüge nennen - das AT ist ein weiterer mythischer Text, den ihre Erschaffer als "Wahrheit" ausgegeben haben. Mit Sicherheit hätten die Menschen damals - im 6. Jh. v. Ch. - den Schöpfungsmythos etc. nicht wortwörtlich geglaubt (wenn sie es überhaupt getan haben), wären sie damals nur annähernd so wissend und gebildet gewesen wie die Menschheit heute.

Das AT ist jung im Gegensatz zu den sumerischen Mythen und dem Enuma Elish, der Geschichte Marduks, seiner Eltern, den Urgöttern, und wie die Welt und der "Himmel" entstanden sind. Zwar stammen die ältesten erhaltenen Abschriften aus dem 9. Jh. v. Ch., die mündliche Tradition ist aber älter.

Das machen die verschiedenen Sintflutlegenden deutlich. Eine Geschichte, die wohl dem biblischen Bericht zugrunde lag, ist Teil des Gilgamesh Epos. Dessen jüngste Fassung wurde im 11. Jh. v. Ch. aufgeschrieben, die mdl Tradition wird mindestens 1000 Jahre älter geschätzt. In diesem Epos verrät der Weisheitsgott Ea (Marduks Vater) einem Schiffer über die Wasser des Todes (Utnapischti), dass die Götter planten, die Menschheit durch eine Sintflut zu vernichten, da sie von ihnen enttäuscht seien. Er, Ea, würde aber ein Boot bauen, um alle Lebewesen und die Familie des Gilgamesh darin aufzunehmen, damit sie überlebten...

"Gelogen" hätten nun alle, die jemals seit der Entwicklung der Menschheit Mythen erzählen. Dass allerdings die Prediger und Pfarrer und Priester viel von dem verschweigen, was sie alles über die Entstehung der Bibel und deren Historizität - oder besser der Mangel daran - wissen, grenzt manchmal schon an Täuschung. Eine Täuschung, die dem Glauben geschuldet ist. Würden sie die Erkenntnisse verbreiten, gäbe es keinen Sonntag, an dem sie nicht irgendwie erklären müssten, was sie nun eigentlich wirklich glauben und was nicht. Es würde ein heilloses Chaos ausbrechen und die Kirchen könnten bald ihre Türen gänzlich schließen. Das darf aber nicht sein ;)

http://www.earlyworld.de/enuma_elish.htm

Paguangare 26.10.2012, 14:15

Du meinst, wer Theologie studiert hat, was ja eine Wissenschaft ist, der weiß schon viel besser, wie er die verschiedenen Texte der Bibel im historischen Kontext zu deuten und zu relativieren hat.

Nur diese Erkenntnisse werden nicht an die "einfachen" Kirchgänger weitergeleitet, weil die Pfarrer und Pastoren meinen, sie würden ihre Schäfchen damit überfordern und verwirren.

Ich finde, damit werden die Christen ein Stück weit entmündigt und getäuscht. Aber für erwachsene Menschen gibt es ja heutzutage genug Informationsquellen, so dass man sich bei Interesse ein eigenes Bild machen kann.

Der Versuch des Naivhaltens kann leicht nach hinten losgehen und auch wieder dazu führen, die Theologen unglaubwürdig zu machen, so dass einige wegbleiben oder vom Glauben abfallen werden.

Aber egal, wie einer predigt, es wird immer Kritiker geben, die ihn für zu fromm oder nicht fromm genug halten.

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Bilde dir ein urteil wenn du die bibel bis zum ende gelesen hast, das ist wohl besser. Sonst belastet dich nur ein vorurteil. Noch ein rat; betrachte das Alte testament als das was es ist, nähmlich das 'alte' . Das neue testament erklärt zum einen das alte testament. Zudem beschreibt es den beginn einer neuen aera, nämlich die Fische, Astrologisch gesehen. Außerdem natürlich das leben und wirken jesus von nazareth. Das NT bestätigt das AT in dem der messias angekündigt wurde, und Jesus dann auch wie es beshrieben war von gott gesandt wurde um den menschen das neue evangelium zu verkündigen. Besonderst wichtig ist die anklage Jesus in Mathäus 23, dort klagt er die schriftgelehrten und priester an, das sie mit ihren vielen gesetzen, es waren damals 100, die menschen knechten und von gott trennen. Also noch ebenso wie heute (O; Beginn lieber mit dem neuen testament und achte auf die querverweise zum alten testament. Dies ist sinnvoller als im urschleim zu beginnen (O; Noch'n hinweis. Das neue testament ist voll von weisheiten,die in der symbolsprache geschrieben wurden. Das heißt man darf nie alles wörtlich nehmen, sondern erst durch nachdenken wird die bedeutung klarer. "Nicht der buchstabe ist der geist und die bibel ist keine religion!!!" Der grund dafür ist ebenfalls beschrieben, denn die weisheit soll vor den weisen und schriftgelehrten verborgen bleiben. Jesus kannte die menschen sehr gut, deshalb wollte er nicht, das diejenigen die die macht haben auch die wahrheiten erkennen können, weil sie machtmißbrauch damit getrieben hätten. Was ja nachweißlich schon zur genüge geschehen ist und noch geschieht. Der aller aller wichtigste tipp...ließ die bibel für dich allein, nicht nur mit dem verstand sondern mit dem herzen, dann werden dir die worte gegeben werden um sie zu verstehen. Und vermeide in der zeit in der du dich damit beschäftigst jegliches gespräch zu irgendwelchen angehörigen einer kirche oder anderen glaubenseinrichtung. Sie kennen die bibel nicht, sie kennen nur ihre religion und die dazu passende auslegung. also extrem einseitig. Wenn du die wahrheit im NT wirklich kennenlernen möchtest, dann studiere sie ganz für dich allein. viel spaß und liebe grüße pasolobo

Hallo @Werianonym

Lass dich nicht ins Boxhorn jagen !

Wenn es im Buch Genesis heisst : Am Anfang schuf Gott Adam und Eva, dann solltest du diese Aussage nicht als wörtliches Shöpfungsprotokoll der Erde betrachten ,**denn den Anspruch hat die Bibel nicht .

Dort solltest du dich besser auf **den Dialog konzentrieren der dort zwischen der Schlange und der Frau geführt wird ,da kannst du etwas über das Vertrauen in Gott ,und wie leicht man das verliert erfahren . Gott gab den Menschn die Freiheit ,deswegen sagte er : Esst nicht vom Baum der Erkenntnis von Gut und böse ,er sagte klar was passieren wird falls der Mensch das täte .

Ihr werdet sterben !

Nur verführt durch den Zweifel den die Schlange (Ein bild für Satan ,den gefallenen Engel ) ins Herz gepflanzt hatten, vergassen sie das Gott gut war und wollten nun sein wie er ,so legte die schlange den Zweifel listig ins Herz .

Ihr werdet sein wie er (Gott ) und es werden euch die Augen aufgehen ..sie vergassen die Warnung Gottes

Und im Grund legt die schlange auch bei dir jetzt genau das nun auch ins Herz ,den Zweifel ...

http://www.bibleserver.com/text/LUT/1.Mose1#/text/LUT/1.Mose3

Du willst nun auch das dir die Augen aufgehen

...nur am Ende gibt es viele Fragen die wir nicht beantworten können ,auch die Naturwissehschaft stellt Thesen auf ,diese finden akzeptanz oder nicht . Im Falle der Erdenstehungsgeschichte sind es keine Beweise .

Am Ende kann kein Mensch ins Dunkel der Zeit blicken und sagen so oder so war es . Auch stellt sich die seriöse Naturwischenschaft die Frage nach Gott nicht . Sie arbeitet mit dem Methodischen Atheismus . Fängst sie an die Frage nach Gott beantworten zu wollen dann hat sie ihre eigenen Prinzipien vergessen oder kennet sie nicht . Der Nobelpreisträger der Physiker Werner Heisenberg etwa war bekennender Christ . Richtige Naturwisenschaftler die ihre Disziplin kennen haben damit keine Probleme .

Sicher es gibt die Kreationisten die die Meinung vertreten das Die WElt tatsächlich in 6 Tagen erschaffen wurde . Das ist eine Minderheit die das als Christen glaubt .Die katholische Kirche etwa lehnt den Krationismus stark ab.

Die Urkanalltheorie etwa wurde von einem Katholischen Priester begründet : (Abbé Georges Edouard Lemaître (* 17. Juli 1894 in Charleroi, Belgien; † 20. Juni 1966 in Löwen, Belgien) war ein belgischer Theologe, Priester und Astrophysiker und gilt als Begründer der Urknalltheorie.) Wikipedia Auch die Evolution ist nicht unbedingt auszuschliessen denn es ist unbestritten das die Schöpfung im Fluss ist und sich verändert . (Nur das der Mensch vom Affen abstammt das ist weder bewiesen noch einleuchtend .)

Wenn du ausserdem im Alten Testament liesst dann musst du immer im Bewusstsein halten das dort keine Christliche Gesellschaft beschrieben wird ,sondern, was du dort liest ist in erster Linie die Geschichte des Volkes Israel und das auf und ab dieses Volkes mit dem Gott Abrahms. Das ist der Grund warum du dort in erster Linie von viel Kriegen und Kampf lesen wirst . Das ist das Alte Buch der Juden es wurde 200 vor der Geburt Christus fertiggestellt ,es erzählt von Menschen aus einer Archaischer Zeit.

Jesus Christus kam erst viel später .

**Der Verheissenen Messias der Juden,welcher uns von genau diesem beschriebenen Sündenfall erlösen soll Jesus Christus welcher den Heilsplan Gottes für dich und mich ausführte durch seinen Tod am Kreuz und seine Auferstehung ,entstammt aus dem Volke der Juden ,wo du diese Schöpfungsgeschichte gelesen hast .......

Ich rate dir erst mal das neue **Testament gründlich zu lesen (Das Leben und sterben Jesu ,die Aussagen Jesus und seine Geschichte mit den Aposteln und die Geschichte der ersten Christen .. )

und erst wenn du etwas Sattelfest bist dich auf das Wilde Pferd des alten Testamentes zu setzen .

Lass dich nicht verwirren ...

Sonnenblume1943 25.10.2012, 21:27

@ALATI, das hast Du sehr gut erklärt, es bestätigt mir mal wieder, daß ich manches davon schon so erkannt habe....!

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Wie die Bibel (das Alte Testament genau gesagt, die Jesus-Stories stehen bekanntlich im 2.Band, dem Neuen Testament) entstand, kann man gut in dem Buch "Keine Posaunen vor Jericho" nachlesen. Und daß die Bibel nicht das alleinseligmachende Werk sein kann, solltest Du schon daran merken, daß es viele Götter und viele Schöpfungsgeschichten auf der Welt gibt, und alle unterscheiden sich voneinander. Lies doch z. B. mal die uralten sumerischen Mythen, die viel älter sind als die Bibel (die Bibel hat z. T. daraus geklaut, z. B. den Sintflutbericht und die Geburtsgeschichte des Gilgamesch aus dem Gilgamesch-Epos). Auch die Story von Adam und Eva ist einfach ein Mythos, die Erfinder dieses Mythos lebten im Nahen Osten und wußten nix von Mammutjägern und Neandertalern in Europa oder Urmenschen in Afrika...

Über derartige Probleme wundere ich mich immer wieder und frage mich, was heutzutage im Religionsunterricht eigentlich noch gelehrt wird. Wenn du Christ bist, müsstest du die Bibel längst kennen und dann ebenso die Schöpfungsgeschichte. Ebenso müsste aber schon Schülern vermittelt worden sein, dass die Bibel kein naturwissenschaftliches Buch ist, sondern ein Glaubensbuch. Der Glaube fragt nach dem Woher und dem Sinn des Lebens. Für den Glauben ist es nur wichtig, dass Gott der Urheber aller Schöpfung ist und genau das soll in den Schöpfungsberichten zum Ausdruck kommen:

Gott hat die Welt mit allen Geschöpfen und all ihrer Ordnung aus dem Nichts ins Dasein gerufen. Deshalb ist die Welt kein Zufall, kein Chaos, sondern ein großartiges Ordnungsgefüge. Dies alles drückt die Bibel in einer bilderreichen Erzählung aus, die der damaligen Vorstellung der Menschen entspricht.

Die Naturwissenschaft dagegen will wissen und erforschen, wie sich das Universum vom Feinbau des Atoms bis zur unendlichen Weite der Gestirne aufbaut. Christen haben nichts einzuwenden gegen alle möglichen Theorien der Wissenschaft über die Entstehung der Welt und die Entwicklung der Lebewesen. Gott hat in seine Schöpfung den Prozess der Entwicklung gelegt, für Ihn sind Milliarden von Jahren nur wie ein Tag, denn Gott ist nicht an Zeit und Raum gebunden. Für uns ist nur entscheidend, dass Gott dies alles ins Dasein gerufen hat und es auch im Dasein erhält. Die Schöpfung dauert ja noch an und würde Gott die Welt nicht tragen, würde alles zusammenstürzen.

Es hat also keinen Sinn, Evolution als Widerspruch zur Genesis zur betrachten. Was stattfand - und am Ende der beseelte und vernunftbegabe Mensch - geschah unter der gezielten Planung Gottes, der nicht an menschliche Zeitbegriffe gebunden ist. Niemand kann sagen, wann im Entwicklungsprozess der erste Mensch aufgetreten ist, den Gott als sein Ebenbild erschaffen und deshalb mit unsterblicher Geistseele ausgestattet hat. Auf jeden Fall hat es ein erstes Menschenpaar gegeben, was die Bibel Adam und Eva nennt. Man könnte auch besser sagen: Adam und Eva waren die ersten Menschen die mit Gott zu tun hatten und die in freiem Willen und Erkenntnis sich vom Urheber alles Guten abgewandt haben, um selbst wie Gott zu sein. Glaubensmäßig soll ausgesagt werden, dass es irgendwann erstmalig Menschen gab, denen Gott sich offenbart hat und die gesündigt haben.

Wenn du dir belogen vorkommst (wozu kein Grund besteht), liegt das daran, dass dir niemand bisher erklärt hat, dass die Art und Weise und wann die ersten Menschen zustande gekommen sind, weniger wichtig sind als die Tatsache, sind als die Tatsache, dass Gott ihr Schöpfer ist und der eigentliche "Urmacher" des ganzen Kosmos.

Sonnenblume1943 26.10.2012, 15:29

Ganz toll erklärt, @Raubkatze45, in dieser Weise ist auch das, was ich im Laufe meines Lebens erkannt habe! Danke!

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Du wurdest belogen, zumindest teilweise. Aber sicher nicht aus böser Absicht, sondern unwissentlich. Lass mich erklären:

Irgendwann manifestierte sich der Glaube, Adam und Eva seien die biologisch ersten Menschen auf der Erde gewesen. Dass die ersten beiden Berichte der Bibel ein und dasselbe Geschehen schildern, inclusive der Entstehung des Menschen. Für die meiste Verwirrung hat dabei die Tatsache gesorgt, dass der erste namentlich erwähnte Mensch Adam heißt, was gleichzeitig Mensch bedeutet. Aber im hebräischen Original sind Adam und Eva gut von den Menschen des 6. Schöpfungstages zu unterscheiden. Gen. 1:27 ist ein Kollektivbegriff für die Menschheit, zudem wird der Plural gebraucht. Es geht um die Entstehung des Menschen überhaupt. Im zweiten Bericht ist dagegen von einem einzelnen Menschen namens Adam und dessen Ehefrau die Rede. Und für die Entstehung von Adam und der Menschheit werden jeweils ganz unterschiedliche Verben verwendet: Im ersten Bericht wird die Menschheit erst aus Vorhandenem zubereitet (hebr. asah) und dann als Abbild Gottes erschaffen (hebr. bara) und vermehrt sich daraufhin. Im zweiten Bericht wird ein einzelner Mensch gebildet (hebr. jatzar). Dasselbe Verb wird an anderen Bibelstellen für die Entstehung von Lebewesen im Mutterleib verwendet. Mit anderen Worten: Adam war nicht der erste Mensch im Sinne von Gen. 1:27, sondern ein Nachkomme der dort entstandenen Menschheit. Adam hatte eine Mutter! Eva entstand aus einem nicht näher genannten Seitenteil Adams. Von einer Rippe ist keine Rede.

In der Paradiesgeschichte mit Adam und Eva geht es nicht um die Entstehung der Erde bzw. des Menschen, sondern um die Geburt der menschlichen Zivilisation im Fruchtbaren Halbmond mit Ackerbau und Viehzucht. Es ist die Fortsetzung der 6-Tage-Schöpfungsberichts und spielt sich im 7. Tag ab, in dem wir noch heute leben.

Siehe auch:

http://www.gutefrage.net/tipp/woher-nahm-kain-seine-frau

Die Existenz Jesu ist wieder ein anderes Kapitel. Jesus war ein Wanderprediger, die gab es damals zuhauf.

Ist ja unglaublich, wie hier manche an Gott glauben. Aber jedem das seine. Nur diejnigen, sollten die Meinung auch von nicht so gläubigen akzeptieren. Wissenschaftlich ist erwiesen, das nicht Gott die Erde und Himmel erschaffen hat. Und wenn man die Bibel wörtlich nehmen soll, und jede Geschichte stimmen würde, gibt es auch i nder Christenwelt Götter die vom Himmel kamen. Und jede Religion hat etwas gemeinsames: Ihre Götter sind von den Sternenen gekommen. Ich glaube genauso wenig an einen Gott, wie manch andere hier. Denn niemand der Gottesgläubigen hat erklären können, wer oder was Gott tatsächlich ist. Und so lange die Wissenschaftler, viele Dinge erklären können, glaube ich im Zweifel an die Wissenschaftler. Auch wenn einige Berichte aus der Bibel der Wahrheit entsprechen. Aber nicht alle. Wer hat eigentlich das Universum erschaffen? Auch Gott? Wenn es irgentwo im Universum eine weitere Erde geben sollte und dort humanoide Lebewesen ähnlich wie wir existieren. Hat sie Gott dann auch der lliebe Gott erschaffen!?

jede große Religion hat Bücher oder zumindest ein Buch, in der die Geschichte der religiösen Entwicklung aufgezeichnet ist. Aber man kann das nicht wörtlich nehmen, sondern kann die Weisheiten und die Gleichnisse, die darin enthalten sind, auf sein Leben anwenden. Auch wenn man nicht alles glauben kann, was in der Bibel steht, sind in ihr doch Grundsätze des gesellschaftlichen Zusammenlebens enthalten, die man anwenden kann, z.b. die zehn Gebote.

Da muss ich was erklären:

Die Geschichte über Adam und Eva war sozusagen nur eine Vision von Mose, die er von Gott empfangen hat. Das bedeutet, dass man die Schöpfungsgeschichte metaphorisch bzw. im übertragenem Sinne betrachten darf. ;)

Ausserdem sollte man nicht alles wortwörtlich betrachten, sondern dir auch über die Geschichten und Lehren der Bibel Gedanken machen z.B. über das Verhaltend.

Ausserdem siehst du, dass Leben existiert, also muss es eine Schöpferkraft gegeben haben, da ein Zufall ziemlich unwahrscheinlich etwas entwickeln kann und aus Nichts nichts existieren kann.


Ausserdem gibt es Parallele zwische Wissenschaft und der Schöpfungsgeschichte:

Kurz zusammengefasst sagt die Bibel: Anfangs wurden Himmel und Erde erschaffen und dann das Wasser, dann die Pflanzen, dann die Tiere und zum Schluss die Menschen.

Kurz zusammengefasst sagt die Wissenschaft: Anfangs als der Planet entstand, war er anfangs mit Wasser überfüllt, ausdem sich Meeresleben entwickelte. Dann entstanden Landschafen, dann entwickelten sich Pflanzen und Landtiere und vieeeel später dann der Mensch.

Beides kurz zusammengefasst: Wasser --> Land --> Pflanzen --> Tiere --> Mensch.

Also sagen beide im Grunde fast das gleiche, nur mit anderen Wörtern. Man sollte aber auch beachten, dass die Leute damals keine archäologischen Hilfsmitteln hatten und die damalige Sprache nicht so weit ausgebaut war wie heute.

Die Definition eines monotheistischen Gottes ist viel zu ungenau, um dessen Existenz zu beweisen, oder zu widerlegen. Ja, das mit Adam und Eva stimmt nicht. Und wer behauptet, Jesus hätte existiert, sollte sich davor hüten, eine Equivocation Fallacy zu machen.

Wenn Historiker meinen, dass Jesus von Nazareth existiert hat, dann meinen sie, dass die Jesus-Mythen in der Bibel auf einer historischen Person beruhen. Solche Theorien gibt es öfter. Wie bei König Arthus oder Siegried dem Drachentöter. Ein Wanderprediger wäre um das Jahr 0 und in Israel auch nichts besonderes gewesen. Also haben wir hier eine Erklärung dafür, warum es die Mythen um Jesus Christus gibt.

Glaubhaft macht das die Evangelien auch nicht. Die Wundergeschichten gehen weit über Schilderungen alltäglicher Geschehnisse voraus. Dass sich Mythen um Figuren bilden, die verehrt werden, ist hingegen dokumentiert.

Daneben gibt es noch die Theorie, dass es selbst diesen historischen Jesus nicht gab, aber wie deren Vertreter erklären wollen, woher die Mythen stammen, weiß nicht nicht. Davon habe ich wenig gelesen.

Ich persönlich glaube nur an das neue Testament, der ganze Quatsch mit Schöpfungsgeschichte gibt mir nichts. Überleg mal, in der Bibel steht auch nix von Dinos und die hat es trotzdem gegeben. Such dir einfach das aus der Bibel raus was dir glaubwürdig und logisch erscheint! :)

Im 1. Buch Mose gibt es wesentliche Aussagen zu Welt und Mensch, die in eine gefällige Geschichte gekleidet sind. Versuch mal, die Grundaussagen des Schöpfungsberichts zu extrahieren, vielleicht fällt es dir dann leichter, Religion und Wissenschaft in Einklang zu bringen.

Und geh unter der Annahme vor, dass beide, Theologie und Naturwissenschaft, nach der Wahrheit suchen. "Wahrheit kann Wahrheit nicht widersprechen", sagte einmal Papst Johannes Paul II.

Hey,

die Bibel ist sicher schwer zu lesen und es wurde auch viel verändert in den Jahrhunderten... Adam und Eva waren nicht die ersten Menschen, sondern von Jesus gesandte materielle Sohn und Tochter, um die evolutionäre "unfertige Menschenrasse" zu veredeln. Sie zeugten zunächst eigene Nachkommen. Die späteren Nachkommen mischten sich dann mit den damals primtiven Menschen. Diese Phase dauerte natürlich mehrere zehntausend Jahre. Jesus, Gott, auch Adam und Eva sind real und existent! Jesus kam wirklich vor 2000 Jahren auf die Erde, und er lebt als Schöpfersohn ewig weiter, auch real, nur eben nicht mit vergänglichem physischem Körper. Und der Universale Vater ist überall im Universum präsent, so auch in Dir!

Abahatchi 25.10.2012, 13:28

Toll, eine Märchenstunde. Gibt Du auch so tollte Märchen und Geschichten in Kindergärten zum Besten, um Kindern klar zu machen, nicht jedem Onkel der Dir ein Himmelreich verspricht zu glauben?

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NrSieben 25.10.2012, 13:50

An deinen vielen Antworten hier merkst Du vielleicht selbst, dass Dich die Frage nach dem Glauben an Gott mehr beschäftigt als Du Dir eingestehen willst. Ob ich Märchen erzähle? Lese das Urantia-Buch und bilde Dir selbst ein Urteil!

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Raziel256 25.10.2012, 16:51
@NrSieben

An deinen vielen Antworten hier merkst Du vielleicht selbst, dass Dich die Frage nach dem Glauben an Gott mehr beschäftigt als Du Dir eingestehen willst.

So ist es.

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Gott, oder sagen wir die Totalitaet existiert, du kannst es ja jeden Tag sehen. Da laeuft was ab. Gut, ob Jesus existiert hat, darueber streiten die Gelehrten, kann sein kann aber auch nicht sein. OK, ist auch nicht wirklich wichtig. Wichtig ist die Botschaft, nicht der Ueberbringer der Botschaft, obwohl sich alle so daran festhalten. Die Botschaft ist ein Fingerzeig auf die Wahrheit, die du erfahren kannst, wenn du die Bibel liest, antuerlich nicht Wort fuer Wort, aber der Text oder die Bedeutung hinter den Worten enthaelt die Wahrheit. Um sie zu erkennen musst du mit dem Herzen lesen und nicht den Verstand benutzen, denn der Verstand kann die Wahrheit nicht erfassen, deshalb hat es keinen Sinn, Saetze zu analysieren und Wortspielereinen zu machen. Viel Glueck

Akimbo 25.10.2012, 11:37

Um sie zu erkennen musst du mit dem Herzen lesen und nicht den Verstand benutzen, denn der Verstand kann die Wahrheit nicht erfassen, deshalb hat es keinen Sinn, Saetze zu analysieren und Wortspielereinen zu machen.

Ich glaube das ist der Grund das es soviele Streitigkeiten gibt wegen Religionen auf unserem Planeten. Gerade weil Menschen nur mit ihrem "Herz" denken und nicht mit dem Verstand ... Meine Eltern wurden im Krieg von Amerikanern getötet, ich lese den Koran. Mein Herz interpretiert das was ich lese mit Hass und ich entwickele Hass. Meinst du etwa sowas ?

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Abahatchi 25.10.2012, 13:59
@Akimbo

Meinst du etwa sowas ?

Das bringt es auf den Punkt.

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Die Wissenschaft sagt auch, das man unseren Stammbaum auf eine Frau zurückverfolgen kann. Letzendlich soll man ja GLAUBEN. Und glauben heisst eben nicht zu wissen. Es bleibt eben eine gewisse Unsicherheit, ob alles so stimmt, wie es in der Bibel steht. Wie gesagt: Du sollst ja glauben! Es ist eben nicht alles wörtlich zu nehmen, was in der Bibel steht. Wenn es so wäre, würden die PFaffen ja heiraten und Kinder bekommen...In der Bibel steht: Gehet hin und mehret euch"...Ohne Frau ist das aber sehr schwer.....Also, entweder du glaubst oder eben nicht. Das Christentum ist nun mal keine Wissenschaft.

gfuser9283 25.10.2012, 11:57

"Die Wissenschaft sagt auch, das man unseren Stammbaum auf eine Frau zurückverfolgen kann." Nein, das sagt sie nicht. Höchstens, dass wir alle mal einen gemeinsamen Vorfahren hatten, das ist aber eine ganz andere Aussage. Daneben könnten noch 1000 andere gemeinsame Vorfahren geben.

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DarkSepia 25.10.2012, 13:02

Die Wissenschaft sagt auch, das man unseren Stammbaum auf eine Frau zurückverfolgen kann.

Nein, sondern dass alle Menschen mindestens einen weiblichen und einen männlichen gemeinsamen Vorfahren hat (MRCA). Das bedeutet weder, dass die beiden Vorfahren gleichzeitig gelebt haben, noch dass sie beiden die ersten Menschen waren. Es bedeutet auch nicht, dass die Menschheit jemals auf 2 Individuem reduziert war.

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jeder hat ne andrere Meinung aber ich finde jeder soll darann glauben der glaubig ist den es ist jeden seine eigene inscheidung. Egal was andrere sagen für manche gibt es Gott und für manche nicht aber das ist jeden seine eigene Sache es gibt Politiker die sagen es gibt ihn undmanche meinen Nein aber das ist doch jeden seine sachen an was man glaubt.

Wissenschaftler haben herausgefunden, das Leute alles glauben, wenn man behauptet, Wissenschaftler hätten es herausgefunden !! Wie wahr oder ?

Der Teufel steck dahinter, denn je mehr wir für Gott tun desto aktiver wird der Teufel. Er greift uns von innen an, indem er unsere Gedanken verdreht und uns zweifeln lässt, ich kenne das zu gut ich hatte bis vor kurzem so eine Zeit wo ich viel an Gottes existenz gezweifelt habe, aber viele haben für mich gebetet und ich bin stärker geworden im Glauben und ich weiß das es einen Gott gibt der uns uns so liebt wie wir sind mit all unseren Fehlern ! Ich Bete für dich das Gott dir wieder klarheit schenkt :) Gott segene dich :)

Jesus is my Savior not my religion !

natürlich ist das eine lüge. die kirchenobersten glauben nichtmal dran oder glaubst du der papst würde so handeln wie er es tut, wenn er an die zehn gebote glauben würde? würde er seinen priestern erlauben kinder zu quälen oder zu töten, zu vergewaltigen etc. würde er erlauben das frauen gequält und unterdrückt und als menschen zweiter klasse behandelt werden? würde er nicht dafür sorgen das priester die schwere verbrechen begingen vor gericht gestellt werden, statt sie recht zügig außer landes zu bringen und woandrs wieder einzusetzen? es gab nie einen gott, es gab nie einen jesus. das alles sind erfindungen einer gruppe von menschen die macht ausüben wollten. einen messias gab es hunderte male in der geschichte immer von einer jungfrau geboren, immer ein lamm gottes und dessen sohn, immer ist dieser vom tod wieder auferstanden etc. glaub an die wirklichkeit, lebe dein leben und schmeiß die bibel in die ecke. dadrinnen stehen nur märchen und das abgekupfert von legenden anderer völker.

Chrissikeks 26.10.2012, 21:47

Du hast Recht! -.-

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Davios 26.10.2012, 22:23

Nun ja mit Macht hat es ja wohl eher weniger zu tun , weil wer würden denn davon Prophitieren wenn Menschen an eine Bestimmte Sache glauben ?

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Die Bibel ist kein Tatsachenbericht, sondern viel mehr ein Leitfaden, um das Zusammenleben der Menschen zu verbessern. Ob es G'tt gibt, oder nicht, das musst du für Dich ganz allein entscheiden... bedenke aber, dass diese Figur (m.M.n.) eher nur als ein Symbol für das Gute im Menschen betrachtet werden sollte.

mibvws 26.10.2012, 14:48

die Bibel ist wie ein leitfaden, um das zusammenleben der Menschen zu verbessern???

Warum ist sie oder vielleicht auch nur die Kirche, der grund für viele, viele Kriege?

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