Ich kenne jemanden der dealt und drogen nimmt größere Mengen zuhause hat, wird die Polizei das interessieren?

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8 Antworten

100 Gramm Marihuana interessieren die Polizei definitiv, das ist keine geringe Menge und auch kein Eigenverbrauch.

Das Problem dürfte eher sein, dass wegen des damit verbundenen Eingriffs in Grundrechte ein Hausdurchsuchungsbefehl nur bei konkreten Anhaltspunkten erlassen wird. Und in die Glaubwürdigkeit der Anhaltspunkte auch der Umstand mit einfließt, ob die Anzeige anonym war oder nicht. Wenn die Polizei noch andere Infos hat, dürfte die Durchsuchung recht wahrscheinlich sein. Wenn das der erste Hinweis ist, kann es dagegen gut sein, dass die Polizei noch nach anderen Informationen sucht, welche genug Anhaltspunkte für einen Tatverdacht liefern.

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Kommentar von Papabaer29
04.12.2015, 16:22

Ja, wenn es sich keine weiteren Anhaltspunkte finden lassen, wird die Polizei vermutlich keinen Durchsuchungsbeschluss bekommen.

Etwas anderes wäre es, wenn du die Anzeige persönlich machst...

Evtl. bringt auch ein Hinweis etwas, dass die Besitzer der Wohnung nichts gegen eine Durchsuchung einzuwenden hätten...

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Eigentlich bin ich ja kein Freund davon, jemanden gewaltsam entziehen zu lassen. Aber auf Grund Deiner Schilderung, wie er körperlich und geistig abbaut, so wie auch die Äußerung von ihm, dass er ohne Drogen schon längst nicht mehr Leben würde, das zeigt mir, dass massive psychische Probleme die Ursache sind und dass das alles nur noch durch die Drogen verschlimmert wird. Er käme alleine gar nicht mehr aus dieser Situation heraus und natürlich leidet das ganze Umfeld mit.

Aber man sollte bei allem Stress und der inzwischen angestauter Wut, nicht überreagieren und mit Kanonenkugeln auf Spatzen schießen. Diese Menschen sind krank und nicht kriminell. Das er für seine Sucht gegen Gesetze verstößt, das interessiert ihn herzlich wenig. Es mag für Andere so aussehen, als würde er es sich gutgehen lassen, doch in Wahrheit, da weiß er, dass er aus dem letzten Loch pfeift. Nur weiß er keinen Ausweg daraus.

Mein Rat an Euch wäre folgender. Wenn jemand krank ist, dann geht man zum Arzt. Und auch in diesem Fall wäre der Hausarzt der erste Schritt.  Wenn Ihr das dann so schildert, wie oben beschrieben, dann kann der eine Zwangseinweisung laut Psych-KG. beantragen. Dieses Gesetz besagt, wenn jemand eine Gefahr für sich selbst und/oder für Andere ist, dass man ihn auch gegen seinen Willen in ein LKH, zeitlich begrenzt unterbringen kann. Dort wird diese Person dann unter ärztlicher Aufsicht entzogen, psychologisch betreut und mit ihm besprochen, wie es nach dieser Zeit weitergehen soll?

Gegenüber früher, kann er nun im nüchternen Zustand entscheiden, ob er sein Leben zum positiven verändern, oder ins Chaos zurück will?

Ich weiß nicht, ob diese Regeln auch heute noch gültig sind? Damals lauteten sie wie folgt: Die Zwangseinweisung belief sich auf 2 Monate.  Der behandelnde Arzt von LKH beantragte dann 4 weitere Monate und der entschied dann, ob bei guter Führung eine vorzeitige Entlassung möglich war. Alkoholiker wurden dann mit dreieinhalb Monaten entlassen und Drogenleute mit viereinhalb.

Falls es nicht zu extrem ist, was bei Euch abläuft, dann würde ich noch den Jahreswechsel abwarten. Vielleicht sieht er es dann ja selbst auch für sich, als ein Neubeginn an, dass er ab 2016 ohne Sucht Leben möchte.

Bitte denkt immer daran, dass die Sucht den Menschen verändert und wenn sie wieder entzogen und normal sind, dann auch wieder zu den liebenswerten Menschen werden, so wie man sie früher einmal gekannt hat.

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Willst du wirklich die komplette Zukunft deines Bruders verbauen? Kannst du damit Leben das er wegen dir nie mehr einen Job kriegt?

Was ihr machen könnt ist ihn Rauswerfen und ihm sagen wenn er Clean ist oder auf dem Clean zu werden kann er wieder bei euch Wohnen einziehen, aber solange er diese Haltung hat, ist er für euch ''gestorben''.

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Kommentar von IbanezP
04.12.2015, 17:45

Er wird so oder so keinen Job mehr bekommen - er will nämlich garnicht vollzeit arbeiten, grob gesagt, er will nur kiffen und chillen, er hat sich total isoliert, pflegt keine Freundschaften, hat keine freundin, keine hobbys außer das kiffen, die einzigen menschen mit denen er sich trifft sind seine Kunden, er ist faul geworden, sein erinnerungsvermögen lässt zu wünschen übrig, er sieht die realität nicht so wie sie ist. Er lebt in seiner eigenen welt, er verbringt den größten teil des tages in seinem bett und kifft, schaut serien, spielt irgendwelche spiele, schaut filme.

Mittlerweile ist "kein Job" weniger schlimm, wir denken alle er wird früher oder später daran sterben. Unklar ist ob er nur cannabis konsumiert, er ist spindeldürr, er isst kaum, klagt oft über Übelkeit und appetitlosigkeit. Wenn er morgens aufsteht ist sein erster griff zur bong, er raucht dann einen kopf und manchmal höre ich ihn sich am waschbecken übergeben. Keine ahnung ob dass das marihuana ist oder was anderes, er sieht kreidebleich aus und keine ahnung wielange das noch so weitergehen soll und kann.

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Kommentar von Ololiuqui
04.12.2015, 19:11

Trotzdem ist die Polizei der falsche Weg. Das wird ihm nicht helfen.

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Kommentar von Abaton111
05.12.2015, 03:40

Bin absolut der selben Meinung wie "xoOox". Danach wird er ein verurteilter Straftäter sein.

Viele bauen Mist, wenn sie jung sind und können später mit 30, 40 Jahren gar nicht glauben, dass sie mal solche Idioten waren.       Nur so ein Gerichtsurteil, dass ändert sich nicht im laufe der Jahre, sondern wird ihm immer anhängen.

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ja das interessiert sie.

geholfen wird ihm danach aber nicht. er wird bestraft. zu mehr ist das btmg weder gedacht noch geeignet.

erzwungene threapien oder sonstige hilfe ist übrigens vollkommen sinnlos. solange er nciht einsieht ein problem zu haben und auch den willen daran etwas zu ändert wird sich gar nichts tun.

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Der tapfere Bundesbürger (Spießer) , stets schreit er nach der Polizei, wenn nicht alles wohlgeordnet verläuft.

Kümmere dich um dien Angelegenheiten, sofern es kein Familienmitglied ist und gut iss.

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Ja, das interessiert die Polizei. 

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Schalte den sozialpsychiatrischen Dienst ein.Der regelt das dann auch mit Polizei und Gesetz 

Google im Internet nach der Telefonnummer dessen in deiner Stadt!

Lieben Gruß 

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Ja, da es sich nicht im geringe Mengen von Drogen und Geld geht, er "Dealt" damit und macht sich somit nach dem deutschen Strafgesetzbuch strafbar.

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