Ich kann nicht mehr, habe das verlangen zu Sterben, was soll ich tun?

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4 Antworten

Dass man mit Depressionen u.U. nicht (richtig) lachen kann, stimmt wohl. Viel Charakteristischer ist aber das Fehlen jeglicher Gefühle, also auch von Trauer. Dass du noch weinen kannst, ist ein Zeichen dafür, dass du noch lebst und es für dich immernoch etwas gibt, was dir wichtig ist (für das es sich zu leben lohnt?!) und was du betrauern kannst. Bei schweren Depressionen sieht man nicht unbedingt einen Sinn in irgendetwas.

Bei Depressionen bewertet man oft alles/jeden um sich herum und vor allem sich selbst negativ. Wenn du genau darüber nachdenkst und dich wirklich anstrengst das einigermaßen objektiv zu betrachten, wirst du auch sehen können, dass du Menschen nicht "schon immer gehasst" hast. Es kommt dir in deinem Loch nur so vor, als wäre das alles schon immer so gewesen und es gäbe keinen Ausweg.

In dieser Hoffnungslosigkeit können sich Suizidgedanken aufdrängen. Wenn du diese nicht mehr los wirst und als zwanghaft erlebst, solltest du ernsthaft darüber nachdenken diesen Lebensabschnitt zu beenden.

Du kannst deine Situation relativ schnell ändern, indem du einem Arzt gegenüber deine Suizidgedanken äußerst. Es gibt wahrscheinlich keinen Grund für den Arzt, dir nicht zu glauben. So kann dir ziemlich zeitnah (i.d.R. sofort) die Aufnahme in eine Klinik ermöglicht werden. Sag, dass du dir die Einweisung wünscht, sonst wird ein richterlicher Beschluss dich für eine gewisse Zeit zwangsweise in einer geschlossenen Abteilung festhalten. Gehst du freiwillig, wirst du schneller wieder bestimmte Freiheiten haben (wie die Verlegung auf eine offene Station) und wirst auch ganz anders behandelt, als jemand, der mit Paragraphen in der Klinik ist.

Es wird dir nicht sofort besser gehen, aber du wirst Kontakt haben zu Menschen mit ähnlichen Problemen und wie du vermutlich feststellen wirst, schlimmeren (ohne deins herunterspielen zu wollen). Das kann heilsam sein, weil du erkennst, dass deine Situation alles andere als Ausweglos ist. Daraus kann man Hoffnung schöpfen. Auf einer guten Station hast du neben der festen Tagesstruktur auch ein Therapieprogramm, das dich entweder ablenkt oder beim Entwickeln von Bewältigungsstrategien hilft. Vielleicht wird der Alltag auf Station nach ein paar Wochen schon öde und du freust dich dann umso mehr auf die Entlassung und dein normales Leben und kannst mit neuem Elan starten.

Willst du nicht in eine Klinik und glaubst, du kommst da alleine heraus, ohne dir was anzutun, erzähl am besten gar nichts von Suizidgedanken. Nirgends.

So positiv sich ein Klinikaufenthalt auch auf deinen Zustand auswirken kann, so gefährlich kann eine psychiatrische Behandlung auch sein. Insbesondere bei Ärzten, bei denen das Ziehen des Rezeptblocks eine der ersten Handlungen ist. Wenn Antidepressiva oder dergleichen dann noch verharmlost werden, sollten sämtliche Alarmglocken angehen. Das sind sie nämlich nicht und verändern auf Dauer wichtige Strukturen in deinem Gehirn. Das ist nicht nur mit teils schwerwiegenden Nebenwirkungen verbunden, sondern kann auch deine Perslönlichkeit wesentlich verändern. Es kann sich eine Abhängigkeit entwickeln, auch wenn das abgestritten wird. Außerdem kann sich die Depression durch Einnahme von Antidepressiva chronifizieren, wo sie ohne Antidepressiva abgeklungen wäre. Also äußerste Vorsicht und nur als letzten Ausweg einer solchen Behandlung zustimmen. Und dann so gering dosiert wie möglich und die Einnahme auf einen möglichst kurzen Zeitraum beschränken - die Medikamente dann langsam ausschleichen, sobald eine Besserung eintritt.

Grundsätzlich immer auf einen geregelten Tagesablauf achten, sich beschäftigen, Sport treiben, viel raus gehen und unter Leute. Alles was dir gut tut, auch wenn es anstrengend sein kann. Denn nur durch das Sammeln neuer positiver Erfahrungen wird sich deine Sicht auf die Dinge verändern und du findest wieder neuen Lebensmut.

Alles gute.

Ja such unverzüglich einen Psychologen/Psychotherapeuten auf oder lass dich in eine Nervenklinik freiwillig einweisen, denn Selbstmordabsichten sind eine sehr ernste Sache!

hey

Also ich bin kein Experte

Aber Ausheulen sollte man sich also mir gehts besser nach dem ich geweint habe.

und Selbstmord!?

warum hast du denn so einen Gedanken.

Rede mit deiner Freundin, mit deiner Familie darüber.

Die werden dir bestimmt helfen, und vielleicht kannst dun nicht lachen weil du das vielleicht nicht lustig findest keine Ahnung

Eins will ich dir sagen mir würde des gefallen wenn mir blöde Kommentare oder sonstwas egal wäre

Also Kopf hoch

Denk Positiv :)

Liebe Grüße

Silberrose197

Denk an die Leute die sterben MÜSSEN.

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