Ich kann mit dem Lexikon nicht umgehen...

7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was soll ich tun?

Lass uns gemeinsam überlegen! Ich finde, du hast in deiner Frage schon mal einen sehr guten Ansatz zur Problemlösung - nämlich:

Ich überlege, mich bei meinem Lehrer für dieses Verhalten zu entschuldigen.

Finde ich gut. Die meisten Leute tun sich schwer mit einer Entschuldigung, weil sie denken, sich damit eine Blöße zu geben. Das Gegenteil ist richtig. Sich entschuldigen zu können, ist eine Stärke. Denn sie zeigt die Fähigkeit zur Selbstkritik.

Dein Fluchen und die "Arbeitsverweigerung" waren ja nicht bös' gemeint, sondern schlicht Ausdruck deiner Verzweiflung dieses Augenblicks. Und genau das würde ich dem Lehrer sagen.

Er wird dich bestimmt verstehen - besonders dann, wenn du diese Entschuldigung mit der Bitte verbindest: "Könnten Sie mir (und eventuell einigen anderen in der Klasse, die ähnliche Probleme haben) in den letzten Stunden vor der Arbeit noch einmal das Wichtigste beim richtigen Umgang mit dem Wörterbuch erklären? Das wäre eine große Hilfe!"


Ich vermute, dass dein Lehrer diese Bitte erfüllen wird - erst recht, wenn in der Klasse noch Mitschüler/innen sind, die sich deiner Bitte anschließen.

Und falls dein Lehrer wider Erwarten die Bitte nicht erfüllt, findest du bestimmt eine/n nette/n Mtschüler/in, der sich vor der Klassenarbeit mit dir zusammensetzt und dir die wichtigsten Handreichungen beim richtigen Umgang mit dem Wörterbuch erklärt. Solch eine Hilfe von einer Mitschülerin habe ich vor meiner Mathe-Abiarbeit gehabt. Und siehe da: Diese Arbeit, vor der ich den allergrößtten Bammel hatte, wurde meine beste Abiarbeit überhaupt.

Und diese Unterstützung, die ich damals gehabt habe, wünsch' ich au8ch dir.

Viel Erfolg! :)

Vielen Dank für deine hilfreiche Antwort. Du hast vollkommen recht, ich bin leider sehr verzweifelt mit dem Teil :/

Ich hoffe, dass er mir da helfen kann! :)

Und ich habe unter der Woche leider keine Zeit :(

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@DieChemikerin

Ohne den Lehrer persönlich zu kennen: Mein Bauchgefühl sagt mir, dass er dir helfen wird, indem er das Wichtigste beim richtigen Umgang mit dem Wörterbuch nochmals in Kurzform erklärt. Und ich glaub' das vor allem aus 3 Gründen:

  1. Die Kombination "Entschuldigung" und "Bitte" kommt bei den meisten Menschen gut an - auch bei Lehrern.
  2. Du bist bestimmt nicht die Einzige in deiner Klasse, die dieses Problem hat. Und sobald sich andere in der Klasse deiner Bitte anschließen, gewinnt sie - aus Sicht des Lehrers - an Bedeutung.
  3. Bevor du die Bitte bei deinem Lehrer äußerst, kannst du deine Klassenkameraden, die ebenfalls Probleme mit dem Wörterbuch haben, um "Rückendeckung" bitten. Und genau das würde ich an deiner Stelle tun.

Du schaffst das! :)

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Mal wieder zwei Meter Text voller Selbstbemitleidung und Selbstinszenierung, ohne auf den Kern der Sache einzugehen.

Wo liegt dein Problem beim Suchen der Begriffe?

Des Weiteren war dein "Gefluche" und dein Kommentar im Unterricht auf seine Frage unnötig und störend. Die Reaktion des Lehrers war absolut normal.

Warum antwortest du eigentlich immer nach dem Motto "Du versinkst in Selbstmitleid" auf meine Fragen? Das kannst du einfach unterlassen, indem du entweder mir helfende Antworten gibst oder das Antworten auf meine Fragen unterlässt.

Ich weiß es nicht so genau. Ich finde es halt einfach nicht...ich kann das nicht beschreiben, aber Fakt ist, dass ich die Worte trotz "Strategien", die unser Lehrer uns gegeben hat, nicht finde.

Das ist mir bewusst, das brauchst du mir nicht unter die Nase zu reiben -.-

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@DieChemikerin

Warum antwortest du eigentlich immer nach dem Motto "Du versinkst in Selbstmitleid" auf meine Fragen?

Weil es so ist und das sehe nicht nur ich so.

Ich weiß es nicht so genau. Ich finde es halt einfach nicht...ich kann das nicht beschreiben, aber Fakt ist, dass ich die Worte trotz "Strategien", die unser Lehrer uns gegeben hat, nicht finde.

Naja wie sollen wir dir helfen, wenn du selbst nicht einmal erklären kannst, was dein Problem ist? Welche Strategien hat euch der Lehrer denn gegeben? Wieso findest du auf diese Weise nicht? Was ist am Lateinwörterbuch so anders gegenüber dem Altgriechischbuch?

Das ist mir bewusst, das brauchst du mir nicht unter die Nase zu reiben -.-

Weil die Passage "war er sauer und sagte in einem sehr ernsten Ton" nicht sehr verständnisvoll klang.

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@Drainage

Strategien:

a) im Stammformenverzeichnis schauen

b) Erstmal die Form an sich suchen 

c) Wenn man weiß, von welchem Wort es kommt, dieses nachschlagen

Eigentlich kann ich die Formen, aber von ealokas zu haloskomai zu kommen, ist nicht gerade einfach und das müssen wir auch nicht wissen. Stammforman, ja schön, was aber, wenn wir die Worte da nicht finden? z.B. dedrameka zu trecho?

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@DieChemikerin

δεδ'ράμηκα ist natürlich keine Stammform von τρέχω, sondern eine Ersatzform. Dürfte im Gemoll als eigenes Lemma im alphabetischen Wortverzeichnis aufgeführt sein. Es kann ja aber wohl nicht sein, dass alle anderen in Deiner Klasse damit umgehen können und nur Du nicht und dass von euch Sachen verlangt werden, die ihr nicht wissen könnt.

Formulieren wir es so: Wo hängt es bei Dir, wenn andere damit irgendwie umgehen können?

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Als erstes würde ich mich beim Lehrer entschuldigen und ihm erklären, dass du nicht wirklich weißt, wie du mit dem Wörterbuch umgehen sollst. Vielleicht hat er ja einige Tipps, wie man es am besten verwendet? Wenn er sieht, dass es dir wichtig ist, das Wörterbuch zu verstehen, wird er dir helfen. 

Falls du mit dem Teil dann immer noch nicht klar kommst, kannst du dir ein eigenes Wörterbuch kaufen oder ein Online-Wörterbuch nutzen. Vielleicht kommst du damit besser zurecht? Du brauchst nicht unbedingt Gemoll für deine Übersetzung. Und an der Prüfung ist es doch sowieso egal, ob du das Wörterbuch verstehst oder nicht (oder dürft ihr etwa ein Wörterbuch verwenden an der Prüfung?) 

Ich verstehe allerdings nicht so ganz, was dein Problem ist. Vorab: Ich kenne Gemoll nicht, aber grundsätzlich sind die meisten Wörterbücher gleich aufgebaut. Inwiefern kommst du mit dem Ding nicht klar? 

Bei Wörterbüchern ist es hilfreich, die Abkürzungen wie "adj.", "adv." oder was auch immer vorher auswendig zu lernen, damit du weißt, was beschrieben wird. So gut wie alle Wörterbücher sind alphabetisch geordnet, daher solltest du eigentlich immer alles finden. Sollte dies nicht der Fall sein, dann such nach verwandten Wörtern, also Wörter mit demselben Stamm. Wenn du ein Wort gefunden hast, lies dir einfach den Eintrag sorgfältig durch und falls du dann noch Fragen hast, stellst du sie an deinen Lehrer. 

Zusätzlich rate ich dir, mal ein bisschen runterzukommen. Ich sehe hier öfter Fragen von dir, und du scheinst dir wirklich zu viele Gedanken um die Schule zu machen. Nein, ich meine das nicht negativ, aber du kannst es ruhig mal ein bisschen lockerer nehmen. Eine 4 wäre auch kein Weltuntergang. 

Danke! :)

Wir dürfen und müssen es in der Arbeit verwenden, wie schon gesagt...und nur das, kein anderes.

Die Abkürzungen kenne ich, das Alphabet kann ich auch super...

das mit der Schule dürfte sich als äußerst schwierig erweisen, da ich mich (durch Dinge die du in alten Fragen nachlesen kannst) sehr an die schulischen Leistungen klammere.

Und ich werde ihm am Dienstag gleich mal ansprechen

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@DieChemikerin

Dann drück ich es mal vorsichtig so aus: Sieh es positiv, dass ihr überhaupt ein Wörterbuch verwenden dürft. Bei uns war das verboten. ;)

Wörterbücher sind meist nach dem Wortstamm geordnet. Bei manchen kannst du nicht direkt nach dem Wort suchen, sondern du musst den Stamm kennen, und dann diesen im Wörterbuch finden.

Ich weiß, aber das muss echt nicht sein. Ich kenn das Problem noch von mir selbst, doch ich drücke es jetzt mal so aus:

  • da du studieren willst: Es ist so was von egal, wie dein Abschlusszeugnis ausfällt, solange du dein Traumfach studieren kannst. Mein Abschlusszeugnis war sehr gut … aber jetzt im Studium bringt mir das rein gar nichts. Es interessiert absolut niemanden, welche Noten ich am Gymnasium hatte, und irgendeinen "Bonus" kriege ich deswegen auch nicht.

  • die Oberstufe und das Abitur werden gerne als "furchteinflößend" beschrieben, dabei war beides im Nachhinein betrachtet ein ziemlicher Witz. Gilt natürlich nicht für jeden, aber mir ist die 10. Klasse am schwersten gefallen, und danach wurde es (für mich zumindest) immer leichter. Nimm es locker – wenn du es bisher geschafft hast, schaffst du es auch weiterhin. Letzten Endes kochen alle nur mit Wasser.

  • Noten definieren nicht, wer du bist und wie gut du bist. Es ist eine einfache Zahl, nichts weiter. Ich hatte in meinem Abschlusszeugnis dieselbe Note in Physik wie in Deutsch, obwohl ich in Deutsch 10x besser war als in Physik. Noten sind nicht unbedingt repräsentativ, also würde ich mich nicht allzu sehr an sie klammern. ;)

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