Ich kann als Azubi beim Friseur nach 2 Monaten immernoch nicht fest genug Haare waschen?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zunächst solltest Du bedenken, dass man es niemals zu 100% allen Menschen recht machen kann . . .  eigentlich . . .  weshalb eigentlich? Weil wir immer die Möglichkeit haben gleich zu Beginn einer Haarwäsche/Kopfmassage nachzufragen, wie der Druck für die Kundin/den Kunden ist und darauf ja logischerweise auch eine Antwort bekommen, an die wir uns anpassen können.

Klar kennt die Chefin ihre Kunden/innen und weiß, wer es lieber fester hat und wem weniger druck lieber ist  . . . und es gehört zwingend dazu, zu fragen ob es angenehm ist, solange man es bei den jeweiligen Kunden nicht schon weiß, wenn man es sich aus vorherigen Terminen gemerkt hat.

Drück halt fester zu und übe auch zu Hause (Mutter, Vater, Geschwister, Verwandte, Freunde/innenm Nachbarn) das Kreisen und Drücken  . .. .   allerdings ist das ja eigentlich auch eine der Aufgaben der Chefin und der Berufsschule, Dich darin fit zu machen . . .  und zwar WÄHREND der Ausbildung und nicht DAVOR.

Sollte Deine zukünftige Chefin das, was sie von sich gibt, ernst meinen und Dich wirklich vor der Kundschaft enrsthaft schlecht machen . . .  ohne "Augenzwinkern" und einfach nur so gemeint, dass sie Dich nur anspornen will . . .  dann solltest Du ganz schnell noch einen anderen Salon als Ausbildungsplatz finden, oder Du hast zwei Möglichkeiten:

a) Du boxt Dich durch, stehst die Ausbildung bei dieser Frau durch, wächst daran und Dein Charakter nebst Deiner Fähigkeiten sind nach der Ausbildung dadurch so gestärkt, dass Du mit zu den selbstsichersten Fachkräften gehörst, die nichts mehr erschüttern kann und aus denen sich noch meist mit die besten Friseure/innen und erfolgreichsten Saloninhaber/innen entwickelt haben.

b) Du nimmst Dir alles ständig persönlich zu Herzen, entwickelst Dich daran nicht weiter, zerbrichst daran und wirfst evtl. noch vor der Gesellenprüfung die Ausbildung hin.

Kannst mir gerne mal (funktioniert über die Freundschaftsanfrage und über die Kompliment-Funktion) schreiben, welcher Salon das ist und wo  . . .  vielleicht ist die Inhaberin ja Mitglied in einer der großen Friseur-Facebookgruppen.

Was wir dann tun können ist z.B., mal eben einen Beitrag zu posten, in dem es um den Umgang mit Auszubildenden geht und welche Fehler man Azubis gegenüber machen kann, um ihnen den Spaß am Beruf zu verleiden.

Ein paar Kollegen/innen aus ganz Deutschland und ich gehören zu denen, auf die etliche Kollegen/innen hören, wenn wir Informationen und Tipps posten . . .  und wenn man weiß, wer solch eine Info dringend nötig hat, kann man auch dafür sorgen, dass die Person das auf jeden Fall liest.

Wir können die ganz sicher nicht mal eben direkt anschreiben und ihr beibringen, dass man weder Auszubildende noch Angestellte generell runterputzt, demoralisiert  . . .   dann würde sie ja wissen, dass wir etwas wissen  . . .   aber wir können das recht schnell so aufbereiten, dass sie es einfach für eine allgemein gehaltene Information an alle Friseure hält.

Helfe immer gerne wenn es um Mißstände im Fach geht.

Wichtig für Dich ist auch zu wissen, dass es im Friseurberuf akuten Mangel an Nachwuchs gibt.   Daher sollten Friseursalons dankbar sein, wenn sie Auszubildende finden und Auszubildende sind von ihnen nicht schon vorab zu kritisieren, sondern von ihnen auszubilden.

Der große Vorteil für alle, die vom Beruf selbst begeistert sind:    Schon jetzt reißen sich alle ordentlich geführten, gut aufgestellten und bestzahlenden Salons händeringend um zusätzliche Mitarbeiter/innen  . . .  1.800 -  2.000 EUR Brutton Festgehalt +  500 - 1.000 EUR Provision (zzgl. Trinkgelder nicht unter 400 - 500 EUR) sind keine Seltenheit mehr . . .  und das wird sich in den kommenden jahren noch steigern.   Eine liebe Kollegin in Nürnberg stellt ihren Mitarbeitern/innen zusätzlich sogar noch jeweils einen BMW zur Verfügung (inkl. Kostenübernahme Service, Reparaturen, Versicherung, Steuern, Tankkarte, u.s.w. . . .  klar laufen die Autos auf en Betrieb, sonst müssten die Mitarbeiter ja auch noch 1% vom Neuwert versteuern)

Man darf nur selbst nicht irgendwo am Durchschnitt hängen bleiben, muss motiviert sein, sich umhören, Augen und Ohren offen halten, an sich selbst arbeiten, u.s.w.  . . .  . wie in jedem anderen Beruf auch . . .  dann hat das Friseurhandwerk für diejenigen, die sich darin sicher und versiert bewegen, definitiv "goldenen Boden" und man verbindet einfach den Spass daran mit dem Geldverdienen.   ;-)

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Danke für die ausführliche Antwort 🙂

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Die Intensität einer Kopfmassage sollte doch dem Kunden überlassen bleiben, wie er es angenehm findet. Nicht jedem tut so eine druckvolle Massage wirklich gut. Wird ja nicht jeder beim Haarewaschen seine Krankengeschichte ausbreiten. Und du weißt auch nie, was für den Kunden alles eingeprasselt ist, bevor er in deinem Stuhl landet. Daß der dann nicht schnarchend im Sessel hängt, liegt dann nicht daran, daß du schlecht arbeiten würdest.

Wenn es in den Ohren, im Genick nicht irgendwie feucht ist, dann trägt das bei mir persönlich schon einiges zur Entspannung bei.

Wenn du was für die Kräftigung deiner Finger - als Friseur sicher keine schlechte Sache -  tun willst, würde ich dir das Training mit einem Gyroball empfehlen. Wird unter mehreren Namen verkauft, funktioniert aber immer nach dem gleichen Kreiselprinzip.

Würde dir allerdings sehr einen mit Autostart nahelegen. Die mit Startschnur sind deutlich günstiger, aber für Anfänger schwer in Gang zu setzen.

Es gibt damit verschiedene Übungen wo du Greifkraft, Arme, Schultern und Brustmuskeln trainieren kannst. Wird auch in der Reha eingesetzt. Je schneller du kreiselst, umso schwieriger wird es. Er entwickelt eine Kraft von bis zu 15 kg. Zeitaufwand ca. 10 min./Tag.

Auf Youtube gibt es etliche Videos und Trainingsideen (viele leider englisch, aber man kann es gut nachvollziehen).

Das wird schon und noch was - wenn bei euch in der Mannschaft dicke Luft ist, dann überträgt sich das auf die Kundschaft. Abschalten fällt da dann nicht nur dir schwer.

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Vielen vielen Dank werde das in Erwägung ziehen und Aufjedenfall mal ausprobieren und ja da hast du recht sollte jedem selbst überlassen sein aber es gibt welche bei denen weiß ich wie feste es sein sollte und bei denen die mal so kommen sagt die auch einfach fest ...

Aber mache das mal werde mich dann freuen wenn es klappen würde endlich kein Gemecker mehr würde mich hier glaub ich auch nicht wohl fühlen als Kunde 

Danke Danke Danke 😇

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Noch was zum "Fingertraining" .  .  auch ohne Hilfsmittel:   Fingerkuppen gestreckt gegeneinander pressen und dann gegeneinander drücken als würdest Du an einem Punkt auf die Kopfhaut drücken (auf und ab) ist ebenso hilfreich wie die Fingerkuppen z.B. auf einem Waschbeckenrand oder ähnlich glattem, festen Untergrund aufzulegen und dann eben auch runter-hoch-runter-hoch..... als würdest Du "Liegestütze" auf den Fingern ausführen.

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Auch wenn das mit so einem kleinen Kind sicher nicht einfach ist - sie wohnt mit dem Kindsvater zusammen, der auch in der Ausbildung ist, Familie wohnt ziemlich entfernt - sie ist nie zu spät gekommen, keine Fehlzeiten, keine Beschwerden von Kunden, keine Kritik oder Beanstandungen durch die Chefin des Salons. Es gab keine Gespräche, dass etwas nicht stimmt, dass sie etwas verändern müsste ... gar nichts.

Heute kommt sie zur Arbeit und bekommt die fristlose Kündigung. Ohne jede Begründung. Einzige Aussage der Chefin "Es passt nicht". Ein Arbeitszeugnis kriegt sie nicht.

Natürlich hat die Chefin das Recht, in der Probezeit ohne Angabe von Gründen zu kündigen - andererseits werden aber auch an Betriebe, die ausbilden, höhere Messlatten gelegt als an andere. Ist so etwas rechtlich wirklich sauber und was würdet ihr empfehlen, wie sie sich verhalten soll.

Wenn sie sich jetzt beim JobCenter meldet, kriegt sie u. U. eine Sperre, obwohl sie überhaupt keinen Grund angeben kann, wodurch sie ihre Ausbildung "versemmelt" hat.

Ich hoffe auch gute Tipps von Euch.

Ach ja: ich habe ihr empfohlen, auf ein (wohlwollendes) Arbeitszeugnis zu bestehen. Sie hat einen Rechtsanspruch auf ein Arbeitszeugnis.

Außerdem habe ich ihr empfohlen, sich über die Art und Weise bei der Friseurinnung zu beschweren.

So und jetzt hoffe ich, dass hier noch jemand gute Tipps für mich hat ...

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