Ich interessiere mich für eine Hunde OP Versicherung und wüßte gerne welche Versicherung ihr habt , und wie eure Erfahrungen sind?

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8 Antworten

Bei Hunde-OP Versicherungen hat die Agila (Tarif Exklusiv) den m.E. nach besten Tarif. Es gibt rassespezifische Beiträge die mit zunehmendem Alter steigen und keine Selbstbeteiligung. Beim Service und in Leistungsfällen hört man überwiegend Gutes, allerdings spricht die Agila, gerade im Exklusiv-Tarif, auch schon mal relativ schnell Kündigungen aus.

Die Helvetia kann hier nicht ganz mithalten. Es gilt immer eine SB von 20 %, außerdem ist die Leistungshöhe bei 3000 Euro p.a. gedeckelt. Beim Service und bei Leistungsfällen ist die Helvetia unschlagbar und absolut top. Ist das Tier bei Antragstellung älter als 4 Jahre, bedarf es eines Gesundheitschecks beim Tierarzt. Die Helvetia nimmt keine rassespezifischen Beiträge.

Die Allianz, und vor allem die Petplan und die Ülzener, glänzen mit teilweise lächerlichen Ausschlüssen, wie z.B. Implantaten, ED/HD, Herz (bei der Ülzener) und die Leistungen sind auch, mit Ausnahme der Ülzener, gedeckelt. Die Ülzener erstattet zudem nur bis zum 2.0-fachen Satz der GOT.

Auch von der Ülzener hört man überwiegend Gutes, aber dort wird ab einem bestimmten Alter des Tieres auch eine SB von 20 % fällig und, wie gesagt, die ausschlüsse sind eine Katastrophe.

Also, m.E. Agila oder wenn die spezielle Rasse hier zu teuer ist, dann Helvetia.

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ich habe für meine beiden Hunde eine OP Versicherung , eine Haftpflicht mit Rechtsschutz und eine Unfallversicherung, das ganze kostet pro Hund im Quartal 21 Euro, die Versicherung ist die Uelzener. Der Hund darf zum Vers.-Zeitpunkt nicht älter als 5 jahre sein.

Ich habe die Versicherung abgeschlossen, weil ich mit meinen beiden Vorgänger Hunden (Dakel mit Dackellähme) und ( JackRussel/Labi-Mix mit Schlaganfall, Tumor an der Wirbelsäule und später neuer Tumor) viele TA Kosten und Tierklink Kosten (insgesamt ca. 4000 Euro) hatte, die mich richtig angegriffen haben. Aber was tut man nicht alles für seine Tiere.

Heute habe ich mit der Uelzener sehr gute Erfahrungen, mein Euro-Mix aus Rumänien hatte schon mal was an der Kniescheibe/Gelenk und das wurde anstandslos bezhlt, war auch eine hohe Tierklinik RG, mit OP, Röntgen usw.

Also wenn man es sich leisten kann, dann würde ich das immer wieder empfehlen - aber viele haben ja auch Glück mit dem Hund und der hat nie etwas, das so hohe Kosten verursacht.

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Ich habe mich schon bei meinem ersten Hund (Rauhhaardackel) für so eine Versicherung interessiert - leider gibt es sehr große Preis und Leistungsunterschiede. Sehr häufig sind OP die bei bestimmten Rassen häufiger vorkommen (beim Dackel wars die Wirbelsäule) etc. ausgenommen - dann ist auch häufig die Nachsorge (Medikamente, Nachbehandlung) nicht abgedeckt.

Ich hab von Fällen gehört, da wurde dann auch die Krankenversicherung für den Hund gekündigt - weil er einfach älter geworden ist und mehr ärztliche Hilfe benötigt hat.

Daher sollte man wohl eher die Prämien ansparen und dann einen kleinen "Finanzpolster" haben - denn so eine NotOP kann schon ins Geld gehen. Da sind ein paar 1000 € gleich auf der Rechnung.

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Wenn ich davon ausgehe, dass eine OP-Versicherung folgende Kosten übernommen hätte

- Milchzahn (Eckzahn) ziehen ca 50 €

- Kastration ca 120 €

- zwei bleibende Zähne ziehen ca 120 €

= 290 € in 13 Jahren.

Ich habe dabei ohne Versicherung viel Geld gespart.

Da hätte sich bei uns evtl eine normale Krankenversicherung mehr gerechnet, war aber ohne für uns auch machbar.

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Wir haben nie eine abgeschlossen, weil das zu teuer ist. Gebraucht hätten wir sie erst nach 16 Jahren. Da die Haftpflicht des Hundes, der unseren gebissen hat, eingetreten ist, wäre sie auch dann überflüssig gewesen. Ich würd's mir sehr gut überlegen. Leg' das Geld liebe auf eine besonderes Hundekonto.

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Stiftung Warentest hat einen relativ aktuellen Vergleich gemacht, der allerdings kostenpflichtig ist. Ich finde aber, dass sich der Kauf des Artikels lohnt.

Ganz allgemein: Die Tarife richten sich nach Rasse und Alter des Hundes. Je älter und je größer der Hund, desto teurer wird es.

Die Agila legt größeren Wert auf die Nachsorge (es wird z.B. nur ein CT bezahlt, wenn es am Tag der OP durchgeführt wird), die Uelzener bezahlt  auch Diagnostik vor der OP, dafür aber kaum Nachsorge.

Du solltest darauf achten, welcher Gebührensatz übernommen wird. Bei komplizierten Eingriffen kann schnell der dreifache Satz berechnet werden und der ist nicht bei jedem Tarif abgedeckt. Ebenso gibt es bei der Höhe der Kostenübernahme Grenzen und ab einem bestimmten Alter auch eine Selbstbeteiligung. Ob sich die Versicherung dann lohnt, ist eine Rechenfrage.

Wichtig ist auch zu prüfen, was übernommen wird. OP bedeutet z.B. bei der Agila, dass es einen Schnitt geben muss. Wenn z.B. ein Zahn gezogen wird, übernimmt die Versicherung die Kosten nicht.

Hier der Link zum kostenpflichtigen Artikel: https://www.test.de/Tierkrankenversicherung-Tarife-fuer-Hunde-und-Katzen-im-Test-4965313-0/

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@KlauBrie,

obwohl ich selbst Versicherungen vermittele, habe ich noch nie einem Kunden eine Hunde OP Versicherung angeboten, noch selbst eine abgeschlossen.

Wie sagt man so schön, nicht alle Versicherungen sind sinnvoll.

Gruß N.U.

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Ich kann dir nur empfehlen, das Geld, das du in die Versicherung einzahlen würdest, auf ein Sparbuch zu legen. Die meisten Versicherungen schließen etliche Krankheiten, OPs, Unfälle etc. aus. Habe meine nach drei Jahren gekündigt, da keine meiner Kosten erstattet wurden.

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