Krankenversicherung - wieso dürfen wir nach § 5 Sozialgesetzbuch V nicht zurück ins gesetzliche System (ich bin dort gesetzlich versichert)?

7 Antworten

Sofern die PKV den Vertrag insgesamt rückwirkend als unwirksam erklärt, steht einer Rückkehr der Tochter in die GKV nichts im Weg, da damit die obligatorische Anschlussversicherung bei Kündigung der vorigen Mitgliedschaft nicht erfüllt ist, und der Vertrag somit rückwirkend wieder auflebt. Die Beiträge für die dazwischenliegenden Monate sind nachzuentrichten.

Sofern die PKV allerdings den Vertrag rechtswirksam kündigt, hat die GKV Recht - eine Weiterversicherung ist dann nur in der PKV möglich.

Wir hatten unsere 5 jährige Tochter ab 01.06.2015 in der PKV versichert, vorher freiwillig gesetzlich versichert.

Bedeutet doch auch, dass ein Elternteil privat versichert ist!

Wir hatten den Vertrag ohne persönliche Beratung des Vermittlers geschlossen und die Gesundheitsfragen nach Aussage der PKV unvollständig angegeben.

Was hat euch denn da geritten ?  So etwas nennt man Leichtsinn!

Die schmeissen uns raus,

Da gibt es nur die Möglichkeit, die Gesundheitsfragen mit Hilfe des Vermittlers zu korrigieren. Dieser kann dann beim Versicherer beantragen, auf Grund der korrigierten Gesundheitsfragen, den Vorgang noch einmal zu prüfen. Vermutlich werden dann Gesundheitszuschläge im beantragten Tarif erhoben. Möglich wäre auch eine Policierung nach dem Basistarif.

Weshalb lässt man ein Kleinkind so im Regen stehen?

Gegenfrage, weshalb habt ihr einen Antrag gestellt ohne Kontakt-Aufnahme zu dem zuständigen Versicherungs-Vermittler.

Wer hat euch denn dazu geraten ?

Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Versicherung eine APV zurück nimmt, wenn die Fragen nachträglich korrigiert werden. Jedenfalls nicht, wenn der Auslöser der APV eine konkrete Behandlung war. Zumal keine PKV den Antrag mit angeratener Logopädie angenommen hätte, auch bei korrekten Angaben im Antrag.

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@nersd

Ich habe es noch nie erlebt, dass eine Versicherung eine APV zurück nimmt,

Ich dagegen schon öfters, wenn sich der zuständige Agentur-Inhaber eingeschaltet hat.

Kommt natürlich immer auch auf die Beschwerden bzw. Krankheiten an.

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@Apolon

Aber auch nur, wenn die APV widerlegt werden kann (was durchaus möglich ist) ;) Wenn sie aber tatsächlich sachlich richtig vorliegt, habe ich noch nicht erlebt, dass sie zurück genommen wurde.

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@nersd

Aber auch nur, wenn die APV widerlegt werden kann

Nein - unter Umständen ist auch ein Ausschluss oder ein Beitragszuschlag möglich.

Wie bereits zuvor geschrieben, kommt es natürlich auf die Beschwerden und Krankheiten an.

Dazu ein Beispiel: Ein Mitarbeiter hat vor einigen Jahren bei einem Kunden vergessen einen Sportunfall aufzunehmen. Die Folgen waren - ein gekrümmter Finger an der linken Hand.

Vertrag sollte auf Grund dieses Fehlers storniert werden.

Auf Grund meiner Intervention und der guten Kundenverbindung - wurde dann der Vertrag mit einem Zuschlag von 7,5 %  akzeptiert.

Nach drei weiteren Jahren und einer kleinen OP ( Ergebnis der Finger funktioniert wieder völlig), wurde der Zuschlag entfernt.

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Ich sehe hier glücklicherweise kein großes Problem. Die Kündigung der freiwilligen Versicherung wurde nur wirksam, da eine Anschlussversicherung bescheinigt wurde. Diese ist jetzt widerrufen worden. Damit besteht Versicherungspflicht zur letzten Versicherung, in deinem Fall die vorherige GKV. Also einfach hingehen, den Fall schildern und damit muss die freiwillige Versicherung fortgeführt werden.

Also Glück im Unglück!

Schlechter wäre es gewesen, wenn die Vorversicherung eine PKV gewesen wäre. Denn dann hätte diese die Versicherung nur im Basistarif fortführen müssen (und auch gemacht).

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