Ich heirate einen Schweden, wie sieht es bei der Namenswahl bzgl. Mittelname aus?

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1 Antwort

Ich würde darauf verzichten, weil das ganze gleich sehr kompliziert wird, sobald es über die Grenzen hinaus geht -> es sind einfach unterschiedliche Gesetze in den einzelnen Ländern und die passen nun mal nicht zusammen!

In Schweden kannst du deinen (bisherigen) Namen nach der Hochzeit als "Mellannamn" (Mittelname) anhängen. Oder eben nicht anhängen, sondern voranstellen. Wenn du Anita Berger heisst und einen Larsson heiratest, kannst du in Schweden also dann Anita Berger Larsson heissen - ohne Bindestrich. Hierzulande geht das aber nicht, sondern da würdest du mit dem Doppelnamen dann eben Anita Larsson-Berger heissen.

Meine Frau hat auch den Mittelnamen genommen - leider, denn das sorgt nur für ewige Verwirrung in sämtlichen Dokumenten und wenn sie unterschreiben muss, kommt das je Land auch oft "falsch" daher! Stell dir vor, wenn sie in Schweden Anita Berger Larsson heisst und aber mit Anita Larsson-Berger unterschreiben muss, weil das z.B. im Pass so steht -> du hast damit eine "falsche Unterschrift" abgegeben und das wurde bei uns schon mehrfach zu kritischen und heissen Diskussionen bei Behörden....

Mein Tipp daher ganz klar: Verzichte darauf, du hast keine Vorteile, sondern nur Nachteile!

Heizkoerper2000 17.08.2016, 10:40

Danke für deine Antwort. Aber es geht mir nicht nur um einen Doppelnamen, es geht mir um die Stellung des Mittelnamen im deutschen Recht. Wenn er wie als Doppelname gilt, kann ich als Frau den Mittelnamen meines Mannes als Nachnamen ebenso wählen.

Tut mir leid, das kam in der Frage falsch raus. Mir geht es nicht um die Frage Doppelname oder nicht, das kann ich selbst entscheiden. Einzige Frage: gilt der Mittelname laut deutschem Namensrecht als Doppelname? 

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