Ich hasse Vorurteile gegenüber Muslimen! Warum sind Menschen so unmündig?

27 Antworten

Wegen diesen ganzen kriminellen Anschlägen und sonst was werden nun Muslime in eine Schublade gesteck, schief angesehen und sonst was !

Diese Erfahrung mache ich in meinem Stadtteil nicht.

Das Zusammenleben hat sich nicht verändert, und wir schauen auch keine Menschen "schief" an, die wir vorher nicht auch schon schief angeschaut hätten.

Es gab schon vorher welche, die durch ihr Verhalten Anlass gaben sie "schief" anzuschauen... 


Allerdings, letztens, als ich in der S-Bahn saß, da stieg jemand ein...

( vermutlich ein Pakistani .. jedenfalls war auf dem Rucksack eine kleine grüne Flagge, mit Sichel und Stern abgebildet....)

... der schaute seltsam drein, sah sich mehrfach um, und wechselte den Sitzplatz, ohne ersichtlichen Grund

ich habe ihn zwar nicht "schief" angeschaut, bin aber an der nächsten Haltestelle raus ... und später erst weitergefahren.

Das könnte man als Vorurteil ansehen... 

Und da JZ auch noch die Weihnachtszeit kommt, haben die angeblichen Muslime und Terrorgruppen noch einen angeblichen Grund die Menschen zu töten .

Warum sind Menschen so unmündig?

Ich weiss auch nicht, warum diese angeblichen Muslime derart unmündig sind. Vermutlich hat eine Form von Fanatismus sie ergriffen...

arabische Länder haben nur einen kleinen Eintrag in den Medien

Das sehe ich nicht so. Es wird doch derzeit sehr viel über die arabische Welt berichtet

Es ist richtig, dass man individuelle Menschen nicht vorverurteilen kann, weil sie einem Glauben, einem Geschlecht, einer Nation angehören. Ob viele Muslime das z.B. bezogen auf das Geschlecht praktizieren, stelle ich mal in Frage. Andererseits gibt es DIE MUSLIME nicht. Da gehört - evtl. auch mal von Seiten der Muslime selbst, etwas mehr Aufklärung unters Volk. Es gibt muslimische Sunniten unterschiedlicher Agressivität und unter diesen sind die Mörder von Paris als Heilige gefeiert worden. Davor solltest Du auch nicht die Augen verschließen. Dann gibt es die Schiiten und weltweit drangsalieren sich beide - Sunniten und Schiiten - gegenseitig mit Attentaten. Die meisten Opfer der etwa 30.000 allein 2o15 sind selbst Muslime. Das sollte einem Muslim zu denken geben, was da mit seinen Glaubensgemeinschaften los ist. Wenn dann die hohe Geistlichkeit in Saudi Arabien in einer offiziellen Erklärung den IS als "heilige Krieger" bezeichnet, Saudi Arabien und die Türkei - beide mehrheitlich sunnitische Staaten - den IS unterstützen und finanzieren, dann steht Deine Argumentation auf wackeligen Füßen. Mir scheint, hier gibt es einen Klärungsbedarf der Muslime untereinander. Frag mal die Aleviten aus der Türkei, die nach Deutschland emigiert sind, wie sie in der Türkei benachteiligt wurden! Wie gehst Du damit um, dass Wahhabiten als Vertreter einer puristisch-traditionalistischen Richtung des sunnitischen Islams außer sich auch andere Moslems nicht als rechtgläubig betrachten, dass die IS-Mullahs die Schiiten als ihre schlimmsten Feinde erklären, schlimmer als Christen, Juden und Atheisten? Was erwartest Du von Menschen in Deutschland, die mit diesem ganzen Durcheinander eher verwirrt sind und nur eine Bedrohung ihres Lebensstils sehen? Es sind nun mal islamische Terroristen, die mit "Allahu akbar"-Rufen sinnlos Menschen töten. Ich sehe hier eine Bringschuld der Muslime selbst, was aber schwierig sein könnte, wenn die einen Muslime die anderen Muslime gar nicht als rechtmäßige Muslime anerkennen.

Ich mag auch keine Vorurteile.

 Ich mag aber auch keine Religion, bei der eine große Anzahl ihrer Angehörigen davon ausgeht, dass alle anderen Leute, die dieser Religion nicht angehören, in einer Hölle gequält werden.

Solche Vorstellungen, die bei vielen (fundamentalistischen) Muslimen immer noch verbreitet sind, (und das ist sicher kein Vorurteil) finde ich nicht viel besser als Terrorismus. Da müssen nach meiner Einschätzung noch sehr viel Reformen erfolgen.

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