Ich hasse Menschen, wer noch?

ist es denn vegan, die menschheit zu beenden?

Nee aber manchmal wünschte ich es

14 Antworten

Hey,

ich kann dies wirklich nachvollziehen und ich hatte auch schon Zeiten, in denen ich so gefühlt bzw. gedacht habe. Aber Hass hilft hier auch nicht weiter und ändert daran gar nichts... Hass ist Ballast! Du solltest Deine Energie eher dafür nutzen, es besser zu machen und die Dinge zu ändern!

Und sei Dir dessen bewusst... es sind nicht alle Menschen so! :)

Ich weiß ja dass die vegane Bewegung wächst und das ganze schon viel besser und zugänglicher ist als noch vor 15 Jahren. Aber wenn ich meine Energie nutzen will um Menschen zu Veränderung zu bewegen bin ich der aggressive Veganer der anderen das Essen schlecht reden will. D.h. ich mach entweder nichts und werd verrückt oder ich versuch was zu ändern und mach Menschen sauer auf Veganer und mach alles schlimmer.

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@thewhale1995

D.h. für dich gibt es nur "Radikal oder gar nicht"? Ich frage aus reiner Neugier...

Was ist, wenn Du jemanden langsam und geduldig schrittweise an eine vegetarische und später an die vegane Ernährung heranführst? Ja, das mag erstmal nicht Effektiv sein. Schon mal über so eine Art Supper Club nachgedacht zum Beispiel?

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@thewhale1995

Veränderung findet in erster Linie bei uns selber statt! Und es gibt auch viele Möglichkeiten etwas zu verändern, ohne anderen direkt das Essen schlecht zu reden.

Und ich weiß auch, dass es manchmal nicht einfach ist... aber Hass ist einfach nicht der richtige Weg und er bringt Dich dabei auch nicht weiter! Du solltest in erster Linie mit Deinem Weg glücklich und zufrieden sein. Und dann kann man auch viel verändern :)

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@Jekanadar

Ich versuche eben nicht radikal zu sein. Ich hab auch 23 Jahre gebraucht bis ich Tierprodukte aufgegeben hab, ich musste mich auch erst reinfinden, ich weiß also dass das nicht von einen Tag auf den anderen geht (bei den meisten). Aber die meisten Gespräche, bei denen es um Essen und Veganismus geht, enden mit "jeder soll das essen, was er will" oder "vegan ist mir zu teuer/kompliziert/aufwendig" oder ähnlich. Keiner will sich damit auseinander setzen weils ein hässliches Thema ist, und deswegen werden die Leute gleich aggressiv wenn ich versuche zu erklären wieso unsere Ernährungsweise so unglaublich veraltet, barbarisch und ineffizient ist.

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@thewhale1995

Dann geh doch nicht über diese Schiene. Der Mensch macht das Meiste aus Gewohnheit. Geh nicht über das Moralische. Such einen anderen Ansatzpunkt. Geld, Geschmack... Vermeide Schlagworte wie Tierleid, Leichenteile o.ä. Geh gar nicht darauf ein, das etwas vegan ist. Ein Gericht, oder Produkt sollte auch andere Qualitäten aufweisen.

Sag nicht "Nimm dies, WEIL es vegan ist", sondern "... und zusätzlich ist es auch vegan". Verstehst Du, was ich meine?

Ich hab letztens aus Versehen vegane Nuggets gekauft. Waren nicht schlecht, aber zu stark gewürzt und dazu mit Zwiebeln und Knoblauch. (Darf ich micht essen, bin ich allergisch gegen). Mit einem anderen Gewürz, wär das durchaus eine Alternative. Egal ob vegan oder nicht. Du kriegst, gerade beim Essen, die Menschen sehr viel über den Geschmack.

Wie gesagt, die Supper Club Bewegung halte ich für Ideal, um solche Ideen unterzubringen. Gut Corona und so... Aber später, wenn man wirklich gut ist, und sich einen Namen machen kann, könnte das durchaus was sein.

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Gut, dann bringe ich Sie jetzt zur Verzweiflung.

All das was Sie da kritisieren unterstützen Sie selbst.

"Die damit verbundenen Schmerzen und Torturen an fühlenden, schmerzempfindlichen Wesen;"

Schauen Sie mal welch enormes Leid für Ihren Wohlstand aufgebracht werden muss. Kinderarbeit, Menschen unwürdige Arbeitsbedingungen, Ausbeutung, Umweltzerstörung, verhungern oder sich bis zum Tode arbeiten,... wofür? Damit Sie ein sorgloses Leben haben können. Sie können dadurch essen was Sie wollen, Sie können unzählige Produkte für einen spottbilligen Preis kaufen, Sie können konsumieren was und soviel Sie wollen und Sie können elektrische Geräte in Massen nutzen.

"Ressourcen-, Energie-, Wasser- und Platzverbrauch;"

Sie verbrauchen weitaus mehr davon als es Menschen im Mittelalter getan haben. Auch weitaus mehr als es die meisten Menschen auf diesen Planeten tun.

"Keiner will gequälte Tiere sehen. "

Würden Sie wegen sowas auf z. B. Rechner und standard Massenkonsum-Waren? Höchst wahrscheinlich nicht.

"Und trotzdem tun's alle."

So wie Sie auch, also sollten Sie sich selbst auch hassen.

"bwohl damit so viel Leid und Schmerz vermieden werden könnte und die Umwelt, die eh schon an ihrer Grenze ist, entlastet werden könnte."

Mit dem Verzicht auf Wohlstand würden Sie ebenfalls enorm viel bewirken, alleine schon der Verzicht auf elektronische Geräte in der Freizeit und der Verzicht auf die meisten Massenkonsumwaren würde helfen. Werden Sie verzichten?

" Gibt es noch jemanden, der damit einfach nicht klar kommt und am liebsten die Menschheit sofort beenden würde?"

Sicherlich, vorerst müssten Sie aber einen Psychologen um eine Einweisung bitten um diese Personen kennenzulernen. Nein ernsthaft, Sie zeigen mit dem Finger auf andere, obwohl Sie keineswegs besser sind.

Sollte der Hass Sie im Alltag behindern, dann sollten Sie aber wirklich besser einen Psychologen besuchen.

Schauen Sie mal welch enormes Leid für Ihren Wohlstand aufgebracht werden muss.

Rechtfertigt das Leid eines fühlsamen Lebewesens gleichzeitig das Leid eines anderen Lebewesens? All Ihre aufgezählten negativen Auswirkungen sind selbstverständlich grausam, aber warum bedeutet es automatisch, dass man nicht mehrere Dinge gleichzeitig angehen kann. Das ist eher unlogisch. Du kennst den Fragesteller/die Fragestellerin ja nicht, die hier nun ein Thema herausgepickt hat (Massentierhaltung) um, über diese Probleme zu sprechen. Die Antwort von Ihnen befasst sich aber mit anderen Themen/Dingen, die mit dieser Frage nichts zu tun hat.

Ich meine wer/was hindert Sie daran, eine seperate Frage zu stellen und Ihre aufgezählten Probleme zu besprechen. Aber hier geht es ja explizit um Massentierhaltung. Oder ist das ein Ablenkungsversuch bzw. Whataboutism und somit gleichzeitig ein Rechtfertigungsversuch?

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@Kleikan

"Rechtfertigt das Leid eines fühlsamen Lebewesens gleichzeitig das Leid eines anderen Lebewesens?"

Vielleicht denkt aber der FS dadurch nach und stellt fest wie unnötig und dämlich sein Hass ist. Rechtfertigt es das anprangern der Menschheit, wenn jemand meint moralisch besser zu sein, obwohl er genauso viele Leichen im Keller hat?

"... aber warum bedeutet es automatisch, dass man nicht mehrere Dinge gleichzeitig angehen kann."

Habe ich nicht behauptet. Ich zählte es auf, weil solche Personen gerne andere kritisieren und aus denen Feinde machen, obwohl sie selbst meist genug Leichen im Keller haben. Mir ging es um seine selbstlobende und andere hassende Art und Weise.

" Die Antwort von Ihnen befasst sich aber mit anderen Themen/Dingen, die mit dieser Frage nichts zu tun hat."

Die Antwort befasst sich mit dem Hass auf Menschen um den die Frage eigentlich handelt. Ich hasse Menschen, wer noch? "Schwarz auf Weiß.

"... um Massentierhaltung. "

" Ich hasse Menschen, wer noch?" In der restlichen Frage zählt er auf wieso er Menschen hasst.

" Oder ist das ein Ablenkungsversuch bzw. Whataboutism und somit gleichzeitig ein Rechtfertigungsversuch? "

Es ist ein Versuch den FS aus seinem Tunnelblick rauszuholen und ihn daran zu hindern sich zu radikalisieren.

Sich selbst gut darstellen, weil man dem eigenen Weltbild folgt und die anderen anfangen zu hassen, weil die nicht dem eigenen Weltbild folgen. Die anderen sind böse und nur mein Weg ist richtig. Ich verursache kein Leid und bin eine Art Messias, der den Durchblick hat... Typisch bei Personen, die sich radikalisieren und letztendlich ins Extreme abdriften.

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Dein Verhalten ist völlig OK. Der größte Konkurrent ist immer die eigene Art. Von daher ist es nur logisch, möglichst viele beseitigen zu wollen, um den eigenen Genpool voranzutreiben.

Welche Gründe man persönlich letztendlich hat, ist irrelevant.

Du musst sehen, es gibt auch unglaublich gute Menschen. Schau dir mal zum Beispiel den vom Youtube-Kanal "a chick called Albert" an, der alles tut um jedes Vogelküken zu retten dem er helfen kann. Die meisten Menschen sind gut, es sind nur ein paar Arschlöcher und das Geld, die es so schwer machen. Und es ändert sich ja. Zwar leider nur langsam, aber es ändert sich. Ich wollte lange Zeit auch kein Mensch sein und finde Menschen doof, aber sie zu hassen ist nicht der richtige Weg.

Ich weiß hassen bringt nix, bin nur grad aggro und kann nicht schlafen

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Wo steht bewiesen, dass die Spezies Mensch von Natur aus friedlich ist?

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Lese gerne Fachbücher und studienergebnisse

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