ich hasse menschen - ernste frage , ich mach mir selber angst..

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10 Antworten

Hallo,

solche Abneigungen oder Ängste kommen häufig vor in der Pubertät. Deine Persönlichkeit ist im Werden, und während der Pubertät ordnet sich alles neu im Gehirn. Das Gehirm wird erwachsen, und manchmal bereitet das Erwachsenwerden einige unanehmlichkeiten.

Der Begriff Phobie weist auf Angst als Ursache des ablehnenden Verhaltens. Angst ist ein anerkanntes Erklärungsmodell für das aggressive-ablehnende Verhalten nicht nur Jugendlicher, sondern auch Erwachsener gegenüber anderen Menschen, und zwar nicht Angst vor diesen Personen, sondern eine tiefsitzende, oft unbewusste Angst vor den eigenen unterdrückten Persönlichkeitsanteilen. Es handelt sich dabei jedoch nicht um eine phobische Störung im klinisch-psychologischen Sinne.

So ungfähr könnte man ds erklären. Vielleicht liegt in der Vergangenheit, in deiner frühen Kindheit, irgendwo eine schlechte Erfahrung gespeichert, die das ganze verursacht.

Du könntest in der Tat zu einem Psychologen gehen und einige Sitzungen machen, um zu verstehen, warum du so reagierst. Wenn du weißt, was in dir vor geht hast du weniger Angst, und die Situation wird sich langsam normalisieren für dich.

So sehe ich das auf jeden Fall, ist natürlich meine personliche Meinung.

Gute Besserung, Emmy

Versuche mal in Worte zu fassen, was genau du an Menschen nicht magst. Ihre Anzahl? Ihr Verhalten? Geruch? Aussehen? Wann ist es besonders schlimm? Wo ist es besonders schlimm? Ist es besser, wenn jemand bei dir ist, den du zu deinen Freunden oder deiner Familie zählst?

WENN du selbst daran arbeiten willst wirst du dir selbst diese Fragen und noch zig-tausend mehr stellen müssen. Bis auf den Antworten, das Weiterfragen nach dem Warum ein absolutes Abneigungsgefühl auslöst. Das ist der Moment, wo man normalerweise dicht macht, sich verkriecht, ablenkt oder sonst irgendwie zu entkommen versucht.

An der Stelle musst du dich dann überwinden und weitermachen - was ohne Hilfe normalerweise nur mit viel Training auf Anhieb / oder überhaupt klappt.

Bedenke: je unangenehmer es sich anfühlt, desto näher bist du an des Rätsels Lösung!

Ursachen dafür kann es so viele geben, wie Sand am Meer, also lass dir erstmal kein Kindheitstrauma oder dergleichen einreden!

Es können auch einfach Vorstellungen sein, die du dir zu irgendetwas mal gemacht hast und die sich - da nie widerlegt worden - als wahr in deinem Kopf manifestiert haben. Die müssen noch nicht mal was mit Menschen zu tun haben. Es würde völlig reichen, wenn du es einmal mit irgendeinem Menschen, der stereotypisch für die allgemeine Menschheit steht, in Verbindung gebracht hast.

(- wenn du mir nicht folgen kannst, frag nach. Um die Uhrzeit schreib ich nicht immer ganz eindeutig ;))

Oder aber, du lässt dir helfen.

Das muss, erst wenn alle Stricke reißen, ein Psychiater sein, wenn du denn so gar nicht zu einem gehen willst.

Du kannst einem sehr geduldigen und lieben Menschen in deinem Umfeld, dem du komplett vertraust, die Aufgabe geben sehr hartnäckig und schonungslos die Wahrheit aus dir herauszufragen. Wenn ihr das richtig macht könnte es allerdings sein, dass du ihm am Knackpunkt des Ganzen Pest und Cholera an den Hals wüschst nur um der Situation zu entkommen. Also mach das wirklich nur mit jemanden, der damit umgehen kann, wenn du zwischenzeitlich nicht mehr Herr deiner Gefühle bist. (Warn ihn zumindest ernsthaft vor!)

Mit dieser "Hau-Ruck"-Methode lässt sich von kleinen Eigenheiten bis zu echten Kindheitstraumata beinahe Alles verarbeiten.

Dabei würd ich dir aber raten davor aufzuschreiben, was alles an dir toll ist, damit du bei einer wirklich tief-sitzenden Ursache nicht den Boden unter den Füßen verlierst und deine ganze Daseins-Berechtigung in Frage stellst. (Es hat meist einen Grund, dass dein Verstand dich vor der Info schützen will. Oft weil man noch zu jung war sie zu verarbeiten, aber manchmal fällt es auch später schwer)

Generell solltest du alle deine Erkenntnisse dabei irgendwo notieren, damit du wieder einen Ansatzpunkt hast, wenn du zwischendrin wirkich mal abbrechen musstest und erst nach Tagen wieder daran arbeiten kannst.

Wenn du es partout nicht hinkriegst dich zu überwinden solltest du das mit dem Therapeuten nochmal überdenken und vor allem nicht so vorurteilsbehaftet sehen!

Das sind Leute, die sich darauf spezialisiert haben Menschen Methoden zu verraten oder ihnen direkt dabei zu helfen mit kleinen oder größeren Problemen klarzukommen, die nicht rein physisch sind.

Ich kenne zwar keinen einzigen, kann mir aber gut vorstellen, dass die auch noch schonendere Methoden als meine Patentlösung kennen. ;)

Liebe Grüße, Mini

P.S.: Mach dich nicht selbst verrückt. Wir sind alle Individuen und jeder hat irgendein Problem. Ob man nun Menschen hasst, beim Nachdenken Bleistifte zerkaut, oder Tierprodukte meidet ist dabei einerlei. Die Akzeptanz der "Eigenheiten" ist in der Gesellschaft nur unterschiedlich (auch weil sie den Betroffenen und seine Umgebung unterschiedlich beeinträchtigen, oder beeinflussen)

Es ist natürlich schwierig dich aus der Ferne zu verstehen. Vielleicht machst du einfach auch gerade eine schwere Zeit durch. Es fällt auf, dass du von deiner kleinen Welt (Freunde, Eltern) und den Rest der Menschheit sprichst. Der "Rest" ist sehr unterschiedlich. Einige sind einem vielleicht sympathisch, andere egal und andere unsympathisch. So ist das eben. Vielleicht ist es ja auch gar nicht Hass, sondern auch eine tiefe Unsicherheit, wie du dich zu verhalten hast. Du denkst, du seist anders, aber letztendlich bist du auch tief menschlich, wie alle anderen auch. Ich weiß jetzt nicht wie alt du bist, aber wenn du noch Schüler bist, dann hast du vielleicht deinen Weg und deinen Platz in der Welt noch nicht so ganz gefunden. Das ist für die meisten mehr oder weniger schwierig und ergibt sich mit der Zeit. Ich bin auch nicht gerne unter vielen Menschen, aber ich hasse sie nicht. Es muss jeder seinen Weg gehen. Ich bin dann nur einfach überreizt und mag eher in einem kleineren Kreis sein. Partys, Feste, Menschenmengen mochte ich nie. Ich habe andere Hobbies und Interessen dafür, über die ich Menschen kennenlerne. Menschen sind nun einmal unterschiedlich. Es gibt so gesehen nicht die Masse an Menschen die "normal" ist und zu der man gehören muss und dann dich (das denkt man höchstens in jungen Jahren). Es gibt solche und solche Menschen. Introvertierte (die sind in der Regel lieber im kleinen Kreis) und Extravertiere (Menschen, die viele Leute um sich brauchen). Vielleicht kann dir ein Psychologe oder Ähnliches tatsächlich helfen, dich ein wenig zu begleiten, vor allem wenn du noch Raumangst hast, damit du den Ursprung deiner Ängste kennenlernst und daran arbeitest. Ich denke es ist bei dir eher Unsicherheit, weil du von Nervosität sprichst. Ich wünsche dir viel Erfolg!

solange sich der hass nicht an bestimmte personen richtet, verstehe ich dich vollkommen und mir geht es ähnlich... ich verarbeite solche sachen mit musik von leuten die ähnlich denken, hier ein beispiel:

ist halt nicht massentauglich, aber wenn dir diese Art Musik gefällt, hilft es ungemein, damit klar zu kommen.

Heutzutage ist es doch fast normal, dass man zum Therapeuten geht. Also davor brauchst du wirklich keine Angst zu haben.

Manche Krankenhäuser bieten so eine psychologische Notberatung an, da kannst du ja mal einen Termin machen und die stellen dann mit einfach Fragen fest, ob du von einer Therapie profitieren kannst, oder nicht.

Keine Angst, die stecken dich nicht gleich in eine Anstalt, und es steht dir danach auch nicht auf der Stirn geschrieben, dass du dort warst.

Viel Erfolg.

Das mit dem nicht rausgehen wollen, verstehe ich und mit dem nervös fühlen wahrscheinlich auch, wenn du nicht viele Freunde hast, bei denen du dich wohl fühlst. Ich habe so etwas eigentlich noch nie erlebt und würde dir einen therapeuten empfehlen, genau wie es deine Mutter schon sagte. Ich weiß leider absoulut nicht, wie du dich verhalten sollst. Du kannst ja nicht einfach mit Leuten rumhängen, die du nicht leiden kannst

Was wäre so schlimm daran, zum Therapeuten zu gehen? Die beißen nicht.

Ich glaube du bist Menschenscheu, Ohne Phsychologische Hilfe sehe ich da keine Chance das du dich ändern kannst. Deshalb such dir gleich Hilfe und warte nicht zu lange denn von selbst wirst du es nicht schaffen.

wie alt bist du, den? das könnte an der pupertät liegen. das legt sich dann wieder

Ohne Therapie geht da nichts

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