Ich hasse meine Diagnose. Was soll ich nur tun?

5 Antworten

Mensch Junge, nun schieb es doch nicht auf die Diagnose, dass du das Mädel nicht gefragt hast! :-)

Ja klar, das ist ein bischen komisch, mit der Tochter des Betreuers anzubandeln. Vom Betreuer wird ja ein gewisser emotionaler Abstand erwartet.

Und sie weiß, dass du Autist bist und dass ihr Dad dich coacht. Da ist sie evtl. voreingenommen. Aber vielleicht ist gerade das eine Chance: Ihr ist von vorn herein klar, dass du ein bisserl "anders" bist. Sie kann abschätzen, worauf sie sich einlässt und was im Umgang mit dir eine besondere Rolle spielt.

Also, versuche ruhig, mit ihr Kontakt aufzunehmen, wenn sich die Gelegenheit ergibt.

"Ihr ist von vorn herein klar, dass du ein bisserl "anders" bist. Sie kann abschätzen, worauf sie sich einlässt und was im Umgang mit dir eine besondere Rolle spielt."

Danke für die Anregung. So hab ich das noch gar nicht gesehen. Ich sehe sie leider immer nur einmal in einem halben Jahr und dann auch meist nur für so 2 h bei einem Konzert ohne die Möglichkeit zu haben, groß mit ihr zu quatschen. Ich werd's trotzdem mal versuchen

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Hast du sie gefragt? 

Wenn ja, was hat sie gesagt?

Wenn nein, dann mach das doch erstmal bevor du dich beschwerst. 

Deine Diagnose sagt doch nicht ob du ein guter Mensch bist. Das ist entscheidend. Du solltest dich nicht durch sie definieren. 

geh zu einem anderen Arzt und hol dir eine andere Diagnose. In der modernen Psychologie kann man so gut wie jeden für gesund oder krank mit nahezu beliebiger Diagnose erklären. Wenn du ohne die autismus-Therapie klarkommst  und die Diagnose für einen fehler hältst, solltest du das auch tun.

Wenn nicht, lerne damit umzugehen und mit der Situation klarzukommen so gut es geht.

"geh zu einem anderen Arzt und hol dir eine andere Diagnose."

Das überleg ich auch im Moment, zumal ich meinem Psychologen noch nie wirklich vertraut habe. Danke für die Antwort :)

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