Ich hasse die Menschen und fühle mich für alle ihre Fehler verantwortlich?

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11 Antworten

Bei manchen legt sich das ab einem bestimmten Alter.

Bei mir hat es das nie getan. Ich kenne dieses dein Gefühl sehr gut und ich durchlebe es täglich. Inklusive der frustrierenden Dauererkenntnis, dass man niemals die ganze Welt retten wird.

ABER: Versuche bitte nicht, dir das völlig abzugewöhnen - nur durch einen inneren Leidensdruck hören wir nicht damit auf, helfen zu wollen.
Wenn du das Gefühl hast, du tust zu wenig, so liegt's daran, dass du dich im Augenblick nur auf dich und deinen inneren Kreis beschränkst. Es gibt Benefizorganisationen für quasi alles und die können immer Hilfe gebrauchen - wenn dir gerade die Tiere am Herzen liegen, so kann ich dir die "Vier Pfoten" empfehlen - eine der wenigen Benefizorganisationen, die sich noch nicht mit Skandalen á la PETA und Greenpeace rühmen können. Die sind gerade in Österreich und Deutschland sehr aktiv - da könntest du dich mal schlau machen.

Für die Momente aber, in denen die "Schlechtigkeit der Welt" in deinem Inneren überhand nehmen, kann ich dir leider nur eines raten: Atme durch und mache dir bewusst, dass du leider nur bist, wer du bist. Ein Mensch unter Unzähligen. Denke aber gleichzeitig daran, dass weder Mutter Theresa, noch Albert Schweitzer, noch sonst irgendeiner der großen Gutmenschen jemals ganz ohne Zweifel war - und keiner von ihnen war ganz allein. Was du nämlich tun kannst, ist, natürlich nur sachlich (keiner mag Predigten) zu versuchen, dem einen oder anderen eben doch zu denken zu geben. Und du kannst es den Menschen vorleben.

-> Und alleine bist du in Wahrheit nicht - in diesem Augenblick fließen Spendengelder, in diesem Augenblick impfen Ärzte ohne Grenzen gerade Kinder gegen Malaria, in genau dieser Sekunde wird irgendwo ein Streuner adoptiert. Es wirkt nicht viel, in der Masse dieser Welt, aber es ist mehr als nichts. Und alles ist besser, als nichts. Mutter Theresa sagte einmal: "Es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein." und Unrecht hatte sie damit nicht - aber auch ein Meer besteht nur aus vielen Tropfen. Was ich damit sagen will, ist - versuche, die Tatsache, dass du als du nicht alles ändern kannst dadurch zu ertragen, dass du daran denkst, dass es nicht nur du versuchst.

Die Welt wirkt gerne, als würde sie sich niemals ändern - dennoch gibt es in den USA keine Sklaven und Rassentrennung mehr. Dennoch werden Tierversuche - zwar langsam, ich weiß... - zunehmend eingeschränkt und sind in einigen Staaten schon längst ganz verboten. Dennoch wird in einigen Staaten Tierquälerei mittlerweile NICHT mehr bloß als "Sachbeschädigung" geahndet und härter bestraft.
Und die Kindersterblichkeit in afrikanischen Staaten ist aufgrund von Spendengeldern in den letzten fünfzig Jahren tatsächlich um 60% gesenkt worden - das ist doch was.

Die Welt wird leider niemals Utopia - und manchmal brauchen wir Urlaub davon (in deinem Fall PS-Spiele) - passe nur auf, dass du nicht versuchst, die zu deiner neuen Realität zu machen. Sieh sie als das, was sie sind - ein schöner Traum. Und den müssen wir träumen, sonst zerbrechen wir daran, wie wenig wir alleine tun können.

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Kommentar von thedreamer2000
26.11.2016, 16:47

Wow vielen Dank für die Antwort :)

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Ich denke, dass viele Menschen dies so sehen wie du. Gerade auch dann, wenn man als junger Mensch sich finden muss. Welchen Betrag muss...oder will ich Betragen, um die Welt wieder liebenswert zu gestalten? Meist will man dann gleich die ganze Welt retten! Die Dummheit aus den Menschen rütteln/prügeln :)

Auch ich verfalle zwischendurch in eine "Superwomen" Modus ;)             Leider geht dies nicht.....oder anders gesagt, ist auch bessere so! Zu meinen Teil zumindest. Denn ich würde gleich 2/3 der Menschheit vernichten! :)

Aber ich finde, dass du doch schon sehr viel gutes tust! Du schaust hin! Du versuchst dich so zu ernähren, dass nicht viel leid entsteht....                     wenn dies alle tun würden, wäre schon viel erreicht! Also bist du nicht tatenlos! Du tust etwas! Auch mit Kleinigkeit kann man viel erreichen!

Packe dir nicht die ganze Bürde auf deine Schultern! Dies Lähmt dich nur. Schaue einfach, das du weiterhin hinschaust und mit Kleinigkeiten, was wiederum viel bewirken kann, gutes tust. Schaue hin, was du einkaufst! Sei hilfsbereit....gehe in ein Tierheim und gehe mit den eingesperrten Hunden spazieren! So bist du für diesen einen Hund ein Held.....einem Hund, dem du eine schöne Zeit geben kannst......usw. 

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Etwas ändern können wir nicht, aber wenn es so schlimm ist, kannst du darüber nachdenken eines Tages irgendwo zu leben wo noch vieles naturbelassen ist, wo Menschen natürlicher Leben als in Grossstädten oder Industrieländer.

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Du selber kannst die Menschen nicht ändern, und darfst Dich auch nicht für ihr Fehlverhalten verantwortlich fühlen.

Aber Du kannst Deinen Teil dazu beitragen, indem Du Dich korrekt verhältst, und die Dinge meidest, welche Dich stören.

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Tue praktisch etwas, an einem von dir erkannten Problem und sei es noch so gering. Investiere deine Kraft in praktisches Tun, anstatt ins Lamentieren, wie du es grade tust.

Es ist besser eine Kerze anzuzünden, als über die Dunkelheit zu lamentieren.

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Ich finde das der mensch seine Umwelt nicht schlecht behandelt nur ganz nebenbei.

Gut was die Tiere angeht finde ich es auch schlimm aber ich esse gerne fleisch und ich verdränge da auch einiges. Wobei ich in der Not bestimmt auch kein problem hätte ein Tier zu töten um zu überleben.
Ich hoffe ja das man irgendwann tiere vllt züchten kann die sozusagen *künstlich* leben. Also vllt. Kein gehirn haben nur maschinen die ihnen alle stoffe zuführen und für sie atmen und das herz schlagen etc.
Aber in 1. Linie finde ich den menschen vordergründig.
Ich finde das man es erstmal schaffen sollte das sich Menschen nicht mehr zöten etc. Und wenn die Welt so gut geworden wäre dann kann man sich auch mal um alle tiere kümmern und sowas in der art erfinden.

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Der kleine teil den du der Welt gutes tust reicht schon. Mehr kann ein normaler Mensch nicht ausrichten. Wenn alle so einen kleinen Teil machen würden wäre die Welt doch gut also GEH ZU EINEM PSYCHOLOGEN !!!

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Mach dir deswegen doch kein schlechtes Gewissen auch wenn du aufhörst Fleisch zu essen bringt es nicht wirklich viel da du eine von 8 Milliarden Menschen bist es gibt natürlich noch mehr Vegetarier... Die Tiere tuen mir auch total leid nur kann man als normaler Bürger nicht viel dagegen ändern wenn sich jemand schuldig fühlen müsste dann die Regierungen da sie viel zu lange brauchen um Lösungen für z.B das Abholzen des Regenwaldes zu finden. Mach dir also nicht so große Schuldgefühle wenn du weiter darüber schreiben willst dann kannst du mich gerne anschreiben :)

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Kommentar von thedreamer2000
26.11.2016, 15:11

Ja vegetarisch ist auch total sinnlos. Und vegan ungesund :D die einzige Lösung wäre endlich nicht Tiere wie Dinge zu behandeln doch solange es billig ist kaufen es die Menschen

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Kommentar von bitgamer
26.11.2016, 15:29

da stimm ich dir vollkommen zu :)

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Versteh ich jetzt nicht ganz. Du kannst keine eingesperrten Tiere sehen aber isst sie trotzdem? Für das was die anderen verzapfen brauchst du dir jedenfalls nicht die Schuld geben. Das sollte klar sein

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Kommentar von thedreamer2000
26.11.2016, 15:07

Ich meine nicht direkt eingesperrt sondern die schlechte Haltung. Ich Kauf Fleisch und Eier beim Bio Bauern direckt bei uns in der Nähe wo ich weis dass die Tiere ein gutes Leben hatten, die Kühe haben eine Weide und die Hühner genug Auslauf. Ich verachte die massentierhaltung

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Kommentar von ApfelTea
26.11.2016, 15:27

Trotz allem kannst du die Schuld der anderen nicht auf deine Kappe nehmen. Das macht absolut keinen Sinn.

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Kommentar von ApfelTea
26.11.2016, 16:55

So siehts aus.

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Deine haltung zu der Welt zeigt , dass du ein sehr gefühlvoller und emotionaler Mensch bist. Das ist einerseits sehr schön zu hören, dass du dir Sorgen um eingesperre Tiere machst usw. aber andererseits solltest du dich an Dinge, die sich warscheinlich nie ändern werden versuchen zu gewöhnen, denn eine andere Wahl bleibt dir nicht. Du kannst die Welt ja nicht einfach so ändern. Das kann niemand und auch wenn es so schwer ist und man Dinge verachtet und Menschen für ihr verhalten verachtet, sollte man in der Lage sein, es so zu akzeptieren wie es ist und bieiben wird. 

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eine schöne geschichte:

er meinte dass er immer das schwarze schaft sein? bis er merkte aber er ist auch sehr gerne das goldene kalb?

er fragte sich: was diese beide gemeinsamm haben?

und stellte fest: beide sind häufig der mittelpunkt in der herde? aber gehören diese auch zu herde? oder stehen die immer außen vor? einsam?

er beschloss ein ganz normals herden tier zu werden denn dort ist es schön warm und so geschütz?

auch wenn er immer auf sch... dappt oder angemäckert wird? aber er gehört zur herde?

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Kommentar von DreiBesen
26.11.2016, 15:11

???

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Kommentar von KangalLove
26.11.2016, 17:18

Ich auch!

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