Ich hasse Arbeit und Schule. Was habe ich für Möglichkeiten?

14 Antworten

Ja, da spsrichst du den meisten Menschen aus der Seele. Es macht kein Spass, weil es Zwang ist, stell dir mal vor, es waere freiwillig, dann saehe die Welt anders aus. Aber so weit ist es hier noch nicht. Der Zwang gehoert ueberall dazu, nicht der Spass, aber man koennte meinen, dass doch jeder Spass haben will, aber es ist ihnen frueh ausgetrieben worden und jetzt glauben sie, nur wenn es Schweiss kostet, dann ist es richtig, ja leider. Ich weiss, wo du hin willst, das machen,was einen Spass macht und dann auch noch damit seinen Lebensunterhalt bestreiten, was gibt es besseres? Dem pflichte ich bei! Aber diese Gesellschaft ist weder auf Spass, noch auf menschliche Erkenntnis, noch auf Ruecksicht aufgebaut, sondern auf Verzicht, Entbehrung und Leid. Du kannst es jeden Tag auf der Strasse sehen. Was nun machen? Sehe zu, dass du einen kuenstlerischen Beruf ergreifst oder etwas, was dir tief im Herzen Spass macht, obgleich es nicht gut bezahlt werden wird. Du musst am Rand der Gesellschaft suchen, in die du nunmal reingeboren wurdest, oder im Mainstream, aber das wuerde dich wahrscheinlich nicht gluecklich machen, da dort die Standartparolen wiederholt werden. Beschaeftige dich weiter mit dem Thema und suche vor allem die Wahrheit, das ist sowieso wichtiger als all das andere! Viel Glueck!

Nur ein Paar Stichwörter: Eigeninitiative, Motivation; Selbstverwirklichung....

Wir leben in einer Demokratie und theoretisch hat jeder die gleichen Chancen.

Selbst wenn jemand der aus verschiedenen Gründen seinen (positiven) Werdegang nicht "in den Schoss gelegt bekommt",

er hat eine reele Chance sein Leben und seinen Werdegang selbst zu beeinflussen. Ich sehe da keinen Zwang von irgendeiner Seite her. Im Gegenteil: bei uns kann jeder entscheiden, ob er mit dem sogenannten Mainstream mitschwimmt, oder ob er sich auf eine andere Art verwirklicht.

Wenn er sich dann aber benachteiligt fühlt, und das in der Regel in finanzieller Hinsicht, dann darf er nicht jammern

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@janfred1401

Ob man zur Schule geht oder nicht, kann man in D leider nicht so einfach wählen, wie in den Nachbarländern.

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Wollen wir das nicht eigendlich alle?Aber wo von sollen wir unser Leben finanzieren?Also bleibt nur noch Arbeit übrig..es sei denn man erbt ein paar Millionen ..Dann mach es doch. Bist doch dein eigener Herr...wenn dir das so gefällt. Frage mich nur wo von du dann leben willst?Eltern auf die Tasche liegen.,.eventuell Freundin haben die malochen kann,,,oder die Steuerzahler die dann für dich alles bezahlen...

Dann wäre es sinnvoll, sich für das "Bedingungslose Grundeinkommen" (BGE) zu engagieren (und schon arbeitest Du). Solltest Du nicht wissen was das ist, gibt den Begriff auf Youtube ein. Der Gründer der dm-Drogeriemarkt-Kette, Prof. Götz Werner (ein Unternehmer, der sein Leben lang viel gearbeitet hat) ist ein großer Verfechter des BGE.

Oder Du tust etwas, was Dir sehr großen Spaß macht. Mit anderen Worten, etwas was Du nicht als "Arbeit" ansiehst. Leider fängt man bereits in der Schule an Dir einzureden, dass Arbeit unumgänglich ist und das sie meistens mit Mühe verbunden ist. Bei Dir scheint das aber Zweifel hervorzurufen.

Wenn Du nicht hättest zur Schule gehen müssen und wenn auch Deine Eltern Dir ermöglicht hätten, Dein Leben zu leben, hättest Du Zeit und Muße gehabt, herauszufinden, wer Du bist und was Du willst. Manche Menschen schaffen das, obwohl sie in die Schule mussten.

Wenn man sich hier die Fragen zum Thema Schule anschaut, sind es immer dieselben. Angefangen von: welche Schultasche soll ich kaufen? Bis: Wie bewerbe ich mich? Oder: Was soll ich werden und welchen Schulabschluss brauche ich dafür? Außerdem die Fragen zum Thema Mitschüler, Mobbing und Lehrer. Ihr Schüler sollt Euch permanent damit beschäftigen, was Euch angeblich auf das Leben vorbereitet; gute Abschlüsse und vernünftige Bewerbungen. So habt ihr keine Zeit darüber nachzudenken, was ihr wollt.

Mach Dir klar, dass es nicht darum geht, das Du arbeitest, sondern was Du arbeitest. Wenn Du keiner sinnvollen Beschäftigung nachgehst, gehst Du ein wie ein Primel. Mach das, was Du aufgezählt hast, bis es Dich nicht mehr ausfüllt; Dir also keine Befriedigung mehr verschafft. Der Punkt wird unweigerlich kommen. Dann machst Du etwas anderes.

Das Wort "Arbeit" beinhaltet mehr, als für irgendeinen Arbeitgeber zu malochen.

Vielleicht hast Du Lust Dir dieses kleine Video anzuschauen. Es ist ein Zusammenschnitt eines längeren Vortrags von André Stern, , an einer Universität, der nie in einer Schule war und Zeit seines Lebens tun konnte, was er wollte. Er muss sich keine Gedanken darüber machen, ob er arbeiten will oder nicht. Für ihn gibt es keinen Unterschied zwischen dem Leben und dem Arbeiten.

Gruß Matti

www.youtube.com/watch?v=og8AYFQHH6Q

Es gibt keinen Untschied zwischen Leben und Arbeiten. Es gehört zusammen und dadurch macht man ein gerechtes Leben für alle möglich. Man führt einen bestimmten Teil seines erwirtschaftendes Einkommens als Steuer für die anderen ab. Das erst ermöglicht es all den anderen, die nach uns kommen, Möglichkeiten für ihre Zukunft zu eröffnen.Wenn es nur Egoisten gäbe, die sich nicht darum kümmern, was mit Mitmenschen und Nachkommen wird, würde unser System wohl fürchterlich ins Chaos rutschen.

Ja, ich weiss,viele würden das sogar in Kauf nehmen. Man nennt es auch Anarchie.

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@janfred1401

Wolltest Du mir mit Deinem Kommentar etwas sagen? (nicht sarkastisch gemeint) Wenn ja, habe ich es nicht verstanden.

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Wenn du dir den Spaß am Tun erhältst, dann wirst vielleicht auch mal eine Arbeit finden, die du nicht als Arbeit empfindest und die dich ernährt? Im Teenager-Befreiungshandbuch wird umfangreich beschrieben, wie man der Schule entkommt und wie man sein Leben selbst in die Hand nimmt.

ich kann hier von meiner Erfahrung berichten: Ich habe das Gefühl von meiner Mutter extrem vernachlässigt worden zu sein. Kleidung, Essen und Wohnung habe ich bekommen, aber sowas wie eine Umarmung, ein liebes Wort gab es nicht. Mit war lange Jahre nicht bewusst, dass ich aufgrund dessen immer den Anspruch hatte: den Lebensunterhalt muss ich doch umsonst kriegen, einfach weil ich doch da bin! Erst nachdem ich gefühlt habe, wie schmerzhaft und enttäuschend es war, so aufzuwachsen, konnte ich erwachsen werden und begreifen, dass ich selbst für meinen Lebensunterhalt verantwortlich bin und fange jetzt an zu planen was ich arbeite. Indem ich mich diesem alten Schmerz gestellt habe, habe ich als ERWÜNSCHTE NEBENWIRKUNG auch noch erfahren, was mein wahrhaftiges Potential ist (nämlich Leuten meine Erfahrung mitzuteilen und sie anzuregen innere Entwicklung zu tun und somit erwachsen zu werden), und dieses Potential als Beruf zu verwirklichen hat für mich mit Arbeit gar nichts zu tun, sondern ist reine Freude und tiefe Erfüllung! Jetzt hat mein Leben endlich einen Sinn. Ich wünsche Dir viel Mut, Dich auf den Weg zu machen und zu entdecken, wer Du wirklich bist, denn dann ist Arbeit keine Arbeit, sondern Selbsterfüllung. Übrigens ist es in sogenannten "primitiven" Kulturen üblich, dass Jugendlich Selbsterfahrung und verschiedene Rituale machen, um zu finden wer sie sind. In unserer "un- Kultur " gibt es so was leider nicht. Vielleicht suchst Du Dir eine erfahrene Person, die Dich begleiten kann.

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