Ich habe wahrscheinlich Depressionen. was soll/(kann) ich tun?

6 Antworten

Hallo,

Erstmal verstehe ich deine "Angst" vor Psychologen. Man denkt, dass es ja irgendwie komisch ist, da hin zu gehen und man sicher der einzige Mensch ist und mit einem doch alles okay ist. Allerdings habe ich, wo ich gemerkt habe, dass es so wie es jetzt lief bei mir nicht weitergeht, mir Gedanken gemacht, wirklich mal zu nem Psychologen zu gehen. Anstoß gab mir dazu auch eine Freundin, die Essstörungen hatte und mit der ich sehr viel telefoniert habe. Und dann habe ich den mutigen Schritt gewagt und habe dort angerufen. Und jetzt höre ich immer öfters von Freunden, dass sie auch wegen unterschiedlichen Problemen in psychologischer Behandlung sind. Also: es ist wirklich keine Schande, sich Hilfe zu suchen und man ist im Normalfall auch nicht alleine.

Überlege dir das bitte noch einmal. Denn im Normalfall weiß ein Psychologe, wie er dir helfen kann (Im Normalfall führst du Gespräche und erkennst dabei oft die Ursachen und Probleme und kannst dann dort anknüpfen und du bist nicht alleine...).

Viel Erfolg :)

LG Cecfra

Hmm du hast den Ratschlag einer auf dem Gebiet tätigen Person, der du sogar vertraust... Ich denke, dass er wohl richtig liegt.

Ich kann deine Angst nachvollziehen aber vielleicht kannst du dich ja mal zu einem Termin aufraffen und wenn du dann sagst das kommt für dich nicht in Frage musst du neu überlegen.

Ansonsten gibt es natürlich Methoden zur Selbstbehandlung (streng genommen musst du das sogar (unter Leitung eines Psychologen ist es nur meist einfacher)) eine Option wäre eine Selbsthilfegruppe aber auch im Netz finden sich Tipps zur Selbsthilfe (teilweise aber sehr spezifisch daher solltest du das selbst googlen).

Ob das jetzt eine Depression ist kann man per Ferndiagnose schwer sagen, klingt aber leider für mich schon danach. Gerade deshalb würde ich dir eigentlich zu einem Psychologen raten.

Wenn du aber par tout nicht willst ist die Selbsthilfegruppe wohl besser als das Internet. ansonsten sagst du, dein Vater steht dir nahe. ich habe schon viele Leute kennengelernt, die Halt in der Familie gefunden haben, oder in etwas wie einem Hobby, das sie teilweise auch neu entdeckt haben vielleicht hast du da ja einen Ansatzpunkt?

Fast immer gilt: Nichts überstürzen sondern langsam angehen (ich kenne genau eine Person die es schnell auf die Reihe bekommen hat und viele die nach 1-2 Monaten wieder unten waren...) und auch kleine Schritte bewusst und fröhlich wahrnehmen oder aber sich sogar mit einer Kleinigkeit dafür belohnen. Ich hoffe das hilft irgendwie...

wieso hast du angst davor? hast du angst davor das er sagen könnte das du wirklich welche hast?

als slebsthilfe könntest du anfangen regelmäßig sport zu treiben. besser wäre vllt sogar yoga in einer yogaschule (bloß nicht im selbstversuch nach anleitungen ausm buch)

auch hilft es wenn du jeden abend in ein heft schreibst für was du am tag dankbar warst. mindestens drei sachen. das kann in übrigen auch einfach das leckere essen sein. so lernst du dich auf die schönen dinge zu konzentrieren.

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