Ich habe vor einiger Zeit ein Motorrad gekauft und jetzt feststellen müssen, dass der Vorbesitzer den Rahmen gekürzt hat, ohne TÜV-Eintragung. Was tun?

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7 Antworten

Wenn man das ohne Zerlegung nicht merkt, dann merkt das auch kein "normaler" TÜV bei der HU, höchstens wenn der Sachverständige sich zur Abwechslung mal wirklich auskennt, womöglich weil er speziell dieses Modell schon mal selbst besessen hat oder dergleichen.

Das merkt nicht mal notwendigerweise ein Versicherungsgutachter, der auch nicht notwendigerweise nach einem Unfall überhaupt bestellt wird. Und dass Versicherungen wegen so was Leistungen verweigern, wird auch dadurch nicht wahrer, dass man es noch so oft wiederholt, das ist einfach ein Mythos. Die können dich allenfalls in Regress zu nehmen versuchen, aber dann müssen sie auch belegen, dass die Modifikation ursächlich für den Unfall ist.

Du hast jetzt also mehrere Möglichkeiten:

- Weiter tun als wenn nix wär. Falls irgendwas passiert: alles dem Vorbesitzer in die Schuhe schieben. Nur wenn du Rechtschutz hast (aber die sollte sowieso jeder immer haben.)

- Versuchen, den Umbau zu legalisieren. Musst du nur einen Sachverständigen finden, der dir das als technische Änderung einträgt, gegebenenfalls unter Auflagen. Heutzutage nicht mehr ganz einfach, aber nicht ausgeschlossen. Vielleicht mal einschlägige Custom-Betriebe kontaktieren, die machen schließlich täglich noch wesentlich radikalere Sachen.

- Motorrad verkaufen "wie besehen", etwaige Beanstandungen abwimmeln ggf unter Verweis auf den Vorbesitzer

- Motorrad verkaufen unter Hinweis auf die Modifikation und ggf Preisabschlag in Kauf nehmen

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Wieso fällt dir das erst nach 2,5 Jahren auf? WSenn ein Rahmen "massiv gekürzt" ist, sieht man doch daß das Mopped kürzer ist.

Wäre dir das vor oder beim ersten TÜV aufgefallen, naja, hätte man mal drüber reden können. Aber jetzt ? Das is doch bissel albern.

ch hatte riesiges Glück, dass nie etwas passiert ist, weil natürlich die Versicherung mir jegliche Leistung verweigert hätte.

Welche Versicherung sollte was für eine Leistung verweigern ?

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Wahrscheinlich von Privat gekauft?

Wenn du das erst nach über zwei Jahren feststellst, würd ich sagen, Pech gehabt. Hättest dir von Anfang an die Karre genauer anschauen müssen. Und jetzt beweise es mal, daß der Vorbesitzer daran rumgepfuscht hat. Versuche es einfach unter Lehrgeld. 

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Viele Rahmenkürzungen kann man durchaus eintragen lassen.

Welches Modell - wo und wie viel wurde gekürzt - ist das Serienheck (verkleidung) noch drauf?

Hast du Bilder - möglicherweise kann man das noch legalisieren...

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Wo kein Kläger, da kein Richter...selbst beim Unfall suchen sie doch nicht nach so etwas. Oder glaubst du die vermessen alles und gucken ob jede Glühbirne zulässig ist!?!

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Da stelle ich mir die Frage, wieso hat das Fahrzeug die HU-Plakette erhalten.

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hm.. wenn der TÜV es nicht beanstandet hat, dann würde ich mal davon ausgehen, dass alles im legalen rahmen ist.. aber das solltest du vielleicht einen experten vor ort fragen...

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Januar07 18.05.2016, 09:18

Ich sehe das ähnlich.

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