ich habe so Angst dick zu werden.. helft mir bitte :((

8 Antworten

Hört sich nach anorexia nervosa an. 700 Kalorien sind viel zu wenig . Rwde mal mit deinem Arzt/Ärztin darüber . Dort wirst du eine Überweisung bekommen.

Eine Diagnose kann nur ein Arzt stellen und den interessiert was du isst, was du für Sport machst, ob du dich übergibst, ob du Drogen oder Medikamente missbrauchst, dein Gewicht, Größe, bei Erwachsenen der BMI. Die Angst dick zu werden und sich dicker zu sehen, als man wirklich ist, ein Indiz für eine Essstörung.

Wenn du also mal so mal so isst, eigentlich jedes Lebensmittel essen kannst, dann gemäßigt Sport machst, würde man das zu EDNOS einordnen, also einer nicht besonders definierten Essstörung. (Hohe Sterblichkeit, meist keine Hilfegesuche, da die Krankheit sehr heimlich verläuft und die Betroffenen meistens Normalgewicht haben)

Wenn du eine Regel für dich hast wann du isst und nicht isst und du auch nur ganz bestimmte Lebensmittel dir erlaubst, würde das eher zu der Magersucht passen, da passen auch die 700kcal rein, sonst überlebt man die Krankheit nicht lange, ich esse 1000kcal und das ist eigentlich für gesunde Menschen wenig. Bei Magersucht aber nicht untypisch, auf weniger Kalorien hält man es nie lange aus. Falls du so wie in diesem Absatz beschrieben isst, aber noch nicht untergewichtig bist oder du keine Körperschematastörung hast zum Beispiel, also ein oder mehrere Diagnosekriterien nicht auf dich zutreffen, kann man das zu atypischen Verlaufsformen einordnen.

Also auf Dauer wird das nicht gut gehen, das merkst du vielleicht erst in ein paar Jahren, wenn du soweiter machst, kommt auf die Nahrungsmittel an, die du isst, wie schnell Herz, Nieren und Darm angriffen werden.

Ich bin selber seit über 16 Jahren erkrankt, ich würde mir jetzt so schnell es geht Hilfe suchen, deine Fressanfälle sind zumindestens deiner Beschreibung nach verursacht durch das Hungern. Versuche gesund und bewusst jeden Tag zu essen, das ist das beste für deinen Stoffwechsel und auf Dauer das Rezept zum schlank bleiben, diese Mischung aus Hungern und Essen, bringt immer nur noch mehr Kilos. Darum so gesund wie möglich essen und wirklich Hilfe suchen, alleine schafft man das aus egal welcher Art der Essstörung nicht mehr raus.

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wenn ich wieder normal esse dann werde ich fett und das will ich nicht. ich versuche kalorienreiche Nahrungsmittel nicht zu essen. zum Frühstück zum Beispiel trinke ich nur einen Kaffee und rauche extra mehr um abzunehmen und weniger zu essen. am Nachmittag geht's noch aber mein Bauch fängt dann schon an zu Knurren ich kaue aber extra Kaugummis und trinke viel um das Hungergefühl wegzumachen und oft klappt das auch. ich habe jetzt in 2 Tagen 2 Kilo abgenommen und die Fressattacken kommen halt wenn ich 1-2 Tage nichts esse.

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@lon3lyh3arts
wenn ich wieder normal esse dann werde ich fett und das will ich nicht.

Du willst also nie wieder normal essen? Also möchtest du an dieser Krankheit und/oder ihren Folgen sterben?

Gesundes Essen macht nicht fett, zu viel essen macht dick, wenn du Gemüse isst, Vollkornprodukte und so, abwechslungsreich und eben gesund, wirst du auf Ewig ein normales Gewicht haben ohne Probleme.

zum Frühstück zum Beispiel trinke ich nur einen Kaffee und rauche extra mehr um abzunehmen und weniger zu essen. am Nachmittag geht's noch aber mein Bauch fängt dann schon an zu Knurren ich kaue aber extra Kaugummis und trinke viel um das Hungergefühl wegzumachen und oft klappt das auch.

Mit 14 Jahren hab ich das auch so gemacht, sicherlich geht das eine Zeit lang gut, aber man belügt sich eigentlich nur selbst. Es ist ein Selbstmord auf Raten.

ich habe jetzt in 2 Tagen 2 Kilo abgenommen und die Fressattacken kommen halt wenn ich 1-2 Tage nichts esse.

Das mit den Fressattacken ist normal, der Körper wird unterversorgt und will dich zum Essen zwingen. Das ist eine Überlebensstrategie des menschlichen Körpers. 2 kg in 2 Tagen klingt sehr schön, aber wenn du mal überlegst, die 2kg sind ein Verlust an Wasser und Muskelmasse, vielleicht auch Darminhalt. Fett im menschlichen Körper würde 7000kcal entsprechen. Wenn du jetzt mal angenommen 2000kcal verbrennst und noch viel Sport machst und nochmal 500kcal verbrennst, du nicht essen würdest in den zwei Tagen und Sport machst (was du nicht machen solltest, weil man da oft umkippt und sich nur noch mehr schadet), wären das 5000 kcal, also nicht mal 1kg Fett, außerdem verbrennst du eh nicht so viel, weil der Körper an "unwichtigen Körperfunktionen" erstmal Kalorien einspart. Aber du deckst ja gar keinen Verbrauch, für den Herzschlag, zum Atmen und soweiter. Er braucht also Energie und da er dich jetzt in einen "Schlafmodus" packt, und es für ihn nicht so umständlich ist, baut er Muskeln ab. Diesen Gewichtsverlust siehst du auf der Waage und freust dich. Aber eigentlich hast du damit deinen Grundverbrauch nur verringert. Du hungerst dir die Muskeln weg, dazu gehört auch das Herz, oder der Schließmuskel (nicht wirklich toll, wenn man Blaseninhalt oder Darminhalt nicht mehr einhalten kann)

Ich schreib dir soviel, weil ich hier hingekommen bin um Menschen zu helfen, die eine Essstörung entwickeln, ich bin sehr lange krank und kann davor nur warnen. Darum hier mal meine Gesichte:

Ich hab schon als Kind nicht richtig gegessen, mit 14 Jahren habe ich dann so gegessen oder gehungert wie du. Dann habe ich angefangen die Kleinigkeiten auch zu erbrechen, ein Apfel, egal was. Entweder hungern oder erbrechen. Zu der Zeit war ich nur einmal im Krankenhaus. War beim Erbrechen ohnmächtig geworden, und habe mir meinen Kopf angehauen. Bis auf Depressionen und ein paar mal umkippen ist aber nichts passiert. Mit 16 Jahren kam ich lange ins Krankenhaus, hatte einen Darmverschluss, da wurden so die ersten Schäden am Herzen festgestellt. Ich kam raus und habe weitergemacht, bin oft zusammengebrochen, hatte aber endlich ein für mich tolles Gewicht erreicht, aber zu der Zeit war es nicht tief genug. War beim Arzt, im Krankenhaus, meist wegen Sturzverletzungen. Mit 18 Jahren wurde es immer schlimmer, ich verlor meine Freunde, habe mich abgegrenzt, irgendwann habe ich beschlossen, gegen diese Krankheit was machen. Habe Gespräche geführt, das Essen wurde schon viel besser, hatte zuvor nur noch 0-600kcal gegessen, nach der Hilfe und meiner Bemühnung habe ich es geschaft 1600kcal zu essen. Das hielt ich auch ein halbes Jahr aus, bis ich deutlich zunahm, mein Stoffwechsel war eh schon sehr geschwächt, habe viel an Muskelmasse abgebaut, Durchblutungsstörungen gehabt und ewig das nette Herzstolpern. Ich war erstmal im Panikmodus habe sofort aufgehört zu essen. Mir ging es immer schlechter, habe dann mir Hilfe gesucht, ich sollte 1400kcal essen, ich habe zugenommen, bin von Arzt zu Arzt, wurde nach 3 Wochen Nahrungsverweigerung zwangsernährt, ich bin auseinander gegangen wie ein Hefeklos. Es hat dann 2 Jahre gedauert bis man die Ursache fand, in der Zeit habe ich 51kg zugenommen, obwohl ich kaum gegessen habe, mein Stoffwechsel war durch das lange hungern wirklich kaputt, ich habe mit Mitte 20 kaputte Knochen, kaputte Nieren, und ein kaputtes Herz, darum solltest du dir jetzt Hilfe suchen und nicht erst dann, wenn es zu spät ist.

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Aber weißt du, das ist sehr schwer weil ich so dünn sein will dass alle hinter meinem Rücken sagen wie dünn ich doch geworden bin und außerdem gibt mir das leichtsein bzw wenigwiegen ein sehr schönes Gefühl da merke ich dann dass ich endlich was in meinem Leben erreicht habe. Außerdem sehe ich sehr viele Models im Fernsehen und ich würde auch selber gerne Modeln und wenn ich sehe wie dünn sie sind dann geht mir der Appetit schon weg. :( Ich weiß aber nicht ob ich Wieder in die Klinik gehen werde, da ich jetzt schon 2 mal dort war wegen Suizidversuchen. Ich will nicht noch ein drittes Mal dahin..

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@lon3lyh3arts

Du müsstest dann eben in eine Spezialklinik gerade für Essstörungen, und das ist ganz anders als in den andern Akutstationen.

alle hinter meinem Rücken sagen wie dünn ich doch geworden bin und außerdem gibt mir das leichtsein bzw wenigwiegen ein sehr schönes Gefühl da merke ich dann dass ich endlich was in meinem Leben erreicht habe

Bist du dir sicher, dass einmal hinter deinem Rücken reden dein Lebensziel ist? Ich meine schön wird man dadurch nicht, schlechte Haut, Nägel und Haare (wenn man genügend hat) außerdem wirst du dich immer mehr ausgrenzen, wirst irgendwann keinen Kontakt mehr zu anderen haben wollen, weil sie feiern gehen oder essen.

Ich habe aufgrund der Mängelernährung schlechte Knochen, Zähne, Nägel und Haare, meine Haut leidet unter den Nährstoffmängeln, die Hormonproduktion meines Körpers funktioniert auch nicht mehr richtig, ich habe Akne bekommen, habe nicht die Chance Mutter zu werden, weil ich keine Tage habe. Gerade bei Essstörungen ist es eben dann nicht so, wie man es idealisiert, man ist nie zufrienden, je nach Krankheit findet man sich selbst bei massiven Untergewicht zu dick. Die Komplimente die du mit der Zeit bekommst werden feindlich, ich bilde mir heute noch ein, dass die Leute mich entweder verschaukeln möchten oder es eben nicht so meinen wie sie es sagen.

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Warum malträtierst du deinen Körper ? Was genau ist so wichtig daran was man wiegt? Klar man sollte nicht adipös sein, aber der gesunde Körper reguliert sein Gewicht eigentlich von ganz alleine. Manche haben von Haus aus einen etwas langsameren Stoffwechsel und andere können futtern ohne dick zu werden. Das macht uns Menschen aus, dass wir nun mal nicht alle gleich sind. Versuche dich so zu akzeptieren wie du bist, dann tun sicher andere in deiner Umgebung auch. Wenn du ausgewogen und vernünftig ißt und dabei dich moderat bewegst dann kannst du eigentlich nicht dick werden.

Bin ich immer noch „essgestört“ oder ist mein Essverhalten normal?

Ich (w/18) habe mit 13 eine „Essstörung“ entwickelt. Anfangs habe ich nichts gegessen und sehr viel Sport gemacht, um abzunehmen. Hab dann auch ~8kg abgenommen. So mit 14 habe ich mir zum ersten Mal den Finger in den Hals gesteckt und so hat sich meine „Anorexie“ zur „Bulimie“ entwickelt, weil ich eben essen „konnte“ und danach aber die Kalorien eh wieder die Toilette runterspülen konnte. Somit verlor ich an Selbstdisziplin. Oft hab ich einfach viel gegessen, ausgekotzt, gegessen, ausgekotzt und der Teufelskreis geht weiter. Es gab auch Phasen, wo‘s mir egal war und ich „normal“ gegessen habe, ohne mir Essen zu verbieten oder es wieder zu erbrechen. Sobald ich aber sah, dass ich zunahm, bekam ich wieder Schuldgefühle und ich fing wieder an zu erbrechen oder wenig bis zu gar nix zu essen.

Mittlerweile schaut es bei mir so aus, dass ich nicht nichts esse (das will ich auch nicht), sondern dass ich schaue, dass ich ein oder zwei Mahlzeiten am Tag esse. Wenn ich dies überschreite, versuche ich es irgendwie zu akzeptieren und nix zu machen oder ich erbreche. Aber prinzipiell halte ich mich an die Mahlzeit(en).

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Essstörung bekämpfen mit vielen Fragen?

Hallo liebe Community, ich habe eine Frage bezüglich meiner Essstörung. Ich hatte circa ein Jahr Magersucht, danach fast 1 Jahr Sportbulimie (ohne Erbrechen -> eben Fressanfälle und danach Extremsport, der zwanghaft ist). An der Bulimie leide ich immernoch. Doch seit Sonntag esse ich am Tag 2300 Kalorien. Jedoch habe ich den extremen Sport/-Bewegungsdrang. Würde ich den Sport nicht machen, würde ich durch diese 2300 kcal extrem zunehmen. Zu mir: Ich bin 18 Jahre alt, weiblich, 1.66m groß und wiege aktuell 52,4 kg. Ich habe einen Bürojob. 1. Frage: Wie bekomme ich den Sport in den Griff? 2. Frage: Wie viele Kalorien brauche ich (im Internet weisen verschiedene Kalorienbedarfsrechner unterschiedliche Werte aus)? Ich weiß, dass ich noch circa 3 kg zunehmen muss. Dies fällt mir jedoch schwer, weil ich nach der Mahlzeit (ich esse alle Kalorien am Nachmittag in einer Mahlzeit, weil ich extrem hunger habe und es mir so leichter fällt, eine normale Menge an Essen zu essen) einen extremen Blähbauch habe. Was kann ich diesen Blähbauch tun? Zu der Geschichte mit der einen Mahlzeit: Während meiner Bulimiezeit habe ich bis zu 10000 Kalorien am Tag gegessen. Dennoch leide ich unter Extremhunger. Eine große Mahlzeit am Tag ist daher für mich (meiner Meinung nach) gut, weil ich nach einem stressigen Tag immer etwad habe, worauf ich mich freue. Außerdem habe ich nocj folgended Problem: Ich wiege mich jeden Tag 2 Mal. Morgens und vor der Mahlzeit. Zwischendurch traue ich mich nicht, etwas zu trinken, weil ich Angst habe, davon zuzunehmen.. Was ja völliger Unsinn ist, weil Wasser keine Kalorien hat. Aber wenn ich 500ml trinke, wiege ich ja auch 500gr mehr. Wenn ich dann mit diesen 500gr mehr meine Mahlzeit esse, wiege ich morgens dementsprechend auch mehr.. Es ist ein furchtbarer Teufelskreis. Ich wollte es mit der Minnie Maud Methode versuchen (siehe youreatopia website).. aber weil ich jetzt schon mit 2300 kcal zunehme und ich nicht weit weg vom Normalgewicht bin, traue ich mich das nicht. Würdet ihr mir Minnie Maud empfehlen? Habt ihr damit selbst schonmal Erfahrung gemacht? Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

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