Ich habe sehr Angst vor dem Tod. Was kann ich machen?

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12 Antworten

Solche Gedanken hat jeder mal, vor allem in der Pubertät oder wenn man Probleme hat. Das geht vorbei. Statt daran zu denken genieße das Leben, du hast noch alles vor dir und wirst noch so viel erleben! Verplempere deine Zeit nicht mit Fragen auf die du nie eine Antwort bekommst und Gedanken die dich nur runterziehen, das ist es nicht Wert.

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Grüß Dich tomboi12!

Die Angst vor dem Tod ist sehr verständlich, aber eigentlich nicht notwendig.

Bedenke mal folgende Gedankengänge:

Du bist ja geboren worden und versuchst, Dich am Leben zu freuen und ihm Sinn zu geben. Insofern akzeptierst Du voll und ganz Dein Geborenwordensein. Du weißt aber, das Geborenwerden natürlich auch heißt zu sterben. In der gleichen Weise das Geborenwerden als etwas absolut Natürliches zu begreifen, muss dann logischerweise der Tod genauso als solches akzeptiert werden.

Was wäre denn nun der Umkehrschluss? Kannst Du es erraten?

Der ginge so:

Wer nicht den Tod akzeptiert müsste sich eigentlich wünschen, gar nicht geboren worden zu sein, denn wer nicht geboren worden ist, kann logischerweise auch nicht sterben.

Du lebst aber und weil das so ist, kann es nicht im Sinne des Lebens sein, ewig zu leben. Ewiges Leben auf Erden hieße, sie wäre in kürzester Zeit derart überbevölkert, das Leben gar nicht möglich wäre.

Zum Leben gehört also unauflösbar der Tod und Tod ist auch Leben.

Es gibt einen wunderbaren Spruch:

Leben lernen heißt Sterben können. Was heißt das?

Da im Normalfalle Du eine Lebenserwartung von ca.75 Jahren hast, hat die Natur das so vorgesehen, wenn die Bedingungen dafür stimmen.

Diese Zeitspanne ist ein Zeichen dafür, das es offenbar nicht sinnvoll ist, geboren zu werden, um gleich darauf zu sterben. Natürlich kann man krank werden. Aber das Leben beendet sich dann sozusagen selbst, wenn die Bedingungen, um sich zu erhalten, nicht stimmen und der Mensch nicht helfen kann.

Das Leben verschwendet keine Energie!

Bis dahin jedoch gilt wohl folgendes:

Wir sind das einzige Wesen, das über die eigene Lebensspanne und sein Sterbenmüssen Bescheid weiß. Wir wissen, das Leben zwar auch Überleben heißt, aber wir haben auch Gefühle und Bewusste bzw. Geist. Und das bringt uns dazu, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Welcher könnte es denn nun sein? Esgibt aber nicht den Sinn des Lebens, sondern immer nur den, den Du in es hineinlegst.

Das ist eine lebenslange Aufgabe und im Laufe des Lebens wird sich ein Sinn für Dich herausschälen, mit dem Du sinnvoll Leben und Handeln kannst kannst. Es ist das Zeichen des Lebendigseins.

Gelingt Dir das, dann ist Deine Aufgabe erfüllt und Du wirst damit gelernt haben, sterben zu können.

Denn:

Da Deine Aufgabe für Dich erfüllt ist, gibt es nichts, was Du noch zu Deinem Glück versäumen könntest. Alles ist gut so und Du wirst den Tod willig akzeptieren und das zu Lebzeiten, wo Du noch Herr Deines Geistes bist.

Wenn Du den Tod nicht akzeptieren willst in dem Du nicht leben lernst, wird es für Dich auch kein friedvolles Ende Deines Daseins geben.

Der Tod macht, dass Du den Ernst des Lebens erkennst. Über das Jenseits wissen wir nichts. Niemand weiß etwas und Tote reden nicht. Es würde Dir auch nichts nützen, denn Du hast die Verantwortung und kannst sie nicht abgeben.

Das Einzige was Du hast ist das Leben im Jetzt!

Ein Gedicht für Dich:

Warum ich bin

Mich schuf kein Schöpfergeist

kein Weltengeist.
Ich bin ein Zufallsmensch
ein evolutionärer.
Nur trägt sich dieses Wissen
weitaus schwerer,
als wenn sich jemand
ein Kind Gottes heißt.

Denn so muss ich

dem blinden Zufallsleben
erst einen Sinn,‭ ‬den es
aus solcher Sicht nicht hat,
allein verantwortlich
an Gottes eigener Statt
nach eigenem Ermessen
selber geben.

Das fordert mich‭!
Die große Daseinsfrage
wird täglich neu
und sehr real gestellt,
und ihre Antwort kommt
allein von dieser Welt
und nicht aus einem Jenseits
fern und vage.

Warum ich lebe‭?

Weil ein Mensch ich bin,
geworfen in die Zufallsspanne Zeit,‭
um einzig sie zu füll’n‭
mit Menschlichkeit.‭
Das ist,‭ ‬so meine ich‭
der Sinn,‭
warum ich bin.

 Kriemhild Klie-Riedel


Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Kommentar von vonGizycki
11.09.2016, 18:18

Korrektur:

wir haben auch Gefühle und Bewusstsein ... muss es heißen

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Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine große Angst vor dem Tod.

Du kannst im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und
"Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen).
Das sind Gründe, um an Gott und ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Wenn Du weiteres wissen möchtest, was mich überzeugt, dass es Gott gibt, dann kannst Du mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Die Beschäftigung damit ist unser aller , eine Lebensaufgabe die uns verstehen lässt um was es dabei geht ... Die richtige Auffassung davon ist entscheident...

In diesem Vid. was nur ca. 11 min. geht, bekommst du das wichtigste gesagt, was uns aus dem Kreislauf von Leben , Tod und ewig wiedergeboren werden (Reinkarnation) herausbringt und die befreiung aus dem Karma (Gesetz der Wiedergeburt) ist..

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Du hast doch noch das ganze Leben vor dir! Ich glaube jeder macht sich mal Gedanke über das Ende seines Lebens und hat etwas angst wie es sein könnte. Gottseidank weis niemand wie und wann sein letzter Tag sein wird. Aber eins habe ich selbst erlebt bei einigen Menschen die mir sehr nahe standen und verstorben sind sei es Oma oder Opa oder mein Vater. Habe das Gefühl je älter man wird oder wen man alt ist dann wird man irgendwie umso gelassener was das Thema Tod betrifft. Also Geniesse!!

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Nehmen Sie Ihre persönliche Art der Furcht. Schauen Sie darauf. Beobachten Sie Ihre Reaktion. 

Können Sie darauf ohne jede Fluchtabsicht, ohne Rechtfertigung, Verurteilung oder Unterdrückung schauen? 

Können Sie auf diese Furcht schauen ohne das Wort, das die Furcht verursacht? Können Sie zum Beispiel auf den Tod schauen ohne das Wort, das die Furcht vor dem Tode erweckt?

Das Wort an sich erzeugt einen Schauder, wie das Wort Liebe seine eigene Spannung, sein eigenes Bild erzeugt. 

Ist nun die Vorstellung, die Sie in Ihrem Geiste vom Tode haben, die Erinnerung an so viele Todesfälle, die Sie erlebt haben und mit denen Sie sich in Zusammenhang bringen – ist es dieses Bild, das die Furcht erzeugt? 

Oder fürchten Sie sich wirklich vor dem Sterben, oder ist es nur die Vorstellung vom Sterbenmüssen? Verursacht das Wort „Tod“ Ihre Furcht oder das tatsächliche Aufhören? 

Wenn es das Wort oder die Erinnerung ist, die Ihre Furcht verursacht, dann ist es gar keine Furcht.

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Naja das ist normal ich hab auch manchmal ein dummes Gefühl wenn ich dran denke irgendwann zu sterben^^ Aber du hast ja noch viel Zeit ..

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Das ist ganz normal das man mal im Gedanken spielt, hatte bestimmt jeder mal.
Aber vor dem Tod sollt man keine Angst haben ist zwar leicht zu sagen, denk gar nicht drüber nach.

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Du kannst dein Leben jetzt damit verbringen Angst vor dem Tod zu haben, oder du nimmst einfach hin, das es irgenwann so weit sein wird und genießt das Leben, denn den Tod kannst du eh nicht ändern.

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Ein bisschen früh, oder?
Du hast dein ganzes Leben noch vor dir, mach dir lieber Gedanken darüber.
Der Tod kommt irgendwann und danach ist meiner Meinung nach nichts (andere werden das anders sehen).

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Probiers mal mit Bibellesen. Markus zum Beispiel

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warum denkst du jetzt schon ans Sterben und an den Tod? Du bist einfach noch zu jung dafür, auch wenn ich versuche, das zu verstehen.. vielleicht klappt was mit der Ausbildung nicht oder in deinem Umfeld läuft was schief..

aber das hast du mit Sicherheit bald wieder vergessen, denn dein Leben zeigt und lebt sich in verschiedenen Lebensabschnitten, die jeweils in gewisser Weise mit dem vorherigen abschließen

also ist das dann, was du jetzt fühlst und denkst, Schnee von gestern und unüberlegte Schritte werden dir leid tun, nutze die Zeit, carpe diem, und schau dich um

der Tag hat auch für dich schöne Seiten, und eine große Liebe wartet auch auf dich - also laß dir Zeit und freue dich deines Sonnenscheins, der auch für dich scheint und pflücke drei Sonnenblumen, die dein Herz erfreuen

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