Ich habe schreckliche Angst vor große Hunde?

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6 Antworten

Hallo,

wie man auf deinem Profilbild sieht bist du eher der Katzentyp :).

In meiner Nachbarschaft wohnen mehrere kleine Hunde, weil sie so klein sind, steht die Erziehung der kleineren Hunde meistens etwas hinten an. Die Bellen und Knurren alles an, was sie sehen, bei einem kleinen Hund wird meistens gelacht, bei einem größeren Hund sieht das dann gleich Gefährlich aus.

Bei Hunden liegt das immer an der Erziehung, genau so wie beim Menschen auch. Entweder ist ein Hund gut erzogen und er ist lieb geht einfach an Passanten vorbei, oder er ist schlecht erzogen und er bellt oder beißt sogar.

Genauso wie beim Menschen, entweder der junge Mann, abends an der Straßenecke ignoriert dich oder wünscht dir sogar einen guten Abend, oder der macht dich blöd an oder er überfällt dich sogar.

Bei den richtigen Kampfhunden wie: "Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, American Pit Bull Terrier und Bullterrier, außerdem wurden häufig in einer zweiten Liste weitere Rassen aufgeführt wie Tosa Inu, Bullmastiff, Dogo Argentino, Bordeaux-Dogge, Fila Brasileiro, Mastín Español, Mastino Napoletano, Mastiff", halte ich als Hundeliebhaber auch etwas mehr abstand.

Weil die oben genannten Kampfhunde von einer Sekunde auf die andere Um-Switchen können, bzw. von jetzt auf gleich aggressiv werden können.

Aber bei normalen großen Hunde brauchst du weniger Angst zu haben.

Tipps kann ich dir folgende Geben um ganz gelassen an einem Hund mit Besitzer vorbei zu gehen:

1. Schau auf den Hundebesitzer, sieht er dich kommen.

Wie reagiert der Hundebesitzer, hält er den Hund nun kürzer, dann ist er womöglich nicht gut auf andere Leute zu sprechen. Lässt er den Hund weiter normal laufen, dann wird der Hund auch nichts machen.

2. Um ganz sicher zu gehen, schau dir den Hund an:

Stellt er die Ohren, legt er die Ohren an, stellt er das Fell, fängt der Hund an zu knurren, an der Leine zu ziehen, fängt er an zu japsen. Das wären alles Anzeichen, dass der Hund wenn du kommst unter Stress steht und evtl. bellt.

3. Nicht direkt auf den Hund zu gehen, halte mit dem Hund kein Augenkontakt, das kann er hals Provokation interpretieren. Geh auf der Seite vom Hundebesitzer vorbei nicht direkt am Hund. Manche Hunde reagieren auch, wenn man den Hundebesitzer anspricht.

4. Vermeide unnötige Geräusche wenn du direkt am Hund vorbei gehst. Wie das rascheln der Einkaufstüte o.ä.

5. Nicht am Hund vorbei oder weg rennen, hüpfen, stampfen oder hastige Bewegungen wie die Arme nach oben.

Wenn du Angst hast an einem Hund vorbei zu gehen, beachte diese paar Punkte und ich bin mir fast sicher, dass du niemals schlechte Erfahrungen machen wirst.

Ich hatte immer Angst auf etwas drauf zu Steigen, sei es eine Leiter ein Stuhl oder ein Hocker, In den Urlaub fliegen ging bei mir gar nicht. Und wenn man noch nicht einmal als Mann die Birne an der Deckenlampe wechseln kann, finde ich das etwas blöde. Daher habe ich mich mit kleinen Schritten an meine Angst getraut, weil da nichts passiert haben mich die Erfolgserlebnisse nur noch mehr ermutigt weiter zu machen. Letztes Jahr bin ich in die USA geflogen, war prima.

Lebe nicht mit deiner Angst mach was da gegen. Und irgendwann kannst du mal einen Hundeführer fragen ob du seinen großen Hund auf der Straße streicheln darfst, bin ich ganz sicher.

Also einer meiner verstorbenen Kater war immer total aggressiv gegenüber Fremden in der Wohnung, wobei sich der Hund über weitere Gesellschaft gefreut hat. Hunde sind nicht böser als Katzen ;)

Liebe Grüße

Mitchel94

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Kommentar von BenderLilli
24.11.2016, 17:16

"Weil die oben genannten Kampfhunde von einer Sekunde auf die andere Um-Switchen können, bzw. von jetzt auf gleich aggressiv werden können."

Was ist denn das für Blödsinn!? Wieso schürst weiter unnötige Angst.

Listenhunde sind nicht Aggressiver, als andere Hunde. Sie werden auch nicht von einer auf die andere Sekunde zu unberechenbaren Bestien - wo hast du denn das bitte her?

@senemsenem 

Bitte glaub das nicht, ein Pitti ist nicht gefährlicher als eine Labrador! Die Aussage oben hat weder Hand noch Fuß.

Listenhunde sind ganz normale Hunde, von denen man nicht mehr Angst haben braucht.

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Kommentar von Viowow
29.11.2016, 00:51

es gibt keine kampfhunde. ansonsten gute antwort, aber der teil ist quatsch. komisch, das die deutschen schäferhunde lange zeit die beis-statistik angefürt haben. und die stehen auf keiner liste .....

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Leider kenne ich es nur zu gut das Leute Angst vor meinem Hund haben (einer totalen Schmusefussel aber halt 60cm hoch) und sie sogar als Kampfhund einstufen obwohl sie davon so weit entfernt ist wie ich von einem Bodybuilder ;) 

Wenn dir jetzt so ein Hund vom Kaliber Dogge entgegen kommt weiche wenns nicht anders geht ein wenig aus, starre ihn nicht an (sondern höchstens den Halter) und versuch dir nichts anmerken zu lassen denn deine Nervosität kann empfindliche Hunde auch nervös machen worauf hin manche bellen was dir dann wieder Angst macht usw.

Wenn du was gegen deine Angst machen möchtest ist es der schwierigste aber auch wirksamste Weg eine Therapie zu machen um die Ereignisse die zu der Angst geführt haben zu verarbeiten.

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es gibt keine kampfhunde, das mal als erstes. und angst sollte man eher vor manchen besitzern haben....
was du konkret machen kannst: dich in therapie begeben, wenn deine angst dein leben wirklich einschränkt. wenn es dich aber nicht weiter stört , einfach die straßenseite wechseln o.ä.
wenn du mutig genug bist: jemanden mit einem entspannten großen hund suchen und selber annähern.
das problem bei menschen mit so großer angst ist oft, das sie unbewusst signale senden, auf die der hund reagiert.
am besten also: hunde ignorieren, du interessierst die in den meisten fällen auch nicht...

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Da hilft nur ein Typ wie Martin Rütter oder der kleine Mexicaner mit seinem Training.

Du musst lernen die Sprache der Hunde zu deuten. Schau Dir vor allem das andere Ende der Leine an. Ist der Mensch relaxt und symphatisch, so wird der Hund meist ähnlich gut drauf sein, Menschen gegenüber....

Es ist ziemlich leicht zu erlernen, die Angst zu verlieren. Kampfhunde sind übrigens nur ein Politikum....

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Dann wechsel doch einfach die Straßenseite!

Du hast ja schließlich das Problem - nicht der Hund.

Man braucht sich vor Hunden nur weil sie groß sind nicht "zu schützen"

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Den Hund nicht anstarren, lieber etwas wegschauen und einen Bogen machen. Oder die Straßenseite wechseln, wenn nicht genug Platz ist.

Vielleicht helfen dir Trainingsstunden mit einem speziellen Therapiehund, dass du lernst, wie du damit umgehen kannst.

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