Ich habe schon Angst vor ihr! Wie soll ich mit einer psychisch kranken im Haus umgehen?

4 Antworten

Wenn deine Schwester sich in der Klinik benehmen kann, kann sie das auch zuhause. Deine Eltern sollten mal mit den Ärzten sprechen und herausfinden, warum sie es nicht tut...

Eltern haben eigentlich immer Schuldgefühle, wenn die Kinder ernsthaft krank werden - und viele Betroffene nutzen das aus.

In deinem Fall denke ich aber eher, dass deine Schwester merkt, dass du ihr nicht vertraust, sie nicht in deiner Nähe haben willst usw. Das tut wirklich weh.

Vermutlich hat sie entschieden, dass sie dir auch nichts mehr schuldet, wenn du nichts mit ihr zu tun haben willst. Und lässt es dich spüren...

Ihr braucht ALLE Hilfe - nicht nur "die Kranke". Die Krankheit hat viel zwischen euch kaputt gemacht, das nicht einfach wieder "repariert" werden kann, indem deine Schwester ein paar Pillen schluckt.

Es wird nie wieder "wie vorher" werden - und solange ihr versucht, genau das zu erreichen, MUSS es schiefgehen. Wahrscheinlich haben deine Eltern das aber noch nicht begriffen...

Wie gesagt, redet mit den Ärzten. Geht zu Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen - die gibt es auch für Angehörige! Und redet mit deiner Schwester - in Ruhe, und am besten, wenn ein "Schiedsrichter" dabei ist.

Sucht gemeinsam nach einer Lösung - manchmal ist auch ein Umzug in eine Wohngruppe nicht verkehrt, weil die Betroffenen dort endlich wieder "normal" behandelt und nicht immer nur auf ihre Krankheit reduziert werden.

Ich kann mir nämlich nicht vorstellen, dass deine Schwester sich zur Zeit bei euch wohlfühlt...

Mir geht es auch nicht darum das alles wie früher werden soll und meine Eltern haben das auch verstanden, es geht darum dass ich mir auch um sie sorgen mache und nicht nachvollziehen kann warum sie so aggressiv ist und gegen mich. Zwischen mir und ihr liegen 12 Jahre von demher hatten wir nie einen engen Kontakt, durch ihre Krankheit anders behandeln tu ich sie auch nicht. Eine Wohngruppe halte ich auch für das beste aber da dort ein Betreuer dann ihr vollmund wird und sie dort auch für immer bleiben müsste will das will meine Mum nicht. 

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Haben deine Eltern das Problem mit den Ärzten der Klinik besprochen?

Mit psychisch kranken Menschen sollte man allgemein möglichst normal umgehen. Wenn sich aber Verhaltensweisen wie die von dir beschriebenen ergeben, dann ist der Umgang erschwert und dann muss mit den Leuten gesprochen werden, die sich mit der Materie auskennen. Sprich, mit den Ärzten.

Nach meinem Empfinden würde ich als Eltern Besuchen zuhause erst mal nicht weiter zustimmen. Die Krankheit deiner Schwester ist für sie zwar auch schlimm, aber für euch als Angehörige nicht weniger. Von daher muss geschaut werden, welcher Konsens gefunden werden kann, dass beide Seiten gut damit umgehen und leben können.

Was die Medikation angeht, braucht die besonderes Augenmerk! Also wie gesagt in der Klinik ansprechen.

Ja das wurde mit den Ärzten alles besprochen, dass sie sich zu Hause ganz anders verhält und vielleicht etwas an den Medikamenten geändert werden sollte, selbst vor der Einweisung war wie noch besser drauf als jetzt. Die Ärzte meinen nur immer dass die schon wissen was sie tun und wir uns da nicht einmischen sollen. 

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Ihr müsst das auf jeden Fall den Ärzten in der Klinik sagen und vor allem solltet ihr mit denen sprechen wie ihr euch verhalten sollt

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