Ich habe Rassismus abbekommen?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

gar nicht. dumme menschen werden immer dumm bleiben. nicths auf dieser welt wird das jemals ändern. 

wie lernt man den sowas zu überhören? es tut echt weh

1
@marilynmanson11

mh. eine sehr gute frage. vielleicht beruhigt dich der gedanke dass dummheit rein gar nichts mit sinn und verstand zu tun hat. es ist leerer hass. ohne jegliche intelligenz. und du solltest dich fragen ob so etwas überhaupt deine aufmerksamkeit verdient. zeitverschwendung wenn du mich fragst.

1

wenn es nur die Sprüche wären könnte ich es überhören aber gewaltübergriffe kann man nicht ingorieren

1
@marilynmanson11

das ist natürlich eine andere sache. hast du damals mit jemandem darüber gesprochen?

0

nach den 5 Jahren hätte ich lieber vocher was gesagt dann hätte ich heute keinen selbsthass und Depressionen

1
@marilynmanson11

gib dir nicht die schuld für die dummheit anderer. du hast nichts falsch gemacht. ich weiß. die dummheit der menschen kann wirklich deprimierend sein.^^

0

OK danke dir vielmlas für deine Antwort

0

Suche dir Freunde oder Verwandte, bei denen du Verständnis findest und Dampf ablassen kannst. Oder eine enstprechende Online Community. 

Reagieren: Mal fragen, wie die Leute das fänden, wenn andere Ähnliches über sie sagen würden. Ansonsten: Weggehen, wenn es geht.

Gerade Verallgemeinerungen sind Leuten oft gar nicht bewusst. Man redet z.B. über "die Männer", die "immer" Frauen dies und jenes antun, aber vergisst, das gerade ein Mann im Raum ist, der sich angesprochen fühlt. Man wollte nur Dampf ablassen, weil man selbst gerade von einem oder mehreren Männern enttäuscht wurde. So ist es mit allen Verallgemeinerungen: Meist ist gar nicht eine bestimmte Person gemeint, sondern man äußert mit dem Lästern/ Beleidigen etc. seine Ängste, Unsicherheiten usw. Wer z.B. sagt "ich habe Angst vor (Türken, Arabern, Punks etc.) meint doch meist "ich habe mal etwas Schlechtes mit Menschen dieser Gruppe erlebt oder davon gehört und traue jetzt aufgrund dieses Erlebnisses nicht mehr Unbekannten, die zu dieser Gruppe gehören". Meist meint er nicht "mein bester Freund, der auch zu der Gruppe gehört (oder mein Mitschüler, mein Kollege) macht mir Angst" - das sind dann meist "die Ausnahmen". Aber nur, weil man diese Menschen individuell kennengelernt hat und daher nicht mehr all seine Ängste auf sie projizieren kann.

Spricht man solche Menschen darauf an, sagen sie meist, "ich habe natürlich keine Angst vor DIR, weil DU ja (dies und jenes bist, und nicht meinem Bild von den "gefährlichen Menschen" entsprichst)!" Dabei vergessen sie, dass auch der Großteil der anderen Gruppenmitglieder nicht dem Bild, das die Angst auslöst, entspricht. In Wahrheit hat man z.B. Angst vor aggressiven Menschen und nicht zwingend nur Angehörigen einer bestimmten Gruppe.

hab schon ma gefragt wie die sich fühlen aber daher das das alle Türken sind halten die alle zusammen

0
@marilynmanson11

Hm, das scheint mir aber auch ein Vorurteil zu sein. Es kann auch sein, dass es sich einfach um Leute handeln, die sich in der Gruppe stark fühlen und für diese Stärke andere ausschließen und herabsetzen müssen. Das hätte dann wenig mit eurer jeweiligen Herkunft zu tun sondern mehr mit der Gruppendynamik ("nur wenn wir andere fertig machen können wir uns selbst stark fühlen").

Ich würde andere Opfer dieser Gruppe suchen und das Problem mit ihnen besprechen. Und versuchen, die Gruppe zu meiden. Vermutlich versuchen sie auch, sich gegenseitig mit verletzenden Äußerungen zu übertreffen, weil die Anerkennung in der Gruppe bringen. Am besten Freunde suchen, die dich aufbauen und mit denen viel Zeit verbringen, damit du bei Konfrontationen mit den Leuten aus der Gruppe entspannter und souveräner reagieren kannst.

0

ich habe versucht zu nem alten Klassenkamerad Kontakt aufzunehmen dann habe ich erfahren das er sich umgebracht hat wegen dem mobbing

0

Dem Grunde nach kannst Du Strafanzeige wg. Diskrimminierung stellen.
Das Zusammenleben mit der Mutter und Freundin hätte sich dann gleich erledigt.
Hat es sich ohnehin, da Du von einer exFreundin sprichst.

Jedoch ist eine Strafanzeige auch der einzige Weg.
Die Menschen in Deinem Umfeld werden sich bei gegebener Lage sicher nicht ändern, nicht freiwillig.

Warum das so ist, wäre eine ermündende Diskussion.
Gäbe es dieses Verhalten nicht, brauchte es kein Strafgesetzbuch.

Vielleicht einfacher wäre es, in jeweiliger Situation, zum Handy zu greifen, die 110 anzurufen und die Diskrimminierung der Polizei zu melden.
Dann mag die abendliche Stimmung Deiner Mitmenchen dahin sein, aber eben auch die nötige Vorsicht in der Zukunft Einzug halten.

ich war echt verknallt in meine ex deshalb hat es so lange gebraucht bis ich es aufgegeben habe und das mit der Gewalt ich war damals zu eingeschüchtert 5 Jahre ist das her das müsste verjährt sein denk ich die Polizei macht jetzt nix mehr

0
@marilynmanson11

Das erste ist menschlich, wenn auch in diesem Umfeld fruchtlos.
Letzteres ist verjährt.

Wenn musst Du zeitnah reagieren.

Wie beschrieben:" Wir leben in modernen Zeiten. Ich habe hier ein Handy und wähle jetzt die 110.
Um die Herren von der Polizei in Kenntnis zu setzen, das ich mich bedrängt und diskriminiert fühle."

Die Stimmung wird sich schlagartig ihrem Tiefstpunkt nähern oder es fallen Äußerungen wie "ist doch nicht so gemeint" und der Respekt Dir gegenüber zunehmen.

0

ja wie gesagt ich war eingeschüchtert mir wurde ein Messer an den Hals gehalten als ich das meinen Eltern gesagt hab haben sie mich gefragt warum ich das nicht früher gesagt habe sie hätten mich sofort von der Schule weggenommen aber ich war zu eingeschüchtert und deshalb leide ich heute an Depressionen und selbsthass

0
@marilynmanson11

Angst war noch nie ein guter Ratgeber.
Es gibt keinen Mut ohne Angst.
Daher stellt man zeitnah eine Strafanzeige um den Rest kümmert sich dann schon der Staatsanwalt.

Dass Du ob des Erlebnisses traumatisiert bist glaube ich Dir unbesehen.
Da Du jetzt fragst, bist Du auf dem Weg der Genesung.

Schaust, vor Jahren saß ich im Gefängnis, als politischer Häftling der DDR.
Da sitzt dann zusammen mit Tagedieben, Leuteschindern und sonstig üblen Gesellen.
Kürzen wir das ab, die Stimmung ist naturgemäß aggressiv und entlädt ich irgendwann, in einer Schlägerei.

Zur Auswahl standen nun eine weitere Strafe, wg. Körperverletzung, oder verschärfter Arrest für den Kombatanten.

In dieser Situation verbietet es sich zu reden.
Man sitzt schließlich mit den anderen Gefangenen im selben Boot.
Dadurch blieb meinem Kombatanten der verschärfte Arrest erspart und der Respekt der anderen Gefangenen nahm gar zu.

Die kleine Lehre aus der Gechichte ist, ich hatte die Möglichkeit der Anzeige.
Das war allen Mitgefangenen bewußt.

Man nennt es "Das Gefangendilemma" https://de.wikipedia.org/wiki/Gefangenendilemma
Man wählt das für alle Beteiligten beste Ergebnis.

Dazu muss die Angst bewußt werden.
In diesem Fall die Angst der anderen vor einer Strafanzeige.
Es geht nicht darum, dass Du sie stellst, sondern deutlich machst, dass Du das Mittel hast.

Frei nach Konfuzius: "Wenn Du Dich selbst zu billig verkaufst, wird niemand den Preis freiwillig erhöhen".

0

Was möchtest Du wissen?