Ich habe paar fragen zum Buddhismus?

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6 Antworten

Hallo :)

1. Im Buddhismus muss man unterscheiden das es hier keine Gebote gibt wie zB. im Christentum nach dem Motto: Du sollst  (nicht töten).. sondern es sich um Selbstverpflichtungen handelt, "Ich gelobe mich ..(des tötens zu enthalten)."

Man versucht diesem Ideal des Ahimsa  (=Nichtverletzen) zu folgen so gut es geht.

Allerdings muss man auch sehen wie die jeweiligen Lebensumstände sind, so sind die Buddhisten in rauen, kargen Gegenden wie Tibet und der Mongolei seit jeher Fleischesser gewesen, einfach weil mal hier darauf angewiesen war um zu überleben.

Der Dalai Lama selbst hat zB. seine Vegetarische Kost wieder um tierische Nahrung erweitert auf Anraten seines Leibarztes.

Traditionellerweise waren es meines Wissens dort größtenteils Muslime die die Tiere geschlachtet haben.

In anderen Gegenden wird eine vegetarische Kost sicher problemlos möglich sein und auch anzuraten.

Es ist im Buddhismus also kein definitiv mit Ja oder Nein zu beantwortendes Dogma, sondern eine Gewissensentscheidung des Einzelnen.

Milch und Eier zu essen dürfte bei den meisten Buddhisten auch als "ok" durchgehen.

Heutzutage kann man sich diese Lebensmittel ja auch durchaus auf Bauernhöfen und in Bauernläden besorgen die keine Qualzucht betreiben.

2. Der Buddhismus ist im Grunde in einer Zeit entstanden als in Indien vieles im Umbruch war.

Viele Menschen waren unzufrieden mit dem damals vorherrschenden Brahmanismus (Brahmanen = hinduistische Priester) und es entstanden Reformbewegungen, von denen die beiden heute bedeutensten der Buddhismus und der Jainismus sind.

Kann man sich in etwa so vorstellen wie die Reformbewegungen um die Zeit Martin Luthers, der die festgefahrenen Strukturen und Fehlentwicklungen der katholischen Kirche anprangerte.

Buddha war der Überlieferung nach ein Prinz oder auch Fürstensohn, der der Legende nach im Luxus des Palastes aufwuchs und erst durch die berühmten "4 Ausfahrten" die Leiden der Welt  kennenlernte und einen Ausweg aus dem Leiden suchte.

3. Wenn du dich mit den Grundlehren des Buddha vertraut gemacht hast und sie als richtig und heilsam erkannt hast ..

Sicher definieren es andere auch noch etwas anders.

Es gibt meines Wissens auch die Ansicht das einige gewisse Punkte (je nach Schulrichtunge) die in der "Lehre" enthalten sind und essentiell sind denen man "zustimmen" sollte um Buddhist zu sein.

Zb das Buddhistische Bekenntnis

http://www.buddhismus-deutschland.de/buddhistisches-bekenntnis/

In manchen Schulrichtungen gibt es auch eine formelle Zufluchtszeremonie, bei der ein kleines Ritual vollzogen wird und man einen buddhistischen Namen bekommt.

........

Kennst du den Film "Little Buddha" ?  Ist ein sehr schöner, bildgewaltiger Film in dem unter anderem auch die Geschichte des Buddha (aus Sicht des tibetischen Buddhismus gedreht) gezeigt wird.

Kann ich nur empfehlen!

https://www.amazon.de/Little-Buddha-Keanu-Reeves/dp/B00USXVHZG/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499285912&sr=8-1&keywords=Little+Buddha

Hier hat jemand die Szenen die den Lebensweg des Buddha beschreiben aus dem Film zusammengeschnitten, schau es Dir mal an.

(Wobei die deutsche Version des Films mit deutschen Synchronstimmen einfach noch besser rüberkommt.)

Gruß

Wichtig ist auch den Buddhismus im Kontext des Hinduismus zu betrachten, dann kann man manches besser einordnen.


senselessly201 05.07.2017, 22:33

danke für die Antwort, den Film werd e ich mir mal anschauen:)

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Streng genommen hast du Recht, und die Mönche in den Klöster in Bhutan oder sonstwo in Asien essen vorwiegend Naturreis mit Gemüse, Tee und viel Miso, Soja etc. Davon kann man leben, ohne Mangelerscheinungen zu bekommen. Aber in unserer Gesellschaft ist das schwer durch zu halten.

Vor einem Jahr habe ich das Buddhistische Haus in Berlin Frohnau besucht, um mich mal zu informieren, wie diese Menschen mit den Problemen unserer Zeit umgehen. Dabei habe ich gesehen, dass die meisten dort gar nicht so freudlos puritanisch leben wie es in den Regeln steht. Sie wirken wie ganz normale, aber überaus ruhige und friedliche Menschen, und ich glaube nicht, dass sie schreiend wegrennen, wenn mal irgendwo ein Ein in die Pfanne gehauen wird.

Mitgenommen habe ich diese Grundsätze, die ich voll bejahen kann, und ich versuche, sie durchzuhalten. Ist gar nicht so einfach :-)

"Glauben Sie an nichts, nur weil Sie es gehört haben.
"Glauben Sie nicht einfach an Traditionen, weil sie von Generationen akzeptiert wurden.
"Glauben Sie an nichts, nur auf Grund der Verbreitung durch Gerüchte.
"Glauben Sie nie etwas, nur weil es in Heiligen Schriften steht.
"Glauben Sie an nichts, nur wegen der Autorität der Lehrer oder älterer Menschen.

..Aber wenn Sie selber erkennen, dass etwas heilsam ist und dass es dem Einzelnen 
..und Allen zu Gute kommt und förderlich ist, dann mögen Sie es annehmen und stets danach leben."

Leider habe ich hiermit deine Fragen nicht beantwortet.

So schnell, liebe Senselessly,

findet man seinen Glauben nicht - erst Recht nicht im Buddhismus!

Das beginnt schon damit, dass es ganz unterschiedliche buddh. Richtungen und Schulen gibt, die z.T. SEHR unterschiedliche Auffassungen vertreten.

Du solltest erstmal viele verschiedene kennenlernen, um herauszufinden, welche davon FÜR DICH die beste ist!

1. Ob Du den Verzehr von Milch/Eiern als Ausbeuten betrachtest, musst DU entscheiden - und ob Du es vertreten kannst! - ICH bspw. finde: Es IST Ausbeuten, trotzdem lebe ich weder vegan, noch vegetarisch!

2. WER Buddha war, kannst Du leicht recherchieren - Wichtig  zu wissen: Er war ein MENSCH wie Du und ich (nur ein bisschen erleuchteter:)

3. Du bist dann Buddhistin, wenn Du eine sein willst, Dich als solche bezeichnest und der Philosophie / den Ratschlägen Buddhas folgen willst

DAS Entscheidende ob Buddha oder Nicht-Buddha liegt im TUN, in Deinen Handlungen und im täglichen Leben.

Du merkst: Es ist alles nicht so einfach - Mein Tipp, lerne viel und lass` Dir Zeit, ehe Du Dich als Buddhistin bezeichnest - Doch wenn Du soviel Wert darauf legst, darfst Du Dich schon morgen als Buddhistin bezeichnen - Kann Dir keiner verbieten!

Wir Buddhis sind nicht so drauf, dass wir andauernd anderen Buddhis die Buddhaschaft absprechen oder behaupten, die "anderen" Buddhisten sind gar keine richtigen Buddhisten (sowas überlassen wir den Moslems und den Fundamentalos der anderen Religionen:)

Mahakaruna 05.07.2017, 22:36

Der Buddha war ein Mensch, richtig.

Die Selbsteinschätzung des Buddha ist allerdings folgende:

"Für mich gibt es keinen Lehrer, keiner ist mir vergleichbar; in
dieser Welt bin ich der einzige völlig Erleuchtete; ich habe die
vollkommene und höchste Erleuchtung erlangt; in dieser Welt habe ich alles überwunden und bin allwissend; ich werde hier durch nichts befleckt. 

Nachdem ich mich von allem gelöst habe und ohne Begehren bin, bin ich befreit. 

Nachdem ich aus eigener Kraft die Erleuchtung erlangt habe, wen könnte ich da Lehrer nennen?

Niemand ist so wie ich, keiner ist mir gleich; ich habe die Erleuchtung erlangt, indem ich mich selbst unterrichtet habe.

Ich bin der Tathagata ("Der So-Gegangene"), der Lehrer von Göttern und Menschen, allwissend und mit allen Kräften ausgestattet.

In dieser Welt bin ich der Heilige; in den Welten der Götter und
Menschen ist niemand mir überlegen; in den Welten mit all ihren Göttern habe ich Mara bezwungen, bin ich der Sieger ... Jene, die die Zerstörung der Unreinheiten erreicht haben, sind Sieger so wie ich.

Ich habe alle bösen Dinge überwunden, darum bin ich der Sieger."

Quelle: https://books.google.de/books?id=9yl5DAAAQBAJ&pg=PT15&lpg=PT15&dq=Lehrer+von+G%C3%B6ttern+und+von+Menschen+buddha&source=bl&ots=wQNnMKm9aP&sig=Jk2gF39rSX4IRQqGj_vqzAybaCs&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjP6-KxtuXTAhUFjiwKHUa4BPcQ6AEIQzAH#v=onepage&q&f=false

Bitte auch den Text in diesem ebook nach meinem Zitat lesen für ein besseres Verständnis !

Gruß

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ArbeitsFreude 06.07.2017, 08:51
@Mahakaruna

Danke für die Info, lieber Mahakaruna

Als Nichiren-Buddhist wusste ich das nicht - Mööönsch war der Buddha ein Angeber!

Jetzt muss ich meine Haltung zum Buddhismus wohl doch nochmal überprüfen:)

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suziesext1236 06.07.2017, 11:56
@Mahakaruna

diese Hyperbeln in "ich" Form sind selbstverständlich keine Selbsteinschätzungen des historischen Buddha, das sind Zuschreibungen, Glorifizierungen späterer Tradition, die dann kulminieren im Lotos-Sutra, das für den heutigen Leser nahezu unlesbar und ungenießbar ist. Wäre der historische Buddha mit solchen Reden durch Magadha gewandert, hätten sie ihn ausgelacht, als närrischen Fakir, der zu lange in der Sonne stand. Solche Zuschreibungen von Hybris kennt man auch aus dem Neuen Testament, beim jüngsten der Evangelien (nach Johannes) wo dem historischen Jesus ebenfalls solche Selbstbelobigungen in den Mund gelegt werden

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Enzylexikon 06.07.2017, 13:32
@suziesext1236

diese Hyperbeln in "ich" Form sind selbstverständlich keine Selbsteinschätzungen des historischen Buddha, das sind Zuschreibungen, Glorifizierungen späterer Tradition

Das sehe ich ähnlich. Die indische Kultur hat eine lange Tradition von Gedichten und Epen, wie der Bhagavadgita und dem Ramayana, die voller blumiger Ausschmückungen sind.

Wenn also beispielsweise "Wunder" des Buddha berichtet werden, muss man sich fragen, ob dies ein Augenzeugenbericht ist, oder ob dies ein Ergebnis kultureller Prägung durch die Autoren.

Beispielsweise die Legende von der kindermordenden Dämonin Hariti, die erst ihr Fehlverhalten erkannte, als der Buddha ihr einziges Kind magisch so verkleinerte, dass er es in seiner Eßschale verstecken konnte und sie den Schmerz des Kindsverlustes selbst erfuhr.

Dämonin? Kinderfressen? "Liebling ich hab die Kinder geschrumpft?" Wer solche Erzählungen wörtlich nimmt, dem mangelt es meiner Meinung nach an Textkritik.

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suziesext1236 06.07.2017, 14:18
@Enzylexikon

eine Ahnung von der authentischen Lehrweise des Buddha kriegt man wohl, wenn man die Rezitative (So hab ich gehört. Damals weilte der Erhabene usw) aufknackt und an die Frucht kommt. Da ist nichts Hagioses, von sich selber spricht er fast nie, außer in den Suttas seiner verzweifelten Suche nach Erwachen von leidhaftiger Umnachtung, oder wenn er sich als Arzt definiert, der nie was anderes gelehrt hat als vom Leiden und seiner Auflösung.

Bei manchen Abschnitten, im Korb der Lehrreden, hab ich laut lachen müssen, über die Formulierungen. ZB wenn Buddha die Veda-Kundigen vergleicht mit drei Blinden, die sich gegenseitig durch den Wald führen: der vordere sieht nichts, der mittlere sieht nichts und der hintere sieht erst recht nichts.

Oder wenn er das rituelle Gebet der Brahmanen so vergleicht: Da steht ein Mann am Ufer des reißenden Ajiravati-Flusses und will ans andere Ufer. Da wirft er sich nieder und bittet, komm herüber, liebes Ufer, komm herbei, dich allein verehre ich, dir allein diene ich.

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Ich bin Buddhist der Soto-Zen-Tradition und helfe dir bei dieser Frage gerne weiter.

Zählt der Verzehr von Milch und Eiern zu Ausbeuten?

Wie hier schon gesagt wurde, kennt der Buddhismus keine göttlichen Gebote, sondern die fünf Sittlichkeitsgelübde sind Verpflichtungen, die der Buddhist freiwillig auf sich nimmt, um Leiden zu verringern.

Welche Schlüsse du für dich selbst daraus ziehst liegt in deiner eigenen Verantwortung. Es gibt keinen Katechismus, der die Inhalte der Gelübde in einer absoluten Form festlegen würde.

Du entscheidest also selbst, was dir sinnvoll erscheint und was aufgrund deiner persönlichen Lebensumstände für dich machbar ist. Es gibt genug Buddhisten die weder Vegetarier noch Veganer sind.

Ich verstehe immer noch nicht[...]wer genau Buddha war

Der Buddhismus basiert auf der persönlichen Bemühung des Einzelnen, so dass du diese Frage durch Recherche leicht alleine beantworten könntest.

Die Legende besagt, dass der Fürstensohn Siddharta Gautama das Leben im Luxus als sinnlos empfand, da ohnehin alles dem Leiden unterliegt. Er beschloss einen Weg zur Beendigung des Leidens zu finden.

Nachdem es ihm durch Askese nicht gelang, eine Lösung zu finden, erkannte er, dass nicht die Verleugnung materieller Dinge die Lösung ist, sondern der "mittlere Weg", zwischen Materialismus und völliger Vergeistigung.

Er setzte sich dann zur Meditation unter einen Baum und erlangte schließlich die Einsicht, die er so lange vergeblich gesucht hatte - die Ursache des Leidens und wie sich das Leiden überwinden lässt.

Buddha lehrte dann bis zu seinem Lebensende im Alter von 80 Jahren (er soll an einer Lebensmittelvergiftung gestorben sein) seinen Schüler den Weg zur Befreiung vom Leiden - den "achtfachen Pfad"

Ich verstehe immer noch nicht[...]wie die Religion entstanden ist

Auch diese Frage hättest du leicht durch eigene Recherche beantworten können. Wenn du dich ernsthaft interessierst, bitte etwas mehr Anstrengung.

Der Buddhismus ist eine Reaktion auf das hinduistische Brahmanentum und das System der Kasten (Varna), in die ein Mensch nach hinduistischer Vorstellung hineingeboren wird. Das ist gewissermaßen sein Schicksal.

Der Hinduismus ist im Wesentlich darauf ausgerichtet, durch religiöse Hingabe und gute Taten - etwa durch materielle Unterstützung spiritueller Lehrer (Gurus) - dem Kreislauf der Wiedergeburt zu entkommen.

Dabei würde der göttliche Wesenskern des Menschen (Atman) mit dem unbeschreibbaren, ewig Göttlichen (Brahman) verschmelzen.

Der Buddha sah dieses System offenbar als diskriminierend an, da der Mensch immer erst im "nächsten Leben" einen Vorteil daraus ziehen würde und die Brahmanen und Gurus die Gläubigen ausnutzen konnten.

Durch seine eigene Lehre bot er den Menschen einen Weg, der nicht durch Kasten beschränkt wurde. Zudem verwarf er die Vorstellung des "Atman".

Nach seinem Tod spaltete sich der Buddhismus in verschiedene Lehrschulen auf, die heute als Theravada, Mahayana und Vajrayana zusammengefasst werden und sich dann über lange Zeit hinweg zunächst in Asien verbreiteten.

Ab wann zählt man zum Buddhisten?

Eigentlich reicht dazu, dass man den Buddha als Lehrer, seine Lehre als wahr und sich als Teil der buddhistischen Gemeinschaft begreift.

Wer sich also zu Buddha, Dharma und Sangha bekennt, der Lehre folgt und sich um die Einhaltung der fünf Sittlichkeitsgelübde bemüht, ist bereits Buddhist.

Allerdings gibt es mittlerweile viele verschiedene Formen des Buddhismus, so dass man sich erst einmal orientieren muss, welche Tradition einem den persönlich am meisten entspricht.

Daher haben sich in den verschiedenen asiatischen Ländern unterschiedliche Zeremonien entwickelt, um dieser Entscheidung eine Art "offiziellen" Rahmen zu machen.

Im Rahmen der so genannten "Zufluchtnahme" erhält man dann meist einen buddhistischen Namen, sowie je nach buddhistischer Tradition, einige symbolische Gegenstände.

Da in Deutschland der Buddhismus nicht als "Körperschaft des öffentlichen Rechts" anerkannt ist, gibt es keinen amtlichen Vermerk, der eine Mitgliedschaft zur buddhistischen Gemeinschaft bestätigt.

Kleine Ergänzung.

Ebenfalls sehr interessant ist übrigens der Film "Living Buddha", der
die Geschichte der Suche nach der Wiedergeburt des 17ten Karmapa
erzählt.

Ist also wieder aus dem Bereich des "Tibetischen Buddhismus"

Hier der Trailer dazu auf deutsch, schau mal rein!

Hier der ganze Film auf Englisch (gibts aber auch als deutsche DVD).

Die Regel heißt nicht "nicht töten"  sondern "sich enthalten, einem Wesen das Leben zu rauben". Also nicht das Ergebnis, sondern die Absicht. Dabei kommt es immer auf deinen Geist, deine Absicht an.

Wir Altbuddhisten haben eine Übung, wir setzen uns kreuzbeinig an eine Stelle (Seeufer, feuchtes Gebiet oder sowas) und sagen unsere Suttas ode Mantras, und wenn jetzt Fliegen oder Mücken uns belästigen, dann klatschen wir sie nicht, sondern schauen in unseren Geist, in diesen Automaten, der immer nur was will oder nicht will. Wir machen diesen Mücken-Klatsch zu unserer Meditations-Aufgabe, und klatschen nicht, nicht reflexhaft.

Im Buddhismus, in allen Traditionen, gehts nie um Vorschriften. Es geht ausschließlich darum, dass man erkennt, das was ist wie es ist. Also nicht um seine Vorstellungen, sondern bloß um die wahre Wirklichkeit. Und das heißt Erleuchtung. Und der Erleuchtete tut nichts unrechtes, böses, falsches, einfach weil ihn die geistige Umnachtung nicht mehr falsch antreibt.

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