Ich habe mich mit mein Sohn zerstritten wir haben uns seit ca 10 Jahren nicht gesehen, wie kann ich ihn überzeugen den Kontakt wiederherzustellen?

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18 Antworten

Ich stimme vielen anderen hier zu, die schreiben, dass es an der Ausbildung allein wohl nicht gelegen hat.
Du schreibst, dass ihr euren Sohn sehr streng erzogen habt. Eine zu strenge Erziehung lässt dem Kind aus meiner Sicht nicht genügend Freiraum zur eigenen Entfaltung, Entwicklung, um Möglichkeiten abzuwägen und um eigene Entscheidungen zu treffen.
Erziehung sollte Grenzen aufzeigen, Werte vermitteln, Vertrauen schenken.
Vor allem aber gehört ganz viel Liebe, Geduld, Empathie, Zuhören, Loslassen dazu. 

Ich entnehme deiner Frage, dass vieles von dem nicht vorhanden war. Warum hat euer Sohn wohl ein gutes Verhältnis zur Oma?
Sie hört ihm zu, vertraut ihm, traut ihm was zu, bestärkt ihn, nimmt ihn in den Arm, achtet auf seine Gefühle usw.

Kinder wollen geliebt und wertgeschätzt werden, und zwar so wie sie sind. Eltern wollen, dass "ihr" Kind Ziele erreicht, leider oftmals die eigenen und nicht die des Kindes. Evtl. wollen sie eigene nicht erreichte Ziele kompensieren. Ein Junge muss hart sein, er muss sich durchbeissen, stark sein. 
Wenn ihr das alles vermittelt habt, ohne auf die Bedürfnisse und Wünsche eures Sohnes einzugehen, diese zu bemerken, dann kann man fast nur scheitern als Eltern.
Was also macht euer Sohn? Er versucht sich die Aufmerksamkeit, das Vertrauen, die Liebe, die Wertschätzung bei euch zu holen. Er will euch nicht enttäuschen. Deshalb macht er diese Ausbildung, deshalb versucht er stark zu sein.
Und dann ist da diese autonome Seite, die sich abgrenzen möchte, weil er diese Ausbildung hasst. Deshalb besteht er diese mehrfach nicht.

Es geht hier nicht um Schuldzuweisung, aber es geht um Verantwortung. Ihr als Eltern habt eine Verantwortung gegenüber eurem Sohn. Und ich würde mich fragen, ob ich dieser Verantwortung bzw. diesem verantwortungsvollen Erziehungsauftrag gerecht geworden bin.

Wenn ihr also das Problem lösen wollt, dann funktioniert das aus meiner Sicht nur mit der Einsicht, dass ihr Verantwortung übernehmt.

Ich würde eurem Sohn in der Tat einen Brief schreiben. Ich würde hierin auch die Krankheit erwähnen, diese aber nicht in den Vordergrund stellen.
In diesem Brief sollte es m.E. darum gehen, Gefühle zum Ausdruck zu bringen. Wie geht es euch mit der Situation? Und vor allem die "Erkenntnis", dass ihr womöglich eurer Verantwortung nicht gerecht geworden seid, ihr auf die Gefühle eures Sohnes nicht geachtet und seine Bedürfnisse nicht ernst genommen habt, ihn mit der strengen Erziehung eingeengt und nicht vertraut habt. 
Ich würde um die Chance einer Aussprache bitten, in der es eben um diese Gefühle geht.
Euer Sohn leidet sicher auch unter dieser Situation, sonst würde er diese nicht verdrängen. 
Daher würde ich auch die Krankheit erwähnen. Denn dadurch gebt ihr auch eurem Sohn die Möglichkeit, sich zu entscheiden. Denn irgendwann kommt er vielleicht auch in die Situation, wo er bereut, diese Möglichkeit nicht genutzt zu haben.

Um euren Sohn emotional zu erreichen, müssen auch emotionale Worte geschrieben/gesagt werden. Ohne Schuldzuweisung und ohne irgendwelche Andeutungen, dass er das ja alles selbst verbockt hat.

Alles Gute für euch und ganz viel Glück!

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Kommentar von MissPommeroy
19.06.2017, 10:11

Schön geschrieben...;)

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Hängt das "sehr streng gewesen sein" wirklich nur mit der Ausbildung zusammen? Bist du sicher, dass es nicht auch sein restlichen Leben betraf, wo er sich immer gegängelt gefühlt hat?

Dass du schwerkrank bist, tut mir leid. Aber für manche Kinder ist auch das kein Grund, zu vergessen und zu verzeihen. Dafür muss eine Verletzung nur tief genug sein.

Wenn du weißt, wo er seine Arbeitsstelle hat und du noch in der Lage dazu bist, könntest du den Mut aufbringen und ihn persönlich aufsuchen. Du gehst zu ihm, nicht er soll zu dir kommen.

Im Vorfeld könntest du im Fall von Ablehnung einen Brief schreiben, den du ihm dalassen kannst, wenn er nicht zu einem Gespräch bereit ist.

So oder so sollte aber nicht deine Krankheit dabei das Thema sein, sondern dass dir klar geworden ist, dass deine Frau und du viele Fehler gemacht habt. Und der größte davon war, ihm nicht zuzuhören und über seinen Kopf hinweg Dinge entschieden zu haben, wider besseren Wissens.

Dein Sohn sollte spüren, dass es dir um ihn geht, nicht um dich.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:04

Ja danke das werde ich wohl machen müssen aber er hat jetzt seine Kanzlei in Berlin ist von uns ca. 600 km entfernt. Aber Danke für die Antwort .

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:13

Ja es ist war , wir waren auch so streng aber wir wollten nur sein bestes. Es ist doch jetzt auch schon so lange her

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Zunächst einmal solltest du davon Abstand nehmen, euren Sohn "überzeugen" zu wollen - das ist schonmal gründlich schiefgegangen !

Das mit deiner Krankheit ist tragisch und das tut mir leid für dich und deine Frau, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass damals nur das "Überreden" zur ungeliebten Ausbildung für den Bruch zwischen euch gesorgt hat...

Wenn Wunden bzw. Verletzungen zu tief sind, vernarben sie zwar, aber sie heilen nie ganz.. Tiefe Narben schmerzen ein Leben lang...

Viele Kinder bzw. Jugendliche geben den Wünschen und Vorstellungen der Eltern nach - entweder, um sie nicht zu enttäuschen oder um keine Endlosdiskussionen heraufzubeschwören...

Leider habt ihr 10 Jahre vergehen lassen - war in dieser langen Zeit niemals der Wunsch in euch, ihn wiederzusehen ?

Seid ihr niemals an die Oma herangetreten mit dem Anliegen, vermittelnd tätig zu werden ?

Auch wenn ich verstehe, dass du in Frieden abschließen möchtest:

Jetzt aufgrund deiner Diagnose eine Kontaktaufnahme erzwingen zu wollen, halte ich für den falschen Weg - das käme wieder einer Art "Erpressung" bzw. Nötigung gleich...

Wobei deine Krankheit auch eine Chance für dich sein kann, nochmal neu anzufangen und alten Ballast abzuwerfen - es gibt immer eine Chance auf Heilung, auch bei Krebs.

Ich würde dir raten, eurem Sohn einen ganz persönlichen Brief zu schreiben - erstmal, ohne die Krankheit darin zu erwähnen... Dann siehst du ja, wie er reagiert und ob überhaupt...

Kannst dann immer noch die Diagnose offenlegen...

Wenn er nicht darauf eingeht und weiterhin den Kontakt ablehnt, hast du immerhin dein Gewissen erleichtert - auch das kann Frieden schenken.

Du kannst ihm die Hand reichen und dich entschuldigen - mehr kannst du nicht tun. Außer, damit abschließen und ihm sein Glück von Herzen gönnen...

Ich wünsch dir viel Erfolg und Kraft bei der Bewältigung dessen, was kommt -  und nicht zuletzt, dass du sowohl die Krankheit als auch die Vergangenheit besiegst und Frieden finden kannst ! :)

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:33

Vielen Dank, doch wir haben schon versucht über die Oma an ihn heranzutreten, das fruchtete alles  leider nichts, ich habe Ihn auch schon einen Brief geschrieben. Auch habe ich ihn angerufen. Er legte einfach den Hörer auf. Meine Mutter meint das es Ihn geholfen hat den Kontakt zu vermeiden damit er seinen eigenen Weg finden konnte, und er nur auf sich hört und nicht auf uns. Es wäre ihn aber nach wie vor sehr peinlich dazu zu stehen 2 mal in seinen Augen eine so leichte Ausbildung nicht bestanden zu haben. Und er sich so mühsam sein Selbstvertrauen wieder aufbauen musste. Noch möchte er nicht über das Geschehende in der Ausbildung sprechen wo er wohl beleidigt und schikaniert wurde, das hat er uns damals nicht erzählt. Und meine Mutter meint er würde durch den Kontakt zu uns daran erinnert werden. Er kann es nur durch Verdrängung verarbeiten .  

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 11:09

Ja , das ist auch eine gute Idee. Aber ob mein Sohn dazu bereit ist? Er hat schon immer seine tiefsten Probleme mit sich selbst ausgemacht. Wie wir auch erfahren haben wussten wir nicht alles was in der Ausbildung vorgefallen  ist,nur das er Sie gehasst hat. Jetzt durch meine Mutter haben wir erfahren das er als dumm und zu blöd etc. in der Ausbildung beleidigt wurde. Auch möchte ich meinen Enkel mal sehen.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 14:30

Lieben Dank.

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Hi Kevinei,

ich habe dir ein Schema zusammen gestellt, den du für deinen Brief oder die Ansprache an deinen Sohn nehmen könntest. 

So was tun? Das wird jetzt anstrengend für dich.

1. Erkenne, womit du ihn verletzt hast. Sage ihm,  dass du sie sicherlich mit XXX (das muss jetzt ausführlich kommen und deine Schuld muss deutlich werden, nicht nur Sachverhalte sonder Gefühle) getroffen hast. Hier noch keine Entschuldigung. 

2. Wenn es dir so ergangen wäre, wie ihm, dann wärst du auch wütend, enttäuscht und deshalb kannst du ihn gut verstehen, dass er auch ( jetzt ist es wichtig zu wissen, was er ist: traurig, wütend, enttäuscht oder alles) XXX ist.

 Seine Gefühlslage musst du würdigen und verstehen. Keine Erklärung vin dir wieso du... 

Es geht nur um deinen Sohn  an der Stelle und zwar ausführlich was es mit ihm gemacht hat. 

3. Du kannst dir auch gut vorstellen, dass er nach deinen letzten Entschuldigungsversuchen, die nicht geschickt klangen, aber im Kern doch ernst gemeint waren,  weitere Zweifel daran hegt, du ihn liebst, so wie er ist. 

Du kannst ihm versichern, (jetzt muss etwas nachhaltig es kommen, was nicht zu wenig ist aber auch nicht über trieben), dass du erkannt hast, dass dein Umgang mit ihr weder fair noch angemessen war.

4. So nun zu deiner Bitte, du möchtest, das er dir glaubt und dir eine Chance einräumt, dass du dich zumindest als guter Ooa beweisen kannst. 

Das Wort Chance hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellwert, deshalb würde ich es auch nehmen, zweite Chance finde ich persönlich zu " abgedroschen) musst du einschätzen wie er tickt. 

Hier würde ich möglicherweise, das liegt aber an deinem Text wie er klingt erst sagen, dass du damals die Situation verkannt hast und damals einfach noch nicht soweit warst, aber jetzt durch die Krankheit, du erjennst, dass das Leben dich anders ist.

Ich würde ihm den Brief schreiben ein Treffen bei Oma einfädeln und ihn ansprechen. Geht er würde ich ihm oder seiner Frau den Brief in die Hand drücken. 

Wie auch immer die Geschichte ausgeht, du hast die Chance für dein Leben was zu lernen.

Was ist mit der Mutter von deinem Sohn? 🙏

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Ganz ehrlich? Aus all deinen Antworten zu den Kommentaren liest man kein bischen Einsicht heraus, eher stures Beharren und völlige Empathielosigkeit. Dir scheint nicht mal ansatzweise klar zu sein, was du - oder ihr - mit eurer rücksichtslosen Vorgehensweise angerichtet habt und dass diese seelischen Wunden ein Leben lag bleiben und nicht "mal endlich gut sein" können. Ich kann deinem Sohn nur raten, sich auch weiterhin von dir fernzuhalten. Dir rate ich, dir für dein Selbstmitleid ein anderes Opfer zu suchen oder besser noch, es ganz einzustellen.

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Hi Kevinei,

ich schreibe nicht gerne an Menschen, die erst seit heute dabei sind und auch dein Nickname wirft bei mir Fragen auf. Du schreibst kein Alter, was sonst vermutlich Menschen in deinem Alter tun würden. Ich hoffe, du bist kein Troll, denn dafür ist mir meine Zeit eigentlich zu schade. Ich versuche es aber trotzdem, weil es sich für dich lohnen könnte:

Du hast ja schon viele tolle Ansichten gehört und kannst davon einige bestimmt verwenden.

Ich glaube aber nicht, dass du mit DEINER Haltung, die hier im Text zu spüren ist, deinen Sohn emotional erreichen wirst.  Du wirst eine "Bauchlandung" vom feinsten hinlegen und damit auch das Leben deines Sohnes (weiter) "verderben". 

Solange du dein Handeln verteidigst und nicht bereit bist von deinem Sohn zu lernen, seine Gefühle anzuerkennen und deine Verantwortung zu akzeptieren  (die du nicht ausfüllen konntest) wird keine Aussöhnung stattfinden. 

Achtung, es wird jetzt noch härter für dich, es ist aber nicht böse gemeint. Ich probiere dich aufzurütteln. 

Ich finde es auch "dreist",  hier die Geschichte aufzutischen, als wenn es nur, um die Ausbildung ging. Es gibt garantiert hundert Geschichten, wo du (d)ein Kind gezwungen hast .... Er sich nicht verstanden fühlte beschämt von dir und was weiß ich nicht noch alles. Zuflucht hat er bei Oma gefunden und ihr hat er es zu verdanken, dass aus ihm etwas geworden ist, denn da gab es Liebe und nicht sein Bestes.... 

Ich könnte natürlich verständnisvoll auf DICH eingehen, dass ist für mich kein Problem. Ich könnte dir deine Reaktionsweise erklären und verstehen und all deine guten Absichten, deine Ängste, die schwierige Lebenssituation, aber genau darum geht es NICHT.

 DU willst deinem Sohn (EMOTIONAL) Nahe sein willst und mit ihm Frieden schließen, dann musst du verstehen was er fühlt u d wie er denkt... 

Du kennst ihn nicht und müsstest seine Sichtweise verstehen, seine Schuhe anziehen und darin gehen ... 

Wenn diesvon seiner Seite aus  "ABGESCHLOSSEN" ist, dann wird er sich für dich interessieren und dich fragen: "Papa, wer bist du und warum war es so zwischen uns?" 

Erst dann bist du dran ... 

Mein Rat ist, bist du für diesen harten Prozess nicht bereit, dann lass es, denn es gibt dann nur wieder Kummer und Leid. 

Ich wünsche dir Frieden. 🙏

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:51

Vielen Dank für Deine Antwort,

der Nickname Kevinei ist von meinen Enkel abgeleitet den ich noch nie gesehen habe. Ich bin 57 Jahre alt , und was ist ein Troll? Ja und ich muss einsehen ich habe viele Fehler gemacht,und ich war wohl zu streng. Und ich will es versuchen Ihn klar zumachen das es ein Fehler war.Ich bin auch stolz auf ihn das er es trotz der durchgefallenen Ausbildung soweit geschafft hat. Das zeigt das er einen starken Charakter hat, den ich jetzt leider zu spüren bekomme, und er selbstständig sicherlich unter schweren Bedingungen seine Abschlüsse nachgedacht hat.Du hast mir gute Tips gegeben,danke für Deine Zeit.
doch wir haben schon versucht über die Oma an ihn heranzutreten, das fruchtete alles  leider nichts, ich habe Ihn auch schon einen Brief geschrieben. Auch habe ich ihn angerufen. Er legte einfach den Hörer auf. Meine Mutter meint das es Ihn geholfen hat den Kontakt zu vermeiden damit er seinen eigenen Weg finden konnte, und er nur auf sich hört und nicht auf uns. Es wäre ihn aber nach wie vor sehr peinlich dazu zu stehen 2 mal in seinen Augen eine so leichte Ausbildung nicht bestanden zu haben. Und er sich so mühsam sein Selbstvertrauen wieder aufbauen musste. Noch möchte er nicht über das Geschehende in der Ausbildung sprechen wo er wohl beleidigt und schikaniert wurde, das hat er uns damals nicht erzählt. Und meine Mutter meint er würde durch den Kontakt zu uns daran erinnert werden. Er kann es nur durch Verdrängung verarbeiten

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Kommentar von MaraVgt
18.06.2017, 11:13

Entschuldige, für die Unterstellung des Trolls, das sind Menschen, die andere, durch merkwürdige Fragen, veralbern. 

Das was du jetzt schreibst klingt nach (sexueller) Gewalt, Ohnmacht / Hilflosigkeit, die dein Sohn durch litten hat. 

Hast du dich dafür entschuldigt? Ohne dabei darauf zu verweisen, du (dein Sohn) hättest aber ... Du hast auch Verantwortung gehabt etc...?


Wenn dein Sohn eine Sache tot schweigen will, dann ist das so. Du könntest ihm anbieten nur ausschließlich über die seine Zukunft zu reden. 

Gab es schöne Momente in eurem Leben? Kennst du die Mama von eurem Enkelsohn? 

Was kannst du für deinen Enkelsohn sein? Entwickle Vorstellungen, was geht noch, was ist hilfreich? 

Gibt es außer Oma noch gemeinsame Bekannte, Freunde, Kirche, Vereine? 

Wie macht ihr das mit dem Geburtstag von Oma? 

Wer kann als Vermittler auftreten und ausschlaggebend ist deine positive Grundhaltung.

Nur so kann er Vertrauen zu dir zu sich aufbauen. 🙏







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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 11:31

Nochmal Danke, jetzt weiß ich auch was ein Troll ist.Was meinst du mit sexueller Gewalt? Ich hoffe doch nicht. Mein Sohn war immer sehr sensibel und dadurch auch manchmal Opfer, ich dachte wenn er immer wieder aus schwierigen Situationen herausgenommen wird, lernt er es niemals sich eigenständig zu wehren auch das war ein Fehler. Was ich mittlerweile weiß das trotz der vielen Überstunden als zu blöd, dämlich und ähnliches betitelt wurde. Er war der einzigste Lehrling. Er wurde auch vor anderen schikaniert , was ich nicht erzählt habe ist das er seinen Gesellen kurz vor der Abschlussprüfung verdroschen hat. Dieser ihn aber Gott sei Dank nicht angezeigt hat.Er hatte sich auch von seinen Wesen verändert war negativ und schlecht gelaunt . Vor der Ausbildung immer positiv . Ich habe das daran festgemacht das er zu sensibel ist und sich an das Berufsleben gewöhnen muss. bin schon erstaunt das er jetzt in der harten  Selbstständigkeit zurechtkommt . Von meiner Mutter weiß ich das seine Angestellten ihn sehr schätzen . Er hat aus seinen Erfahrungen wohlmöglich viel Empathie gewonnen . Und geht mit diesen komplett anders um wie er es erfahren musste. Vielen Dank nochmal für Deine Antwort.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 11:35

Die Mutter kenne ich leider nur von Bildern eine sehr hübsche Frau, wenn ich es schaffen sollte den Kontakt wiederherzustellen, überlasse ich es meinen Sohn über was er reden will, und ich werde ihn zuhören und mich entschuldigen. Auf den Geburtstag meiner Mutter erscheint er immer einen Tag später , wir haben uns schon einmal da gesehen das ist er aufgestanden und sofort weggefahren.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 11:40

Vielen lieben Dank für Deine Zeit. Ich werde mir Deine Ratschläge  beherzigen. und ich hoffe es klappt dann hat Deine Zeit etwas bewirkt und ich werde an Dich als unbekannter denken.
Danke

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 11:46

Aber hätte er eine psychische Beule , hätte er es dann jetzt soweit geschafft?

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Ich halte es für eine völlig falsche Vermutung dass er sich für seine nicht bestandene Prüfung schämt und es ist wohl Teil des Problems, das ihr das so seht.

Er hat die Prüfung nicht bestanden weil er den Job gehasst hat. Und er hat den verhassten Job gemacht, weil ihr das wolltet! Wenn ihr jetzt spekuliert, dass ihm das peinlich ist, dann seht ihr also immer noch *seinen* Fehler (Die nicht bestandene Prüfung) aber leider nicht, dass es nur durch euch dazu gekommen ist!

Als Sohn wünscht man sich von seinen Eltern Ratschlag und Unterstützung fürs weitere Leben und dabei habt ihr leider versagt.

Eure Ratschläge für sein Leben haben ihn unglücklich gemacht. Er selber aber hat sein Leben ohne euch auf die Reihe bekommen. Er hat nun wirklich keinen Grund sich für irgendetwas zu schämen und wird das auch nicht machen. 

Also jeder Kontaktversuch, bei dem ihr die Haltung an den Tag legt, dass nicht *ihr* einen Fehler gemacht habt, der euch peinlich sein sollte, sondern *er*, wird garantiert nach hinten los gehen.,

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 09:54

Aber er kann doch uns nicht die Schuld für sein nicht bestehen geben, er hatte doch auch eine eigene Verantwortung zu bestehen. Ist das nicht etwas einfach? Aber ich würde ihn ja recht geben nur damit wir wieder Kontakt haben.

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Schreibe ihm einen lieben Brief, indem du deine Sichtweise heute beschreibst und begründe, warum du damals so gehandelt hast.

Gestehe ein, dass du total falsch gehandelt hast, dass du in keiner Weise an ihn gedacht hast.

Entschuldige dich bei ihm, weil du ihn lieblos, rücksichtslos und falsch behandelt hast, dass du ihn unter Druck gesetzt hast........

Nimm alle Schuld auf dich, es bringt jetzt nichts, ihm weiterhin Vorwürfe zu machen.

Beschreibe deine Gefühle zu ihm und berichte von deinen Wünschen.

"Aber irgendwann muss man doch mal abschließen?"

Dieser Satz bringt zum Ausdruck, dass du immer noch nicht verstehst, was du bei ihm angerichtet hast.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:09

Ich hatte damals gedacht wenn es wirklich so schlimm gewesen wäre hätte er sich auch nicht überreden lassen?

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:16

Ja es ist war, ich gebe zu er hätte sich einiges anhören müssen, aber wir konnten nicht wissen wie es wirklich war nur er. Und woher sollten wir wissen das es wirklich so schlimm war? Wenn er weiterhin auf uns gehört hat?

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Die Familie deines Sohnes ist die Oma und mittlerweile sicherlich auch ein/e Partner/in und moeglicherweise auch die Familie der Schwiegereltern.

Bloss weil man miteinander verwandt ist, heisst das noch lange nicht, dass man alles vergeben und vergessen muss, was irgendwann mal vorgefallen ist.

Ihr habt dem Sohn wichtige Jahre seines Lebens erschwert und schlecht gemacht, weil ihr ihm nicht zugehoert habt. Jetzt lebt damit.

Ich kann den Sohn gut nachvollziehen und hoffe fuer ihn, dass er sich zu nichts bequatschen laesst, wo er nicht voll hintersteht.

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Ich könnte mir vorstellen, daß er anders darüber denkt, wenn er von deiner Krankheit weiß, ich glaube nicht, daß ihn das unberührt läßt?

Versuche evtl. über die Oma Kontakt mit ihm auf zu nehmen? Viel Glück dabei!

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Dein Sohn muss gar nichts. Du hast Krebs, das ändert gar nichts an eurem Konflikt.

Du wünscht dir Vergebung, weil du glaubst bald sterben zu müssen. Es geht also wieder nur um dich und deine Ansprüche.

Lass deinen Sohn in Ruhe und vergebe dir selber.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 11:10

Nein darum geht es nicht , ich möchte meinen Sohn klar machen klar machen das ich Fehler gemacht habe und ihn Liebe.

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Schreibe ihm einen Brief, erkläre ihm alles und füge deine Wünsch dazu. Schreibe ihm die ganze Wahrheit. Ich bin sicher, er wird euch verzeihen und wieder Kontakt zu euch wollen. Aber ihr müsst den ersten Schritt wagen. Ales Gute

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Um ehrlich zu sein: ich kann den Sohn komplett nachvollziehen und finde es definitiv nicht selbstverständlich, dass man vor allem mit so etwas "irgendwann mal abschließen" muss.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 09:43

Aber er ist doch heute erfolgreich. Wir alle machen Fehler. Er hätte sich ja trotzdem damals anders entscheiden können.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 09:50

Ja aber er war erwachsen, er hätte es ja. ich tun müssen.

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Kommentar von nspy99
18.06.2017, 09:54

Du scheinst irgendwie deinen Fehler doch noch nicht ganz eingesehen zu haben. Schuld ist dein Sohn mit Sicherheit in absolut keinem Fall. Wenn Du noch immer nicht einsiehst, wer hier die Fehler gemacht hat würde ich das mit der Kontaktaufnahme lassen.

Ich wünsche Dir trotzdem noch viel Erfolg gegen den Krebs und ein möglichst langes Leben.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:17

Ja natürlich habe ich ein schlechtes Gewissen.

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Obwohl ich euch nicht kenne, kann ich deinen Sohn verstehen.  Meine Eltern waren auch ähnlich... Zwingen - verbieten - sogar aggressiv - "wir haben doch nie was falsch gemacht" - "du bist schuld, wir machen alles perfekt"

... und ich rufe sie auch sehr selten an. 

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Wie wär's, wenn IHR mal Kontakt zu IHM aufnehmt? IHR habt es verbockt, nicht er. Wenn er nicht will, habt ihr euch das SELBST zuzuschreiben.

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Schreibt ihm einen langen Brief, in dem ihr ihm sagt, dass es euch Leid tut und ihr ihn nun versteht. 

Das ihr das beste für ihn wolltet, aber dabei übersehen habt, was das Beste ist und ich euch dafür entschuldigen wollt. 

Erläutert was passiert ist und das du Krebs hast und nicht so mit ihm auseinandergehen willst. 

Dann gebt ihm Zeit. 

Viel Glück

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Ich kann den Sohn erstehen und keinen Kontakt haben ist doch eher noch wirklich harmlos. er hätte durch das Verhalten seiner Eltern auch komplett abrutschen können.

Wenn meine Eltern mich derart geqält hätten und kein Verständis für meine Problematik gezeigt hätten, würde ich auch so handeln.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 09:49

Aber er kann doch uns nicht die Schuld für sein nicht bestehen geben, er hatte doch auch eine eigene Verantwortung zu bestehen. Ist das nicht etwas einfach? Aber ich würde ihn ja recht geben nur damit wir wieder Kontakt haben.

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Kommentar von nspy99
18.06.2017, 09:58

Stimme Dir zu, finde aber die Argumentation "Glück gehabt, hätte ja schlimmer kommen können" echt unpassend.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:07

Nein ich meine nicht Glück gehabt, er hat schon etwas getan, ist ja auch ein Grund Stolz auf Ihn zu sein.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 10:57

Ich wusste nicht das er damals so wenig Selbstbewusst sein hatte . ich dachte er hätten es angenommen es auszuhalten weil wir dachten es ist übertrieben das die Ausbildung so schlecht ist . Ja das war ein Fehler.

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Kommentar von kevinei
18.06.2017, 12:14

Nein das stimmt nicht , dasein Kontakt habe ich auch vor meiner Krankheit gesucht.

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Ich habe auch schon seit Jahren keinen Kontakt zu meinem Vater,  weil ich erwarte das er sich von allein für die Dinge die er getan hat entschuldigt. Also schreibe ihm einen Brief, erkläre alles und entschuldige dich. 

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