Ich habe meinen Freund betrogen, was soll ich machen?

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7 Antworten

Zeig ihm so gut du kannst, dass dir noch alles an eurer Beziehung liegt! Jetzt musst du kämpfen mit allen möglichen Mitteln. Schick ihm was schönes, ruf ihn oft an, schreib ihm SMSn, und falls möglich, statte ihm einen Überraschungsbesuch ab.

Dackelmann888 27.06.2014, 15:18

Das könnte mich nicht versöhnen.Das elfte gebot Stecke den elften Finger nicht in fremde Löcher.

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Einmal,Ich trinke nie zuviel.Bin immer Herrscher meiner selbst,un betrüge meine Partnerin nie. Wenn Du es denn noch für Dich behalten hättest,Dein Partner Sieht Dich im Geiste jetzt immer mit dem Anderen Wuppen.Ob Du an Deiner Beziehung noch Freude hast,weiß Ich nicht.Ich hätte das nie Verziehen.

Geben wir mal dem Alkohol die Schuld, denn du bist nicht mit dem Vorwand ran gegangen einem anderen Mann nah zu sein, wenn auch nicht Sexuell. Ich verstehe aber auch, das es durch die Entfernung dazu hätte kommen können, doch du bist Standhaft geblieben. Pluspunkt für Dich. Nur dein Freund sieht das eben anders. ....

Wenn du ihn lieben würdest wäre so etwas nicht passiert, überleg dir nochmal ob deine Gefühle für ihn wirklich echt sind...

MaraMiez 25.06.2014, 19:33

Das ist nicht immer richtig, wenn bei dem andren keine Gefühle im Spiel waren, war es letztlich nur Sex. Das sollte man trennen können.

Erst heute habe ich eine Doku über "Emotionen und Gefühle" gesehen (eigentlich ging es darum, in wie weit Tiere dazu in der Lage sind, so zu empfinden, wie wir Menschen) und da ging es natürlich auch um Liebe. Und darum, dass Liebe aus drei Grundpfeilern besteht:

Lust, Anziehung und Zusammengehörigkeit.

Lust dient der Fortpflanzung, jeder Partner ist gut genug dafür. Anziehung ist nötig, um eine möglichst guten Gengrundlage zu haben und bei uns Menschen ist es auch durchaus wichtig, weil wir uns "Sex" gerne zerdenken und Sex nicht genießen, wenn wir den Anderen total unattraktiv finden. Zusammengehörigkeit ist das, was sich jeder wünscht, was für Stabilität sorgt und damit auch das Überleben.

Und weil wir Menschen in der Lage sind, komplexe Emotionen zu entwickeln, machen wir aus den drei Dingen in Kombination Liebe. Lust oder Anziehung sind dafür nicht immer Notwendig, da das Streben nach Arterhaltung bei uns nicht mehr notwendig ist.

Alle drei Dinge können völlig unabhängig von einander gefühlt werden und fühlt man nur ein einzelnes hat das mit Liebe nichts zu tun. Man kann also durchaus einen Menschen Lieben, alle drei Gefühle (Lust, Anziehung und Zusammengehörigkeit) mit ihm teilen und dennoch mit jemand anderem Lust verspüren, oder von einem anderen angezogen sein oder einfach nur sich bei wem anders sehr wohl fühlen. Da bei einer Fernbeziehung speziell die Lust gerne zu kurz kommt, ist es, rein von der Natur her gesehen, nicht verwunderlich, dass man sich das eventuell wo anders her holt.

Komischerweise sieht unserer Gesellschaft in der Anziehung ("Ist doch nur gucken.") und der Zusammengehörigkeit ("Freunde braucht jeder.") kein so großes Problem, wenn man das auch mit Personen außerhalb der Beziehung hat, nur die Lust wird verpöhnt, was, streng genommen, religiösen Ursprungs ist und man möchte doch meinen, das eine moderne Gesellschaft über so etwas steht.

Ich will nicht sagen, dass jeder fröhlich durch die Betten hopsen soll, das sowas den Partner verletzt, wenn man sich liebt, ist ja auch logisch, aber ich bin der Meinung, man sollte abgrenzen können, wenn das Fremdgehen aus einem rein natürlichen Trieb geschehen ist und dass das nichts damit zu tun hat, ob man den Partner liebt oder nicht.

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Beatinfected 25.06.2014, 19:43
@MaraMiez

Interessante Theorie, aber ich bin der Meinung, dass Liebe, Lust und Anziehung in einer Beziehung Hand in Hand gehen und sobald eine Sache davon verletzt wird, auch die anderen darunter leiden. Nicht umsonst werden Partner eifersüchtig, wenn sie zb wichtige Neuigkeiten nicht als erstes erfahren - das ist eben genauso ein Vertrauensbruch wie Fremdgehen. Wenn du Liebe und Sex in einer Beziehung trennst, dann ist von Anfang an vermutliche keine tiefgehende "Lebenspartnerschaft" zu erwarten gewesen. Mag sein, dass einige Menschen sich nicht drauf einlassen wollen oder mit oberflächlichen verpflichtungsfreieren Beziehungen zufriedener sind, aber ich würde das nicht auf die Masse übertragen - die Mehrheit bevorzugt offensichtlich nach wie vor die monogame Partnerschaft - und die verlangt nun mal Exklusivität, auch beim Sex.

Im Übrigens kann man Emotionen nciht isoliert betrachten, es ist vielmehr immer ein Emotionscocktail.

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MaraMiez 25.06.2014, 20:05
@Beatinfected

Also ich persönlich liebe meinen Ehemann über alles. Ich hätte ihn nicht geheiratet, wenn ich nicht vor hätte, für den Rest meines Lebens mit ihm zusammen zu sein, Liebe Mit ihm zu teilen. Wir haben ein Kind und erwarten unser zweites. Das wäre nicht so, wenn einer von uns beiden die Sache nicht ernst nehmen würde.

Wir starteten unsere Beziehung (damals war es eher "friends with benefits") aus reiner Lust heraus. Ich für meinen Teil fand ihn optisch wenig anziehend (find ich ehrlich gesagt heute noch) und das Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelte sich erst wärend dieser Lustbeziehung, weil wir uns erst dadurch so richtig kennen lernten.

Wir leben in einer monogamen Beziehung, haben keine Partner außerhalb der Ehe, aber wir erlauben uns gegenseitig, sollte die Lust dazu führen, Sex mit anderen.

Das befreit uns in keiner Form von den Verpflichtungen die wir uns gegenüber haben. Für einander da zu sein (emotional und finanziell), für einander einzustehen, uns zu helfen und uns zu unterstützen, uns zu kritisieren und immer ehrlich zu sein. Seite an seite unsere Zukunft zu planen und zu gestalten und unsere Kinder zu erziehen. Das ist für uns selbstverständlich. Aber wir wissen, dass (sexuelle) Monogamie keinesfalls eine natürliche Beziehungsform ist und wir wollen uns nicht zu etwas zwingen, das entgegen der natürlichen Triebe geht.

Wenn ich hinter seinem Rücken mit wem anders ins Bett stiege, es verheimlichen oder abstreiten würde, wäre dies ein enormer Vertrauensbruch, aber kein Grund für eine Trennung, sofern es sich nur um Sex handelte. Umgekehrt gilt das gleiche.

Wir reden über unsere Bedürfnisse und wenn jemand das Verlangen verspürt, mal etwas (aka jemand) anderes zu haben, dann werden die Bedingungen ausgehandelt (einmalige Geschichte, nur mit Kondom, keine Gespräche über die eigene Beziehung und im Anschluss werden die Einzelheiten nicht mit dem Partner diskutiert, es sei denn er fragt danach oder braucht das gar nicht, weil er dabei war). Hat man Zweifel, ob man diese Bedingungen einhalten kann, dann wird es nicht zum "Seitensprung" kommen.

Wir leben mit dieser Übereinkunft sehr gut miteinander und bisher ist es nicht zu solch einem Abenteuer gekommen, weil bisher immer jemand entweder Zweifel hatte, ob es wirklich das ist, was er will oder weil er im Endeffekt niemanden gefunden hat, der mit machen würde (auch das liegt daran, dass die meisten eben nichts damit zu tun haben wollen und wir wollen nicht mit wem Spaß haben, über den wir nichts wissen).

Im Grunde steht bei diesem Thema die Natur im Gegensatz zur Moral und Moral wird einem anerzogen und durch die Gesellschaft bestimmt. Würde man in einer Gesellschaft groß werden, in der die Natur mehr respektiert wird, würde man jemanden komisch angucken, der sagt, dass er sowas nie machen würde.

Ich kann nachvollziehen, dass durch eben diese Moral der Großteil der Leute ein Problem mit sowas hat, aber dennoch sollte man sich klar machen, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun haben muss und in wie weit man dann damit leben kann, muss wieder jeder für sich selbst entscheiden.

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Beatinfected 26.06.2014, 12:48
@MaraMiez

Du schreibst so, als wäre Moral etwas schlimmes?! Vernünftige Moral ist etwas Gutes und regelt ein vernünftiges Miteinander. Sonst würden wir uns nur noch die Köpfe einschlagen. Moral hätte so einige Kriege verhindern können - aber die Menschen folgen ja lieber spontanen kurzzeitigen Emotionen, die sie im Endeffekt zu dummen Dingen verleiten. Ich verspreche dir: Sobald einer von euch mit jemand anderem Sex hat, wird eure Beziehung stark drunter leiden, weil dabei der andere Partner ausgeschlossen wird und sich auch genauso fühlt. Ich schätze mal du willst dir auch einfach nur ein Türchen offen lassen für deine eigene Lust, während du davon ausgehst, dass dein "optisch wenig anziehender" Mann sowieso keine andere abkriegt. Ganz im Ernst: Warum bist du überhaupt dann mit ihm zusammen, wenn du ihn unattraktiv findest? Wenn es dich von vornherein schon reizt mit anderen zu schlafen? Dann bleib doch Single oder brauchst du seine finanzielle Unterstützung, um über die Runden zu kommen oder wie?

ps: dein Ansatz dieses Verhalten mit dem Tierreich zu rechtfertigen finde ich etwas weit hergeholt: Wir sind auch Tiere, aber keine Schimpansen, sondern eben Menschen. Und verschiedene Tiere verhalten sich verschieden - bei vielen Tieren bleiben die Sexualpartner auch oft ein Leben lang zusammen. Es gibt sogar Vögel, die verkümmern an Einsamkeit, wenn ihr Lebenspartner stirbt, obwohl sie in riesigen Kollonien leben. (Agarponiden)

Wie gesagt, mag ja sein, dass es Mesnchen wie dich gibt, die solche Bindungen ablehnen, aber die Regel oder gar natürlich ist es nicht. Zumindest meiner Erfahrung nach. (Ich hatte auch shcon offene Beziehungen etc - seltsamerweise entwickelte sich immer was Festes daraus.)

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abwarten. mehr kannst du nicht tun.

Liebe und Sex kann man trennen, aber Du musstes ihm sagen. Wenn er sich trennt musst du fdamit leben.

das ist doch meistens so, dass wenn man vorgehalten bekommt nichts dummes zu mache gerade dann was dummes macht. Erst recht, wenn man was gesoffen hat. Da kann man echt viel auf den Alkt schieben und zwar mit recht, Alkohol ist keine schlechte ausrede, sonder eine verdammt gute, denn Alk lässt einen einfach shit machen, das ist so. Aber bist du mit ihm eingeschlafen oder hast du mit ihm geschlafen und bist dann mit ihm eingeschlafen? weil das wäre schon ein bischen krasser^^ aber du merkst ja selbst wie blöde du das findest, jetzt passiert es dir selbst wenn du betrunken bist schonmal nicht nochmal (höchstwarscheinlich). Wenn dich deshalb jetzt noch dein freund verlässt, dann ist's eine "besonders gute lehre". Aber ich wünsche dir, dass er dir vergiebt.

Beatinfected 25.06.2014, 19:36

"Alkohol ist keine schlechte ausrede, sonder eine verdammt gute" - gilt zum Glück nicht vor Gericht: "Oh ja sorry, ich weiß ich hätte nciht mit 120 innerorts über Rot fahren dürfen - aber ich war schließlich besoffen!" - "Achso, na dann: Mildernde Umstände! Fall abgeschlossen!" :D

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