Ich habe mein Leben ruiniert. Was kann ich tun?

18 Antworten

Hallo Cuckcake,

es gibt keinen Grund, Dich wegen Deiner begangenen Fehler in Grund und Boden zu verurteilen! Auch andere tun manchmal dumme Dinge, die ihnen hinterher sehr leid tun.

Was spricht also dagegen, zu denjenigen, denen gebenüber Du Dich falsch verhalten bzw. geschadet hast, zu gehen und Dich bei ihnen zu entschuldigen? Das wäre doch zumindest schon einmal ein guter Anfang! Außerdem ist Deine Lage keinesweg so hoffnungslos, wie Du gerade denkst!

Es gibt manche Ereignisse im Leben, die lassen sich nicht mehr ändern oder rückgängig machen. Es nützt nichts, sich mit aller Kraft dagegen aufzubäumen. Am besten ist es, so schwer es auch fallen mag, sich mit dem, was nicht zu verändern ist, abzufinden und die Sache so gut wie möglich abzuschließen. Es geht also darum, dem Unabänderlichen nicht endlos nachzutrauern, sondern den Fokus auf das zu richten, was man verändern und beeinflussen kann.

Statt also in eine Art Schockstarre zu verfallen, könntest Du Dich fragen, was Dir in Deiner Situation am besten helfen kann. Zum Beispiel wäre es durchaus hilfreich, mit jemandem, dem Du vertraust, offen über Deine Empfindungen zu sprechen. Allein das Reden kann schon eine heilsame Wirkung haben!

Wenn Dein Gesprächspartner Dich versteht und mit Dir mitfühlt, wird es Dir ganz bestimmt leichter ums Herz werden. Auch frage Dich immer, was Du verbessern kannst, selbst wenn es nur relativ kleine Dinge sind. Aktiv zu werden nimmt einem das Gefühl der Hilf- und Machtlosigkeit.

Wichtig ist es gerade jetzt, dass Du nicht immer nur über die Krise und über das,was sie verursacht hat, nachdenkst. Richte Deinen Sinn auf die vielen kleinen schönen Dinge im Leben: das Singen der Vögel, ein prächtiger Sonnenuntergang, ein leckeres Essen, die gemütliche Tasse Kaffee usw. Manchmal verliert man den Blick dafür und nimmt sie als zu selbstverständlich, ohne sich wirklich daran zu erfreuen.

Bedenke, dass das Leben aus mehr als nur aus Sorgen besteht! Die vielen kleinen Freuden im Leben wahrzunehmen hilft einem, manches aus einem anderen Blickwinkel zu sehen.

Wenn Du den Eindruck hast, alles wachse Dir über den Kopf, dann gestehe Dir ein, dass Du Hilfe brauchst. Hilfe zu suchen, ist kein Zeichen von Schwäche, ganz im Gegenteil! Hier ist eine kleine Auswahl von Anlaufstellen, die Dir vielleicht weiterhelfen können:

- Notfall-Seelsorge: Telefon-Hotline (kostenfrei, 24 h), auch Auskunft über lokale Hilfsdienste:

  • 0800 - 111 0 111
  • 0800 - 111 0 222
  • 0800 - 111 0 333 (für Kinder / Jugendliche)
  • Email: unter www.telefonseelsorge.de

Die Mitarbeiter der Telefonseelsorge hören Dir gut zu, nehmen an Deinen Problemen Anteil und können Dich bei Bedarf auch an entsprechende Einrichtungen verweisen. Du kannst Dich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit anonym beraten lassen.

- Sozialpsychiatrischer Dienst: Er bietet Menschen in psychischen Krisen Beratung und auch weitergehende Hilfen an. Oft findest Du diesen Dienst im Gesundheitsamt oder kannst die Adresse und Telefonnummer über das Gemeindeamt erfragen. Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Es mag sein, dass Du Dich im Moment ziemlich schwach und mit allem überfordert fühlst. Da kann es Dir helfen, wenn Du Dich an Deine alten Stärken erinnerst. Denke z.B. darüber nach, was Du bisher schon alles bewältigt hast und was Dir in Deinem Leben gut gelungen ist. Das hilft Dir dabei, zu erkennen, dass Du auch jetzt nicht völlig hilflos bist.

In Dir steckt wahrscheinlich mehr, als Du Dir im Moment zutraust. Knüpfe daher an Deine früheren Leistungen und Erfahrungen an und Du wirst erkennen, dass Du in Wirklichkeit gar nicht so schwach bist.

Auch wenn für Dich im Moment alles grau und trübe aussieht, bedenke, dass das nicht für immer so bleiben muss! Dinge verändern sich und es mag sein, dass Du in einigen Monaten das, was Dich gerade so herunterzieht, nicht mehr als ganz so schlimm ansiehst. Oder es mag sein, dass es Dir gelungen ist, das eine oder andere Problem besser zu bewältigen. Es gibt also keinen Grund, in Trübsal und Hoffnungslosigkeit zu versinken!

Wenn Du an Gott glaubst, dann vergiss nicht, dass er von Deinen Problemen weiß und er Dir gern helfen möchte. In der Bibel lässt er den Niedergedrückten sagen: "Ich, der Hohe und Erhabene, der ewige und heilige Gott, wohne in der Höhe, im Heiligtum. Doch ich wohne auch bei denen, die traurig und bedrückt sind. Ich gebe ihnen neuen Mut und erfülle sie wieder mit Hoffnung" (Jesaja 57:15, Hoffnung für alle).

Wie aber kann Gott Dir neuen Mut geben? Wenn Du Dich ihm zuwendest, in seinem Wort liest und darüber nachdenkst! Darin findest Du viele tröstende Gedanken. Ich denke da z.B. an die Psalmen, die größtenteils von Menschen geschrieben wurden, die sich zeitweise in auswegloser Lage befanden, dann aber die Erfahrung machten, dass Gott ihnen oft auf unerwartete Weise geholfen hat.

Ich wünsche Dir, dass es trotz allem, was Du gerade durchmachst, in Deinem Leben bald wieder bergauf geht! Auch wenn es momentan noch sehr schwer ist, denke bitte daran, dass auch die längste Krise irgendwann überwunden ist. Beachte die genannten Tipps und gib nicht auf, und Du wirst sehen, dass irgendwann nicht mehr alles so hoffnungslos aussieht!

LG Philipp

Nö, hast Du nicht. Biege das wieder gerade und es läuft wieder. Manches zu korrigieren, mag eine Weile dauern, aber das hilft Dir in Zukunft vielleicht, schlechte Entscheidungen zu meiden und stattdessen bessere zu treffen. Jeder ist für sein eigenes Leben selbst verantwortlich und niemand sonst. Was Du aus Deinem Leben durch Deine Entscheidungen machst, liegt in Deiner Verantwortung. Solange Du daran etwas positiv beeinflussen kannst, ist noch nichts ruiniert. Jemand, der jemanden ermordet hat und sein Leben mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherungsverwahrung absitzen muss (oder in den USA die Todesstrafe erwartet), der hat sein Leben ruiniert, aber das sehe ich in Deinem Fall (noch) nicht.

Atme erstmal tief ein. Mach dir keinen zu großen Kopf. Ja vllt läuft gerade alles beschissen. Vielleicht hast du Menschen verletzt die dir wichtig sind. Aber nur weil du am Ende bist ist die Welt nicht am Ende. Du darfst wegen sowas nicht am Boden liegen bleiben denn die Erde dreht sich weiter egal was passiert. Du allein entscheidest wie du dein Leben leben willst. Wenn es dir so nicht gefällt verbessers dich anstatt in selbsthass zu verfallen. Das bringt dich nicht weiter. Die offenen Wunden werden heilen. Alles wird gut.

Ich habe die Lust an meinem Leben stark verloren, selbstmordgedanken?

Mittlerweile bin ich schon an einem Punkt wo ich mir manchmal wirklich überlege das leben zu nehmen. Ich kann nicht mehr, von jeder seite kommt Druck. Mein Leben ist ein reines Chaos und das schlimmste ist ich muss mit den ganzen Dingen alleine klarkommen. Keine Freunde die mich unterstützen, bin oft auf mich alleine gestellt und auch ein sehr einsamer Mensch.
Ich kann nicht mehr und will eigentliche auch nicht sterben, aber manchmal plagen mich die Gefühle einfach vor die Bahn zu springen damit das alles ein Ende hat. Ich habe angst das ich diese Tatsache irgendwann mal durchziehen werde wenn ich mal wirklich an einem tiefgrund in meinem Leben erreicht bin und ich bin noch sehr jung. Ich habe viele Dinge in meinem Leben erlebt die ich bis heute noch nicht wirklich verkraftet habe.
Sollte ich mir Therapeutische Hilfe holen?

Wenn ihr hier jetzt Sachen schreibt wie „Aufgeben tun nur die Schwachen“ oder so ein scheiss, dann bitte klickt einfach weg und gibt wo anders euren Senf dazu. Ich würde mich um angemessene Hilfreiche antworten freuen und keine Kritik.

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