Ich habe keine Lust mehr auf mein Leben was kann ich tun?

Support

Liebe/r janohae,

Deine Situation klingt besorgniserregend.

Sprich bitte mit einem Menschen darüber, dem Du vertraust. Das kann ein guter Freund, ein Verwandter oder auch eine Vertrauensperson aus der Schule sein.

Du kannst Dich zudem jederzeit an die Telefonseelsorge wenden. Dort ist rund um die Uhr jemand erreichbar und Du hast die Möglichkeit, ein anonymes und vertrauliches Gespräch zu führen. Telefon: 0800/1110111 oder 0800/1110222 (gebührenfrei aus dem deutschen Fest- und Mobilfunknetz).

Oder schau mal hier: http://www.nummergegenkummer.de

Herzliche Grüße

Leif vom gutefrage-Support

6 Antworten

Hi Janohae.
Du hast Deine Frage eingestellt unter dem Überbegriff ADHS, gehst aber in Deinem Bericht überhaupt nicht darauf ein.

Wurde denn in der Psychiatrie ein Aufmerksamkeits- und Konzentrationstest mit Dir gemacht, so dass die Diagnose ADHS bestätigt ist?

Falls ja, solltest Du wissen, dass die Depression eine der typischen Begleiterscheinungen sein kann bei einer ADHS oder ADS.

Wie gesagt Begleiterscheinung. Das bedeutet, dass neben der Depression auch die ADHS behandelt werden muss, da man sonst immer nur am Symptom herumkratzt, aber die eigentliche Ursache dafür nicht bearbeitet.

Bei einer ADHS findet eine Verhaltenstherapie statt, überdies kann es sein, dass ein Medikament verordnet wird. Was ist in Deinem Fall gegeben?

Ehe ich mich hier - wie all die anderen User -  beschränke auf die reine Behandlung der Depression wäre ich dankbar, wenn Du die Frage beantwortetst, ob bei Dir tatsächlich eine ADHS oder ADS diagnostiziert wurde.

Man kann Dir ganz andere Tipps geben, wenn man die genaue Diagnose kennt.

Das trifft letztendlich auch auf Deine betreute Wohngruppe zu.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall alles erdenklich Gute zur Bewältigung der gegenwärtigen Situation.

Das wurde nicht in der Psychiatrie diagnostiziert sondern schon viel früher ich nehme auch Medikamente dagegen

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@janohae

Danke für Deine schnelle Antwort. Welches Medikament hast Du denn?
Möglicherweise könnte man durch Umstellung auf ein anderes Medikament die Begleiterscheinung der Depression auch etwas mildern.

Hat man denn in der Psychiatrie die ADHS mit behandelt, wurde eine Verhaltenstherapie mit Dir gemacht?
Was findet denn jetzt noch statt zur Behandlung der Depression und der ADHS?

Das beschränkt sich doch sicher nicht nur auf Medikamente.

Darf ich mal fragen wie alt Du bist?

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Das Medikament wurde schon gewechselt, ich nehme mittlerweile Elvanse(keine Ahnung ob das so geschrieben wird). Ich habe in der Psychiatrie ganz viele Therapien gemacht auch wegen dem adhs und all der Probleme ich bin 12

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@janohae

Das Medikament ist in Ordnung, es heißt Levanse.

Wurdest Du eigentlich aufgeklärt darüber, dass die ADHS vererbt wird? Die kommt nicht so einfach angeflogen.

Das heißt in Deiner Familie und bei den Vorfahren gab es schon mal einen ADHS-Fall.

Weißt Du davon? Ich gehe mal davon aus, dass Du Dir schon bewußt darüber bist, wo Deine Probleme liegen, die durch die ADHS
gegeben sind.

Bist Du ein Zappelphillipp? Wie sieht es aus mit dem Thema Ordnung?

Bist Du häufig überfordert, weil Du mit den zu erledigenden Dingen
einfach nicht fertig wirst aufgrund von Zeitmangel?

Kann es sein, dass Du Dir viel zu viel vornimmst, was Du alles erledigen möchtest, und dann wirst aber abgelenkt durch ein anderes Thema, so dass das, was Du eigentlich erledigen wolltest nach hinten geschoben wird?

Überleg doch mal, ob Deine Depressionen nicht auch davon herrühren, weil Du erkennst, dass Du hinten und vorne Dein Leben nicht im Griff hast, aufgrund der ADHS.

Auch Dein Aggressionspotential steht damit in Verbindung. Du hast häufig das Gefühl, die ganze Welt hat sich gegen Dich verschworen, weil immer wieder Deine Verhaltensweisen kritisiert werden.

Das lässt sich ändern durch eine Verhaltenstherapie.

Wie sieht es damit aus, machst Du eine Verhaltenstherapie neben dem Medikament Levanse?

Versuch mal herauszufinden, wie es für Dich lösbar wäre, dass Du Dich besser strukturierst und Dir für den Tag nicht zu viel vornimmst.

Beim Aufräumen macht es keinenSinn, wenn Du gleich das ganze Zimmer aufräumen willst, weil das viel zu viel ist für jemanden mit einer ADHS. Du entdeckst dabei zu viele Möglichkeiten Dich immer wieder abzulenken.

Nimm Dir mal vor in kleinen Schritten vorzugehen. Schritte, die Du auch bewältigen kannst.

Beispiel:
Nimm Dir mal nur vor, dass Du die Schreibtischplatte aufräumst und nichts anderes. Kannst Dir auch die Zeit aufschreiben wie lange Du dafür gebraucht hast.

Die Schreibtischschubladen kommen dann 3 Tage später dran.

Aber Du machst die kleinere Arbeit auf jeden Fall erst fertig, ehe Du was Neues beginnst.

Wenn Du erst entdeckt hast, dass man so seine Aufgaben sehr viel leichter erledigt, lernst auch mit System zu arbeiten. Es erfordert Überwindung erst mal diesen Schritt zu machen.

Kleiner Tipp: Stell Dir mal die Gesichter vor, wie alle um Dich herum erstaunt schauen, wenn Du auf einmal Sachen erledigst und bewältigst, die Du bisher nie geschafft hast, oft auch nur mit einem Riesenkrach im Hintergrund.

Die werden so was von baff sein, dass es sich lohnt auf dieses Ziel hinzuarbeiten.
Die schönste Belohnung ist, wenn das eintritt, was man sich im Geiste vorgestellt hat.

Deine Depressionen minimieren sich, wenn Du gelernt hast Dich zu strukturieren und zu organisieren.

Falls Dir die Idee gefällt, kann ich Dir auch noch weitere Tipps geben.

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Ich habe keine Ahnung wo das alles herkommt, ist mir aber auch egal. Ich glaube übrigens auch nicht, dass ein Elternteil von mir adhs hat. momentan klappt das mit der Ordnung und Organisation relativ gut weil ständig jemand da ist und dafür sorgt das erst gar kein riesiges Chaos entsteht. total nervig. Ich habe vor der Psychiatrie schon Therapie gemacht kann sein das die weiter geht wenn die Therapeutin aus dem Urlaub kommt und es dann besser läuft.

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@janohae

Wie lange dauert es denn noch bis die Therapeutin aus dem Urlaub kommt?

Wichtig ist, dass Du selbständig dafür sorgst, dass kein Chaos entsteht. Solange Du immer wieder angehalten wirst von Mitarbeitern der Einrichtung, so lange wirst ja nicht selbständig.

Ich habe da ein Verfahren entwickelt, wie das Jugendliche einfacher und besser lernen ohne jegliche Hilfe.

Dazu brauchst auf jeden Fall einen Terminkalender, wo ein Tag eine Seite ist. Die gibt es derzeit billiger in den Läden. Bei uns kann man schon für 3,99 Euro so einen Kalender bekommen.

Was damit zu tun ist erkläre ich Dir gerne, wenn Du mir eine Freundschaftsanfrage schickst. Dann tauschen wir uns privat aus, muss ja nicht jede alles mitbekommen, was Dein persönliches Problem ist.

was die Erbanlage anbelangt, müssen das keineswegs Deine Eltern sein, die mal eine ADS oder ADHS hatten. Es geht auch noch viel weiter zurück, Großeltern, Urgroßeltern, aber auch in der Nebenlinie kann es vorkommen (Gousin, Cousine, Onkel, Tanten usw.).

Was die ADS/ADHS anbelangt gibt es ein hervorragendes Buch, das zum Teil auch amüsant zu lesen ist.

Es heißt:  "ADS, das Kreative Chaos", Autor Walter Beerwerth.

Versuch mal an das  Buch zu kommen, vielleicht auch über eine Bücherei. Da erfährst sehr viel Wissenswertes über Dein Krankheitsbild.

Der Autor, Walter Beerwerth ist Arzt und selbst Betroffener. Er schreibt sowohl aus der Sicht des Arztes als auch aus der Sicht des Betroffenen. Es ist zum Teil auch amüsant geschrieben, so dass man sich auch selbst erkennen lernt.

Zusätzlich gibt es auch Hilfen vom Autor.

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In einer Depression ist es immer so: es hat sich eine Stauung von (Lebens-)Energie gebildet. Ein Hindernis. Das ist ganz normal und in der Regel sind Menschen mit kleinen Hindernissen konfrontiert, die Sie alleine oder gemeinsam, im Laufe Ihrer Lebens überwinden, und somit den Raum Ihres Bewusstseins erweitern. "Erwachsen werden" könnte man sagen, "emanzipieren", sich etwas freier machen. In besonderen Fällen, von denen es wirklich eine unendliche Zahl gibt, sind diese Hindernisse sehr bemerkenswert und eine Herausforderung. Jedoch sollte man nach dem Gleichgewichtssatz der Psyche immer davon ausgehen, dass der besondere Fall in seiner Psyche eine besondere Lösung für das Hinderniss bereit hält. Diese Lösungen finden sich im Laufe des Lebens + darüberhinaus + führen nie über den Weg geringeren Widerstandes. + was der Support sagt - Du solltest jemanden finden der Deine Situation unabhängig evaluiert, eine offizielle Stelle.

Deine Antwort macht keinen Sinn. Sie hilft mir nicht weiter zumal ich gesagt habe das ich NIEMANDEN habe mit dem ich reden kann

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@janohae

>Sie hilft mir nicht weiter zumal ich gesagt habe das ich NIEMANDEN habe mit dem ich reden kann

Bietet sich da niemand an, oder findest du die die sich anbieten alle doof, oder hast du ein spezielles Problem, von dem du annimmst, dass DIE Menschen die du kennst, dafür kein Verständnis haben?
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Meine Eltern gehen wegen den Erziehern nicht mehr auf meine Bitten ein, die Erzieher würden mich wieder in Die Psychiatrie stecken, das Jugendamt macht auch nichts und andere Menschen habe ich nicht

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unterschiedlich, die meisten sind aber ziemlich fies

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Finde den Sinn in deinem Leben. Deine Bestimmung.

Das Leben ist nicht da, um sich immer zu beschweren und unzufrieden zu sein. Von nichts kommt nichts.

Du musst eines immer bedenken: Niemand hier hat sich ausgesucht wann er geboren ist, wo er geboren ist oder wo er lebt. Aber alles andere liegt in deinen Händen - du kannst nicht rumsitzen und darauf warten, bis das Leben alles schön macht. Nein, du musst aufstehen und dein Leben schön machen.

Jeder hat Träume. Warum also ihnen nicht nachgehen? Das Leben ist zu kurz um zu warten. Verwandel deine Träume in Pläne und deine Angst in Mut. Und dein Leben kann sich ändern. Immer. Es ist nie, wirklich nie zu spät.

Und es wird nicht einfach sein. Jeder Schritt wird hart, und es wird wahrscheinlich nicht beim 1. Mal klappen. Aber weißt du was? Niemand kann die Person schlagen, die NIE aufgibt.

Alles vergeht. Die schlechte Zeit und auch die guten Zeiten. Also wenn es mal schlecht läuft, denk daran es wird nicht fürimmer so sein und wenn es gut läuft, genieß es und sei dankbar.

Ich wünsche dir wirklich das beste!:)

Ich habe keine wirklichen Träume mehr und ich glaube auch nicht das mein Leben jemals wieder gut laufen wird. Es läuft seit Monaten einfach den Bach runter

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aha und wieso?

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@janohae

Wieso? Weil wir dir helfen und du dich entschlossen hast, dir helfen zu lassen. Hast du dich denn auch schon entschlossen dir selbst zu helfen?

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Ja, ich habe mich entschlossen mir zu helfen, nur gibt es da keine Lösung für.

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