Ich habe in letzter Zeit viel mit liberal eingestellten Leuten zu tun, bin selbst aber eher national/konservativ eingestellt, ist das ungewöhnlich?

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12 Antworten

Mach doch nicht alles von der Politik abhängig, die macht so schon genug kaputt.

Mal ehrlich. Wenn du die Leute magst und dich in dem Kreis wohlfühlst, ist doch alles gut. Ich finde nicht, dass da eine politische Einstellung eine Rolle in Freundschaft spielen sollte.

Und es ist ja nicht so, dass du deshalb gleich auf der Straße stehst und für eine Partei Werbung machst, deren Einstellung du nicht vertrittst. Ich finde es sogar gut, wenn du dir alles mal in Ruhe ansiehst. Auch die politische Einstellung deiner Freunde. Im Dialog ist schon mehr positives Entstanden, als bei gegenseitiger politischer Hetze (und letzteres schaffen irgendwie beide Lager erfolgreich).

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Liberalismus und Humanismus gehen oft Hand in Hand, bzw. eigentlich ist der Liberalismus eine Form von Humanismus und weit entfernt von z. B. Linksextremismus, welcher mind. genau so deplatziert ist wie das rechte Pendant.

Evtl. profitierst du also einfach von der Menschlichkeit und Akzeptanz deines Freundeskreises, willst aber auf der andererseits auch, die dir anerzogene rechts konservative Sichtweise nicht ablegen, weil du vllt. glaubst das sie dich ausmacht oder weil du Erwartungen gerecht werden willst?

Spielt ja keine Rollen, es gibt auch ein Wort für solche Leute: Opportunist. Das muss nicht zwangsläufig negativ behaftet sein.. wenn du dich einfach gut anpassen kannst, ist es dein Vorteil... Survival of the fittest ;)

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Auf den ersten Blick würde ich schon sagen, dass es ungewöhnlich ist. Ich vermute deine Bekannten aus den linken Lager wissen gar nichts von deiner Mitgliedschaft bei der Jungen Alternativen, oder deinen Kontakten zur NPD, und bei politischen Diskussionen hältst du dich zurück. oder sie sind so "entspannt", dass ihnen deine politischen Ansichten egal sind.

Irgendwie habe ich den Eindruck, du würdest gerne aus deiner "braunen" Haut, kannst aber irgendwie nicht, weil du so erzogen wurdest.

Normal rebelliert man ja oft gegen die Eltern. Auch speziell gegen deren politische Ansichten. Du musst nicht so sein wie deine Eltern, bzw. deine Familie.

Speziell NPD Kreise finde ich schon sehr radikal, und die Junge Alternative, ist noch mal konservativer, nationaler, und rechter als die AFD.

Von daher würde ich sagen, du bist in wirklich schlechte Gesellschaft geraten, und solltest dringend etwas tiefer über die Weltanschauung dieser "nationalen" Menschen nachdenken.

LG :-)

Das Herz schlägt links!

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Ich finde das ungewöhnlich, da ich persönlich mir schwer täte dabei, mit jemandem befreundet  zu sein, dessen politische Meinung meiner diametral entgegen steht. Kleine Uneinigkeiten halte ich für unproblematisch, komplette Gegensätze für schwierig.

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Tja, du bist wohl ein nazional erzogener liberaler :D da es dir bei liberalen menschen besser geht (was in meinen Augen durchaus verständlich ist), finde ich, dass du auch mehr in deren kreisen verkehren solltest. Immerhin geht es dir dort ja besser und du kannst immernoch stolzer deutscher sein, die liberalen (liberty = Freiheit) haben gegen niemanden was, weder gegen deutsche, noch gegen ausländer

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dass du nationalistisch drauf bist, liegt an deiner erziehung, sagst du. das laesst vermuten, dass die afd-jugend etc. nur bedingt deine eigene idee war und du bewusst oder unbewusst da den wuenschen deiner eltern gefolgt bist.

vielleicht schlaegt dein herz doch eher links und dass du dich mit den leuten wohler und sicherer fuehlst, ist doch was gutes. 

die welt dreht sich nicht nur um politik. du wirst allerdings vermutlich eines tages farbe bekennen muessen, wenn du in gesellschaft dieser gruppe in eine politisch brisante situation geraetst. dann wirst du dich moeglicher weise fuer oder gegen sie entscheiden muessen.

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Meine Position ist, dass die 2 "Lager" zusammenhalten und auch -arbeiten müssen, statt sich gegenseitig zu bekämpfen und zu verabscheuen. Viele Linke und Rechte wissen nicht dass auch die großen Parteien dieser Richtungen vom Kapitalismus unterwandert sind. Die Menschen sollen sich gegenseitig bekämpfen damit sie der Elite gehorchen. Ich bin Öko-Kommunist, habe aber nichts gegen Rechte, solange sie keine Gewalt verüben.

Ich würde auch mit solchen Menschen zusammenarbeiten, jedoch sind gerade solche Großparteien wie die AfD Amerikanisch-Jüdisch unterwandert und geben deshalb keinen Anlass sie zu wählen.

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Keine Überzeugung muss für immer gelten. Menschen werden reifer, älter, lernen dazu, erweitern ihren Horizont. Das ist ganz normal und geht ein Leben lang so weiter.

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Man sollte Menschen nicht nur nach ihrer politischen Einstellung beurteilen, grade links- und rechtsaußen teilen viele politische Vorstellungen. Ich kauf auch beim heimischen Biogärtner der bestimmt ein Grüner ist.

Guter Kumpel von mir ist auch stramm rechts und hat eine gute Freundin die sehr links ist, sie reden eben nicht mehr über Politik und das Problem ist gelöst.

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Wenn du deine Einstellung für dich behalten und bei politischen Disskusionen still bleibst sollte das kein Problem darstellen.

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Ist doch normal. Suche dir aus beiden Sachen das Beste raus. Zum Beispiel bei den nationalen, dass man seinen Landsfreunden gegenüber freundlich sein sollte. Und von den liberalen, dass man zu allen anderen Menschen freundlich sein sollte, anstatt sie zu vergasen. Von den Nationalisten, dass es schön sein kann, gemeinschaftlich etwas zu schaffen. Und von den Liberalen, dass man nicht ganze Völker töten sollte.

So mache ich das zumindest.

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Du hast es selbst gesagt...du bist so erzogen worden..... nun hast du die Chance eine andere Einstellung zu den Dingen zu erleben, was du draus machst, ist deine Sache.

Niemand sagt das du so bleiben musst wie du bist.

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